Was ist Erleuchtung und was Erwachen?

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Ich halte Budda's Weg und Erkenntnisse auch für einen Irrtum.


Faydit, deinen Standpunkt dazu würde ich gerne lesen...

Dazu gibt's wohl nicht so viel zu sagen. Erstens ist es mehr eine subjektive Empfindung, eine gewisse Unstimmigkeit im Gefühl, somit nicht konkret beweisbar. Die Klarsicht, da präziser zu werden, habe ich leider nicht. Ich würde es auch nicht unbedingt so allgemein pauschalisieren, oder den Buddhismus als was grundsätzlich Verkehrtes oder Negatives abtun, was man aus bestimmten Blickwinkeln sogar auch könnte, ebenso wie auch das Christentum so seine durchaus nicht geringen Schattenseiten hat, aber es deckt sich nunmal nicht so völlig, gerade was bestimmte Schlussfolgerungen betrifft, mit einigen eigenen Erfahrungen. Dass ich in dem Fall hier doch polarisierte, war eine Art Ausgleich zur ebenso polaren Gegenposition im Sinn einer Balance.
 
....s'ist ja auch kein wunder, wenn man sich so ansieht, was alles unter "Buddhismus" am Start ist, da soll man kritisch werden, zudem er "selbst gesagt hat", dass man alles aufs genaueste prüfen soll, bevor man es als wahr erkennt/annimmt...
wärst also bestimmt'n guter Buddhist....:-)


lizzy,
ich las in nem andern Fred (willst du dich vermarkten ? hehe... und das hier ist'n testballon, nein Spaß beiseite) dass du wissbegierig bist und viel liest.
ich hätte ne Empfehlung , weiß nicht ob du's kennst oder interessiert daran bist,
es ist die Biografie von C.G. Jung, Träume Gedanken und Erinnerungen, herausgegeben von Anjela Jaffe, wenn ich mich recht entsinne, könnte spannend für dich sein, maybe..
 
lizzy,
ich las in nem andern Fred (willst du dich vermarkten ? hehe... und das hier ist'n testballon, nein Spaß beiseite) dass du wissbegierig bist und viel liest.
ich hätte ne Empfehlung , weiß nicht ob du's kennst oder interessiert daran bist,
es ist die Biografie von C.G. Jung, Träume Gedanken und Erinnerungen, herausgegeben von Anjela Jaffe, wenn ich mich recht entsinne, könnte spannend für dich sein, maybe..
Nein Danke, mich interessieren Bücher nicht. ich bin meine eigenes Buch in dem ich sehr gerne lese. Solltest du auch einmal machen. Ist viel interessanter. Wenn überhaupt damm mache ich etwas eigenes.:)
 
Ich halte Budda's Weg und Erkenntnisse auch für einen Irrtum. Den von Jesus allerdings ebenfalls.

Wieso Irrtum? Die sind beide einen Weg tatsächlich gegangen. Man kann sagen, ich bezweifle, dass diese Persönlichkeiten existiert haben, gut. Man kann sagen, ich bin nicht mit dem einverstanden, was sie gelehrt haben, auch gut. Aber beim Weg kann man das nicht in derselben Weise sagen. Der Weg ist erstmal einfach ein Fakt. Natürlich kann man sagen: den Weg geh ich nicht. Wenn man vor einem Gebirge steht kann man auch sagen: da will ich nicht rauf, das ist mir zu anstrengend (um das geht es nämlich vermutlich allermeistens), aber ich kann nicht sagen, das Gebirge existiert nicht oder da war noch niemand oben. Selbst wenn noch niemand oben war, eines Tages wird jemand rauf gehn.
 
