Was Ist Licht?

Ja ja des phöse Phöse :D

Lichttänzer, schöner Ausdruck... aber nur, wenn alle mittanzen dürfen ;) (die wollen, natürlich ;) ).

Genau, machen wir einen Music-Thread draus, für alle Lichttänzer zum mittanzen
e015.gif


Hehe, vom selben "Sänger" wie oben:
(ist phös vielleicht doch ned so phös?):weihna1

http://www.youtube.com/watch?v=iOvo6O_exus
:lachen:

Das Ultimativ Pöhse: zwischen Licht und Dunkel ;)

https://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=902031&postcount=13899
 
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Ja, das sind natürlich nichts weiter als Bezeichnungen. Ich kann es verstehen, wenn bei manchen eine gewisse "Übersättigung" da ist was solche Ausdrücke betrifft. Für mich sind sie sehr trennend, ich mag die Menschen nicht in Lichtarbeiter und Nicht-Lichtarbeiter aufteilen.

Liebe Grüsse, Mirea
Liebe Mirea,

ob jemand mich als "Lichtarbeiter" bezeichnet oder nicht, spielt für mich keine Rolle. Ich hatte ja geschrieben, dass ich gern als Einzelperson angesprochen werden möchte und nicht mit "Ihr". Das bezog sich nicht auf die Bezeichnung "Lichtarbeiter". Ich finde die Bezeichnung sehr schön. Es ist eine Bezeichnung für jemanden, der im Dienste der Liebe, des Lichts, tätig ist. Was gibt es schöneres als so eine Tätigkeit?

Es ist nur für diejenigen eine Bestätigung des Ichs, die sich mit dieser Bezeichnung als etwas Besseres vorkommen, als andere. Dies sind auch diejenigen, die damit eine "Übersättigung" anderer an dieser schönen Bezeichnung bewirken. Gleichwie Leute, die Esoterik als "chic" empfinden und sich als Esoteriker/in bezeichnen, während sie damit ihr Ego aufbauen und sich genau damit um 180 Grad von der Esoterik, dem Bemühen um das aller Dinge innewohnende Wesen, abwenden. Auch hier ist als Folge die "Übersättigung" dieses schönen Wortes bei einigen entstanden. Andere wiederum erkaufen sich einen Doktortitel, um damit Eindruck zu erwecken.

Sollte man sich wirklich von einigen Leuten bestimmte Begriffe madig machen lassen, weil diese sie für ihre Zwecke nutzen, während sie dessen Inhalt und Aussage nicht verinnerlicht haben, geschweige denn leben? Wieviel Macht spricht man damit diesen Leuten zu?

Ich teile Menschen nicht in Maurer, Schuhverkäufer, Bauarbeiter und Lichtarbeiter ein, aber ich bezeichne diese so, wenn sie der entsprechenden Arbeit nachgehen. Wertfrei. Ich unterscheide ihre Tätigkeiten, wie ich auch Tätigkeiten wie Gehen und Laufen unterscheide. Wertfrei. Ein Maurer ist nicht besser als ein Lichtarbeiter und umgekehrt. Sie gehen verschiedenen Tätigkeiten nach und das unterscheidet sie. So wie sich die Farben gelb und grün unterscheiden. Wertfrei.

Ich unterscheide ohne zu urteilen, weil es in der letzen Wirklichkeit sowieso nur ein einziges Göttliches Wesen gibt: Alles Was Ist. ICH BIN. Wie kann es besser oder schlechter sein, als es selbst?

Liebe Grüße
Friedvoll
 
Hallo Friedvoll,

Sollte man sich wirklich von einigen Leuten bestimmte Begriffe madig machen lassen, weil diese sie für ihre Zwecke nutzen, während sie dessen Inhalt und Aussage nicht verinnerlicht haben, geschweige denn leben?

Mir ist bisher noch niemand begegnet, der die Bedeutung des Wortes Lichtarbeiter immer leben würde und auch niemand, der sie wirklich nie lebt. Deshalb nehme ich für mich persönlich Abstand von solchen Begriffen, will aber auch nicht zu kleinlich sein, ich versteh schon was Du meinst :). Und Lichtarbeiter ist ja auch ein sehr schöner Begriff und selbstverständlich kann sich jeder so nennen, der es möchte.

