Wer hilft mir bitte, böse zu sein?

Es begründet den Geschlechterk(r)ampf...das will keiner, trotzdem haben wir es xD

Der Trieb, der Psychoanalyse nach betimmt die unbewusste Handlung des Menschen und zwar zu 95% (nach lancan).

Ein Roboter funktioniert ähnlich, mit dem Vorteil nicht denken zu müssen und wenn er denkt (AI), dann ists ein Abbild des Abbildes, das ein Abbild vom Abbild ist...

Glaubst kann ma sowas unterbrechen? xD

Nicht denken zu müssen hätte sicherlich Vorteile ^^
Bei den Menschen ist es ja oft so, die eine Hälfte denkt zu viel, die andere zu wenig.
Aber wir sind ja lernfähig.....hoffe ich :rolleyes:
 
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Mach dich nicht klein, du bist wunderbar und kannst Gedanken und Gefühle fantastisch in Worte fassen.
Eben, Gedanken und Phantasien tun niemandem weh.

ich hab mich nicht klein gemacht, als ich Dich lobte :-)
hab den Satz wirklich vergessen und Deine Worte sind wirklich sehr gut gesetzt, das kann ich sagen

wenn ich etwas "channele" so wie es mir gestern bei Dir ging, dann ist da noch etwas anderes aktiv

ich hoffe ja, es ist Goethe; mein größter Schatz ist der Wortschatz und ich weiß wirklich, was ich kann, sorg Dich nicht

erlaube mir bitte, Dich zu loben, ich erhöhe Dich nicht damit :-)
 
Na, vermutest Du gerade, dass mir was Böses fehlt? Mir fehlt nichts.

Wenn Du es nicht vermutest, andere machen es sicherlich, daher möchte ich doch etwas dazu schreiben:

Leider gibt es noch diese extrem oberflächliche und umso verbreitetere Meinung: wer lieb ist, ist doof und wer böse ist, ist klug oder anders: Wer ein sich durchsetzender A... ist, der ist ein toller Hecht Das ist beides Humbug.
Meiner Erfahrung werden Äußerungen folgender Art (ist nicht von Dir hier, ist etwas was ich in einer früheren Firma hörte)
"äy Du bist zu lieb, Du musst mal arschig sein bzw so rumschreien wie ich, dann biste normal, ne, du bist ja nicht normal und ich glaub dir nicht, dass Du nicht böse bist .... bla bla bla bla ...."
Also solche Äußerungen werden von egozentrischen Menschen gemacht, die nicht über die eigene Projektion hinausdenken können und ihre eigenen Unfähigkeiten und Defizite nur ertragen können, wenn sie genau diese überhöhen und sich damit profilieren, in Ermangelung von etwas selbst erarbeitetem.

Aber das wurde hier ja schon geklärt. Es geht um Menschen, es geht um Selbsterkenntnis und Entwicklung ... es geht nicht darum, sich oder andere für böse zu erklären oder das eine oder andere auf unterster Schiene für das nonplusultra zu erklären.


Im kabbalistischen Lebensbaum sind die Sephiroth der Güte (Liebe, Nachsichtigkeit usw) und der Strenge (Grenzen setzen, Konsequenz, Verantwortung) gegenüber und im absoluten Gleichgewicht. Das bedeutet, man hat am besten beide Eigenschaften gleichermaßen in sich entwickelt und im Gleichgewicht.
Ein nachgiebiger "lieber Narr" ohne jede Verantwortung und Durchsetzungsstärke ist genauso im Ungleichgewicht wie jemand, der immer das Bild des "ich bin so böse und allen überlegen, die so dumm sind, lieb zu sein" aufrecht erhält. Beide sind im Ungleichgewicht. Keiner von beiden kann aufrichtig lieben, sich selbst und andere, und keiner von beiden kann die volle Verantwortung für jede Handlung und für jede Situation, die sich im eigenen Leben abspielt, übernehmen. Oft spiegeln sich bei Begegnungen die Schatten derer, die sich begegnen. Deshalb lernt man ja so viel aus menschlichen Beziehungen ...

Nach einem Schock oder Ausschlag in eine extreme Richtung besteht wie bei einem Pendel eine große Energie, in das Gegenteil zu gehen. Das extreme Gegenteil in der anderen Richtung bietet jedoch das gleiche Dilemma an, nur spiegelverkehrt.

