Hedonnisma
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Mut nur bei ...
Gefaaahr!
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Ey, so gfallts da, hmm... xDhört ... hört ...![]()

Mut ist eine Qualität die uns im Werdegang gründlich abhanden genommen wird. (was täte die aktuelle Gesellschaftsordnung mit mutigen Menschen?!Mut nur bei ...Gefaaahr!
sonst ...oder
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Bei uns daheim in unserer Stadt in unserer Straße wohnte ein paar Häuser entfernt einstmals ein Ehepaar ... 'Er' verprügelte offenbar oftmals 'gerne' seine Frau ... 'Sie', die auf der Straße (aus vermutlich modischem Schick heraus) permanent ein Kopftuch trug, fand das offenbar 'gut' ... Ein nächstwohnender Nachbar des besagten Ehepaars rief irgendwann mal die Polizei, weil er es offenbar 'gut' mit der Frau meinte und/oder die Schmerzensschreie der verprügelten Frau nicht mehr ertragen konnte ... Daraufhin wurden dem wohlmeinenden Nachbarn dann Vorhaltungen von der verprügelten Frau gemacht, was er sich denn wage, sich in das 'Glück' ihrer Ehe einzumischen ... 'Sie': "Wenn mein Mann mich nicht mehr verprügelt, dann liebt er mich auch nicht mehr ... dann bin ich ihm gleichgültig geworden" ...
Ich kann dir nicht in jedem Punkt folgen, obwohl ich den Beitrag jetzt mehrmals gelesen habe. Im Wesentlichen sagst du, dass das, was mein "höheres Selbst" gerade beleuchtet bzw. das, worauf es zentriert ist, durch die Zentrierung einen Schatten wirft, der eigentlich nichts weiter ist als ein zeitweilig blinder Fleck, aber,
weil man ihn nicht einordnen kann, Projektionsfläche für alles ist, was man sich so an Schrecklichem ausdenken kann.
Man züchtet ihn sich als eine Art künstliches Monster oder Monsterdummy, mit dessen Bekämpfung man sich selbst oder anderen gegenüber den Eindruck erweckt, ein großer Held zu sein. Fällt man zu sehr auf die eigene Schöpfung herein, kann sie von anderen Menschen dazu verwendet werden, einen in ihre Weltbilder einzuspannen. Du hältst es für möglich, dass er mir aus dem Ruder gelaufen ist, und fragst mich, warum das geschehen konnte, bzw. willst, dass ich mir diese Frage stelle, da die Antwort darauf womöglich einen Lösungsansatz bietet.
Der Schatten findet demzufolge in der Fantasie dessen statt, der die Leiter betrachtet. Ich bin der Betrachter, die Leiter ist meine Position, wie sich der Schatten präsentiert, hängt davon ab, wie die Sonne scheint, wie die Leiter steht und was der Betrachter so alles darin vermutet. Nur Letzteres macht den Schatten zur Bedrohung, aber so groß sie auch scheinen mag, zeigt sie doch nur verzerrt, was der Betrachter gerne verborgen wüsste, und auch das nur deswegen, weil da eine Leiter steht.
Die Schattenarbeit ist ein Transformationsprozess, eine Demaskierung, was häufig zB. schuld- und schambesetzt ist, wobei es noch viele andere Formen der neurotischen Verdrängung gibt. Ich bringe gleich mal ein Beispiel.Schattenarbeit in deinem Sinne besteht also nicht im Umgang mit den Erscheinungsformen des Schattens, sondern in der Beantwortung der Frage, warum man dem Schatten so viel Bedeutung zubilligt. Habe ich das in etwa richtig verstanden?
Deine Schilderung nur zu liken erscheint mir einfach zu wenig,Ja, genau. Was ich hilfreich an dieser Konstruktion finde ist das Bewusstsein, dass der angstbesetzte Schatten nicht das Ding an sich ist, in diesem Beispiel die Leiter. Der Angstauslöser, die Angststörung findet auf einer ganz anderen Ebene statt als das, was deine Sonne tatsächlich ins Bewusstsein bringen möchte, übrigens, weil du jetzt die Reife hast, die nötig war, um dir etwas essenzielles über dich und das Leben an sich zu vermitteln, das wofür du wirklich und wahrhaftig hier bist. Das "ich", das in meinem Beispiel im Wohnzimmer sitzt, ist längst nicht mehr das ich, das die Leiter war. Diese ICH-Spaltung (die völlig normal und gesund war) ist jetzt halt nur überholt, es bedarf ihrer nicht. Im Grunde sind wir darüber hinausgewachsen, es kann jetzt "ganzwerdung" stattfinden, und dafür bedarf es des Schattens und der Angst.
