Ich würde nicht generell die Möglichkeit ausschließen, mag allerdings sein dass dafür andere Faktoren ausschlaggebender wären. Was wieder paradox sein mag, denn, ist, wäre sowas wie Erleuchtung überhaupt "erlernbar"?
Ich sehe Methoden, Techniken zwar als Möglichkeit, den Organismus auf etwas Derartiges vorzubereiten, einzustimmen, was auch durchaus vorteilhaft sein dürfte, aber, ob's jemanden dann "erwischt" oder nicht, mag eben nicht nur von demjenigen selbst oder seinem Wusch danach abhängen.
Stellt sich natürlich auch die Folgefrage: Was ist Erleuchtung, wann ist jemand erleuchtet, wann nicht, welche Varianten, Abstufungen, Möglichkeiten gäbe es,...
Ist sowas wie eine Gotteserfahrung, oder etwas das jemand dafür halten mag, ident mit Erleuchtung? Oder umgekehrt Erleuchtung ident mit einer Gotteserfahrung?
Jemand wie Osho war eigentlich ursprünglich Atheist. Wetterte ja auch danach eifrig zumindest gegen den Gott, die Gottesvorstellungen der traditionellen Religionen. Im Buddhismus gibt es ebenso keinen Gott im westlichen Sinn. Daneben gibt es aber auch christliche Mystiker, die man durchaus als erleuchtet bezeichen könnte. Beeinflusst also die eigene mitgebrachte Vorstellung die Erfahrung, den Inhalt der Erfahrung selbst? Verwirrend erstmal.