Liebe Grüsse, Mirea
 
Mir ist bisher noch niemand begegnet, der die Bedeutung des Wortes Lichtarbeiter immer leben würde und auch niemand, der sie wirklich nie lebt. Deshalb nehme ich für mich persönlich Abstand von solchen Begriffen, will aber auch nicht zu kleinlich sein, ich versteh schon was Du meinst :). Und Lichtarbeiter ist ja auch ein sehr schöner Begriff und selbstverständlich kann sich jeder so nennen, der es möchte.
Liebe Mirea,

jetz neige ich aber fast dazu kleinlich zu werden... Lichtarbeiter sein ist m.E. ein bewusster Dienst an seiner eigenen Liebe, so oft wie es einem möglich ist, d.h. zu versuchen, einen "Vollzeitjob" davon zu machen. Das ist das vorerst abgesteckte Ziel. Ein "Job", der das Göttliche in einem wachsen lässt, auf dass man es in seinem Dritten Auge erkennen kann, und neben bei noch unendliche Freude mit sich bringt. Um nur zwei der Vorteile der wachsenden Liebe im Herzen zu nennen.

Hin und wieder seine Katze liebzuhaben, ist ein bisschen wenig für einen Lichtarbeiter, aber sicher viel für jemanden, der andere Interessen hat und sich selbst und sein Leben nicht bewusst dem Wachsenlassen seiner Liebe im täglichen Leben widmen will. Aber ich will nicht "kleinlich" sein... deine Sichtweise, finde ich sehr schön. Jeder ist ein Ausdruck seiner Liebe. Der eine öfter, der andere weniger oft, und in dem Moment ein Diener seiner Liebe, ein Lichtarbeiter.

Danke für den Link. Es war recht erfrischend.
Ich liebe Slipknot.

Liebe Grüße
Friedvoll
 
Hallo an alle!
Na hier geht ja die Post ab!!! :weihna1


Caya & Mirea - ...
mir wird der Genuß eurer links leider durch eine lahme Verbindung versagt bleiben ...
was gibt's denn da schönes zu sehen? :weihna1

Hi Fuchs -
"Tragen" ist physikalisch betrachtet "Arbeit" ! :weihna1
Jeder der mit Licht zu tun hat ist "luziferisch", da wir ja von einem Prinzip sprechen. Wobei hier mehr "bringen" als "tragen" gemeint ist. Eine "(Be)Förderung".
(das -fer hat sogar noch weiter zurückreichende Wurzeln, mindestens bis ins Altgriechische phorein, wie in Meta-pher...)
Phosphogonie wäre Lichterzeugung griechisch. Phosphor ist auch wieder "Luzifer"...
Daß Lichtarbeiter Licht produzieren hat aber glaube ich noch niemand behauptet.
Oder doch? :confused:
Hier ist ja alles möglich.


Hallo Friedvoll,
habe ich dich irgendwo als "ihr" angesprochen? Kann mich nicht erinnern.

Danke für deine gehaltvollen Beiträge - da hat sich ja einiges in Bewegung gesetzt!
Ich unterscheide ohne zu urteilen, weil es in der letzen Wirklichkeit sowieso nur ein einziges Göttliches Wesen gibt:
Alles Was Ist.
Wie kann es besser oder schlechter sein, als es selbst?
Bin ich ganz deiner Meinung.
Das "Ich unterscheide" ist in meinen Augen sogar DIE unverzichtbare Voraussetzung auf dem Erkenntnisweg. Das bringt die Fähigkeit zum Loslassen mit sich - auch von Überzeugungen, Glaubensmutern, usw.
(das "ICH BIN" habe ich rausgeschnitten, da das für mich eine Formulierung ist die gerade en vogue ist.
und die Wenigsten wissen auch woher der Satz stammt - nämlich aus der Bibel)

Na ja, sich einen Begriff madig machen lassen...
Das ist ein spontaner Prozess, würde ich sagen.
Das geschieht immer dann, wenn die breite Masse sich was aneignet...
Sieh' dir mal den Begriff "Esoterik" an - der ist längst madiger als der allerreifste "Graukäs"...:escape:
Bald wird man auch das Wort "Wissenschaft" nicht mehr in den Mund nehmen wollen!