Naja, sie wird ja nicht von den Menschen in böswilliger Absicht benutzt, dich abzurichten... vielmehr benutzen wir selbst sie um genau an dieser Stelle bleiben zu können, um genau an dieser falschen Stelle operieren zu können. Sie werden auf diese Weise zum Handlanger der Angst bzw. des Schattens, gehören zum ganzen Apparat der eigenen Unbewusstheit; sind der verlängerte Arm des gesamten Angstspektrums .
Die Leiter ist deine reale Identität, deine Individualität, das wahre Ego ohne Maske; das worauf du im jeweiligen Schattenthema tatsächlich real basierst. Der Schatten hingegen ist einfach fehlende Information, eine Konsequenz, die entsteht, weil und wenn wir nicht da sind, wo die Leiter steht. Und wir stehen nicht da, wo die Leiter steht weil genau das die Überlebenstrategie und auch das einzige Vermögen war, das wir hatten oder haben. Nur um dahin, also zur Leiter zu kommen muss der Bewusstseinsraum gewechselt werden. Wir betrachten sie ja noch gar nicht, sie ist in der Tat wie du anmerkst ein blinder Fleck, der wegen unserer der/damalszeitigen Unfähigkeit der Verarbeitung uns im wahrsten Sinne des Wortes in einen entsprechenden Bewusstseinsraum verrückt, gerade eben um diese vermeintlich bedrohliche Konfrontation zu meiden, etwas, was wir wirklich und wahrhaftig erfahren haben, bezeugen können und dann doch verdrängen, leugnen in der Regel zum Selbsterhalt. Es gibt da so einen Spruch der besagt, "was ist die Angst vor der Not, anderes als Not?" Ich erweitere mal, was ist die Angst vor Angst anderes als DIE Angst, was ist die Angst vor dem Wahn anderes als DER Wahn.
Die Schattenarbeit ist ein Transformationsprozess, eine Demaskierung, was häufig zB. schuld- und schambesetzt ist, wobei es noch viele andere Formen der neurotischen Verdrängung gibt. Ich bringe gleich mal ein Beispiel.
Vorab noch kurz der Kern:
Der Schatten:
Angstauslöser, Fremdheit, Fremdbestimmung, Maske, (positive wie negative) Fehlidentifikation, Irrealität, Abwesenheit, Unbewusstheit
Die Leiter: Wahre Identität, Information, Anwesenheit, Selbstbestimmung (ein ganz wichtiger Faktor, es kann und wird sich nämlich rausstellen dass die innerhalb der Schatten gezüchteten Bewusstseinsinhalte sich letztlich in Anbetracht der Leiter, in Konfrontation mit der Realität tatsächlich als bewusst gewählt darstellen, also nicht erschrecken, wenn sich hinter der Leiter ein kleiner Dämon auf dem Balkon befindet und nicht bloss das arme, innere Kind, das Opfer), Bewusstheit, Realität, natürliches; wahres Ego. Hier bist du Zeuge des Lebens (deines Lebens) as is. Erzeugnis, aber ben auch Zeuge. Die so beschriebene Egoerlösung findet auf einem völlig anderen Spielplatz statt, als wie sie im Schattenthema dargelegt wird. Im Gegenteil bedeutet Schattenarbeit in Wirklichkeit Ego-aufbau, Bewusstwerdung des eigentlich im positiven wie negativen wirksamen Prinzips
Die Sonne:
Dein wahres Selbst. Sie leuchtet allen gleichermassen, ohne Wertung, ohne dein Ego irgendeinem anderen vorzuziehen, ohne es zu benachteiligen. In den Zeiten, in denen sie aus deinem Horizont verschwindet hat sie unendliches Vertrauen in dich und setzt dich als Nachtleuchte, den Mond. Das ist der Beobachter in dir, der einfach da ist ohne Unterlass und in unserer geistigen Umnachtung seinen Job macht. Er hat im Gegensatz zur Sonne den Vorteil, dass er die Nacht und Finsternis kennt, dem Unbewussten der Lichtbringer ist. Während er so vor sich hinleutet, ist es auch er, der nach allen möglichen Erfahrnungen irgendwann mehr oder weniger schmerzhaft feststellen muss und wird, dass es nicht sein Licht ist, das er bringt, dass da eben auch des Nachtens der Sonne Licht spendet. Er ist es auch, der bald erkennt, ah.... ok... die Sonne bin ich