Tut mir leid @Condem hast du schön geschrieben, doch für mich sind es einfach Schulschwänzer und Mitläufer, damit sie an diesem Tag nicht in die Schule müssen.
Es wäre doch mal interessant eine Umfrage zu starten, da können dann die Schüler den Grund nennen warum sie Schuleschwänzen.
Kann man ja "Schule-schwänzen" nennen, aber es geht doch um die Intention, um das warum. Und Du implizierst hier ja, dass Du deren Intentionen kennst, was deutlich abwegiger ist als das es den Schülern - zumindest den meisten - tatsächlich um die Sache geht.
Ein anderes Beispiel: In den USA gibt es wirklich sehr viele sogenannte School-Shootings. Das hier ist ne Liste solcher "Ereignisse" für 2019:
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_school_shootings_in_the_United_States#2019
Wenn Du hochscrollst sind es noch wesentlich mehr.
Es ist also tatsächlich gefährlich dort Schüler/in zu sein. Gleichzeitig haben die Schüler keinerlei politische Macht, dürfen nicht wählen. Was haben sie getan? Sie haben wirklich große Demos organisiert und sehr viel Aufmerksamkeit bekommen. Verändert das etwas an der gegenwärtigen Politik? Nein, aber es bringt Politiker definitiv zum Denken, denn das werden mal Wähler sein und die werden mit Sicherheit keine Politiker und Parteien wählen die eng mit der NRA sind.
Wo ist der Unterschied zum Thema Klimawandel? School-Shootings können jederzeit einige Kids töten, insofern wirkt das Problem zeitlich drängender. Beim Klimawandel sind jene die da demostrieren nicht morgen oder nächste Woche bedroht, aber sie fühlen ihr Leben durchaus bedroht, mindestens die Art wie sie mal leben werden. Denn die meisten wollen und werden vermutlich ja noch etwa 70 - 80 Jahre leben. Es ist m.A.n. falsch ihnen zu unterstellen es ginge ihnen nicht um die Sache, sondern lediglich darum nicht in die Schule zu müssen.
Nur nebenbei: Ich habe wirklich oft Schule geschwänzt... aber ich hätte mich nicht lieber irgendwo in die Kälte gestellt wenn es mir um nix ginge.