Meine Eingangszweifel sind ja immer noch dieselben:
wenn man offensichtlich Liebe MEINT - weshalb SAGT man dann nicht auch Liebe? weshalb stattdessen "Licht"?
Die beiden Begriffe sind doch nicht austauschbar!
Licht ist Licht, und bleibt Licht. Liebe wird ja auch meistens mit reiner Milde verwechselt.
Die einzige Alternative wäre die Annahme einer Metapher (Wissen=Licht), also ein rhetorisches Konstrukt für einen innerpsychischen Prozess.
Nur als Metapher kann ich diese deine Aussage verstehen:
Schwingungsfrequenz des Bewusstseins erhöht, sprich lichter und leichter macht
Sonst müsste ich fragen, wie man denn ein Bewusstsein überhaupt in Schwingung versetzt, geschweige denn wie dessen Frequenzerhöhung aussehen soll.
Kann man aber mittels einer Metapher "wirken"???
Solange das innere Bilder sind, wirken sie natürlich auf die individuelle Psyche - aber aussen?

Also: warum diese Wortwahl?
Warum heisst es da "Licht und Liebe" und nicht "Liebe" allein?
(eine generelle "Schwere" der Materie wage ich mal zu bezweifeln - auch Luft ist Materie...)

Weshalb sollte das Ich "satanisch" sein? Das ist mir jetzt wirklich neu. :confused:
Satan als Prinzip ist (meiner Erfahrung nach) ebenfalls nicht "böse"; nichts ist "böse" solange es nicht zu einem Extrem wird, oder zum Selbstzweck entartet.
"Satan" wirkt z.B. der Wandlung, der Veränderung entgegen, durch starke Kohäsion.
Der Verstand ist auch nur dann "böse", wenn er durch Emotionalität zur Anwendung kommt - und das ist bei 99% der Menschen der Fall.
An sich ist der Verstand neutral, er ist ein Werkzeug wie z.B. ein Messer - was ich damit mache liegt in meiner Verantwortung.

Das "Dogma" von Materie/Geist als Gegensätze stammt nicht ursprünglich von der christlichen Kirche. Es ist viel älter.
Es war Bestandteil des Zoroastrismus (der altpersischen Religion), später auch des Manichäismus, des Katharertums, vieler gnostischer Gruppierungen etc.
Einige glauben, der Ursprung liege im alten Indien. Ganz genau läßt es sich nicht mehr rekonstruieren, die ..."Windrichtung" ist aber Osten.

Den Kirchen anzukreiden ist mit Sicherheit hingegen der Minderwertigkeitskomplex den heute viele Menschen in sich tragen - ohne Grund. Ich nenne es das "Sündentrauma",da ich den christlichen Sündenmythos als einen Trugschluss betrachte.