also doch nicht, aber den Scheiss Job, den darf ich machen? Mir nicht nur Sorgen, Ängste, Nöte sowohl der anderen als auch meines persönlichen Egos reinziehen usw.... auf spiritueller Ebene ein Kampf der "Götter" und m.E. einer der Zentralherausforderungen, der wir uns im Leben stellen müssen, und die Bühne auf der alle Erkenntniswege in Form von Heiligen Schriften und Überlieferungen eins sind. Das Spiel zwischen diesen Kräften erzeugt unser Ego, Es erzeugt "mich/dich", und zwar schon lange da, wo wir noch völlig sprach-und wortlos sind. Und die viel gerühmte Ego-erlösung kann auch nur hier, in der einstigen Brutstätte stattfinden, was letztlich entsteht ist Individualität. Schattenarbeit ist ganz praktisch ein Individuationsprozess, der in der Bewusstwerdung gleichermassen demütigend und erbauend ist, verstörende wie auch absolut gnädige Klarheit nach sich zieht. Bewusstseinserweiternd nicht bloss in der Hinsicht, dass wir nun die Krönung der Schöpfung wären, sondern vielmehr dahingehend, dass wir jetzt die unterschiedlichsten Positionen und Perspektiven nachvollziehen, verstehen können. Es ist ein Sterbeprozess, innerhalb dessen die Wiedergeburt als völlig neuer Alter-Mensch im Zentrum steht. Es ging nie darum, irgendwen oder irgendwas zu verändern, sondern vorallem nur darum, uns selbst zu ändern... durchaus vielfach mit dem Fadenbeigeschmack des Bewusstseins, dass wir nun möglicherweise nur die nächste Ebene der Selbstschredderung betreten haben könnten/werden. Die gute alte Neverending-Story.
So, und nun ein Beispiel zu meiner damaligen Angststörung.
Ich bekam parktisch aus heiterem Himmel Panikattacken, die ich zunächst gar nicht als solche identifizieren konnte. Geistig befand ich mich in einer legal, illegal, scheissegal-Haltung... im Grunde durch eine Art spirituelle Krise hervorgerufen, in der Gott, was sonst Fundament meiner Lebenseinstellung war, als liebesunfähig entlarvt war. Soweit so gut.
Die Pankik trat auf, wenn ich längere Zeit allein war, wenn ich in Supermärkte, Bussen, Bahnen, Aufzügen, Banken war.
Auf der Weltenbühne spielte sich alles im Zentrum dieses Schattens ab. Immer wenn ich irgendeine dieser Situationen ausgeesetzt war, fiel ich wie aus heiterem Himmel wie in ein schwarzes Loch, die Atmung drohte auszusetzen, ich konnte nicht schlucken, das Herz klopfte so schnell, dass ich dachte gleich gehts vorbei... alles fühlte sich unruhig, fiebrig, betäubt an. Später wurde mir bewusst, dass es eine Zentral-Identität war, ein Gedanke, ein Selbstbild, das sobald es im entferntesten aufflackerte unter Aufbringung aller Energie unterjocht, verdrängt gehörte.
Bis dahin sprach ich alle möglichen Menschen in meinem Umfeld darauf an, was ich schon ziemlich stark fand, denn eigentich war mir das so unglaublich peinlich, dass ichs doch lieber für mich behalten hätte. Aber es ging nicht. Um nicht in den Supermarkt zu müssen bestellte ich nur noch bei Pizzeria und Co, um nicht allein sein zu müssen, verwickelte ich die Leuts vom Bestelldienst in illustre Gespräche, dann rief ich den nächsten an... und irgendwann, wie gesagt, als es unhaltbar wurde, fing ich an mein Umfeld direkt darauf anzusprechen. Es kamen alle oder baten mich zu sich und taten das ihre an Möglichkeiten.
Jedem schien klar zu sein, woher diese Panikattacken kamen, witzig war, dass jeder mir Gedanken- und Eventualitäten, die ich selbst so schon durchgespielt hatte wiederspiegelte. Mir ist aber auch recht bald klar geworden, dass kaum eine der gebotenen Optionen mich wirklich tangierte, viel mehr war meine Offenheit diesen Themen gegenüber einfach nur eine weitere Strategie, den Kern der Angst nicht zu konfrontieren, ein gern willkommenes, weiteres Ablenkungungsmanöver.
