Westerwelle und die Sozialachmarozer

Mal zum insgesamt drüber nach denken und realisieren, was läuft. Da rückt einiges in ein anderes Licht.
Aber viele hier werden es so schon erkannt haben.

Ist alles kein Zufall.
Schön wärs, hätte ich grad fast gesagt......:tomate:

Und somit, ob wir wollen oder nicht, wo wir im Moment sehen oder schon liegen, wir sitzen alle in einem Boot.

Bis auf wenige.

Und die profitieren noch.... so oder so.:wut1:



http://video.google.de/videoplay?docid=175965773431961587&ei=SsGvS-S6OJbu2AKz46HsCg&q=andreas+clauss+crashkurs+geld+und+recht&hl=de#
 
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sein geschriebenes war dafür umso zäher. Ein begnadeter Autor war er jedenfalls nicht....war vielleicht auch Absicht, damit niemand das Buch bis zum Ende liest und erfährt, was er wirklich vorhat - obwohl es in fast jedem Haushalt stand.....

...mich hat es "interessiert", habe 1/3 geschafft (eine nacht) und dann war schluss!

shimon
 
Es geht um GERECHT BEZAHLTE Arbeit.
Da wir ja in einem angeblich reichen Land leben, sollte jeder Mensch, der arbeitet GERECHT dafür entlohnt werden.
Alles andere geht am Menschen vorbei.

Dem stimme ich ja zu. Aber um das zu realisieren, müssen vor allem die Steuersätze gesenkt werden, so dass den arbeitenden Menschen mehr von ihrem Geld bleibt. Und um das verwirklichen zu können, wäre mein Vorschlag mit der Verpflichtung von arbeitsfähigen Hartz-IV-Empfängern zu sozialer Arbeit ausgesprochen hilfreich. Es fließen so zahlreiche Gelder in diese Arbeitslosen-Sozialversicherung.

Und die Empörung verstehe ich nicht wirklich bezüglich der Idee mit dem Schneeschieben. Die schaffenden Menschen mussten sich durch den Schnee quälen, um zu ihrer Arbeitsstelle zu gelange, damit sie für sich und zugleich auch für die Hartz-Leute über die Steuerabtragungen sorgen können. Warum können Hartz-Leute sich da nicht AUCH etwas engagiert zeigen?! Weshalb sollte man insbesondere Langzeitarbeitslose auf ihrer Couch, ihrer Passivität frönend, liegen lassen? Darauf habe ich bis heute keine akzeptable Antwort erhalten! Ich sage es nochmal: Die Strukturen unseres Systems sind derart gestrickt, dass man, wenn man überleben möchte, auch zur Arbeitsflexibilität bereit ist. Das gilt für viele Arbeitnehmer. Warum sollten Hartz-IV-Leute davor verschont bleiben, obschon sie hinreichend Potential zum Arbeiten haben? Wir leben in einem Sozialstaat. Das ist aber nicht der Fall, wenn sich manche gänzlich ohne Initiative aushalten lassen. Ich möchte keinen persönlich angreifen, da ich Einzelfälle nicht kenne. Vor allem spreche ich damit KEINE Invaliden jeglicher Art an! Es betrifft im speziellen Maße die Menschen, welche seit mehreren oder gar vielen Jahren arbeitslos sind und die dann noch Arbeitsangebote ablehnen! Wer sollte ihnen dann glauben, dass sie wirklich arbeiten möchten, um die Gesellschaft mitzutragen? "Ich will ja arbeiten, aber nur, wenn ich das bekomme, was ich will", so in der Art hörte ich hier Argumente. Toll. Leben wir hier im Paradies, im immerfort nährenden Mutterleib? Nein, tun wir nicht. Kleine Kinder wollen immer alles haben, um dennoch weiterzuklagen! Das ist keine erwachsene und erst recht keine verantwortungsvolle Haltung, tut mir leid. Weder sich selbst noch der Gemeinschaft gegenüber. Es gibt zig Leute aus der Arbeiterklasse, die sicherlich oftmals unzufrieden mit ihrem Job sind. Sollten sie ihn hinschmeißen? Auch Managern wird es des Öfteren nicht anders gehen, denn sie tragen viel Verantwortung für ihr Unternehmen, haben viel zu organisieren und zu strukturieren. Das erfordert viel Zeit und Mühe. Und dann muss ich im Fernsehen erkennen, dass so manche Hartz-IV-Leute sich filmen lassen und erzählen, der Staat gebe ihnen ja keine Arbeit, also könnten sie nichts für ihre Situation. Tja, sicherlich werden sie nicht in ein Arbeitsverhältnis staatlicherseits eingespannt, wenn sie alle Arbeitsangebote einfach ablehnen. Das ist doch wohl logisch. Jeder ehrliche Arbeitslose sollte sich folgende Frage stellen: Was tue ich dafür, zum aus dem Dilemma meiner Arbeitslosigkeit herauszukommen? Setze ich positive Signale? Bewerbe ich mich hinreichend? Informiere ich mich über Zeitschriften, Internet usw. über eventuelle Jobstellen? Nehme ich Beratungsgespräche des Arbeitsamtes wahr und erkundige mich? Sollte sich ein Vorstellungsgespräch ergeben, sind weitere Fragen vonnöten. Zum Beispiel die des optischen Eindrucks = saubere Kleidung und Hygiene. Verfolge ich nämlich derartige Berichte aus Nachrichten und Sendungen, so scheint das bei denen oft zu fehlen. Das scheint äußerst schnell mit äußerlicher Stukturlosigkeit einherzugehen: Sie drückt sich zunehmend ins Innere des Menschen.