Auf die Channeltexte gehe ich lieber nicht ein, da sich sonst wieder einige auf den Schlips getreten fühlen. Wer möchte, kann sich ja im "Esoterik kritisch"-Forum den Thread "Lichtarbeiter" ansehen, oder "Channelings - fakes?". Das meiste ist mit Christentum und Populärpsychologie vermengte (amerikanische) Billigphilosophie .
Zudem sind "nichtphysische" Wesen reine Glaubensfrage.
Soweit ich weiß, hat als einzige die Autorin der Seth-Bücher eingeräumt, ihre Visionen könnten ihrem Unterbewußtsein bzw. dem kollektiven Unbewußten entsprungen sein. Und qualitativ denke ich haben sie auch mehr drauf, was auf die Autorin zurückzuführen ist.

~~~~~~~

Licht, Liebe, Einheit vs. Trennung, Hass, Finsternis...


Was aber, wenn da TATSÄCHLICH eine Trennung vorhanden ist, und der Mensch es nur nicht wahrhaben will ?
 
Hallo Friedvoll,

Aber ich will nicht "kleinlich" sein...

ich hoffe, Du hast dieses Wort nicht in den falschen Hals gekriegt, denn Begriffsreiterei ist für mich "kleinlich" und ganz offensichtlich mache ich da fleissig mit :).

Du hast Recht, jeder ist auch ein Ausdruck seiner Liebe.

Liebe Grüsse, Mirea
 
Hallo an alle!
Na hier geht ja die Post ab!!!
Hallo Libera ;)

So schlimm? *lach*

Meine Konsistenz schwimmt zur Zeit :weihna1 vielfältig koan lich...aber ich werde mich auch äusser st in nigst bemühen k l a r z u s c h r e i b e n :stickout2

Reden wir mal Tacheles...wir beide.
(Das hast jezz davon :party02: )

Caya & Mirea - ...
mir wird der Genuß eurer links leider durch eine lahme Verbindung versagt bleiben ...
was gibt's denn da schönes zu sehen?
Schade:

von mir gabs als Vorspeise: Santa Lucia in der Kirch mit der Lucia und den anderen Mädels und viele Kerzleins
Als Hauptspeise gabs Lichttänzer Chango dann n Ochunchen und n Kriegerchen zum Schlusse aus der Reihe pöhses Voodoo...zum Nachtisch gabs Goethes Erben...ein anregend positives Dichtchen. :banane:



Jeder der mit Licht zu tun hat ist "luziferisch", da wir ja von einem Prinzip sprechen. Wobei hier mehr "bringen" als "tragen" gemeint ist. Eine "(Be)Förderung".
(das -fer hat sogar noch weiter zurückreichende Wurzeln, mindestens bis ins Altgriechische phorein, wie in Meta-pher...)
Echt?

Jaja stimmt schon. Lichtarbeiter tragen Licht, nach aussen.
Das bedeutet: bringen ---> von aussen aus gesehen.


Daß Lichtarbeiter Licht produzieren hat aber glaube ich noch niemand behauptet.
Oder doch?
Hier ist ja alles möglich.
Naja, wenn sie Magier sind, dann produzieren sie es....selbst ist der Magier...sozusagen (war das jezz schwarz? :daisy:)


(das "ICH BIN" habe ich rausgeschnitten, da das für mich eine Formulierung ist die gerade en vogue ist.
und die Wenigsten wissen auch woher der Satz stammt - nämlich aus der Bibel)
El Christo.

Schwer zu begreifen...kompliziert zu verinnerlichen :-P, aber sehr ergibig.

Na ja, sich einen Begriff madig machen lassen...
Das ist ein spontaner Prozess, würde ich sagen.
Das geschieht immer dann, wenn die breite Masse sich was aneignet...
Pöhse breite Masse! :lachen:

Wie ging diese Werbung noch schnell:
Was wären die grossen Arse****** ohne den kleinen... +C:I

Sieh' dir mal den Begriff "Esoterik" an - der ist längst madiger als der allerreifste "Graukäs"...
Bald wird man auch das Wort "Wissenschaft" nicht mehr in den Mund nehmen wollen!
Oh, das ist schon schmutzig das Wort. Denn Geld ist schmutzig. Ich war mal Praktikantin an einer Kassa...am Abend waren meine Hände schwarz.

Aber du hast Recht. Es ist nicht die Wissenschaft...die ist echt...ähmmm ehender anregend.

Meine Eingangszweifel sind ja immer noch dieselben:
wenn man offensichtlich Liebe MEINT - weshalb SAGT man dann nicht auch Liebe? weshalb stattdessen "Licht"?