Als mir das bewusst geworden war passierte etwas merkwürdiges... die Panik war jetzt nicht mehr bloss ein diffuses Angsthema, sondern bekam etwas konkretere Struktur, die ich zwar eh schon erahnt hatte, die aber nie in der Ruhe des Gewahrseins Entfaltung fand, sondern immernoch im Raum "Mindfuck" spukte. Die Panikstörung ist konkret: Todesangst, Ohnmachtsgefühl, Angst vor Wahnsinn, Angst vor Kontrollverlust. Das merkwürdige aber war, dass mit dieser Erkenntnis die Trigger sich völlig veränderten.
Die Panik trat jetzt zB. mitten im Gespräch mit jemandem auf, also in Gesellschaft, oder in der freien Natur, mehrfach bei der Begegnung mit Schmetterlingen (die ich sonst wirklich gerne hatte)... immer öfter sprach ich völlig Wildfremde an, schilderte kurz die Störung... bat um kurzfristige Begleitung... inzwischen beherrschte das Thema mein Leben voll und ganz. Während die Abstände zu den eigentlichen Attacken immer grösser wurden, war der Rest der Bewusstseinsinhalte einfach nur be/gefangen in der Angst vor der nächsten Panikattacke. (Normal, gehört ja mit zu diesem Krankheitsbild)
Aber gut, da gabs immerhin Ansatzpunkte... die Ängste waren schonmal grob definiert. In einem Forum schrieb mir eine Frau auf einen Traum, dass es darum gehen würde, meinen Verstand auszubilden. Ich fand das zunächst ziemlich befremdlich, denn eigentlich war es ja genau der Verstand, dem ich quasi dieses ganze Desaster zu verdanken hatte, wie mir schien.
Und doch, irgendwie konnte ich etwas damit anfangen. Den Verstand hatte ich in diesem Angstthema tatsächlich dazu genutzt, mir entweder das Schlimmste auszumalen, undoder irgendwelche Strategien zuentwickeln, um diesem Phantom entkommen.
Ich ging jetzt immer öfter bewusst in Supermärkte und Co, und wenn bald auch schon eine Panikattacke im Anmarsch war, gab ich der Angst den jeweiligen Namen, zB. ich habe Angst zu sterben, dann schaute ich mich um und stellte ganz bewusst fest, dass im Grunde nichts da ist, was mich umbringen könnte. Also worvor die Angst? Ich liess sie sich entfalten, was sich hier so einfach schreibt, aber im Erleben schon recht merkwürdig daher kam, es konnte beispielsweise passieren, dass ich den nächst besten schnell am Arm griff und hilflos "ahh" rief... was die Leute natürlich irritierte und in der Regel dazu brachte, sich erschrocken abzuwenden. Häufig trat in genau solchen Situationen die eigentliche Panikattacke zu tage... was sehr gut war, denn genau diese Ablehnung und Verlassenheit war ein Teil des Kerns... der ganzen Angstthematik.
So machte ich weiter und weiter, alles unter der Überschrift "den Verstand ausbilden", ganz bewusst zu realisieren, durchleben, ausharren, ganz neu verstehen und einsehen.... das war alles noch die Arbeit am Schatten... im Bewusstseinsraum der Angst... die Leiter hatte ich noch nicht ausgemacht, aber, durch diese ganze Arbeit ist ein neuer Raum entstanden.... der Balkon, ein völlig neues Potential, dass ich auch unschuldig wie ein unbeschriebenes Kind/Blatt anschauen, realisieren und betreten konnte, wenn ich denn wollte . Es wurde eine Erinnerung wach, viele zwar sowieso, aber eine entscheidende, die ich wirklich komplett ausgelöscht hatte. Nicht mal das, sie hat sich ausgelöscht, hat "mich" ausgelöscht. Die Panik war jetzt keine alles überrollende Lawine mehr, sondern sowas wie eine Vertraute, etwas ganz altbekanntes aber längst vergessenes, etwas fundamental Tragendes im Leben.