Bei uns viel infolge des heftigen Schneeangebotes öfter die Schule aus. An anderen Tagen, bei denen die Schule gerade so eben noch stattfand, hatte ich teilweise ziemliche Mühe, mit meinem Rad die Schule zu erreichen, denn es war stellenweise extrem glatt trotz Streuung und vor allem aber verschneit. Hier wäre es unterstützend gewesen, wenn die Wege von benötigten Hilfskräften freigeräumt worden wären. Ein paar Tage des Schulversäumnisses sind natürlich zu verschmerzen, aber es geht um das Prinzip.

Solcherlei verpflichtende Maßnahmen geben zudem die Chance, dass sich die Betroffenen auf einem Arbeitsgebiet bilden können, der ihnen vielleicht vorher fremd war. Er eröffnet vielleicht ganz neue, ungeahnte Perspektiven. Passivität und Trägheit dagegen erzeugt Halt- und Strukturlosigkeit. Das Selbstbewusstsein wird auch nicht mehr gefördert, weil berufliche Bestätigung und Aufgabe fehlen. Äußerliche Struktursetzung ist für viele Menschen außerordentlich wichtig, weil sie keine psychische, innere Konstanz haben und demzufolge komplett die Orientierung verlieren, was an Langzeitarbeitslosen zu erkennen ist.

Ich möchte mit diesen Zeilen niemandem zu Unrecht zu nahe treten, aber ich gehe davon aus, dass die Betroffenen sich schon angesprochen fühlen.
 
Hallo Alice,

wie man hier sehen kann, bist du jung, klug und motiviert, siehst deshalb relativ gelassen in die Zukunft - wissend, dass du all das zu bieten hast, was heute erwartet wird. Das ist schön für dich, denn du hast realistische Perspektiven. Du kannst selbst bestimmen, welche berufliche Qualifikation du absolvieren möchtest, wie ich dich einschätze, wirst du deine Ziele auch erreichen. :)

Welche schulischen und beruflichen Qualifikationen man erreichen möchte, können die meisten gesunden Leute selbstbestimmen. Die Frage ist immer, ob die Eltern oder später man selbst auch genug Verantwortungsbewusstsein aufbringt, um die Ziele zu erreichen. Ich persönlich strebe das Abitur an, weil ich entweder später die Praxis meines Vaters übernehmen oder aber in der Mode-Branche kreierend tätig sein möchte. Beides setzt für mich ein Hochschulstudium voraus, das mir ohne Abitur verschlossen bleibt. Jeden Schüler wird gesagt, wie wichtig vor allem heutzutage Schulabschlüsse sind. Wenn es einem Menschen an Potential fehlt, initiativ für sein Leben Sorge zu tragen, möge er sich in psychotherapeutische Behandlung begeben.

Nun betätige ich mich einmal als Wahrsager: Du wirst mit großer Energie und Freude in dein Berufsleben eintreten und auch einige Stufen der Karriereleiter erklimmen. Du wirst mit Erfolg und entsprechenden finanziellen Mitteln dafür belohnt werden. Früher oder später aber, wird es dir auch so gehen, wie den allermeisten Leuten, die heute von staatlichen Stützen leben müssen.

Es stellt sich auch immer die Frage nach der Ursächlichkeit der jeweiligen Arbeitslosigkeit. Dass es viele Fälle von unverschuldeter Arbeitslosigkeit gibt, ist mir auch bewusst. Aber warum sollte dies ein Freibrief fürs Nichtstun sein? Wenn ich beim sommerlichen Reiten einen Reitunfall habe (was schon vorkam), heißt es doch nicht, nur weil mir unverschuldet Negatives widerfuhr, dass ich freigesprochen bin von jeglicher Aktivität?

