Der Wandel
Schon flieht der Tag, zeigt müde sich.
Lässt erste Schwächen er erkennen.
Ganz sanft bringt bunter Pinselstrich,
jetzt das was herbstlich wir so nennen.
Geht nun dahin was jedes Jahr,
bestimmt das Allerschönste ist.
Verändert sich was Segen war,
von Sonne, hin zu grau und trist.
Lässt langsam aber unbeirrt,
sich jener Wandel auch erkennen.
Mit letzter Wärme die man spürt,
wird klar die Zeit beginnt zu rennen.
Und wie zum Trost zeigt Buntheit sich.
Als hätte sie uns abzulenken.
Nur ob es hilft, ich weiß es nicht,
nicht jedem wird sie Freude schenken.
H.G.W.