Jetzt war er betretbar, der Heilraum. Mir fiel auf, dass die ganzen Trigger ein Gefühl restimulierten, an dem ich schonmal regelrecht abgekratzt war. Das Gefühl hiess: Meine Mutter hat mich weggeschmissen. Mein lebtag konnte ich mich noch daran erinnern, wie wir uns verabschiedeten, trennten, ich in kindlicher Panik nach ihr schrie, sie mich dann aber aggressiv, entschlossen (nicht lieblos) von sich riss, ich erinnerte noch, dass sie mir versicherte, sie würde mit dem nächsten Flugzeug nachkommen... dann fiel ich wie ohnmächtig betäubt in ein schwarzes Loch... alles was hier passierte, habe ich völlig vergessen...und wachte als nächstes wie ein zittrig, ängstliches Küken unter Schock im Flugzeug auf. Auch da wollte ich raus... verfiel wieder in Panik, wurde aber festgehalten und musste mit diesen Umständen mich abfinden. Eigentlich ein völlig neurotischer Zustand...
Die Zeit, die wegfiel bzw. in der ich wegfiel waren genau die Trigger, die später alles mögliche auslösten. Der Gang zum Flughafen, überall Kunstlicht, Elektronik, Supermärkte, Aufzugfahren, Bussfahrt... Lärm, Geräusche ( bin praktisch in einem Wüstenstaat geboren), diese klirrenden Ungeräusche von allzuvieler Elektronik..., allsowas hatte ich im Leben noch nicht gesehen geschweige denn erlebt.... aber es war auf jedenfall mit einem unheimlichen Gefühl von: Verlassenheit, Entsorgt werden usw verbunden, mit einem völligen Gefühl von Ohnmacht, aber auch Abhängigkeit, Verwirrung, Ungewissheit, Wertlosigkeit und Auslieferung.
Klar gibt es im Leben viele Optionen des bewussten Steuerns, wir erleben schliesslich genug auf der "Sonnenseite" des Lebens, aber mir wurde an dieser Stelle sehr klar, dass das alles ein riesen grosser mehr oder weniger unbewusster Steuerungsapparat meines Lebens war, bei dem im Scheinlicht besehen etwas völlig anders drauf stand bzw. stehen konnte, als im Licht besehen tatsächlich drin war. Im Zentrum vieler Interaktionen stand genau dieses Basis-Gefühl oder dieser Basis-Schocker... wirklich auch im kleinsten. Ideen beispielsweise, dass Elektronik und Geräusche divers auf Bewusstsein und Befindlichkeit wirken, da Angstbesetzt, natürlich negativ.... waren einfach diesem ganzen Themen und Angstkomplex gedankt, wie vieles, vieles weitere auch, mitunter die schönsten Eigenschaften, durchaus aber auch die fiesesten.
Nur, DAS ist halt die Leiter, die Realität, die Identität, die an dieser Stelle extrem angsbehaftet lange Schatten wirft, und auch heute noch oft genug tut. Was ich aber bekommen habe ist ein grosses Stück der Selbstermächtigung, Bewegungsfreiheit, überhaupt Freiheit, viel Verständnis in alle möglichen Richtungen, ganz wichtig einen Schlüssel zum Verständnis des Lebens... und die Schatten sind nicht mehr beängstigende, machtvolle, eigenständige Wesen denen ich ausgeliefert wäre, sondern einfach nur eine ganz natürliche Konsequenz meiner wahrhaftigen Identität. Und an der könnte ich, wenn ich denn wollte jetzt schrauben und schleifen. Schattenarbeit ist also die Transformation vom Zwang zur Freiheit, vom Schuld/Schamgefühl zur Verantwortung, vom Mehr- oder Minderwert zum wahren, nackten Wert.
Zum Kern bin ich innerhalb von ungefähr zwei Monaten durchgedrungen, noch weitere vier Monate, und ich war wieder völlig (über-)lebensfähig ( also einkaufen können, Busfahren usw...) ... trotzdem hat sich hier eine Tür geöffnet, die nie wieder zugeht, bzw. abgeschlossen ist...
Tja shit happens, jetzt habe ich dir einen ellen langen Knopf an die Backe gelabert, obwohl du dich, bereits erstmal hier verabschiedet hast, wenn ich das richtig verstanden habe. Naja, sind ja nur Impulse, die ggf. irgendwie, irgendwo, irgendwann ja doch noch was taugen. Und wenn nicht, wenns denn mal so dasteht, tuts ja niemandem weh. In diesem Sinne, die besten Wünsche, so oder so.![]()

Das absolut Geniale hier sind so manche Schlussfolgerungen ;-)