Was ist gut?

intrabilis schrieb:
Muß gestehen, dass ich im Moment nicht hinter den "Sinn" Deiner Ausführung komme.
Was bewirkt ein hoher Kontrast?

lg

hallo,

möglicherweise, was für wen (als etwas) gemacht ist (?) was ich meine ist, ist diese welt für "dich" gemacht oder weil sie einfach aus sich heraus (eine diese) welt sein will ?

cu
 
Werbung:
intrabilis schrieb:
Hi Gabi,

Gleich vorweg,
Es ist mir durchaus klar, dass es schwer ist, sowas in Worte zu fassen.

So, wie ich Deine Worte interpretiere:
Einerseits sprichst Du von "nicht trennbar vom Ganzen", andererseits ziehst Du einen Strich zwischen Denken und Herz. Wieters von einem Loslassen.
Wozu sollte das sein, wenn ALLES das Eine ist?

lg
Hallo Intrabilis,

Recht hast Du, ist schwer in Worte zu fassen. Fakt ist: nichts ist wirklich getrennt oder außerhalb von uns. Ich trenne auch nicht wirklich Denken und Herz. Das Ego ist ebenso ein Teil der Seele, wie der Rest. Das will ich auch nicht wegmachen. Nur bewußt machen, daß das Ego/Denken dazu dient, uns scheinbar! zu trennen. Das ist nicht gut oder schlecht. War bisher eben so. Will damit nur sagen, daß wir eben mehr sind, als nur dieses Ego. Und was wir in Wahrheit sind, nämlich ALLES, das erfahren/erkennen wir, wenn sich diese scheinbare Getrenntheit auflöst. Die meisten Menschen leben nun mal (noch) im Ego und spüren ihr Herz nicht einmal. Aber eben durch das Herz spricht die Seele zu uns. Sie will, daß wir unser wahres Selbst erkennen und es endlich leben. Das war in den vielen Tausenden Jahren nicht möglich und wir (als Menschheit) wollten es auch nicht. Aber das hat sich geändert. ;)

Es geht "einfach" darum, dieses Ego/Denken/Wollen loszulassen und damit die scheinbare Getrenntheit aufzulösen. Geht nicht von jetzt auf gleich und schon gar nicht durch Gedanken, aber es vollzieht sich langsam, daß wir immer bewußter wahrnehmen, daß da mehr ist, als nur das, was wir bisher dachten zu sein, bzw. wahrgenommen haben. Natürlich ist alles EINS, aber es geht darum, es zu spüren, zu LEBEN. Das hat nichts mit dem Denken zu tun, nicht mal mit dem Wissen, daß es so ist. Es wirklich bewußt zu erleben, das ist Sinn und Zweck unserer Inkarnation.

Hoffe, ich konnte das ein wenig deutlicher machen, was ich meine. Es ist wirklich schwer, das so rüberzubringen, wie ich es erlebe. ;-)

Liebe Grüße
Gabi
 
Palo schrieb:
Das ist mal richtig Grütze.
Wir bewerten und beurteilen ständig und alles, das liegt nunmal in unserer Natur.
Yooh, ich liebe mich auch und manchmal mag ich Dinge die ich tue auch schonmal nicht so.
Da ich nunmal aber ein Mensch und keine Maschine bin, gehören nunmal auch nicht so lichtvolle und glücksseelige Anteile zu mir, so wie sie zu jedem anderen Menschen auch dazu gehören.
Und das macht Mensch-sein auch aus.
Und wenn du schreibst, dir ist es letztlich egal, weil du ja so urteilsfrei bist, ob es für den anderen gut oder schlecht ist, dann ist das ziemlich oberflächlich.
Wir sind nunmal nicht alleine auf der Welt und wenn uns alles, weil wir ja so super bedingungslos sind, am Popo vorbeigeht, dann ist das nicht bedingungslos sondern nennt sich ganz einfach gleichgültig gegenüber anderen sein.
Wenn das ein erstrebenswerter Zustand sein soll, na dann Prost Mahlzeit.

Hallo Palo,

Ich finde z. B, deinen obigen Beitrag gut!

LG feuervogel
 
handwerker schrieb:
hallo,

möglicherweise, was für wen (als etwas) gemacht ist (?) was ich meine ist, ist diese welt für "dich" gemacht oder weil sie einfach aus sich heraus (eine diese) welt sein will ?

cu



Hallo Handwerker

Ich glaube nicht daran, das diese Welt für jeden gemacht ist, weil so mancher Mensch sich in dieser nicht findet.
Diese Welt ist eine sie existiert aus sich heraus, aber ausschlaggebend sind die Menschen, die in dieser wiederum leben.
Diese Welt kann auch wie ein Zug sein, der immer weiterfährt und nie anhält, sowie die Erde sich dreht.
So mancher Mensch möchte aus diesem Zug aussteigen, aber er ist gefangen in diesem Zug, weil er ja nie anhält. So ist der Mensch gebunden an dieser Welt bis zu seinem Tode.
Aber eine Explosion, sprich Veränderung könnte in aufhalten, wenn ein Mensch bereit dazu ist, könnte ihn vielleicht aufhalten.


