Was Ist Licht?

Hi eln und die annan: (mal wieder im Lande ? Sie Sucht, die Sucht, welch darbe Frucht oder so .......:) )

Ist die Sucht in einem das, was sucht?? Und wonach sucht sie? Nach dem Kick? Nach frisch gebrühtem Kaffe? Oder steckt doch mehr dahinter? Ist es ein Gefühl, was sie Sucht... die Sucht ... die Süchtige? Ein Gefühl vielleicht, das immer ein bisschen besser ist, als das momentane? Also eine Art sich selbst gefühlsmäßig aufzupeppen? Damit man sich für einen Moment besser fühlt oder sich wenigstens einreden kann, sich besser zu fühlen?

Denn warum bitte sollte man sich mit zwei Kannen Kaffe im Bauch oder während man sich diese zu Gemüte schüttet, besser fühlen? Gibt es dafür eine Erklärung...? Oder beim Konsum von 10 Zigaretten oder 3 Tafeln Schokolade oder einer Packung Keksen oder 3 Käsebrötchen..?? Mit welcher Begründung, bitte schön, sollte man sich dabei besser fühlen, als vor dieser Suchorgie nach ein wenig Freude? Es muss doch ein Fass ohne Boden sein, weil auch die dickste Torte irgendwann weggefressen ist und die Suche weitergeht. Sie kann nicht enden...

Erst wenn man die täglichen kleinen Abhänigkeiten entzogen bekommt, merkt man wohl erst, wonach man alles süchtig ist. Nimm mal einem "Käseliebhaber" seinen Käse weg. Oder einem Schokoladenjunkie seine abgebunkerten Tafeln. Erst dann wird ihm bewusst, dass und wie sehr er daran "hängt", ab-hängt, seine Seligkeit davon abhängt, abhängig ist, süchtig ist.

Wenn man bedenkt, dass alle Konsumartikel, die süchtig machen können, Drogen sind, kommt man zu dem Schluss, dass unsere Supermärkte voller legaler Drogen sind, würde ich sagen. Und sogar Ärzte raten zum Drogenkonsum: Sie raten dazu Schokolade zu essen, weil es den Cholesterinspiegel senkt und der Gefahr des Herzinfarktes vorbeugt... Was es auf jedenfall nicht senkt, sind die Verkaufszahlen der Schokoladenkonzerne. Aber das ist eine andere Geschichte.

Lieben Gruß
Friedvoll
 
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Erst wenn man die täglichen kleinen Abhänigkeiten entzogen bekommt, merkt man wohl erst, wonach man alles süchtig ist. Nimm mal einem "Käseliebhaber" seinen Käse weg. Oder einem Schokoladenjunkie seine abgebunkerten Tafeln. Erst dann wird ihm bewusst, dass und wie sehr er daran "hängt", ab-hängt, seine Seligkeit davon abhängt, abhängig ist, süchtig ist.

Lieben Gruß
Friedvoll

Das ist wohl wahr, Friedvoll, daher tendiere ich dazu, mir meine Süchte immer mal wieder zu vergegenwärtigen und mich diesen - jetzt kommts - ganz hinzugeben, und zwar so lange, bis es mir aus den Ohren wieder herauskommt. (Manchmal dauerts halt a weng länger :weihna1)

Und dann, erst dann fällt es ab (von mir), wie Zecken, die sich fallen lassen, wenn sie vollgesogen sind.

Was nicht heißt, daß ich dann das Essen aufgebe, nö essen tue ich nach wie vor als Beispiel, aber die Haltung, hat sie sich verändert ? Manches fällt allerdings auch dauerhaft von einem ab.

:)

Auch wenn es, Eln, mit Licht grad nichts zu tun hat ..... oder doch ?

