Stäbchen
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Wenn wir uns nun verschiedene Betriebe in der Welt da draußen ansehen, stellen wir fest, dass es gesunde Betriebe gibt, in denen ein tolles Arbeitsklima herrscht, nette Kollegen, Menschlichkeit. Und es gibt Betriebe, in denen genau das Gegenteil der Fall ist. Ist die oberste Etage - also dort wo die Führungskräfte sitzen - "verseucht", kann man davon ausgehen, dass auch die darunter liegenden Abteilungen "krank" sind, da der negative Einfluss sich durch alle Abteilungen zieht.
Hier werden wenige gesunde Menschen arbeiten, die sich selbst wertschätzen, denn diese wollen auch wertschätzend behandelt werden und werden sich auf die Dauer einen anderen Arbeitsplatz suchen. Falls sie dies nicht aus freien Stücken tun, werden sie zumeist von den Kollegen oder Chefs so weit gebracht.
Ist die Führungsetage allerdings gesund und sozial eingestellt, kann man davon ausgehen, dass auch der restliche Betrieb nicht kränkelt. Bei Bewerbungsverfahren werden Leute eingestellt, die zu dem Betriebsklima passen. Die unsozialen Bewerber werden aussortiert - wenn nicht sofort, dann mit der Zeit, da ein unsoziales Verhalten in einem gesunden Betrieb nicht geduldet wird.
Es geschieht also in jedem Fall eine Auslese. Jeder kommt dahin wo er hingehört. Jeder Betrieb hat meist auch einen bestimmten Kundenstamm. Man könnte meinen, dass dies nicht der Fall ist und die Kunden so verschieden wie die Himmelsrichtungen sind. Das stimmt aber nicht.
Der Betrieb hat ein bestimmtes Image. Dieses hat er zum Beispiel durch die Werbung, die er macht. Er hat eine bestimmte Zielgruppe, die er ansprechen will. Er verkauft ein bestimmtes Produkt. Und zusätzlich fließt eben wie zuvor erwähnt, auch noch die grundsätzliche Firmenphilosophie mit ein. Also wird auch hier eine Auslese getroffen.
So läuft es eben nicht in der freien Marktwirtschaft. Sondern: Der Gründer hat entweder bereits vorhandene Kapitalanlagen, einflussreiche Investoren oder nimmt ein Darlehen auf. Nach der Kapitalbeschaffung wird ein Image aufgebaut: Werbung geschaltet, Zeitungsberichte gekauft, Promoter bestellt, Feste organisiert usw.
In Wirklichkeit gibt es keine Zielgruppe. Es ist unwichtig, wer sie ist, denn das Produkt bezahlt eben nur ein zahlungsfähiger Kunde. Und das wichtigstes Prinzip ist: so viele Menschen wie möglich informieren. Grob rechnet man 1:1000. Hast du 20000 Kunden informiert, kommen 20.
Und von wegen soziale Betriebe... Es gibt bestimmt in jedem Betrieb Compliance Training. Nur bedeutet es nicht, dass deren Mitarbeiter und Unternehmensphilosophie tatsächlich sozial sind. Es wird betrogen, geheuchelt und gemobbt. Man darf sich nur nicht erwischen lassen. Bei unserer Arbeitslosenrate kündigt kaum jemand freiwillig.
Ich habe mich schon sehr gründlich mit wirtschaftlichen Abläufen bereits vor der Gründung befasst, habe sowohl einen Businessplan als auch ein Konzept geschrieben, Fördergelder bekommen, Wirtschaftberater und Rechtsanwälte konsultiert. Aber das sichert leider niemanden gegen eine Verleumdung ab. Und diese kommt eben von solchen Fauen, wie diese ältere Dame.
Wir hatten letztes Jahr eine sehr unangenehme Mutter, die aktiv Rufschädigung betrieben hat, weil ein Kollege dem Vertrag nach keinen Eizelunterricht gab, sie das aber forderte. Jetzt geht es damit vors Gericht und wir werden höchstwahrscheinlich gewinnen. Aber die vier Kunden, die wir durch sie verloren haben, kommen zu uns dennoch nicht mehr. In der Gründungsphase sind vier Kunden eine Menge und noch Mal so eine Aktion werden wir nicht überleben.
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