wenn es einen Gott gibt, wer erschuf diesen Gott?

Gott ein Name für etwas unaussprechliches.....
Welche Kraft hat diesen Gott geschaffen? War er immer da?
Alles soll einen Anfang und ein Ende haben aber wie schaut es denn mit diesem Gott aus?
Es ist geheimnisvoll, wunderbar und interessant.
Gewissheit hat niemand, wir begegnen nur Vermutungen und jeder Mensch bildet sich seine eigene Meinung und dennoch ist jeder irgendwann einmal an dieser Frage interessiert.
Wer schuf Gott?
Gibt es eine noch viel größere Energie?
Ich freue mich über viele Gedanken.......




Manitou der gute
machte eine Schnute
denn sein Schuh der drückte

aber er sich fragte
was macht der Schuh vom Manitou
der mich so entzückte?



Ali:zauberer1
 
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In der Dimension des Absoluten gibt es nicht sowas wie Zeit. Von daher gibt es auch keinen Schöpfer, keinen Akt des Schöpfens und keine Schöpfung. Es ist anfangslos. Ungeboren. Eben weil es kein Konzept von "Zeit" oder "Anfang" gibt und auch nichts das entstehen müsste oder vergehen könnte.

Es funktioniert nicht so wie unser beschränkter Geist sich das zusammendenkt mit den beschränkten Begriffen die wir zur Verfügung haben. Weil wir Menschen können nur denken was in unser enges Weltbild passt und deshalb pressen wir sowas wie "Gott" eben da rein, was dem aber nie gerecht wird.
 
Was man Gott nennt,
ist nicht Gott,
und desshalb ist es Gott.
(persönliche Abwandlung eines Dreischnittes aus dem Buddhismus)

oder :

Betrachten wir Gott ganz sorgfältig und genau
und erkennen wir , dass Gott nicht Gott ist,
dann sehen wir Gott in seiner höchsten Blüte.
(persönliche Abwandlung des Dreischnittes eines Zen Meisters)

---

Gott ist unglaublich weit weg
und unglaublich nahe.

Gott ist unerschaffen und
doch ist er in allem vorhanden.

Gott kann man nur erfahren
aber wirklich schreiben oder reden
über ihn , kann man nicht.
Weil alles eine Verfälschung wäre.

Wie will man über den GROSSEN GEIST richtig
reden oder schreiben ,
wenn er ALLEM in jedem Universum
Leben gibt ,
er selbst ALL , dieses Leben IST.

Sich versuchen das vorzustellen
ist schon ein aufwühlendes Erlebnis !

Gott ist unerschaffen und doch existent.
 
mhh gott gab es schon eh und je...damals hat man sich gefragt was wohl hinter dem berg liegt (übertrieben gesagt)
später hat man überlegt was passiert wenn man am ende der erdscheibe runter fällt...
dann fragte man sich irgendwann was es im weltraum zu entdecken gibt...
die nächste frage wird lauten was kommt danach :D

ich denke mit worten kann man es erstens nicht beschreiben und zweitens ist es für immer das am grad vorstellbarsten, weil was anderes könnten wir uns nicht vorstellen... was ein durcheinander..versteht ihr was ich meine!? ;)

IN DER TAT. Ihr habt euch selbst euren eigenen Einblick in
das verschafft, was ich euch hier aufzeige.
Und was würdet ihr tun, wenn ich euch sagte, daß diese
Realität, die euch diesen Einblick gewährt hat, niemals endet?

Erkläre das - ich bitte dich.
NIMM DEN KLEINSTEN Teil des Universums, den du dir vorstellen
kannst. Stell dir diesen winzigen Materiepartikel vor.

In Ordnung.
ZERTEILE IHN IN der Mitte.
Habe ich
Habe ich getan.
WAS SIEHST DU?
Zwei kleinere Hälften.
GENAU. NUN ZERTEILE diese jeweils in der Mitte. Was hast
du jetzt?

Zwei noch kleinere Hälften.
RICHTIG. UND JETZT wieder und wieder! Was bleibt übrig?
Winzigere und noch winzigere Partikel.
JA, ABER WANN hört es auf ?
Wie viele Male kannst du Materie
zerteilen, bis sie zu existieren aufhört?

Ich weiß es nicht.
Ich vermute, sie hört nie auf zu existieren.
DU MEINST, DU kannst sie nie völlig zerstören! Du kannst
nur ihre Form verändern?
So sieht es aus.
JA, ABER WANN hört es auf ? Wie viele Male kannst du Materie
zerteilen, bis sie zu existieren aufhört?