Für mich las sich der Fadentitel also so: Ich bin im Ungleichgewicht, es geht mir um "lieb" und "böse", ich bin mitten in der Transformationsarbeit und Integrationsarbeit.

Das ist tatsächlich ein für mich derzeit brandaktuelles Thema, außerdem verarbeite ich in der Retroperspektive meine bisherigen Beziehungen. Ich löse meine Projektionen auf. Damit die mir bei der nächsten Partnerschaft, sollte ich mal eine haben, nicht in die Quere kommen. Weil ich das soooo satt habe.

Ich bin übrigens mitnichten immer die Liebe gewesen.
Ich hab beide Extreme gelebt und integriert.

Ich bin aus Entschluss lieb zu andren Menschen, wo ich es nicht sein kann oder will, schweige ich. Wozu sollte ich Urteile und Hass auf Menschen abladen, die ohnehin schon genug zu tragen haben und die durch eine Analyse von mir, die sie gar nicht wollen, sich selbst nur schlecht fühlen würden, ohne dass es irgendeinen Nutzen bringt. Das denk ich mir so.

Wo ich merke, ich kann was beitragen und vielleicht ist es nützlich, da mach ich es.

lg
eva

Ich weiß... ;)
 
Ich als Schlachtschiff, Abpraller nach Abpraller auf dem Ozean des Lebens, mit ein paar Kratzern in den Hafen der Liebe eingefahren, wo Frau versucht am Munitionslager herumzudoktern.

Volle Fahrt zurück! Nix wie weg hier. :¬D

Und reisende soll man nicht aufhalten. Reizende auch nicht.

Grüße
Wieso? Geht doch eh ganz friedlich zu hier. Wenn ich denke, was ich im UF Reli und Spiri (ausgerechnet!) schon an unglaublichen Unglaublichkeiten miterlebt habe...an Aggressionen...Sprich gelesen...(einmal probier ich noch die Kaffeetasse) :coffee:

Und da Thema ist ja tatsächlich interessant. Finde ich. Ein Lehrstück, mal wieder. Es hat viele Aspekte, auch wenn nicht alle hier aufgegriffen oder beschrieben werden. Regt mich zum Nachdenken an. Ich bin auch nicht hier in diesem Thread, um zu verurteilen. Auch wenn ich manches beurteile. Oder mich ein bisschen mokiere.

Die Geschichte mit den Löffeln kenne ich schon lange, es geht um Mitgefühl. So simpel im Grunde. Das kann man immer geben, auch wenn man sonst nichts geben kann. Ob der andere es nimmt, ist sein Kaffee.

Gerade vorher habe ich überlegt, was hätte Rumi zu diesem Thema hier gesagt? Vllt, dass jede aufrichtige Liebe zu wem oder was auch immer ein Abbild der einen großen Liebe ist. Hauptsache Liebe. Wie verquer auch immer, die Ent-wicklung folgt der Ver-wicklung sowieso von selbst.

Und wir haben doch alle unseere Themen, der eine dieses, der andere jenes. Also, alles im grünen Bereich...
 
Nicht denken zu müssen hätte sicherlich Vorteile ^^
Bei den Menschen ist es ja oft so, die eine Hälfte denkt zu viel, die andere zu wenig.
Aber wir sind ja lernfähig.....hoffe ich :rolleyes:

Ja so manche Ergänzung gibt einer Beziehung erst ihre Daseinsberechtigung...xDD
Wir haben alle ein Binkerl zu tragen...wärs anders, wärs vielleicht sogar langweilig...
Und wenn Menschen, die keine Harmonie in sich haben, versuchen auf harmonisch Theater zu spielen, gibts am Ende nur verbrannte Erde...

Da ists doch besser, die Baustellen zu kennen, die Kacke sind...die Kunst besteht darin, in einem Haus wenigstens einen Wohlfühlraum zu haben^^
 
Wieso? Geht doch eh ganz friedlich zu hier. Wenn ich denke, was ich im UF Reli und Spiri (ausgerechnet!) schon an unglaublichen Unglaublichkeiten miterlebt habe...an Aggressionen...Sprich gelesen...(einmal probier ich noch die Kaffeetasse) :coffee:

Und da Thema ist ja tatsächlich interessant. Finde ich. Ein Lehrstück, mal wieder. Es hat viele Aspekte, auch wenn nicht alle hier aufgegriffen oder beschrieben werden. Regt mich zum Nachdenken an. Ich bin auch nicht hier in diesem Thread, um zu verurteilen. Auch wenn ich manches beurteile. Oder mich ein bisschen mokiere.

