würd eher sagen, dass Beschränkung durch Denken und Urteil stattfindet.
Die Wahrnehmung allerdings ermöglicht die Aufnahme, was die empfundenen Grenzen zum Aussen aufweicht. Das somit dennoch nicht der ganze Kosmos für uns aufnahmefähig ist, liegt an unserer lächerlichen Existenz. Aber wer weiß was es bringen täte wenn wir in der Lage wären unser ganzes Hirn zu nutzen?
Mir gefällt das, bis auf "unsere lächerliche Existenz". Wenn du das abwertend meinst, sehe ich das nicht so. Ich find da eine Beschreibung der Frigg von "Geza von Nemenyi" im Zusammenhang mit Runen recht gut:
Die Erde in ihrem göttlichen Aspekt ist nun Frigg. Sie weiß Alles und das wird in einem Vers des Eddalieds (Aegisdrekka eda Loksanna) verdeutlicht:
29 Wohl weiß Frigg alles, was sich begibt,
Obschon sie es nicht sagt.
Frigg hängt mit Freyja und Hel zusammen, es ist die Dreieinige Erde selbst, mit den Aspekten Frühling (Freyja), Sommer und Erntezeit (Frigg) und Winter (Hel), oder im Sinne von
"Werden-Sein-Vergehen" (und Wiederentstehen). Somit entsprechen ihre drei Aspekte den Drei Nornen Urdr, Verdandi und Skuld.
Weil alle Lebewesen, wenn sie gestorben sind, zu Staub (Erde) werden, darum weiß die Erdgöttin natürliche Alles. Besteht sie doch selbst auch aus dem Staub der Verstorbenen alle Zeiten.
Durch unsere Ernährung nehmen wir Erde in uns auf, wir bestehen aus Erde, wie unsere Kinder. Darum steht die Erdgöttin auch für die Wiederverkörperung alles Lebendigen.
So weiß sie, was war, was ist und was zukünftig sein wird.
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Das Wasser und damit "das Mondenhafte" (Merkurius, Venus) wird hier für meine Begriffe in seiner Beschreibung ein wenig Außen vor gelassen, und ich das Erwähnen als wichtig in dem Zusammenhang erachte, transportiert es und durchtränkt es die Erde mit Erinnerung und neuer Inspiration. Das Wasser steigt von der Erde zum Himmel. Der Himmel ist hier als göttlich und männlich zu verstehen. Das Wasser wird elektrisiert, mischt sich mit Sternenstaub und fällt wieder zur Erde, die dieses befruchtende Wasser magnetisch anzieht.
Das ist nur vereinfacht ausgedrückt, weil diese Prozesse, die da auf der transzendenten energetischen Ebene sich abspielen, schwer in Worte zu fassen sind, ohne dass sie beginnen banal zu klingen.