Ich weiß es nicht. Ich vermute, sie hört nie auf zu existieren.
DU MEINST, DU kannst sie nie völlig zerstören! Du kannst
nur ihre Form verändern?

So sieht es aus.
ICH SAGE DIR dies: Du hast gerade das Geheimnis allen Lebens
erfahren und einen Blick auf die Unendlichkeit geworfen.
Nun habe ich eine Frage an dich.
Nur zu ...
WAS LÄSST DICH denken, daß sich diese Unendlichkeit nur
in eine Richtung erstreckt?

Also gibt es kein Ende nach oben hin, wie es auch kein Ende
nach unten hin gibt.



(quelle: gespräche mit gott )

ich lasse das mal so im raum stehen :D
 
Gott ein Name für etwas unaussprechliches.....
Welche Kraft hat diesen Gott geschaffen? War er immer da?
Alles soll einen Anfang und ein Ende haben aber wie schaut es denn mit diesem Gott aus?
Es ist geheimnisvoll, wunderbar und interessant.
Gewissheit hat niemand, wir begegnen nur Vermutungen und jeder Mensch bildet sich seine eigene Meinung und dennoch ist jeder irgendwann einmal an dieser Frage interessiert.
Wer schuf Gott?
Gibt es eine noch viel größere Energie?
Ich freue mich über viele Gedanken.......


achja mir is noch was eingefallen ;)

wenn ich mir gott vorstelle...also großen mann mit bart der in den wolken sitzt und mit dem großen zeigefinger auf dich zeigt dann würde ich mich auch fragen wer diesen wohl erschaffen hat.

wenn ich mir gott aber als zustand vorstelle, als alles...hund, katze, baum, wasser , wüste , meer, du... ich .. die anderen hier im forum..
also ist alles gott...
er sagte mal "ich habe euch nach meinem ebenbilde erschaffen" das bedeutet meiner meinung nach nicht das er 10 finger hat, eine nase und ein kopf mit 2 ohren dran...
aber vor ein paar hundert jahren hätte ich warscheinlich auch an das ebenbild zwischen den wolken geglaubt...
und viele menschen machen es heute noch...ich bin kein "religiöser" mensch und mit der kirche habe ich auch nichts zutun, trozdem rede ich von gott...aber er/sie oder es ist einfach so in den meisten köpfen als mann dort oben... deswegen machen sich die meisten menschen gar keine gedanken darum, hört sich ja auch wirklich dumm an die story vom alten mann mit bart :D
ich denke das ist der größte denkfehler dieser welt, sonst würde es vllt auf erden anders aussehen !?!?!?

gruß

keks
 
Gott muss sich selbst erschaffen haben.

Gott ist unvorstellbar. Wir sollen uns auch kein Bild von ihm machen.

Am Anfang war das Wort und das Wort war Gott.

Am Anfang war der Geist und der Geist war Gott.

Am Anfang war das Licht und das Licht war Gott.


Auf keinen Fall ist er Materie. Wir sind durch seinen Geist erschaffen worden. Wir sind seine Geschöpfe. Aber wir sind nicht Gott.
Unser Geist, unsere Seele, Abkömmlinge von Gott? Verwandte?


Gott ist ewig und Ewigkeit hat keinen Anfang und kein Ende. Gehen auch wir einmal in die Ewigkeit ein? :confused:

Müssen wir uns die Ewigkeit verdienen? Möglich ist alles. Sollten wir uns nicht vorsehen? :confused:


Herzlichte Grüße

eva07
 
Gott muss sich selbst erschaffen haben.

Gott ist unvorstellbar. Wir sollen uns auch kein Bild von ihm machen.

Am Anfang war das Wort und das Wort war Gott.

Am Anfang war der Geist und der Geist war Gott.

Am Anfang war das Licht und das Licht war Gott.

Auf keinen Fall ist er Materie. Wir sind durch seinen Geist erschaffen worden. Wir sind seine Geschöpfe. Aber wir sind nicht Gott.
Unser Geist, unsere Seele, Abkömmlinge von Gott? Verwandte?

Gott ist ewig und Ewigkeit hat keinen Anfang und kein Ende. Gehen auch wir einmal in die Ewigkeit ein? :confused:

Müssen wir uns die Ewigkeit verdienen? Möglich ist alles. Sollten wir uns nicht vorsehen? :confused:


"Ein Mann, der sich mühte seine Unvollkommenheit zu überwinden, fragte Nuri eines Tages: "Wie soll ich jemals imstande sein, die Einigkeit mit Gott zu erreichen?"

