"Wer ist ein Antisemit?"

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Individuen zeichnen sich dadurch aus, dass keiner dem anderen exakt gleicht, nicht einmal eineiige Zwillinge, obwohl sehr viel Ähnlichkeit zwischen ihnen besteht.
Daher finde ich es doof, wenn Menschen sich in die Angelegenheiten anderer einmischen und ihnen vorschreiben versuchen, wie sie zu sein haben.
Es spielt keine Rolle, welche Hautfarbe ein Mensch hat, woran er glaubt, was er gelernt hat, welchen Job er ausführt, wie er aussieht und lacht,.....etc.
Ausschliesslich seine Taten sind in einer Gesellschaft von Bedeutung. Solange also keiner einem anderen schadet, kann er von mir aus gepunktet oder gestreift durch die Prärie ziehen.
Vielfalt ist Schönheit, denn jeden Tag Bohnensuppe macht Bauchschmerzen.

Beim Judentum ist m.A.n. auch sehr viel Übertreibung. Es ist sicherlich nicht schön gewesen, was die Juden in der Weltgeschichte alles durchmachen mussten. Sie aber deswegen nie wieder kritisieren zu dürfen, auch wenn sie mal daneben greifen, nur weil einige dann gerne mal die Opferrolle raushängen lassen, um sich aus der Affaire zu ziehen, halte ich für sehr übertrieben.
Was zwischen den Israeliten und Palästinensern abläuft, ist unmöglich.
Letztens kam in den Nachrichten, dass 3 Israeliten umgebracht und darauf 400 Palästinenser wie die schlimmsten Kriminellen abgeführt wurden.
Das zeigt mir, wie rassistisch einige Israeliten sind. Es ist in der Tat schlimm, wenn 3 junge Männer ermordet werden. Das erlaubt aber niemanden, gleich 400 Menschen wie räudige Hunde abzuführen, denn die haben auch ihre Rechte. Alle 400 werden sicher nicht an dem Mord beteiligt gewesen sein.
Ich empfand diese Razzien, die die israelische Polizei vollzogen hat, total rassistisch.
Wenn ich sie nur deswegen nicht kritisieren dürfte, weil sie Israeliten sind, wäre auch das total rassistisch.
Nur sollte man dabei auch nicht vergessen, dass die Israeliten nicht alle für diese Razzien verantwortlich, wie nicht alle Moslems Islamisten und auch nicht alle Deutsche wie Deutschstämmige Nazis sind. Denn Schuld kann man nicht verallgemeinern, weil auch Schuld nur von einzelnen Personen ausgeführt wird, wofür wiederum andere nichts können.
Nur weil einer dieselbe Haar- und Hautfarbe oder denselben Popel in der Nase hat, ist er nicht verantwortlich für die Tat des Anderen, denn Sippenhaft ist auch Rassismus.
 
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nicht alle juden sind relligiös!

shimon

Shimon, Religion und Gattung sind nicht dasselbe.
Religion ist das, woran ein Mensch glaubt und Gattung ist, welcher genetischer Abstammung er angehört, obwohl ich diese Abstammungsgeschichte auch für hirnrissig halte.
Menschen können aus einem Land oder Volk stammen, das bedeutet aber nicht, dass sie sich auf irgendeiner Art und Weise ähneln müssen, nicht einmal genetisch.
Wenn es schon unter eineiigen Zwillingen vorkommen kann, dass der eine homosexuell und der andere heterosexuell wird, zeigt das, dass diese ganze Abstammungsgeschichte auch für die Katz ist.

Wenn man aber von einem Juden, Christen, Moslem, Buddhisten.....etc. redet, dann spricht man von einem, der auch wirklich daran glaubt und sich mit dieser bestimmten Religion identifiziert.
Ich z.B. habe keine bestimmte Religion und gebe das auch an. Daher kann ich mich auch nicht zu einer bestimmten Religion dazu zählen.
 
Na so was, ich dachte eigentlich, die "Gattung" MENSCH wäre zumindest geklärt hier. :confused:
 
Na so was, ich dachte eigentlich, die "Gattung" MENSCH wäre zumindest geklärt hier. :confused:

Solange es RASSISTEN gibt und das in negativem Sinne, ist diese Frage nicht geklaert und wird es wahrscheinlich nie. Wer natuerlich sich fuer nichts interessiert, der wird diese Dunkelheit auch nicht erfahren koennen. Oder moechtest du wirklich allen ernstes jene als "Menschen" bezeichnen, die andere Wesen selber Art einfach abschlachten, nur weil deren Aussehen und Fremdheit nicht in ihr Weltbild passt? Menschen werden wie Wildtiere einfach beim Jagen abgeschossen, und diese Jaeger wilst du Mensch nennen? Ich jedenfalls nicht. Solange es diese Rassisten gibt, gibt es auch Unmenschen.
 
Das zeigt mir, wie rassistisch einige Israeliten sind.

Auch, wenn du mich wieder auf die Folterbank setzt wie in frueheren Aussagen. Diese von dir genannten "Israelis" sind keine Juden sondern Zionisten. Juden werden fuer etwas verteufelt, was Zionisten begangen haben und weiter begehen, weil eben "nicht" unterschieden wird.

Und weshalb berichtigst du Shimon, wo er doch ganz klar aufzeigt, dass "nicht" jeder Jude religioes ist? Ein gut gemeintes, jedoch letztlich schwaches Statement von dir.
 
Auch, wenn du mich wieder auf die Folterbank setzt wie in frueheren Aussagen. Diese von dir genannten "Israelis" sind keine Juden sondern Zionisten. Juden werden fuer etwas verteufelt, was Zionisten begangen haben und weiter begehen, weil eben "nicht" unterschieden wird.

