"Wer bin ich?"

Wer oder was denkt dich/uns?
Dazu gibt es viele verschiedene Meinungen. Da ich ein großer Fan vom ich bin und es durchaus behalten will, bin ich bestrebt so viel wie möglich selbst zu denken und nur dann den anderen Stimmen/Gedanken in meinem Kopf zuzuhören, wenn mir danach ist. Kurz gesag: ich denk mich, und wer mir dazwischen denkt ohne dazu eingeladen worden zu sein, kriegt immer weniger ein Bein an die Erde.

Macht man jemanden grösser, wenn man jemanden kleiner macht, es versucht?
Wer ist "man"? Kann ich nicht beurteilen, ich bin ich, nicht "man". Mir persönlich ist die vermeintliche oder tatsächliche Größe anderer Leute egal.
 
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Die Frage “Wer bin ich?” stellen sich Menschen in jeder Altersklasse. Vor allem wenn sie in einer schwierigen Lebenssituation sind, sehen sie sich mit dieser Frage konfrontiert ´wer sie sind?´

Menschen definieren sich oft mit dem was sie tun (Beruf) oder das was sie haben (welcher Rang in der Gesellschaft) und mit dem was sie besitzen.

Oft spielen wir Rollen, mit denen wir uns mehr ausfüllen, aber wenn die Rolle wegfällt was bleibt dann übrig?

Schauen wir uns mal das Leben eines Arztes an, der eine 40 jährige Berufszeit hinter sich hat und sich als Helfer & Philanthrop einen Namen gemacht hat. Was ist, wenn er in den Ruhestand geht und nicht mehr Patienten behandelt oder Kollegen um sich hat? Zurückgeworfen auf das Sein kann es schwierig werden die Leere im Inneren auszufüllen.

Also - zurück zu der Frage – ´wer bin ich´ könnte dieser Mann antworten:

Mann
Arzt
Vater
Großvater
Kollege

Das sind alles Rollen die ihre Berechtigung haben, aber die Frage muss erweiter werden.

Ich bin…

geduldig
gütig
freundlich
vorsichtig
traurig

usw.

Die Frage ´ich bin´ ist eine philosophische Frage.

Bei Jugendlichen kann das z.B. die Berufswahl sein. Andere stellen sich diese Frage in der Schwangerschaft, wenn sie Eltern werden, oder wenn Sie sich über die eigenen Gefühle nicht klar genug sind.

Was auch immer uns zu dieser Frage führt, sie zeigt, dass unser Wahrnehmung von uns selbst oft nicht übereinstimmt mit der Fremdwahrnehmung.

Wer es genau nehmen will interviewt einen guten, wohlwollenden Freunde mit der Bitte, ein offenes Statement über uns abzugeben. Natürlich wird das als ein Urteil empfunden.

Aber wir lernen uns selbst besser kennen, indem wir unser Verhalten beobachten und eben nicht verurteilen. Das kann auf verschiedenste Art und Weise geschehen.

Wir können ein Tagebuch oder einen Blog führen, unseren Lebenslauf schreiben, ganz andere Fragen stellen, die uns beschreiben, oder einen psychologischen Test machen.

Ein besondere Variante die mir dazu einfällt ist, sich vorzustellen, jemand verfasst einen Nachruf über uns, was wünschen wir uns, was die Nachwelt über uns sagt?

Ganz unverfängliches Sachen wären, eine Test zu machen (siehe unten),
weiter Möglichkeiten, eine Radix (Horoskop) von einem erfahren Astrologen erstellen lassen,
sonstige Persönlichkeitsmodellen wie, MBTI (Myers-Briggs-Typindikator), Enneagramm eine der 9 Seelenstrukturensuchen die zu uns passt.

Über psychologische Test kann man streiten, aber sie zeigen, sich Gedanken zu machen, wer wir sind. Es ist unglaublich schwer, sich selbst einzuschätzen.

Es gibt gute Literatur zum Thema und eins ist klar, selbst lässt sich die Frage nie schnell beantworten.

An den Antworten hier ist schon zu erkennen, wie schwer das einigen fällt.

Der Philosoph Richard Precht hat ein tolles Buch geschrieben, kann ich nur empfehlen.
„Wer bin ich und wenn ja wie viele“?

