weibliche-männliche Aspekte in der Praxis

Werbung:
Ja richtig. Aber es bleibt beschränkt. So ist es auf Erden und wer weiß wo noch. Solange Du wahrnimmst, beschränkst Du, teilst ein, stellst vor.

würd eher sagen, dass Beschränkung durch Denken und Urteil stattfindet.
Die Wahrnehmung allerdings ermöglicht die Aufnahme, was die empfundenen Grenzen zum Aussen aufweicht. Das somit dennoch nicht der ganze Kosmos für uns aufnahmefähig ist, liegt an unserer lächerlichen Existenz. Aber wer weiß was es bringen täte wenn wir in der Lage wären unser ganzes Hirn zu nutzen? :dontknow: :D
 
Da bin ich ganz DeinerMeinung, an welcher Stelle wundert es Dich?

So ist es auf Erden und wer weiß wo noch. Solange Du wahrnimmst, beschränkst Du, teilst ein, stellst vor.

Das ist eine Sichtweise, die auf einer bestimmten Wahrnehmung beruht. Die Wahrnehmung ist die Brille durch die du hindurchsiehst.Was geschieht wenn du die Brille abnimmst?
 
Was geschieht wenn du die Brille abnimmst?

Dann differenziert "man" zwischen assoziativer und dissoziativer Wahrnehmung. Bricht auch dies dann auf, nimmt man nicht mehr wahrr, sondern IST. Und dieser Zustand (k.A. ob es einen deutschen Begriff dafür gibt) ist "jenseits" einer Attribution von "männlich" oder "weiblich" weil beides einander latent innehat.
Im Krama gibts dazu eine sehr interessante Praktik, bei welcher Kali und Siva durch innere Alchemie zu einem/eins werden, d.h. die Grenzen der "Wahrnehmung" von Energie und Mater-ie lösen sich auf. Sehr spannende Erfahrung :-)
 
würd eher sagen, dass Beschränkung durch Denken und Urteil stattfindet.
Die Wahrnehmung allerdings ermöglicht die Aufnahme, was die empfundenen Grenzen zum Aussen aufweicht. Das somit dennoch nicht der ganze Kosmos für uns aufnahmefähig ist, liegt an unserer lächerlichen Existenz. Aber wer weiß was es bringen täte wenn wir in der Lage wären unser ganzes Hirn zu nutzen? :dontknow: :D
Du nimmst wahr, indem Du etwas anderes ausschließt. Das Hirn verrottet. Deine Augen nehmen etwas war in einem bestimmten Spektrum. Benutze sie mal auf atomarer Ebene und schaue wie Dein Hirn damit zurechtkommt, wenn es nur noch diese Sicht geboten bekommt. Da wirst Du wahnsinnig. Ich denke, dahinter steckt auch die Angst vor Magie. Man erträgt nur ein sehr eingeschränktes Maß an Veränderungen, möglich wäre viel mehr.

Diese Weite, wo es keinen Fixpunkt mehr gibt kann ein wundervolles Erlebnis sein aber auch extrem furchtbar. Ich hatte mal letzteres allein durch Meditation. Alles von meiner Person zersetzte sich und ich geriet in einen Prozess eines der tieferen Bardozustände. Da gibt's mehrere Etagen und normalerweise gerät man nicht über dieses Lichtblablub hinaus , was meist freudvoll ist. So locker flockig ists dort hinter nicht mehr und seitdem weiß ich es zu schätzen, wenn ich noch etwas fokussieren kann.
Aber ok, irgendwann wird es kommen und ich hab einen Autopiloten in Aussicht .
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dann differenziert "man" zwischen assoziativer und dissoziativer Wahrnehmung. Bricht auch dies dann auf, nimmt man nicht mehr wahrr, sondern IST. Und dieser Zustand (k.A. ob es einen deutschen Begriff dafür gibt) ist "jenseits" einer Attribution von "männlich" oder "weiblich" weil beides einander latent innehat.
Im Krama gibts dazu eine sehr interessante Praktik, bei welcher Kali und Siva durch innere Alchemie zu einem/eins werden, d.h. die Grenzen der "Wahrnehmung" von Energie und Mater-ie lösen sich auf. Sehr spannende Erfahrung :)
Dieses 'Ist' löst sich halt auch noch auf , das ist dann die letzte spannende Erfahrung, weil sich der Erfahrer zersetzt.
 