Nuri erwiderte: "Für dieses musst Du sieben Ozeane aus Licht und sieben aus Feuer überqueren und einen sehr langen Weg gehen.

Wenn Du diese zweimal sieben Ozeane überquert hast, wird ein Fisch Dich zu ihm ziehen, ein Fisch, der, wenn er atmet, zieht er das Erste und das Letzte in seine Brust hinein.

Dieser erstaunliche Fisch hat weder einen Kopf noch einen Schwanz; er hält sich selbst in der Mitte des Ozean, still und losgelöst; er räumt die zwei Welten fort und zieht alle Wesen, ohne Ausnahme, an sich.



Als letztes kommt das Tal der Entbehrung und des Todes, welches fast unmöglich ist zu beschreiben.

Das Wesen des Tales ist Vergessenheit, Stummheit und das 'von Sinnen sein'; die tausend Schatten welche Dich umgeben verschwinden in einem einzigen Strahl der Sonne am Himmel.

Wenn sich der unermessliche Ozean empor hebt, verliert die Form seiner Oberfläche ihre Gestalt; und diese Form ist nichts anderes, als die gegenwärtige Welt und die kommende Welt.

Wer auch immer erklärt, dass er nicht existiert, erlangt einen großen Wert.

Der Tropfen, der Teil dieses großen Ozeans wurde, verbleibt dort für immer und in Frieden.

In dieser stillen See erfährt der Mensch als erstes Demütigung und Vernichtung; aber wenn er auftaucht aus diesem Zustand, wird er es verstehen als Kreation und viele Geheimnisse werden ihm offenbar werden."
(Farid ud-din Attar)


Literatur:
Nishapuri, Shaykh Farid al-Din Muhammad Attar. Mantiq al-Tayr (Maqamat Tuyur). Ed. Seyyed Sadeq Gowharin. Trans. Hamid Dabashi. Tehran: Sherkat Entesharat-e Elmi va Farhangi, 1342/1963.
Attar, Farid ud-din, Vogelgespräche, Ansata, Interlaken, 1988, ISBN 3-7157-0107-2



"Oh Attar! Du hast die Inhalte des Fasses der Düfte des Verborgenen über die Welt verstreut.

Die Horizonte der Welt sind gesättigt mit Deinen Parfümen und Liebende sind erregt durch Dich.

Deine Verse sind Deine Siegel; und sie sind bekannt als Mantiq al-Tair und Makamat ut-Tiyur.

Diese Konferenzen, Gespräche und Reden der Vögel sind die Schauplätze des Weges der Verwirrung; oder, man könnte sagen, sie sind der Diwan der Berauschung.

Betrete diesen Divan mit Liebe. Wenn das Pferd Deiner Liebe lossprengt und Du etwas begehrst, so handle in Übereinstimmung mit Deinen Wünschen.

Liebe ist das Heilmittel für alle Krankheiten, und es ist das Heilmittel für die Seele in den zwei Welten.

Oh, Du, der Du den Weg der inneren Erkenntnis betreten hast, lies mein Buch nicht nur als ein poetisches Werk, oder ein Buch der Magie,

sondern lies es mit Einsicht; und dafür muss man hungrig sein auf etwas, unzufrieden mit sich selbst und dieser Welt.

Der, der nicht am Wohlgeruch meiner Reden gerochen hat, hat den Weg der Liebenden nicht gefunden.

Aber der, der es aufmerksam liest, wird belebt werden, und wird würdig sein den Weg zu betreten von dem ich sprach.

Jene der äußeren Welt werden hinsichtlich meiner Reden wie ertrinkende Menschen sein; doch die Menschen der inneren Welt, werden meine Geheimnisse verstehen .....

..... Die Himmelgewölbe werden sich auflösen bevor dieses Gedicht vergehen wird.
Leser! Wenn Du etwas Wohlbehagen erfährst durch das Lesen dieses Gedichtes mit Aufmerksamkeit, erinnere Dich an den Schreiber in Deinen Andachten.

Ich habe hier und da Rosen aus dem Garten ausgestreut.
Denkt gern an mich, Oh meine Freunde!

Jeder Lehrer offenbart seine Gedanken auf seine eigene spezielle Weise, und dann verschwindet er wieder.
Wie meine Vorgänger habe ich den Vogel meiner Seele offenbart für jene, die schlafend sind.

Vielleicht hat der Schlaf, der Dein Leben füllt, Dich ferngehalten von diesen Reden;
aber wenn Du ihnen begegnest, wird Deine Seele aufgeweckt durch das Geheimnis das es offenbart.