Diese Daseinsfrage lässt sich nur beantworten, wenn wir in uns hineinhorchen, und wenn wir uns klar machen, welche Gedanken wir uns über uns selbst machen.

In diesem philosophischen Buch “Wer bin ich - und wenn ja wie viele?” von Richard Precht setzt sich der Autor mit dieser Frage auf verschiedenen Ebenen auseinander.

Wie:
eigentlich Gefühle beleuchten,
werde ich schnell wütend?
oder bin ich leicht gekränkt?

Welche Gefühle haben bei mir schnell die Oberhand?
Welchen Impuls kann ich schlecht unterdrücken (Impulskontrolle)?

Das Bewusstsein wird geformt durch Worte, die den Verstand und dadurch die Gefühle ausdrückt.

Eine weiter Säule erkennen, mit welchen wichtigen Glaubensätzen laufen wir durchs Leben?

Viel Menschen haben über Erziehung oder ihre Arbeit ein Bild von sich, welches so nicht stimmen muss!

Mit einer Auswahl von Fragen, die dazu gedacht sind angefangen Sätze zu vollenden kann man Klarheit erlangen:

Liebe ist…
Freund haben bedeutet für mich, ….
Zufriedenheit bedeutet für mich…
Wenn Stagnation auftaucht, tue ich….
Arbeit bedeutet…
Geld bedeutet…
Das Allerschwerste ist für mich…
Es fällt mir leicht, ….
Versagen bedeutet,….
Auf ´die Palme´ bringt mich,….

Wenn man diesen Prozess abgeschlossen hat, stellt sich die Frage, wer bin ich und wie will ich sein?

Gibt es das einen Unterscheide – einen blinden Fleck? Oder deckt sich das Bild meines wohlwollenden Freundes mit dem Eigenbild - oder geht da deutlich was auseinander?

Meist ist man selbst viel streng mit sich (Innere Kritiker / Über- Ich) als andere mit uns.

Hier ein Test:

https://wer-bin-ich.plakos.de/


LG
 
Zuletzt bearbeitet:
In einer Welt, in der Selbstverständlichkeiten nicht selbstverständlich sind, sich stattdessen jahrelang noch alles an eh Eigenem erkämpft werden muss, wird das Ich zum Du, weil kaputtgebrochen und abgefallen, oder sowas.
 
Die Frage “Wer bin ich?” stellen sich Menschen in jeder Altersklasse. Vor allem wenn sie in einer schwierigen Lebenssituation sind, sehen sie sich mit dieser Frage konfrontiert ´wer sie sind?´

Menschen definieren sich oft mit dem was sie tun (Beruf) oder das was sie haben (welcher Rang in der Gesellschaft) und mit dem was sie besitzen.

Oft spielen wir Rollen, mit denen wir uns mehr ausfüllen, aber wenn die Rolle wegfällt was bleibt dann übrig?

Schauen wir uns mal das Leben eines Arztes an, der eine 40 jährige Berufszeit hinter sich hat und sich als Helfer & Philanthrop einen Namen gemacht hat. Was ist, wenn er in den Ruhestand geht und nicht mehr Patienten behandelt oder Kollegen um sich hat? Zurückgeworfen auf das Sein kann es schwierig werden die Leere im Inneren auszufüllen.

Also - zurück zu der Frage – ´wer bin ich´ könnte dieser Mann antworten:

Mann
Arzt
Vater
Großvater
Kollege

Das sind alles Rollen die ihre Berechtigung haben, aber die Frage muss erweiter werden.

Ich bin…

geduldig
gütig
freundlich
vorsichtig
traurig

usw.

Die Frage ´ich bin´ ist eine philosophische Frage.

Bei Jugendlichen kann das z.B. die Berufswahl sein. Andere stellen sich diese Frage in der Schwangerschaft, wenn sie Eltern werden, oder wenn Sie sich über die eigenen Gefühle nicht klar genug sind.

Was auch immer uns zu dieser Frage führt, sie zeigt, dass unser Wahrnehmung von uns selbst oft nicht übereinstimmt mit der Fremdwahrnehmung.

Wer es genau nehmen will interviewt einen guten, wohlwollenden Freunde mit der Bitte, ein offenes Statement über uns abzugeben. Natürlich wird das als ein Urteil empfunden.

Aber wir lernen uns selbst besser kennen, indem wir unser Verhalten beobachten und eben nicht verurteilen. Das kann auf verschiedenste Art und Weise geschehen.