Dieses 'Ist' löst sich halt auch noch auf , das ist dann die letzte spannende Erfahrung, weil sich der Erfahrer zersetzt.
...und der Weg aus der Auflösung zurück , ist schwieriger , als der Weg hin .

Ich denke , dass "Innerste" weiß dies und deshalb die Scheu so weit zu gehen.

Denn zurück ist hier im Menschsein nötig , wegen der Natur der Mater, deren Kinder wir hier sind ...
so ergibt sich die Dualität im Alltag.
aber dies spielt sich sicher erst nach der U.M. ab .

sinniere ich mal so vor mich hin.
 
Huch.....Neugierig wäre................(sicher nicht jugendfrei):lachen:
Ich habe von meiner Freundin ein Buch geschenkt bekommen aber noch nicht gelesen. Kennt es wer von Euch? Edain McCoy: Die keltische Zauberin
Ist es Lesenswert, oder schade um die Zeit ?
Aber ich glaube ich werde s sowieso lesen, denn ich finde ich das Thema ja interessant.


LG
Ist ein lesenswertes Buch. Du kannst bei Amazon die Recensionen lesen dazu.
 
Werbung:
würd eher sagen, dass Beschränkung durch Denken und Urteil stattfindet.
Die Wahrnehmung allerdings ermöglicht die Aufnahme, was die empfundenen Grenzen zum Aussen aufweicht. Das somit dennoch nicht der ganze Kosmos für uns aufnahmefähig ist, liegt an unserer lächerlichen Existenz. Aber wer weiß was es bringen täte wenn wir in der Lage wären unser ganzes Hirn zu nutzen? :dontknow: :D
Mir gefällt das, bis auf "unsere lächerliche Existenz". Wenn du das abwertend meinst, sehe ich das nicht so. Ich find da eine Beschreibung der Frigg von "Geza von Nemenyi" im Zusammenhang mit Runen recht gut:

Die Erde in ihrem göttlichen Aspekt ist nun Frigg. Sie weiß Alles und das wird in einem Vers des Eddalieds (Aegisdrekka eda Loksanna) verdeutlicht:

29 Wohl weiß Frigg alles, was sich begibt,
Obschon sie es nicht sagt.​

Frigg hängt mit Freyja und Hel zusammen, es ist die Dreieinige Erde selbst, mit den Aspekten Frühling (Freyja), Sommer und Erntezeit (Frigg) und Winter (Hel), oder im Sinne von
"Werden-Sein-Vergehen" (und Wiederentstehen). Somit entsprechen ihre drei Aspekte den Drei Nornen Urdr, Verdandi und Skuld.

Weil alle Lebewesen, wenn sie gestorben sind, zu Staub (Erde) werden, darum weiß die Erdgöttin natürliche Alles. Besteht sie doch selbst auch aus dem Staub der Verstorbenen alle Zeiten.

Durch unsere Ernährung nehmen wir Erde in uns auf, wir bestehen aus Erde, wie unsere Kinder. Darum steht die Erdgöttin auch für die Wiederverkörperung alles Lebendigen.

So weiß sie, was war, was ist und was zukünftig sein wird.

-------------------

Das Wasser und damit "das Mondenhafte" (Merkurius, Venus) wird hier für meine Begriffe in seiner Beschreibung ein wenig Außen vor gelassen, und ich das Erwähnen als wichtig in dem Zusammenhang erachte, transportiert es und durchtränkt es die Erde mit Erinnerung und neuer Inspiration. Das Wasser steigt von der Erde zum Himmel. Der Himmel ist hier als göttlich und männlich zu verstehen. Das Wasser wird elektrisiert, mischt sich mit Sternenstaub und fällt wieder zur Erde, die dieses befruchtende Wasser magnetisch anzieht.

Das ist nur vereinfacht ausgedrückt, weil diese Prozesse, die da auf der transzendenten energetischen Ebene sich abspielen, schwer in Worte zu fassen sind, ohne dass sie beginnen banal zu klingen.
 
Zurück
Oben