Weil es eine Perspektive ist. Da ist man dran. Licht bedeutet...ich bin am Spiegeln. Ich gugge mich im Du. Dann ist es Licht UND Liebe.

Die beiden Begriffe sind doch nicht austauschbar!
Licht ist Licht, und bleibt Licht.
Nein...bleibt es nicht. Es bleibt sowieso kein Stein auf dem anderen.

Alles ist 1.

Ein schönes Dogma, nicht wahr? ;-)

Nur irgendwann ist da so ein gewisser Moment...und da gibts nichts mehr als das zu sagen.

Samadi. :blume:


Liebe wird ja auch meistens mit reiner Milde verwechselt.
...jop. Rein trifft es besser...nicht sauber, sondern rein...pur.

Kann man aber mittels einer Metapher "wirken"???
Solange das innere Bilder sind, wirken sie natürlich auf die individuelle Psyche - aber aussen?
Solange man trennt, hinken Wirkungen solcher Art.

Also: warum diese Wortwahl?
Warum heisst es da "Licht und Liebe" und nicht "Liebe" allein?
Heisst es, heisst es...in tiefer Trance. In Einheitserfahrungen...im Leuchten.

Der Verstand ist auch nur dann "böse", wenn er durch Emotionalität zur Anwendung kommt - und das ist bei 99% der Menschen der Fall.
Und auch bei uns 2en..immer wieder ...immer weniger...immer schwächer. Gut Ding u.s.w...


"Satan" wirkt z.B. der Wandlung, der Veränderung entgegen, durch starke Kohäsion.
Satan verstehe ich mal ganz anders. Ich verstehe Satan...aber auch Luzifer in unseren heutigen Definitionen als Missverstanden.

Es gibt etwas, was missverstanden werden will...es ist etwas was keinen Namen haben kann, weil es gar nicht in der Schöpfung drinnen ist. Es negiert alles. Und es ist des Menschengeists Invention.

Nein, es ist nicht der Teufel...auch nicht Satan und es ist nicht das Ego. Es bedient sich bloss dessen Fähigkeiten.


Licht, Liebe, Einheit vs. Trennung, Hass, Finsternis...


Was aber, wenn da TATSÄCHLICH eine Trennung vorhanden ist, und der Mensch es nur nicht wahrhaben will ?
Da ist es schon...das Unschöpf des Geistes...

...pass auf dich auf, gell... Et libera nos :liebe1:


und.... klar genug? ;)

Caya
 
Et libera nos schrieb:
habe ich dich irgendwo als "ihr" angesprochen? Kann mich nicht erinnern.
Liebe/r Et libera nos,

dies hattest du geschrieben in Beitrag # 2:

Kurios diese Licht-Arbeiter.
Niemand anderer nimmt so oft und leichtfertig das Wort "Licht" in den Mund, ohne dabei sagen zu können, WAS damit gemeint ist.
Persönliche Meinungen gelten nicht, denn dann würde ja jeder was anderes darunter verstehen. Licht ist Licht.
Damit hast du alle Lichtarbeiter angesprochen; mich auch, ich bin ein Diener meiner Liebe. Ein Lichtarbeiter. Ich wollte nicht warten, bis du mich mit "ihr Lichtarbeiter" direkt ansprichst.

(das "ICH BIN" habe ich rausgeschnitten, da das für mich eine Formulierung ist die gerade en vogue ist.
und die Wenigsten wissen auch woher der Satz stammt - nämlich aus der Bibel)
Wenn das Selbst im meditativen Zustand einfach nur da ist und seine wahre Natur, reines Sein, erfährt, und wenn es dann erfährt, dass es dieses reine, pure Sein ist, dann ist das einzige, was es zur Selbstdefinition noch von sich noch sagen kann: "Ich bin reines Sein" oder "Ich bin das/der ICH BIN". Es ist eine Erkenntnis.

Und dazu muss man nicht in die Kirche gehen oder bibelfest sein. (kicher)
Soll ich den Begriff "Gott" nicht nutzen, weil Kirche und Bibel ihn auch nutzen und Gott als "strafenden Richter" bis zur Unkenntnlichkeit verunstalten? Ich kann mit der Nutzung des Begriffs nur dazu beitragen, um dem Begriff einen zunehmend guten "Geschmack" zu geben. Einen Geschmack der Liebe, der Freundschaft und der Erkenntnis im Herzen.

Sieh' dir mal den Begriff "Esoterik" an - der ist längst madiger als der allerreifste "Graukäs"...
Für mich nicht. Ich liebe ihn und seine wundervolle, hingebungsvolle Bedeutung.