Dann wirst du verstehen, was es bedeutet, für die Aufrechterhaltung seines inzwischen freudlos gewordenen Lebens all seine Kraft aufwenden zu müssen, indem man seinen Alltag mit Arbeiten, die keinen Spaß machen und als öde empfunden werden, fristen zu müssen.

Menschen, die ihr Leben als öde empfinden, können sich nicht ausreichende Lebensqualität schaffen. Die Unzufriedenheit mit dem Leben hat primär andere Gründe, aber sicherlich keine paar Stunden Arbeit am Tag. Vielleicht fehlt ihnen die Kompetenz, soziale Beziehungen einzugehen, Hobbys zu gestalten oder ihre Freizeit sinnvoll zu füllen? Soll jede berufstätige Person, die mal Ärger oder Stress in ihrem Beruf hat, ihren Job aufkündigen? Weißt Du, wo wir dann landeten? Das ist definitiv KEIN gutes Vorbild für eine intakte Wirtschaft und Gesellschaft.

Und auch du wirst dann feststellen, dass das nicht der Sinn deines Lebens sein kann.

Den gilt es für jeden zu finden.

Aber du wirst dann erkennen, dass auch du in der Falle sitzt: Aussteigen ist nicht, sonst ist alles weg. Weniger arbeiten ist auch nicht, denn dann reicht es nicht mehr, um den Standard zu halten.

Dabei helfen die Maßnahmen: Zur Orientierung, für neue Eindrücke, Beratung und zur Aufstockung der Gelder. Gleichzeitig sind sie gemeinnützig tätig.

Spätestens dann wirst auch du auf den Trichter kommen, dass der Wert eines Menschen nicht von seiner Leistung abhängig gemascht werden darf, sondern dies nur aus eigennützigen Gründen von spirituellen Kleingeistern so propagiert wurde.

Habe ich nie behauptet. Menschen sind gleichen Wertes. Stand auch nicht zur Diskussion.

Wir sind keine Leistungsgesellschaft mehr. Leistung lohnt sich nicht wirklich.

Ja, weil viele Gelder fehlinvestiert sind, der Staat gigantische Steuersätze verlangt und es Inflationen gibt.
 
Ja, weil viele Gelder fehlinvestiert sind, der Staat gigantische Steuersätze verlangt und es Inflationen gibt.

Die Inflation ist derzeit so niedrig wie nie.
Sicher ist der Reallohnverlust und der gigantische Niedriglohnsektor ein Grund dafür, daß die Kaufkraft ständig sinkt.
Zu den gigantischen Steuersätzen wäre zu sagen daß Deutschland im unteren Drittel der EU liegt.
Der Spitzensteuersatz beträgt 42%; (in Scandinavien 55%, in Frankreich 50%)
Deutschland ist eines der wenigen Länder ohne Vermögenssteuer und eigentlich ein Paradies für Millionäre.
Der monetären Oberschicht mit spätrömischer Dekadenz ist das zu viel und so nutzen sie alle Möglichkeiten, das Gemeinwesen zu bescheisen.
 
Welche schulischen und beruflichen Qualifikationen man erreichen möchte, können die meisten gesunden Leute selbstbestimmen. Die Frage ist immer, ob die Eltern oder später man selbst auch genug Verantwortungsbewusstsein aufbringt, um die Ziele zu erreichen. Ich persönlich strebe das Abitur an, weil ich entweder später die Praxis meines Vaters übernehmen oder aber in der Mode-Branche kreierend tätig sein möchte. Beides setzt für mich ein Hochschulstudium voraus, das mir ohne Abitur verschlossen bleibt. Jeden Schüler wird gesagt, wie wichtig vor allem heutzutage Schulabschlüsse sind. Wenn es einem Menschen an Potential fehlt, initiativ für sein Leben Sorge zu tragen, möge er sich in psychotherapeutische Behandlung begeben.


Ein absoluter Blödsinn, den du da von dir gibst, du Retortenbaby :wut1: :wut1: :wut1:
 
Blödsinn ja - Retortenbaby nein, das ist eine Beleidigung.

Alice, könnte es vielleicht sein, dass Du in sehr behüteten Verhältnissen aufgewachsen bist?
Ich hab das Gefühl, dass Du gar keine Ahnung von der Welt da draussen in Deutschland hast.

Dessen war ich mir bewusst.....das ganze Geschreibsle von ihr ist eine BELEIDIGUNG
 
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