Wege in den Wahn

  • Ersteller Ersteller Hellequin
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Der Obsidianspiegel hat sich als nützlich erwiesen. Es ist definitiv keine Kreatur des Es und auch keine Macht, die mir auf dieser Ebene gefährlich werden könnte - oder wollte. Das eigentliche Problem liegt offensichtlich in meiner Perspektive bzw. in einer Art Behinderung, die mir die Kommunikation erschwert: Unter bestimmten Umständen bringe ich Phantome hervor und diese Phantome sind unvermeidlich, da sie in meiner gegenwärtigen Erscheinungsform angelegt sind. Daher muss ich lernen, im Einklang mit dem Willen wahrzunehmen. Helfer stehen zur Verfügung.
Naja, ein Spiegel liefert spiegelverkehrte Bilder, insofern ist es nicht direkt Deine Perspektive, sondern wird klassischer Weise bei jedem erstmal fratzenhaft. Das Thema hatten wir ja bereits.
Basics: Zentrierungsübungen.
Danach kann man sowas leichter angehen.
 
Naja, ein Spiegel liefert spiegelverkehrte Bilder, insofern ist es nicht direkt Deine Perspektive, sondern wird klassischer Weise bei jedem erstmal fratzenhaft.

Ist das nur auf den "Obsidianspiegel" bezogen oder ginge dies auch mit einem "handelsüblichen - nicht magisch konzipiertem, nicht geweihtem Spiegel" (Ich hoffe, man versteht, was ich meine?) Wie übersteht man das "fratzenhafte"? Aushalten? Oder gar die Perspektive wechseln und mit der "Fratze" tauschen und als "Fratze" den anderen (also das, mit dem ich mich für gewöhnlich identifiziere) betrachten? (eine gar unheimlich Vorstellung)
 
Naja, ein Spiegel liefert spiegelverkehrte Bilder, insofern ist es nicht direkt Deine Perspektive, sondern wird klassischer Weise bei jedem erstmal fratzenhaft. Das Thema hatten wir ja bereits. Basics: Zentrierungsübungen. Danach kann man sowas leichter angehen.
Ich verwende meine Spiegel als Portale und bewerte die Seiten möglichst nicht. Das würde nur zu noch mehr Interpretation führen, was ungünstig wäre, da Interpretation Verzerrung ist. Zu den Basics möchte ich ergänzen, dass sie in der Simulation geübt, aber in der Konfrontation erlernt werden. Ansonsten stimme ich dir zu.
 
Naja, ein Spiegel liefert spiegelverkehrte Bilder, insofern ist es nicht direkt Deine Perspektive, sondern wird klassischer Weise bei jedem erstmal fratzenhaft.
Ups, überlesen. :oops: Du bringst gerade etwas durcheinander, denn das in diesem Thread geschilderte Problem trat nicht nur im Zusammenhang mit Spiegeln auf. Als es am stärksten war, war überhaupt kein Spiegel im Spiel.
 
Ist das nur auf den "Obsidianspiegel" bezogen oder ginge dies auch mit einem "handelsüblichen - nicht magisch konzipiertem, nicht geweihtem Spiegel" (Ich hoffe, man versteht, was ich meine?) Wie übersteht man das "fratzenhafte"? Aushalten? Oder gar die Perspektive wechseln und mit der "Fratze" tauschen und als "Fratze" den anderen (also das, mit dem ich mich für gewöhnlich identifiziere) betrachten? (eine gar unheimlich Vorstellung)
Das geht auch mit Deinem Badspiegel. Schaue einmal ohne zu blinzeln zwischen Deine Augen. Nach eine bis drei Minuten (was bei den meisten Übung des Starrens erfordert) geht es meist mit den ersten Verzerrungen los. Im Laufe der Zeit kann sich das klären und an erst dann hat man das Feld für die eigentliche magische Praxis.
 
Das geht auch mit Deinem Badspiegel. Schaue einmal ohne zu blinzeln zwischen Deine Augen. Nach eine bis drei Minuten (was bei den meisten Übung des Starrens erfordert) geht es meist mit den ersten Verzerrungen los.
Ach, das meinst du. Das hatte ich erst neulich im Keller mit einem alten Rasierspiegel. Eine Fresse wie aus einem Geisterfilm. Ist aber recht leicht als Spuk zu erkennen und kommt ohne Spiegel nicht vor. Und sag jetzt ja nicht, man könne sich auch in seiner Umgebung spiegeln! :D
 
Ups, überlesen. :oops: Du bringst gerade etwas durcheinander, denn das in diesem Thread geschilderte Problem trat nicht nur im Zusammenhang mit Spiegeln auf. Als es am stärksten war, war überhaupt kein Spiegel im Spiel.
Hatte mich ein wenig gewundert, warum Du jetzt auf den Spiegel kommst . Vorher hatte ich es auch unabhängig davon vermutet .
 
Hatte mich ein wenig gewundert, warum Du jetzt auf den Spiegel kommst . Vorher hatte ich es auch unabhängig davon vermutet .
Einerseits auf Zimmers Rat hin, andererseits, weil ich sowieso ganz gerne mit Spiegeln arbeite. Habe ihn diesmal mitgenommen und einbezogen. Mit Erfolg, wie es scheint. Zumindest konnte ich einen Kontakt herstellen, der ohne drohende Posen auskam.
 
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Einerseits auf Zimmers Rat hin, andererseits, weil ich sowieso ganz gerne mit Spiegeln arbeite. Habe ihn diesmal mitgenommen und einbezogen. Mit Erfolg, wie es scheint. Zumindest konnte ich einen Kontakt herstellen, der ohne drohende Posen auskam.
Ich kenne das Fratzenhafte auch nur im Vorlauf, aber in der Phase auch angehäuft mit Phänomenen außerhalb des Spiegels, starke Lichtschwankungen, knallende Türen ohne von außen einen Durchzug zu haben, alle Kerzen gleichzeitig ausgeblasen und reichlich Besuch, Nachts unter der ZimmerDecke klebend zwischen quallenartigem Zeug,etc.
Fast wie in Hollywood.
Deswegen würde ich damit nicht einsteigen. Man will ja in solchen Momenten den Laden wieder in den Griff bekommen und hat die Zentrierungsmöglichkeiten über Jahre in seinen Reflexen verankert, um nicht 'gestalkt' zu werden.
 
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