Wieso Irrtum? Die sind beide einen Weg tatsächlich gegangen. Man kann sagen, ich bezweifle, dass diese Persönlichkeiten existiert haben, gut. Man kann sagen, ich bin nicht mit dem einverstanden, was sie gelehrt haben, auch gut. Aber beim Weg kann man das nicht in derselben Weise sagen. Der Weg ist erstmal einfach ein Fakt. Natürlich kann man sagen: den Weg geh ich nicht. Wenn man vor einem Gebirge steht kann man auch sagen: da will ich nicht rauf, das ist mir zu anstrengend (um das geht es nämlich vermutlich allermeistens), aber ich kann nicht sagen, das Gebirge existiert nicht oder da war noch niemand oben. Selbst wenn noch niemand oben war, eines Tages wird jemand rauf gehn.

Na gut, dann bezweifle ich eben die Richtigkeit gewisser Schlussfolgerungen. Oder den Umstand, dass die Wege tatsächlich auch dorthin führten, das als Ziel anderen suggeriert wird. Dass es diese Wege, Möglichkeiten geben mag, ist eine andere Sache. Das stelle ich ja auch nicht in Abrede.
 
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Ein Interview mit Eckart Tolle. Hier ein Ausschnitt. Interessant was er über Nichterleuchtete und Erleuchtete sagt. So ähnlich wie ich auch. Habe ich heute das erste Mal gesehen und von jemandem bekommen.


Für den Unerleuchteten ist die Welt alles, was es gibt. Es gibt nichts
anderes. Dieser zeitgebundene Modus des Bewusstseins klammert sich an die Vergangenheit, um eine Identität zu haben und braucht die Welt dringend zur eigenen Freude und Erfüllung. Deshalb bietet die Welt eine riesige Verheißung und stellt gleichzeitig eine große Bedrohung dar. Das ist das Dilemma des unerleuchteten Bewusstseins: Es ist hin- und hergerissen zwischen der Suche nach Erfüllung in und durch die Welt und fühlt sich gleichzeitig ständig von ihr bedroht. Der Mensch glaubt, dass er in ihr zu sich finden wird und gleichzeitig fürchtet er, dass die Welt ihn umbringen wird, was sie auch tut. Es ist also ein Zustand eines ständigen Konflikts, zu dem das unerleuchtete Bewusst sein verurteilt istständig zwischen Begierde und Furcht hin- und hergerissen zu sein. Es ist ein furchtbares Schicksal.

Das erleuchtete Bewusstein ist im Nicht-Manifesten verwurzelt und ist letztendlich damit eins. Es weiß, dass es das ist. Man könnte fast sagen, dass das Nicht-Manifeste nach außen blickt. Selbst wenn es sich um eine kleine Sache handelt wie die visuelle Wahrnehmung einer Form zum Beispiel einer Blume oder eines Baumes , wenn man sie in einem Zustand großer Wachsamkeit und tiefer Stille wahrnimmt, frei von Zukunft und Vergangenheit, dann ist es im gleichen Moment bereits das Nicht-Manifeste. In dem Augenblick ist man keine Person mehr. Das Nicht-Manifeste nimmt sich selbst in der Form wahr. Und da ist auch immer ein Empfinden von Güte in einer solchen Wahrnehmung.
Dann entstehen alle Handlungen daraus und haben eine völlig andere Qualität als Handlungen, die aus dem unerleuchteten Bewusstsein entstehen, das etwas braucht und sucht, um sich zu beschützen. Hier sind eigentlich wirklich all die nicht greifbaren und kostbaren Qualitäten zu finden, die wir Liebe, Glück und Frieden nennen. Sie alle sind eins mit dem Nicht-Manifesten. Sie entstehen daraus. Ein Mensch, der sein Leben in Verbindung damit lebt, der daraus handelt und interagiert wird zu einem Segen für den Planeten. Dagegen ist der unerleuchtete Mensch eine Last für den Planeten. Das Unerleuchtete hat eine gewisse Schwere. Und der Planet leidet unter Millionen von unerleuchteten Menschen. Die Last ist beinahe zuviel für den Planeten. Manchmal spüre ich, wie der Planet sagt: „Oh nein, bitte aufhören.” :)

In dem Link kann man weiterlesen.:)

http://www.wie.org/DE/j5/tolle.asp?page=2
 
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