Die einzige Alternative wäre die Annahme einer Metapher (Wissen=Licht), also ein rhetorisches Konstrukt für einen innerpsychischen Prozess.
Sowohl als auch.
Liebesarbeiter, Einheitsarbeiter, Wissensarbeiter, Erleuchtungsarbeiter, Lichtarbeiter. Alles dasselbe.
Dazu kommt:
Wenn sich die Schwingungsfrequenz des Selbst, seiner Energie, die es erzeugt, durch das Fühlen seiner Liebe erhöht, werden die Farben der Aura heller. Seine Energie leuchtet in helleren Farben - durch wachsende Liebe nimmt das Licht seiner Energie zu. So ist Licht nicht als Metapher zu verstehen, sondern als ein Anstieg des leuchtens der Energie, die das Selbst mit dem Geist erzeugt. In dem Sinne gibt es ohne wachsende Liebe kein helleres leuchten der Energie, Licht. Licht bedingt Liebe. Es ist Ausdruck der Liebe und geschieht gleichzeitig, weshalb Licht und Liebe austauschbar sind. Wenn jemand im Licht ist, seine Energie hell leuchtet, ist er in der Liebe und umgekehrt. Liebesarbeiter - Lichtarbeiter.

Sonst müsste ich fragen, wie man denn ein Bewusstsein überhaupt in Schwingung versetzt, geschweige denn wie dessen Frequenzerhöhung aussehen soll.
O.k., ganz genau: Das Bewusstsein des Selbst nimmt die Schwingungsfrequenz der Energie wahr. Also erhöht sich nicht die Energiefrequenz des Bewusstseins, sondern die Frequenz der Energie des Selbst erhöht sich. Und das im Bewusstsein des Selbst. Es ist sich dessen bewusst.
Dadurch nimmt das Bewusstsein die Energie deutlicher wahr, ein feines Kribbeln im Körper, wodurch sich das "Körperbewusstsein" des Selbst erhöht und damit die Gewahrheit um sich selbst. Es ist sich seiner Selbst deutlicher bewusst. Je höher die Energie schwingt, desto deutlicher fühlt es seinen "Körper", sich selbst, und desto mehr ist es sich seiner selbst bewusst. Für diesen Moment ist es mit seiner Aufmerksamkeit, seinem Bewusstsein, bei sich selbst, anstatt bei seinem Verstand. Für diesen Moment sind alle Gedanken, die es empfängt, von der Quelle im Herzen. Vom Schöpfer. Die Innere Stimme.

Weshalb sollte das Ich "satanisch" sein? Das ist mir jetzt wirklich neu.
Satan als Prinzip ist (meiner Erfahrung nach) ebenfalls nicht "böse"; nichts ist "böse" solange es nicht zu einem Extrem wird, oder zum Selbstzweck entartet.
"Satan" wirkt z.B. der Wandlung, der Veränderung entgegen, durch starke Kohäsion.
Was ist "satanisch"?
Wenn das Wort "Satan" aus dem Griechischen kommt und "Gegner" heißt und damit der Gegner (nicht "Böser") des Selbst, das "Ich", gemeint ist, ist das die eine Sache. Wenn jemand jetzt das Wort "Satan" missversteht und mit "Böser" gleichsetzt und dann "Böses" "satanisch" nennt, ist das die andere Sache.

Für diese Missverständnis kann das Ich des Selbst nichts. Das Ich ist lediglich eine Illusion des Selbst. Eine Vorstellung, ein Gedankenkonstrukt, und hat keine Wirklichkeit. Das Ich ist die Illusion der Tennung von allem, welche das Selbst erschafft, weil es sich seiner wahren Identität nicht bewusst ist und nicht weiß, wer es wirklich ist. Es weiß nicht, dass es Gott und überall geleichzeitig ist.

Das Selbst denkt, dass es an seiner Hautgrenze endet und dass es der Körper sei. In dieser Illusion erschafft es die Vorstellung: "Ich, der Körper, allein und getrennt." Und das ist die Vorstellung des "Ich". Und alles, was das Ich, oder das Selbst in der Illusion des Ich, meint, wie es ist, welche Eigenschaften, welche Vorlieben es hat usw. sind im Ver satan d (Verstand) "gespeichert". Die Gedanken im Verstand, welche im Bewusstsein der Trennung erzeugt werden, sind als Gegenstück zu den Gedanken des Herzens, der Inneren Stimme, welche in Einheit mit sich selbst erzeugt werden, zu begreifen.