Sind Lichtarbeiter womöglich süchtig ? :foto:
 
Tja, es sind ja nicht nur die Lebensmittel, die süchtig machen. :zauberer1
Das ganze weltweite menschliche Gesellschaftssystem ist in sich süchtig, sonst würde sie ihre eigene Lebensgrudlage nicht bis ins letzte ausbeuten und zerstören.
Ist die Sucht in einem das, was sucht?? Und wonach sucht sie? Nach dem Kick? Nach frisch gebrühtem Kaffe? Oder steckt doch mehr dahinter? Ist es ein Gefühl, was sie Sucht... die Sucht ... die Süchtige? Ein Gefühl vielleicht, das immer ein bisschen besser ist, als das momentane? Also eine Art sich selbst gefühlsmäßig aufzupeppen? Damit man sich für einen Moment besser fühlt oder sich wenigstens einreden kann, sich besser zu fühlen?
Die ganze Werbebranche ist ein einziger Suchtproduzent in jeder Richtung.
Börsenspekulanten sind hochgradig Süchtige.

Und auch die Lichtarbeiter sind süchtig - Sie legen die gleiche energetische Motivation in der Ursache an den Tag.
 
Da fällt mir noch die Sehn-Sucht ein. Nach Verbundensein zum Beispiel. Da schließt sich dann direkt die Frage an, was denn die Wunde, die verbunden sein will, eigentlich verursacht hat.

Denksucht- Meinungssucht- Grübelsucht- auch so Sachen, denen ich heutige begegne. Streibsucht- sehr häufig erlebt.

:liebe1:
 
Da fällt mir noch die Sehn-Sucht ein. Nach Verbundensein zum Beispiel. Da schließt sich dann direkt die Frage an, was denn die Wunde, die verbunden sein will, eigentlich verursacht hat.

Denksucht- Meinungssucht- Grübelsucht- auch so Sachen, denen ich heutige begegne. Streibsucht- sehr häufig erlebt.
Den Sammelbegriff könnte man als allgemeine Bindungssucht bezeichnen.
Hab-sucht (-gier :) )
 
Das ist wohl wahr, Friedvoll, daher tendiere ich dazu, mir meine Süchte immer mal wieder zu vergegenwärtigen und mich diesen - jetzt kommts - ganz hinzugeben, und zwar so lange, bis es mir aus den Ohren wieder herauskommt. (Manchmal dauerts halt a weng länger :weihna1)

Und dann, erst dann fällt es ab (von mir), wie Zecken, die sich fallen lassen, wenn sie vollgesogen sind.
Das mach ich genau so. Sehr effektiv. So hab ich fast den ganzen Schwachsinn loslassen können. Aber einiges "kommt" gelegentlich nochmal wieder. Wenn ich mich mit den Suchtmitteln dermaßen übersättigt hatte, konnte ich es nicht mehr länger vor mir selbst rechtfertigen, mir noch mehr davon einzufahren. Ich hab den Schwachsinn und die Sinnlosigkeit dann in dem Moment gesehen und konnte dann ganz leicht loslassen.

Gerade essen ist immer eine Methode, wieder der Sinnlosigkeit des Konsums nachzugeben. Wieviel ist man, nur weil es schmeckt? Nur weil das Selbst sich mit dem Ich erfreuen will an dem leckeren Geschmack? Weil es grad nichts anderes hat, um sich zu freuen, und sich so einreden kann, es hätte einen Grund, für eine kleine Freude zwischendurch und könne sich nun ein wenig am Wohlgeschmack erfreuen. ... Ach wie glücklich macht doch so ein Tässchen Kaffe. :morgen:

:)
 
Das mach ich genau so. Sehr effektiv. So hab ich fast den ganzen Schwachsinn loslassen können. Aber einiges "kommt" gelegentlich nochmal wieder. Wenn ich mich mit den Suchtmitteln dermaßen übersättigt hatte, konnte ich es nicht mehr länger vor mir selbst rechtfertigen, mir noch mehr davon einzufahren. Ich hab den Schwachsinn und die Sinnlosigkeit dann in dem Moment gesehen und konnte dann ganz leicht loslassen.

