Westerwelle und die Sozialachmarozer

Es ist immerhin eine Entscheidungsfreiheit. Warum sollte Passivität noch finanziell entlohnt werden, zumal wenn Staatsgelder knapp sind, weil die Regierung nicht rational investieren kann?

Dann sollte an den unrational entscheidenden Regierungsmitgliedern gespart werden - und nicht an den schwächsten Mitgliedern der Gesellschaft.
 
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Es würde ja für Arbeit gesorgt, aber mittels Proteste wird diese ja rigoros abgelehnt von den Hartz-IV-Leuten. Dass sie zum Beispiel zugunsten der Allgemeinheit, die ihnen ihre Sozialleistungen finanzieren, tätig werden, indem sie bspw. die öffentlichen Wege und Straßen von Schnee befreien, haben sie ja abgelehnt! Sie schreien nach Arbeit, um sie im gleichen Zuge abzulehnen. Bei der Dienstverpflichtung ist es ähnlich. Anstatt positive Signale auszusenden und sich initiativ zu zeigen und zu strukturieren, wettern sie gegen Arbeitsangebote.

Es geht um GERECHT BEZAHLTE Arbeit.
Da wir ja in einem angeblich reichen Land leben, sollte jeder Mensch, der arbeitet GERECHT dafür entlohnt werden.
Alles andere geht am Menschen vorbei.
 
... alice, wernn du weiterhin solche (aus dem 3 reich bekannte!) "monologe verbreitest" bekommst du noch öffenliches redeverbot -- und das wäre wirklich schade... , denk an die fernsehmoderatorin...


:ironie:


shimon

Solche - aus dem 3. Reich bekannten Gedanken - werden doch gerade wieder von höchster Stelle persönlich salonfähig gemacht.
Armes Deutschland....
 
... alice "gebongt",

hitler war im gegensatz zu dir ein "genie des gesprochenen wortes" .....( was auf dich sicherlich .........:lachen:)


:ironie:



shimon

sein geschriebenes war dafür umso zäher. Ein begnadeter Autor war er jedenfalls nicht....war vielleicht auch Absicht, damit niemand das Buch bis zum Ende liest und erfährt, was er wirklich vorhat - obwohl es in fast jedem Haushalt stand.....
 
Leistung soll belohnt werden. Nichtstun dagegen nicht. Von nichts kommt nichts. In so einer Gesellschaft leben wir nun einmal.

Wenn Du zu wählerisch bist, zeugt das nicht gerade von Arbeitsflexibilität, die heute aber von vielen gefordert ist. Das Leben ist kein Ponyhof.

Anstatt positive Signale auszusenden und sich initiativ zu zeigen und zu strukturieren, wettern sie gegen Arbeitsangebote.


Hallo Alice,

wie man hier sehen kann, bist du jung, klug und motiviert, siehst deshalb relativ gelassen in die Zukunft - wissend, dass du all das zu bieten hast, was heute erwartet wird. Das ist schön für dich, denn du hast realistische Perspektiven. Du kannst selbst bestimmen, welche berufliche Qualifikation du absolvieren möchtest, wie ich dich einschätze, wirst du deine Ziele auch erreichen. :)

Nun betätige ich mich einmal als Wahrsager: Du wirst mit großer Energie und Freude in dein Berufsleben eintreten und auch einige Stufen der Karriereleiter erklimmen. Du wirst mit Erfolg und entsprechenden finanziellen Mitteln dafür belohnt werden. Früher oder später aber, wird es dir auch so gehen, wie den allermeisten Leuten, die heute von staatlichen Stützen leben müssen. Dann wirst du verstehen, was es bedeutet, für die Aufrechterhaltung seines inzwischen freudlos gewordenen Lebens all seine Kraft aufwenden zu müssen, indem man seinen Alltag mit Arbeiten, die keinen Spaß machen und als öde empfunden werden, fristen zu müssen. Und auch du wirst dann feststellen, dass das nicht der Sinn deines Lebens sein kann. Aber du wirst dann erkennen, dass auch du in der Falle sitzt: Aussteigen ist nicht, sonst ist alles weg. Weniger arbeiten ist auch nicht, denn dann reicht es nicht mehr, um den Standard zu halten. Also wirst auch du dich selbst schinden, weil du die oben zitierten neoliberalen Parolen verinnerlicht hast. Du wirst es dir nicht leisten können, dir einzugestehen, dass du nicht mehr leistungsfähig bist und damit entbehrlich. Deshalb wirst auch du weiter wursteln bis du zusammenbrichst, oder man dich entsorgt. Spätestens dann wirst auch du auf den Trichter kommen, dass der Wert eines Menschen nicht von seiner Leistung abhängig gemascht werden darf, sondern dies nur aus eigennützigen Gründen von spirituellen Kleingeistern so propagiert wurde.