So ist der Verstand immer der Gegenspieler (nicht "böse", nur Gegner) des Selbst und hat allein durch die Gewohnheit des Selbst, sein Bewusstsein auf diesen zu richten, die vorangige Präsenz im Bewusstsein des Selbst, weshalb es sich ständig mit Gedanken befasst, die es von seinem wahren Wesen und seiner wahren Natur ablenken:
Mit Gedanken, die in der Illusion der Trennung erzeugt werden. Ein wahrlich sinnloses Unterfangen in Hinblick auf die geistige Entwicklung des Selbst.

Warum diese Illusion der Trennung? Ganz kurz und "technisch":
Das Selbst, welches einfach nur da ist, also reines Dasein oder SEIN ist, nimmt den "automatisierten" Vorgang des Atmens im Geiste, nicht als geistige Vorstellung, die es einfach nur beobachtet, wahr, sondern als von ihm aktiv ausgeführt. Dies ist der Beginn der Illusion aller Aktivität. In dieser Illusion ist es der Auffassung, es würde selbst Atmen, d.h. das Atmen aktiv mit dem Geist machen, wodurch es in der Illusion ist, es würde selbst körperlich atmen, wodurch es in der Illusion ist, es sei der Körper, der selbstständig, aktiv atmet. Dadurch erschafft es eine weitere Illusion: "Ich, der Körper und von allem getrennt." Die Illusion des "Ich".
Den Atem in der Meditation nur zu beobachten und geschehen zu lassen, ist eine Möglichkeit, die Illusion der Aktivität für den Moment zu beenden. Das Selbst beendet für den Moment die Illusion der aktiven geistigen Atmung und damit die Illusion der körprerlichen Atmung und damit die Illusion, der Körper zu sein, während es im Bewusstsein um seine wahre Natur, reines Sein, verweilt. So ist auch die Illusion aller Aktivität, also auch die des aktiven Denkens für den Moment beendet. In diesm Moment kann das Selbst zu der Erkenntnis gelangen, dass es nicht der Körper und auch nicht die Gedanken und in Wahrheit frei von allem ist. Es erfährt sich als reines Sein und erkennt alle Aktivität als Illusion.
Dieses Gefühl der Freiheit von allem ist unendliche extatische Freude.
Kosmische Freude. Unbeschreiblich.

Was aber, wenn da TATSÄCHLICH eine Trennung vorhanden ist, und der Mensch es nur nicht wahrhaben will ?
Solche Gedanken können nur im Bewusstsein der Trennung, auf das Ich gerichtet, erzeugt werden.
Natürlich kommen solche Gedanken "vom" Ich. Es ist seine Daseinberechtigung. Wer braucht es noch, wenn das Selbst immer häufiger in Mitgefühl, Verständnis und Vertrauen zu seiner Umwelt sich seiner Verbundenheit damit immer bewusster ist und bei sich selbst ist und sein Bewusstsein immer weniger auf das Ich und die misstrauischen im Bewusstsein der Trennung erzeugten Gedanken richtet und es immer weniger auf den Verstand hört?
Vertrauen und Verbundenheit sind das baldige Ende des Ichs, während das Selbst der Erkenntnis seiner wahren Identität immer näher kommt.

In Verständnis, Mitgefühl, Vertrauen etc. d.h. bei der gefühlsmäßigen Erfahrung seiner Umwelt ist das Selbst bei sich selbst und im Bewusstsein der Verbundenheit. Bei der Beurteilung seiner Umwelt durch den Verstand und bei allen negativen Gefühlen gegen sie ist es bei seinem Ich und im Bewusstsein der Trennung.

Verbindende Grüße
Friedvoll
 
Werbung:
Liebe Mirea,

ich hab dich schon richtig verstanden. Hab ja nur einen Hals (kicher). War doch klar verständlich geschrieben.

Ja, du machst wohl mit bei der Begriffsreiterei. Man muss sich ja auch mal fragen, wer Begriffsreiterei betreibt. Derjenige, der sich irgendwie nennt, oder derjenige, der diesen Begriff mit Unbehagen hört und äußert und sich an diesem Begriff stört oder gar "aufhängt" (nicht du, allgemein).
Es würde ja auch niemand auf den Gedanken kommen, die Bäcker, Schuhverkäufer oder Maurer würden Begriffsreiterei betreiben, weil sie sich so und nicht anders nennen und darauf bestehen, dass ihre Bezeichnungen nicht vertauscht werden.

Liebe Grüße
Friedvoll
 
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