Wir können ein Tagebuch oder einen Blog führen, unseren Lebenslauf schreiben, ganz andere Fragen stellen, die uns beschreiben, oder einen psychologischen Test machen.

Ein besondere Variante die mir dazu einfällt ist, sich vorzustellen, jemand verfasst einen Nachruf über uns, was wünschen wir uns, was die Nachwelt über uns sagt?

Ganz unverfängliches Sachen wären, eine Test zu machen (siehe unten),
weiter Möglichkeiten, eine Radix (Horoskop) von einem erfahren Astrologen erstellen lassen,
sonstige Persönlichkeitsmodellen wie, MBTI (Myers-Briggs-Typindikator), Enneagramm eine der 9 Seelenstrukturensuchen die zu uns passt.

Über psychologische Test kann man streiten, aber sie zeigen, sich Gedanken zu machen, wer wir sind. Es ist unglaublich schwer, sich selbst einzuschätzen.

Es gibt gute Literatur zum Thema und eins ist klar, selbst lässt sich die Frage nie schnell beantworten.

An den Antworten hier ist schon zu erkennen, wie schwer das einigen fällt.

Der Philosoph Richard Precht hat ein tolles Buch geschrieben, kann ich nur empfehlen.
„Wer bin ich und wenn ja wie viele“?

Diese Daseinsfrage lässt sich nur beantworten, wenn wir in uns hineinhorchen, und wenn wir uns klar machen, welche Gedanken wir uns über uns selbst machen.

In dem philosophischen Buch “Wer bin ich - und wenn ja wie viele?” von Richard Precht setzt sich der Autor mit dieser Frage auf verschiedenen Ebenen auseinander.

Wie:
eigentlich Gefühle beleuchten,
werde ich schnell wütend?
oder bin ich leicht gekränkt?

Welche Gefühle haben bei mir schnell die Oberhand?
Welchen Impuls kann ich schlecht unterdrücken (Impulskontrolle)?

Das Bewusstsein wird geformt durch Worte, die den Verstand und dadurch die Gefühle ausdrückt.

Eine weiter Säule erkennen, mit welche wichtigen Glaubensätzen laufe ich durch Leben?

Viel Menschen haben über Erziehung oder ihre Arbeit ein Bild von sich, welches so nicht stimmen muss!

Mit einer Auswahl von Fragen, die dazu gedacht sind angefangen Sätze zu vollenden kann man Klarheit erlangen:

Liebe ist…
Freund haben bedeutet für mich, ….
Zufriedenheit bedeutet für mich…
Wenn Stagnation auftaucht, tue ich….
Arbeit bedeutet…
Geld bedeutet…
Das Allerschwerste ist für mich…
Es fällt mir leicht, ….
Versagen bedeutet,….
Auf ´die Palme´ bringt mich,….

Wenn man diesen Prozess abgeschlossen hat, stellt sich die Frage, wer bin ich und wie will ich sein?

Gibt es das einen Unterscheide – einen blinden Fleck? Oder deckt sich das Bild meiner wohlwollenden Freund mit dem Eigenbild - oder geht da deutlich was auseinander?

Meist ist man selbst viel streng mit sich (Innere Kritiker / Über- Ich) als andere mit uns.

Hier ein Test:

https://wer-bin-ich.plakos.de/


LG

Okay, danke!
 
@Skorpina

Die Frage war nicht: wie finde ich raus wer ich bin, sondern: wer bin ich? Darauf hast Du leider nicht geantwortet, also möööp, drei Punkte Abzug weil wegen Thema verfehlt :sneaky::D Wer bist DU denn nu, jenseits der Theorien? Womit - nach Beantworten der Fragen da oben - identifizierst Du Dich?
 
Als ich 32 war, hab ich an ein Foto von mir gedacht und meinte, "schade, dass ich nicht mehr da bin". Nur 1x mal kurz, warum auch immer. ;)

Vielleicht, weil du dich verändert hast, dann stimmt es sogar, dass du (damals) nicht mehr da bist, weil du nun dich weiterentwickelt hast und darum du nun auch (du heute) bist. Das damalige (du) ist noch zwar teilweise vorhanden aber durch die Veränderungen (vergangene Zeit) eben etwas verändert. ;)
 
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