Wir sind keine Leistungsgesellschaft mehr. Leistung lohnt sich nicht wirklich. Die Leute werden abhängig gemacht und zur Arbeit genötigt. Wer nicht mehr kann, fliegt raus. Versuche doch heute noch einmal, wegen Krankheit eine Erwerbsminderungsrente zu bekommen. Gleichzeitig werden Andere, teilweise noch unter 40, zwangspensioniert. Manche klagen auf Widereinstellung und werden abgewimmelt! Von jedem Euro, der für Mehrarbeit gezahlt wird, greift der Staat 50% ab, einschließlich Nebenkosten zahlt der AG also für jeden €, der beim AN ankommt, ca. 2,20€.

Wer den Hals nicht vollkriegen kann, der sollte sich auch totarbeiten dürfen. Dass man durch Erwerbsarbeit kaum noch die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten verdienen kann, ist ein Skandal, der zum Himmel stinkt. Das hat wenig mit Globalisierung zu tun, sondern fußt auf einer hirnrissigen Organisation der Binnenwirtschaft und des Staatsfinanzsystems.

lg esoterix
 
Zitat von Alice94 Beitrag anzeigen
Es ist immerhin eine Entscheidungsfreiheit.
Warum sollte Passivität noch finanziell entlohnt werden,
-das frag ich mich bei der politik manchmal auch-
zumal wenn Staatsgelder knapp sind, weil die Regierung nicht rational investieren kann?

...vllt handeln die manchmal irrational

Dann sollte an den unrational entscheidenden Regierungsmitgliedern gespart werden - und nicht an den schwächsten Mitgliedern der Gesellschaft.
-und wer ist jetzt wer?-

ich glaub die könnte man auch austauschen:


obwohl ...ich glaub ja manchmal das der durchschnittliche hartzIV-bezieher sowas nicht machen würde
...naja - wie auch immer ...aber wo ist jetzt der voll-pfosten?

-kurz vorm schnarchen-
 
Hallo Alice,

wie man hier sehen kann, bist du jung, klug und motiviert, siehst deshalb relativ gelassen in die Zukunft - wissend, dass du all das zu bieten hast, was heute erwartet wird. Das ist schön für dich, denn du hast realistische Perspektiven. Du kannst selbst bestimmen, welche berufliche Qualifikation du absolvieren möchtest, wie ich dich einschätze, wirst du deine Ziele auch erreichen. :)

Nun betätige ich mich einmal als Wahrsager: Du wirst mit großer Energie und Freude in dein Berufsleben eintreten und auch einige Stufen der Karriereleiter erklimmen. Du wirst mit Erfolg und entsprechenden finanziellen Mitteln dafür belohnt werden. Früher oder später aber, wird es dir auch so gehen, wie den allermeisten Leuten, die heute von staatlichen Stützen leben müssen. Dann wirst du verstehen, was es bedeutet, für die Aufrechterhaltung seines inzwischen freudlos gewordenen Lebens all seine Kraft aufwenden zu müssen, indem man seinen Alltag mit Arbeiten, die keinen Spaß machen und als öde empfunden werden, fristen zu müssen. Und auch du wirst dann feststellen, dass das nicht der Sinn deines Lebens sein kann. Aber du wirst dann erkennen, dass auch du in der Falle sitzt: Aussteigen ist nicht, sonst ist alles weg. Weniger arbeiten ist auch nicht, denn dann reicht es nicht mehr, um den Standard zu halten. Also wirst auch du dich selbst schinden, weil du die oben zitierten neoliberalen Parolen verinnerlicht hast. Du wirst es dir nicht leisten können, dir einzugestehen, dass du nicht mehr leistungsfähig bist und damit entbehrlich. Deshalb wirst auch du weiter wursteln bis du zusammenbrichst, oder man dich entsorgt. Spätestens dann wirst auch du auf den Trichter kommen, dass der Wert eines Menschen nicht von seiner Leistung abhängig gemascht werden darf, sondern dies nur aus eigennützigen Gründen von spirituellen Kleingeistern so propagiert wurde.

