Was ist gut?

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TIGERMAUS schrieb:
Hallo Handwerker

Da wir mit der Göttlichkeit verwurzelt sind, hat jeder von uns die Fähigkeit, die Wirklichkeit Selbst zu entdecken.
Um voranzukommen, müssen wir lernen zu berurteilen, was richtig und falsch ist, was wirklich und was illusorischer Natur ist. Wir wachsen nicht indem wir dem Diktat einer Autorität blindlings folgen wie hoch sie auch immer sein mag.

LG Tigermaus:)

hallo tigermaus,

was ist richtig was ist falsch ? wenn es nun diese buddhanatur gibt... dann ist das leben ein vorwärtslaufender rückführunsprozess :-) mir bleibt gar nichts anderes übrig als ihr blindlings zu folgen.

komischerweise habe ich mir das immer gewünscht. das es so etwas gibt, dem ich blind folgen kann. ich habe mein ganzes leben gesehen... und immer gesagt: es ist wahr. alles wird wirklichkeit ! alles.

wer das einmal gesehen hat "vergisst" jedes irdische glück. wer das einmal gespürt hat spürt kein (irdisches) leid mehr. es gibt nur noch wissen in form von glück und gefühle in einem meer von seeligkeit.

so weit so (nicht) gut. was soll oder kann ich noch sagen/tun ? offen gesagt, bin ich durch dieses erlebnis... oder wie es jetzt oft ist, behindert geworden. behindert für ein leben mit einem schicksal :-|

cu


cu
 
intrabilis schrieb:
Werde ich probieren (als ob das so einfach wäre:) ).
Bisher habe ich eher versucht, "mich" zu minimieren.
Schon rein auf die Gedanken bezogen, fallen mir dabei immer mehr Absurditäten in meinem Kopf auf.
Das gesamte Konstrukt (Weltbild) entbehrt eigentlich jeder Grundlage.
Der "Blick" scheint immer klarer, wobei auch eine gewisse Banalität zutage kommt. Reichlich schwer zu beschreiben das alles.

hallo,

eine geeignete methode scheint mir darin zu liegen einen möglichst hohen "grad" an kontrast ins leben zu rufen. wie auch immer... ob man nun an einen ort geht (urlaub) wo man sich sehr wohl fühlt... und dann in einem (ebenso inszinierten) elend "baden" geht z.b.

cu
 
handwerker schrieb:
hallo tigermaus,

was ist richtig was ist falsch ? wenn es nun diese buddhanatur gibt... dann ist das leben ein vorwärtslaufender rückführunsprozess :-) mir bleibt gar nichts anderes übrig als ihr blindlings zu folgen.

komischerweise habe ich mir das immer gewünscht. das es so etwas gibt, dem ich blind folgen kann. ich habe mein ganzes leben gesehen... und immer gesagt: es ist wahr. alles wird wirklichkeit ! alles.

wer das einmal gesehen hat "vergisst" jedes irdische glück. wer das einmal gespürt hat spürt kein (irdisches) leid mehr. es gibt nur noch wissen in form von glück und gefühle in einem meer von seeligkeit.

so weit so (nicht) gut. was soll oder kann ich noch sagen/tun ? offen gesagt, bin ich durch dieses erlebnis... oder wie es jetzt oft ist, behindert geworden. behindert für ein leben mit einem schicksal :-|

cu


cu


Hallo Handwerker

Nur ein göttliches Erlebnis egal welcher Natur, und das Einfinden in deinem tiefsten Inneren, kann ein Gefühl auslösen, das kein irdisches dieses je ersetzen oder das es ein vergleichbares gibt.
Das Schicksal schließt eine gewisse Behinderung nicht geistiger Natur nicht aus, aber du bist der Mensch der dieses lebt, und man sollte es sehr bewusst machen, ohne Oberflächlichkeit.

LG Tigermaus:)
 
TIGERMAUS schrieb:
Hallo Handwerker

Da wir mit der Göttlichkeit verwurzelt sind, hat jeder von uns die Fähigkeit, die Wirklichkeit Selbst zu entdecken.
Um voranzukommen, müssen wir lernen zu berurteilen, was richtig und falsch ist, was wirklich und was illusorischer Natur ist. Wir wachsen nicht indem wir dem Diktat einer Autorität blindlings folgen wie hoch sie auch immer sein mag.