Gerade essen ist immer eine Methode, wieder der Sinnlosigkeit des Konsums nachzugeben. Wieviel ist man, nur weil es schmeckt? Nur weil das Selbst sich mit dem Ich erfreuen will an dem leckeren Geschmack? Weil es grad nichts anderes hat, um sich zu freuen, und sich so einreden kann, es hätte einen Grund, für eine kleine Freude zwischendurch und könne sich nun ein wenig am Wohlgeschmack erfreuen. ... Ach wie glücklich macht doch so ein Tässchen Kaffe. :morgen:

:)

Hi Friedvoll @all,

ja, mit dem Essenfallenlassen, oh das habe ich nicht vor, will ja keine *Lichtnahrung* statt dessen konsumieren müssen. Bin mir aber sehr wohl bewusst, daß es eine sehr wichtige (Sucht)-Rolle immer noch spielt. Das sind halt Rituale, der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier und das Tässchen Kaffee und alles, was so dazugehört, es macht einfach Spaß - und ist eine Gewohnheit. Nur, was wäre jetzt die Alternative ? Zum Essen ?

Ich persönlich denke immer, das Sichvergegenwärtigen und Bewusstmachen dieser Mechanismen und das *Sichaneignen* dessen, das ist für mich eine Lösung für vieles, was dann folgen kann.

Ja, und was sonst noch so für Süchte genannt werden, wohl wahr, auch wie Du schreibst, Friedvoll, manches scheint *überwunden* zu sein und dann stellt man auf einmal fest, nö, isses noch gar nicht, na sowas aber auch ....
..... dazu treten dann wohl immer mal diverse Menschen und die, die sich für solche ausgeben im persönlichen Leben auf, um dann mal eine kleine Erinnerungslücke aufzufüllen, ja fein. :)

Wußt ichs doch gleich, schlaues Mädchen .........

:morgen:
 
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Da fällt mir noch die Sehn-Sucht ein. Nach Verbundensein zum Beispiel. Da schließt sich dann direkt die Frage an, was denn die Wunde, die verbunden sein will, eigentlich verursacht hat.

Vielleicht ist die Wunde das Gefühl, allein zu sein, getrennt zu sein, und die Ursache für diese Illusion ist das inkarnationsbedingte Vergessen, dass wir mit allem bereits verbunden sind.

Der Absatz mit "Rechthaberei" im Beitrag weiter oben war nicht auf dich gemünzt. Er passte nur grad gut hinein in das Thema dort. Und ich führe gern mal die Albernheiten des Ichs an, wenn es denn passt. Gerade wenn es damit zu tun hat, was es "macht", um sich aufzubauen.

Deine Art, dich auszutauschen, find ich in den letzten Beiträgen unserer Unterhaltung sehr wohltuend. Du hast so eine schöne Art, der Kommunikation und deine Wortwahl zeigt weder Rechthaberei noch Belehrung. Im Gegenteil, sie zeigt liebevollen Austausch. Was mich fasziniert ist, wie du Worte gebrauchst und durch entsprechende Schreibweise ihre Bedeutung hevorhebst und manchmal, durch die Anwendung eines Wortes oder auch durch Bindestriche oder Lücken innerhalb eines Wortes diesem ein breiteres Bedeutungsfeld gibst, das zum Nachdenken anregt. So wirkt es jedenfalls auf mich. Freiheit im Wort hast du wirklich gut verinnerlicht.

In den letzten Jahren hab ich mich zunehmend mit der Zusammensetzung von Wörtern und deren Herkunft beschäftigt. Viele Wörter werden heute anders verstanden, gebraucht, als sie eigentlich gedacht sind, glaube ich. Und bei vielen Wörter erkennt man die Be-deutung, die ursprünglich gedachte Bedeutung, des Wortes erst oder noch besser, wenn man sie in Kontext mit anderen Wörtern setzt. Oder wenn man Buchstaben ähnlicher Wörter unterstreicht, austauscht oder weglässt. Auch kann man sich die Nähe beider Erfahrungen die hinter zwei ähnlichen Wörtern stehen, oder welche diese Wörter beschreiben, dadurch verdeutlichen. Wie reaktiv - kreativ, physisch - psychisch, sich verlieben - sich verlieren, Freude - Freunde, Frieden - (Zu)frieden usw. Ist schon faszinierend, was man durch einfache Wortspielereien so alles an Aha-Erlebnisse hervorbringen kann.
Zauberhaft :zauberer1

:)
 
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