salam shimon
wer hat genug information und wissen, über wichtige dinge abstimmen zu könnnen... leider ist das wahr...
das ist wirklich nicht von der hand zu weisen. es wäre also notwendig, dass sich die leute auch informieren. hat ja auch keiner gesagt, dass verantwortung immer nur bequem ist.
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alice,
(ich fände ja interessanter zu wissen, woher du weißt, dass du lebst

)
thema:
ich kann deinen beitrag gerade nicht richtig in bezug zu meinen setzen, sorry.
ich meinte nicht 1 jobs, sondern das ausbleiben eines volksentscheides über die einführung der neuen währung Euro.
Bissel offtopic:
eines der probleme an der H4 regelung ist die enteignung der bezieher durch den staat. dadurch wird die persönliche abhängigkeit verstärkt... man wird "entmachtet" und ist ausgeliefert.
Bezüglich arbeitsfähiger Hartz-IV-Empfänger, deren Sozialleistungen von Steuerzahlungen finanziert werden, kann es sich als konstruktiv erweisen, dass jene Empfänger zu Haushalts- und Gartenpflegearbeiten in privaten Haushalten von Berufstätigen dienstverpflichtet werden.
abgesehen von der fragwürdigkeit dieser verpflichtung gibt es bestimmt viele H4 empfänger, die das machen würden. Wäre ich aber z.B. arbeitsloser ingenieur würde ich nicht bei dir zu hause unkraut zupfen. ich als berufstätiger würde auch keinen verpflichteten, in anderen worten gezwungenen, arbeitslosen meinen haushalt schmeißen lassen wollen, weil ich mir blöd vorkäme, es für unethisch erachte und keinen fremden so dicht haben möchte.
Was soll denn an den konventionellen 1--Jobs, bei denen laut Medienberichten die Teilnehmer oftmals nur wahllos herumstehen, so viel besser sein als an einem produktiven Engagement für Familien, für schwer arbeitende Leute und für sich selbst?
viel besser ist daran nichts. den schwer arbeitenden leuten wäre aber mehr damit geholfen, wenn die arbeit nicht so schwer wäre, weil mehr kollegen eingestellt würden. d ist ein reiches land, hat aber einen sehr schwach besetzten öffentlichen sektor. ich will nicht, dass die krankenschwester, die sich um mich kümmert krank wird, weil sie zu viel zu tun hat, ihr chef aber aus finanziellen gründen niemanden einstellt usw...
Nach meiner Information ergäbe sich bei diesem Prinzip der Dienstverpflichtung zusätzlich ein steuerlicher Vorteil in Höhe von ca. vier Milliarden Euro, welcher wiederum an einer kollektiven Steuerreduktion beteiligt wären.
mal abgesehen davon, dass von steuerreduzierung nur die profitieren, die auch steuern zahlen, viele arbeitnehmer trifft es also garnicht, zeigt das beispiel gut, dass ständig nur über optimierung in einem finanziellen kontext nachgedacht wird. sowohl qualität als auch menschlichkeit zählen nicht.
aber jede politik und jede philosophie, die gerade letzteres ignoriert wird letztendlich scheitern müssen.