Die Geschichte mit den Löffeln kenne ich schon lange, es geht um Mitgefühl. So simpel im Grunde. Das kann man immer geben, auch wenn man sonst nichts geben kann. Ob der andere es nimmt, ist sein Kaffee.

Gerade vorher habe ich überlegt, was hätte Rumi zu diesem Thema hier gesagt? Vllt, dass jede aufrichtige Liebe zu wem oder was auch immer ein Abbild der einen großen Liebe ist. Hauptsache Liebe. Wie verquer auch immer, die Ent-wicklung folgt der Ver-wicklung sowieso von selbst.

Und wir haben doch alle unseere Themen, der eine dieses, der andere jenes. Also, alles im grünen Bereich...
Ganz ehrlich, das kam mir einfach in den Sinn, ich weiß gar nicht ob das zum Thema passte.

Es bezog sich wahrscheinlich darauf, daß man trotz aller Intimität, gewisse Dinge einfach akzeptiert und nicht dran rumdoktort. Partner/innen sind kein Eigentum.
 
Wieso? Geht doch eh ganz friedlich zu hier. Wenn ich denke, was ich im UF Reli und Spiri (ausgerechnet!) schon an unglaublichen Unglaublichkeiten miterlebt habe...an Aggressionen...Sprich gelesen...(einmal probier ich noch die Kaffeetasse) :coffee:

Und da Thema ist ja tatsächlich interessant. Finde ich. Ein Lehrstück, mal wieder. Es hat viele Aspekte, auch wenn nicht alle hier aufgegriffen oder beschrieben werden. Regt mich zum Nachdenken an. Ich bin auch nicht hier in diesem Thread, um zu verurteilen. Auch wenn ich manches beurteile. Oder mich ein bisschen mokiere.

Die Geschichte mit den Löffeln kenne ich schon lange, es geht um Mitgefühl. So simpel im Grunde. Das kann man immer geben, auch wenn man sonst nichts geben kann. Ob der andere es nimmt, ist sein Kaffee.

Gerade vorher habe ich überlegt, was hätte Rumi zu diesem Thema hier gesagt? Vllt, dass jede aufrichtige Liebe zu wem oder was auch immer ein Abbild der einen großen Liebe ist. Hauptsache Liebe. Wie verquer auch immer, die Ent-wicklung folgt der Ver-wicklung sowieso von selbst.

Und wir haben doch alle unseere Themen, der eine dieses, der andere jenes. Also, alles im grünen Bereich...

Ja und ich denke es gibt so viele Arten von Liebe, warum sollte man sich selbst begrenzen?
Ich glaube beim Mensch-Sein geht es hauptsächlich darum Liebe zu erfahren.
 
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Du kannst nicht schwanger werden, höchstens Gedankenschwanger...dann bist du aber selbst deine eigene Geburt (Nachgeburt) und wenn das Wesen korrumpiert ist, einfach nur eine Ausgeburt xDD
Alles dreht sich ums Gebähren, die Männer wollen zurück in den Mamabauch unbestimmter Art und die Frauen sind die ursprünglichen Magier der ersten Stunde...und dann...kam eines Tages alles anders...und zack war das Patriarchat da...ca. 25.000 Jahre menschliche Kulturgeschichte, im Zeitraffer, bittesehr^^

Die Zeitalter haben sich abgewechselt, erst Matriarchat, dann Patriarchat und so lange hat das Patriarchat auch nicht angehalten, das wäre eine zu lange Zeitspanne gewesen. Es geht doch nicht darum zurückzukehren, sondern darum, das Neue hervorzubringen. Das neue Paradigma/Zeitalter, in dem wir uns schon befinden, das Zeitalter des Kindes/des schöpferischen Geistes,des Wassermannzeitalters da bin ich ganz bei Crowley. Es geht doch nicht mehr um Vorherrschaft des einen oder anderen Prinzips, sonder um Gleichgewicht und Gleichwertigkeit.
 
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