LG Tigermaus:)

Hallo Tigermaus,

ich würde genau das Gegenteil tun. Die Bewertung fallen lassen. Klar, Voraussetzung ist, daß wir wissen, was einen Mord von einer Umarmung unterscheidet ;), aber um sich selbst zu erkennen, bedarf es der Erkenntnis (nicht im Denken, sondern im Herzen), daß es im Grunde kein Gut und Schlecht gibt und das alles Eins ist und daß ALLES das Eine ist. Wir können uns nicht trennen vom Ganzen, wir sind es. Was wirklich und was illusorisch ist, ist im Grunde nicht wichtig, wenn wir einzig und allein unserem Herzen folgen. Denn durch das Herz spricht die Seele zu uns und sie zeigt uns den Weg zur wahren Erkenntnis. Das hat nichts mit lernen oder denken zu tun. Im Gegenteil, das erreichen wir nur durch loslassen des Egos und wahre Hingabe an die Seele. NICHT zu verwechseln mit Gleichgültigkeit oder spirituellem Ego. ;)

Liebe Grüße
Gabi
 
TIGERMAUS schrieb:
Das Schicksal schließt eine gewisse Behinderung nicht geistiger Natur nicht aus

hallo tigermaus,

was soll das denn heissen :-) ?

aber du bist der Mensch der dieses lebt, und man sollte es sehr bewusst machen, ohne Oberflächlichkeit.

es geht m.e. gar nicht anders... es wurde schon immer so gelebt. das leben ist ein traum. jede welt ist eine "eigene" inszinierte welt.

langsam bekomme ich worte für diese welt. ohne zu wissen sind wir längst in einer anderen form (schon) aktiv... und es immer gewesen. dieses leben ist ein bauplan für "einen" selbst... und dieser bauplan ist gefüllt mit analogien. jeder (jedes "selbst") ist also sein "eigener" gott. und dieser bauplan läuft als leben sozusagen verkehrt herum (ab). :-)

cu
 
handwerker schrieb:
hallo,

eine geeignete methode scheint mir darin zu liegen einen möglichst hohen "grad" an kontrast ins leben zu rufen. wie auch immer... ob man nun an einen ort geht (urlaub) wo man sich sehr wohl fühlt... und dann in einem (ebenso inszinierten) elend "baden" geht z.b.

cu
Hallo Handwerker,

Das im Elend "baden" gehen hab' ich Jahrelang praktiziert.
Ich hatte es immer nach Außen transportiert (schlimme, böse Welt die).
Heute kann ich das schon fast genießen.(Weil halt drinnen?)

Muß gestehen, dass ich im Moment nicht hinter den "Sinn" Deiner Ausführung komme.
Was bewirkt ein hoher Kontrast?

lg
 
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Gabi schrieb:
ich würde genau das Gegenteil tun. Die Bewertung fallen lassen. Klar, Voraussetzung ist, daß wir wissen, was einen Mord von einer Umarmung unterscheidet ;), aber um sich selbst zu erkennen, bedarf es der Erkenntnis (nicht im Denken, sondern im Herzen), daß es im Grunde kein Gut und Schlecht gibt und das alles Eins ist und daß ALLES das Eine ist. Wir können uns nicht trennen vom Ganzen, wir sind es. Was wirklich und was illusorisch ist, ist im Grunde nicht wichtig, wenn wir einzig und allein unserem Herzen folgen. Denn durch das Herz spricht die Seele zu uns und sie zeigt uns den Weg zur wahren Erkenntnis. Das hat nichts mit lernen oder denken zu tun. Im Gegenteil, das erreichen wir nur durch loslassen des Egos und wahre Hingabe an die Seele. NICHT zu verwechseln mit Gleichgültigkeit oder spirituellem Ego.
Gabi

Hi Gabi,

Gleich vorweg,
Es ist mir durchaus klar, dass es schwer ist, sowas in Worte zu fassen.

So, wie ich Deine Worte interpretiere:
Einerseits sprichst Du von "nicht trennbar vom Ganzen", andererseits ziehst Du einen Strich zwischen Denken und Herz. Wieters von einem Loslassen.
Wozu sollte das sein, wenn ALLES das Eine ist?

lg
 
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