Und weshalb berichtigst du Shimon, wo er doch ganz klar aufzeigt, dass "nicht" jeder Jude religioes ist? Ein gut gemeintes, jedoch letztlich schwaches Statement von dir.

Sich mit einer Religion identifizieren, bedeutet daran zu glauben.
Wenn nicht, dann identifiziert man sich nicht damit.
Es ist weder schlecht noch gut, ein Jude zu sein. Shimon braucht sich deswegen nicht rechtfertigen.
Wenn aber steht, dass ein Jude nicht religiös sein muss, kann das nicht sein, denn das Wort an sich beschreibt doch jemanden, der an eine bestimmte Religion glaubt.

Und was diese ganzen Unterarten an -ismen angeht, halte ich sie nicht für so wichtig. In meinem Beispiel sprach ich daher bewusst von Israeliten, also von Menschen, die eine bestimmte Staatsangehörigkeit besitzen.
Genau so wie in Deutschland diverse Menschen mit unterschiedlichen Religionen und Herkunft leben, so werden wohl auch in Israel andere Religionen vertreten sein.
Viele Menschen bringen Herkunft und Glaubenssätze, wie auch Eigenschaften bestimmter Gruppierungen, leicht durcheinander und verallgemeinern dadurch Fehler wie gute Taten, was nicht korrekt ist.

Das alles ist auch irgendwie zweitrangig. Wichtiger wäre es heraus zu stellen, wann eine Handlung oder Äusserung tatsächlich rassistisch gemeint ist und wann nicht?
Kann Kritik an sich rassistisch sein?
Ja, wenn nicht nur die Zukritisierenden kritisiert werden, sondern alle, die in irgendeinem Zusammenhang zu ihnen stehen, wenn also verallgemeinert wird und dadurch Unschuldige mit in Sippenhaft genommen werden.
Wenn man aber bestimmte Personen oder Gruppierungen kritisiert, die was gemacht haben, das der Kritik bedarf, dann hat das nichts mit Rassismus zu tun.
Diese Dinge muss man unterscheiden können, sonst kann schnell aus Abwehr selbst Rassismus werden.
 
nagut lassen wir das....

eine viel wichtigere Frage: Ist man Antisemit wenn man findet dass orthodoxe Juden in ihren Outfits total scheisse aussehen?



ich würde dazu sagen es ist intolerant. orthodoxe juden finen es notwendig, sich so kleiden, wie sie das tun - ich kann es tolerieren, schön finden muss ich das nicht...:D


shimon
 
Das ist doch Haarspalterei jetzt. Juden sind strenggenommen keine Semiten, wurden aber in Folge der Rassentheorie als Semiten bezeichnet. Demzufolge war Hitler wohl ein Selektiv-Antisemit. Wie so viele andere. Und auch ich bin ein Fan von "Begriffe sachgemäß verwenden". Wenn ich das auf Deutschland gemünzte "faschistisch" lese oder "rechts" als automatisch xenophob verstanden wird, sträuben sich mir die Nackenhaare.

Viel interessanter als diesen Nebenschauplatz finde auch ich eher die Auflistung, die hier im Einganspost erwähnt wird. Kritik nämlich mit Feindlichkeit gleichzusetzen, empfinde ich als Unding. Und ich bin eher pro-Israel, aber diese Vorverurteilung finde ich ungut.




woher nimmst du, dass die juden keine semiten wären? meines wissens ist hebräisch eine semitische sprache!

natürlich finde auch ich diese "nebendiskussion" über das richtige wort antisemit contra judenhasser als "schwachfug". israel kann man kritisieren, so lange man nicht das existenzrecht des staates in frage stellt. bei jeden kritik über israel muss uns klar sein,, dass nicht nur die israelische politik für die probleme verantwortlich ist, sondern beide seiten. ich bin davon überzeugt, wenn beide seiten frieden halter wollten, könnte man innerhalb ein paar wochen den frieden aushandeln.
 
Das Problem mit dem Begriff Juden ist die Doppel Bodenhaftigkeit.

Stammes Juden -> Die in der Erbfolge von Sem abstammen, daher auch Semiten sind

Glaeubige Juden -> Die dem Judentum angehoeren

Nicht jeder Jude ist daher auch gleichzeitig ein Jude. Der Unterschied zwischen Juden und Israeliten ist der, dass bei Juden, die "Mutter" die Erblinie aufzeigt, waehrend es bei den Israeliten der "Vater" ist, wie bei uns auch.

Haarspalterei ist etwas voellig anderes. Wenn jemand z.B. sich darueber streitet, ob es nun Judismus oder Judaismus heisst. Weil es da um den "gleichen" Begriff UND die "gleiche" Bedeutung handelt.

Doch wo Bedeutungen auseinander drifften, weil wer zu Gunsten des eigenen Horizonts etwas festbauen will, von etwas, das schon ewig existiert, dann ist sowas niemals Haarspalterei.




du erfindest hier hier dinge die schlicht unwahr sind: jude ist, wer eine jüdische mutter hat. punkt. jeder jude (ob relligiös oder nicht!) darf nach israel einwandern und bekommt die israelische staatsbürgerschaft. in der jüdische glaube wird volk und relligion gleichgesetzt (in der thora!) punkt. judentum ist nicht nur relligion. wann kapierst du das???

du spammst zu viel!


shimon

shimon
 
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ich bin davon überzeugt, wenn beide seiten frieden halter wollten, könnte man innerhalb ein paar wochen den frieden aushandeln.[/B]

beide Seiten ist gut gesagt, aber wenns nur beide Seiten wären, wären die Friedensbedingungen auch verhandelbar. Es gibt aber in der Realität Israelis und die Anderen (= Organisationen und Interessensphären). Und eben unter den Anderen gibts den meisten Unfrieden und Uneinigkeit.
 
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