Wir sind keine Leistungsgesellschaft mehr. Leistung lohnt sich nicht wirklich. Die Leute werden abhängig gemacht und zur Arbeit genötigt. Wer nicht mehr kann, fliegt raus. Versuche doch heute noch einmal, wegen Krankheit eine Erwerbsminderungsrente zu bekommen. Gleichzeitig werden Andere, teilweise noch unter 40, zwangspensioniert. Manche klagen auf Widereinstellung und werden abgewimmelt! Von jedem Euro, der für Mehrarbeit gezahlt wird, greift der Staat 50% ab, einschließlich Nebenkosten zahlt der AG also für jeden €, der beim AN ankommt, ca. 2,20€.

Wer den Hals nicht vollkriegen kann, der sollte sich auch totarbeiten dürfen. Dass man durch Erwerbsarbeit kaum noch die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten verdienen kann, ist ein Skandal, der zum Himmel stinkt. Das hat wenig mit Globalisierung zu tun, sondern fußt auf einer hirnrissigen Organisation der Binnenwirtschaft und des Staatsfinanzsystems.

lg esoterix


:thumbup:
 
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Hallo Alice,

wie man hier sehen kann, bist du jung, klug und motiviert, siehst deshalb relativ gelassen in die Zukunft - wissend, dass du all das zu bieten hast, was heute erwartet wird. Das ist schön für dich, denn du hast realistische Perspektiven. Du kannst selbst bestimmen, welche berufliche Qualifikation du absolvieren möchtest, wie ich dich einschätze, wirst du deine Ziele auch erreichen. :)

Nun betätige ich mich einmal als Wahrsager: Du wirst mit großer Energie und Freude in dein Berufsleben eintreten und auch einige Stufen der Karriereleiter erklimmen. Du wirst mit Erfolg und entsprechenden finanziellen Mitteln dafür belohnt werden. Früher oder später aber, wird es dir auch so gehen, wie den allermeisten Leuten, die heute von staatlichen Stützen leben müssen. Dann wirst du verstehen, was es bedeutet, für die Aufrechterhaltung seines inzwischen freudlos gewordenen Lebens all seine Kraft aufwenden zu müssen, indem man seinen Alltag mit Arbeiten, die keinen Spaß machen und als öde empfunden werden, fristen zu müssen. Und auch du wirst dann feststellen, dass das nicht der Sinn deines Lebens sein kann. Aber du wirst dann erkennen, dass auch du in der Falle sitzt: Aussteigen ist nicht, sonst ist alles weg. Weniger arbeiten ist auch nicht, denn dann reicht es nicht mehr, um den Standard zu halten. Also wirst auch du dich selbst schinden, weil du die oben zitierten neoliberalen Parolen verinnerlicht hast. Du wirst es dir nicht leisten können, dir einzugestehen, dass du nicht mehr leistungsfähig bist und damit entbehrlich. Deshalb wirst auch du weiter wursteln bis du zusammenbrichst, oder man dich entsorgt. Spätestens dann wirst auch du auf den Trichter kommen, dass der Wert eines Menschen nicht von seiner Leistung abhängig gemascht werden darf, sondern dies nur aus eigennützigen Gründen von spirituellen Kleingeistern so propagiert wurde.

Wir sind keine Leistungsgesellschaft mehr. Leistung lohnt sich nicht wirklich. Die Leute werden abhängig gemacht und zur Arbeit genötigt. Wer nicht mehr kann, fliegt raus. Versuche doch heute noch einmal, wegen Krankheit eine Erwerbsminderungsrente zu bekommen. Gleichzeitig werden Andere, teilweise noch unter 40, zwangspensioniert. Manche klagen auf Widereinstellung und werden abgewimmelt! Von jedem Euro, der für Mehrarbeit gezahlt wird, greift der Staat 50% ab, einschließlich Nebenkosten zahlt der AG also für jeden €, der beim AN ankommt, ca. 2,20€.

Wer den Hals nicht vollkriegen kann, der sollte sich auch totarbeiten dürfen. Dass man durch Erwerbsarbeit kaum noch die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten verdienen kann, ist ein Skandal, der zum Himmel stinkt. Das hat wenig mit Globalisierung zu tun, sondern fußt auf einer hirnrissigen Organisation der Binnenwirtschaft und des Staatsfinanzsystems.

lg esoterix

Boah!!! Das Wort zum Montag!!!
Aber äußerst effizient und wahr, solange Du Dich selbst schindest, solange bist Du auch der größte Esel auf dem Hof.
Je mehr Du verdienst, desto weniger bleibt unterm Strich.
Je mehr Schulden der Fiskus macht, desto mehr Steuern werden wir bezahlen.
Wohlstandsgesellschaft? Jo, die 10 % ganz oben, wir sind nur ihre Sklaven, man braucht nur die Augen aufmachen.
 
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