Jetzt raucht mein Kopf, wie der Platz in der Nische, an dem eine Lampe steht.
Ich habe zu mir gesagt . Oh Du, der soviel redet, solltest statt viel zu reden, dich selbst an den Kopf fassen und die Geheimnisse suchen.

Was ist der Zweck aller dieser Erzählungen für die Menschen, die mit Egoismus korrumpiert sind?
Was kann aus den Herzen kommen, das mit Eitelkeit und Stolz eingenommen ist?

Wenn Du möchtest, dass der Ozean Deiner Seele in einen Zustand einer heilsamen Bewegung verbleibt,
musst Du sterben zu Deinem alten Leben, und dann die Stille wahren."
(Farid ud-Din Attar)


Farid lebte im 12. Jahrhundert C.E. und schrieb viele Bücher in persischer Sprache. Das 'Mantiq al-tair', das 'Musibat-name', oder das 'Asrar-name'. Das 'Mantiq al-tair' ist bekannt als >Die Konferenz der Vögel< oder >Vogelgespräche<. Man kann es aber auch Die Logik der Vögel nennen, denn das Mantiq ist nicht nur das Sprechen, sondern auch die Logik. Attar schrieb darin viele einzelne Geschichten, in welchen der grosse erkennbare Zusammenhang verborgen ist.

T.
 
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Alles soll einen Anfang und ein Ende haben aber wie schaut es denn mit diesem Gott aus?


ich Narr lächle wie in einem sü&#946;en Traum
aber in leiser Ahnung erfasse ich das Spiel von Freude und Leid
es mag Augenblicke geben
aber es sind wirklich nur Augenblicke, wo ich kurz erwache
wo ich die Qintessenz aller Zeiten und Orte bin

der Narr, die letzte Maskerade im gro&#946;en Reigen
ein Maskenball, wo mit schlafwandlerischer Sicherheit
sich Magier und Hohepriesterin in einem ausdruckvollen Tanz bewegen
der Kaiser kam um zu herrschen und herrschte um zu dienen
die Liebendenden auf der Suche nach einer noch grö&#946;eren Liebe
und einer Sehnsucht
die in dieser Welt niemals gestillt werden kann, oh Vater
der Tod und der Teufel
Sonne, Mond und Sterne
und das unendliche Universum
sie alle sind Teile von uns und wollen gelebt und gefühlt werden
im wunderschönen Ballett des Lebens

da trifft der Turm auf die Kraft
und die Kunst lächelt zum Eremiten herüber
doch der Eremit geht schweigend weiter
mit seiner Laterne und dreht sich nicht um


da sehe ich den Gehängten
der Wagen fährt vorbei in gro&#946;er Eile in Richtung Veränderung
die Gerechtigkeit schreitet würdevoll daher
ganz in ihren Gedanken wiegt sie zusammen mit Anubis
das Herz des Pharao, welches leichter zu sein hat wie eine Feder
bevor dieser sich auf seine Reise hinauf zur Göttin Nut und den Sternenwelten begibt
und der Teufel treibt derweil seine wonnigen Spiele
das Glück schlägt immer wieder Purzelbäume und doppelte Saltos

Wird das ewig so weitergehen, du mein gütiger Vater?
Wiederholen wir pausenlos die Rollen und Masken und Spiele
endlos in der Zeit und im Raum?
Entstehen die Universen und vergehen nur darum?
Verglühen Sterne, die einmal so hell waren wie tausend Sonnen
dreht sich das Kalachakra, das ewige Rad der Zeit
im unendlichen Tanz des Sansara
solange bis wir dieses Spiel beherrschen?
und du lachst über die mannigfaltigen Ideen, aus denen noch mehr Ideen
und erneut Ideen hervorgehen
und du lachst darüber
Ist wirklich alles ohne Ende und ohne Ziel, im gro&#946;en Atem der Zeit?
Und doch in einer solch unglaublich kosmischen Harmonie
wie nur du es vermagst, oh Vater!

Baust du mit uns Menschenkindern zusammen die Sandburgen?
die wir voller Hingabe erschaffen und lachend erneut zerstören?

oder machst du dir Sorgen, oh mein Vater im Himmel und auf Erden
dass eine Welle kommt und unsere stolzen Türme im Sand zerstört?

und da lache ich mit dir, oh Vater
und wir lachen
und lachen
lachen

aus: der kleine Mann v. Ali 2008






Ali:liebe1:
 
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