LG Tigermaus
 
Gabi schrieb:
Hallo Tigermaus,

ich würde genau das Gegenteil tun. Die Bewertung fallen lassen. Klar, Voraussetzung ist, daß wir wissen, was einen Mord von einer Umarmung unterscheidet ;), aber um sich selbst zu erkennen, bedarf es der Erkenntnis (nicht im Denken, sondern im Herzen), daß es im Grunde kein Gut und Schlecht gibt und das alles Eins ist und daß ALLES das Eine ist. Wir können uns nicht trennen vom Ganzen, wir sind es. Was wirklich und was illusorisch ist, ist im Grunde nicht wichtig, wenn wir einzig und allein unserem Herzen folgen. Denn durch das Herz spricht die Seele zu uns und sie zeigt uns den Weg zur wahren Erkenntnis. Das hat nichts mit lernen oder denken zu tun. Im Gegenteil, das erreichen wir nur durch loslassen des Egos und wahre Hingabe an die Seele. NICHT zu verwechseln mit Gleichgültigkeit oder spirituellem Ego. ;)

Liebe Grüße
Gabi


Hallo Gabi

Alles ist Eins.
Nur wenn Körper, Geist und Seele eins sind geht es uns gut, okay das mag stimmen.
Aber dieses ist nie ein Zustand, der ununterbrochen anhält, es finden immer Veränderungen statt, die diesen Zustand trennen.
Und um wieder auf den Level des Eins zukommen, muss der Mensch dieses mit sich Eins sein erst wieder finden.

LG Tigermaus
 
TIGERMAUS schrieb:
Diese Welt kann auch wie ein Zug sein, der immer weiterfährt und nie anhält, sowie die Erde sich dreht.

hallo tigermaus,

diese analogie hat m.e. einen haken... so einen zug gibt es nicht, und so eine erde auch nicht (die sich ewig dreht).

So mancher Mensch möchte aus diesem Zug aussteigen, aber er ist gefangen in diesem Zug, weil er ja nie anhält. So ist der Mensch gebunden an dieser Welt bis zu seinem Tode.

was aber, wenn der zug nicht wirklich ist (existiert) ? (jeder meint selbst zu leben (selbst in einem zug des lebens zu sitzen) aber niemand überprüft es).

Aber eine Explosion, sprich Veränderung könnte in aufhalten, wenn ein Mensch bereit dazu ist, könnte ihn vielleicht aufhalten.

das haben schon einige probiert. was nützt es in einem "fahrenden" zug zu sagen: ich fahre selbst nicht !.... :-|

cu
 
Am Ende seid ihre alle erleuchtet, Handwerker wird der erste sein.
Am Ende wißt ihr alle, ihr seid nichts, ihr seid leer, euch gibt es nicht.
Es gibt ein Ich, dass in euren Körpern lebt, irgendwann tritt es aus, das ist dann die Erleuchtung und sieht das nichts. Dann wißt ihr, nichts ist wichtig, nichts darf Beurteilung, aber euer Körper existiert, ihr werdet ihn wieder mit Leben füllen oder verrückt werden.
Die Vorstellung wieder als Tropfen ins Meer zurückzukehren kann auch schon ganz schön frustrierend sein, ich hatte diese Vorstellung schon als Kind. Sie hat mir Angst gemacht. Heute habe ich davor keine Angst mehr. Ich habe schon immer eine Verbindung mit dem Wasser gehabt, hatte auch mal Angst davor, einmal wäre ich fast ertrunken, aber egal. Mein Empfinden.
 
handwerker schrieb:
hallo tigermaus,

diese analogie hat m.e. einen haken... so einen zug gibt es nicht, und so eine erde auch nicht (die sich ewig dreht).



was aber, wenn der zug nicht wirklich ist (existiert) ? (jeder meint selbst zu leben (selbst in einem zug des lebens zu sitzen) aber niemand überprüft es).



das haben schon einige probiert. was nützt es in einem "fahrenden" zug zu sagen: ich fahre selbst nicht !.... :-|

cu


Hallo

Ich denke schon, das sich die Erde zumindest solange dreht, wie wir beide leben, aber ihren eigentlichen Untergang werden wir beide z.b.nicht erleben.
Also könnte dieser Zug doch existieren, und das aussteigen liegt auch in unsere Hand.
Einige haben es vielleicht aus dem Grund nicht geschafft, weil ein Teil von ihnen mit diesem Zug weitergefahren ist.

LG Tigermaus
 
TIGERMAUS schrieb:
Hallo

Ich denke schon, das sich die Erde zumindest solange dreht, wie wir beide leben, aber ihren eigentlichen Untergang werden wir beide z.b.nicht erleben.

hallo tigermaus,

untergehen kann doch nur etwas, was "aufgegangen" ist oder ? was ich meine ist, was, wenn diese welt niemals (aus sich heraus) existierte ? also so wie sie nicht existiert... so dreht sie sich auch nicht...

Also könnte dieser Zug doch existieren, und das aussteigen liegt auch in unsere Hand.

nun stelle man sich aber mal vor... man steigt niemals aus (aus etwas nun auch immer...) ! das (alles) ist ein übergang... man stirbt im prinzip niemals. denn alles was es in (einer) welt gibt, auch wenn jemand stirbt, ist in diesem begriff von welt. wo ist aber immer die welt bzw. der begriff von dieser einen welt (wo alles geschieht bzw. statt findet) ?

Einige haben es vielleicht aus dem Grund nicht geschafft, weil ein Teil von ihnen mit diesem Zug weitergefahren ist.

naja... siehe sendereihe momentan bei 3sat. die erforschung des unbewussten... wohin es uns alle fährt... *lol*

cu
 
Werbung:
hallo ihr !! :-)

habe jetzt nicht alles gelesen und antworte deshalb auf die anfangsfrage.

was ist gut ?

grundsätzlich denke ich, das ist ziemlich relativ...wie vieles eine frage der perspektive.

was mir an dem theme wichtig ist....was mir gut tut, kann für einen anderen verheerend sein...da kann ich nicht automatisch von mir auf andere schliessen.
und was mir unter diesen umständen gut tut, kann unter jenen gar nicht passen...

also...alles gute !! :-)
 
Zurück
Oben