Was ist das Ich?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Werbung:
Wen du anfängst zu verstehen wer du bist, beginnst du zu erfahren, dass jeder Mensch eine Spieglung von dir selbst ist. Im Nachhinein stelzte dir dessen bewusst die frage „wer Bin ich“.

Nach weiteren Überlegungen könnte man Meinen, das dass „Ich“ was ich glaube zu sein, nichts weiter ist als eine Illusion unseres Egos um uns das Gefühl zu übermitteln, das man einzig Artig ist, was vom Äußerlichen Aspekt ja stimmen mag.

Aber Seelischen gesehen sind wir alle gleich. Das „Ich“ als sich ist nicht existent, da wir uns aber in Menschlichen Körpern aufhalten, müssen wir die Definierung „Ich“ benutzen. Da wir sonst nicht behaupten könnten das wir Leben.

Wen man beginnt andere Menschen zu Verstehen ohne es zugleich bewerten zu wollen und beginnt deren Gefühle seine eigen nennen kann. Könnte man ohne Zweifel sagen das derjenige sein „Ego“ = „Ich“ überwunden hat.

Aber von da an beginnt erst das wahre Problem, wen du jetzt weist das du „Alles“ bist und nicht nur „Ich“. Hat sich der Sinn deines Lebens so gut wie ausgelebt.

Bei Näherer Betrachtung sieht man die Genialität des Menschlichen „Ich’s“ = „Ego“ den der erhält dich am Leben.
 
Warum nur öffne ich immer wieder dieses Forum? Warum diesen Thread?

Zweifle ich an mir? An meinem Wesen?


mich braucht keiner zu fragen - hab die Antwort schon wieder vergessen - wie war das nochmal? wer bin ich? hmmm muss mal drüber nachdenken...
"...hab die Antwort schon wieder vergessen." Autsch!!!

Fckw treibt sein Spiel. Der Neue, der Lazpel, unterstütz ihn nun noch dabei, obwohl unwissend zwar. Es ist spannend und interessant zu lesen.







Die Antwort ist mehr. Mehr als nur das meiste geschwafel hier.
Die suche führt zu einem "Erkennen". Dieses "Erkennen" kann sehr schmerzhaft sein. Sehr! Das kriegt man mit der Gedanken-Leere aber in' Griff.
Hat man das im Griff, ist man schon sehr weit. Viele kommen gar nicht bis hier hin. Und andere von denen, die es bis dorthin geschafft haben, verweilen dann auch dort. Vielleicht für den Rest des Lebens.
Dort aber wird man immer den Nachgeschmack einer gewissen Sehnsucht (Archetypisch, würd' ich meinen :) ! lächerlich, ich weiss!) verspühren.
"Zwischen sein und nicht-sein gefangen. Es ist schön. Keine Liebe. Kein Hass. Nichts, aber Alles. Voller Potential. Hin und her. Doch, es ist Liebe...



Der nächste Schritt würde (wohl?) nie jemanden zur Erleuchtung führen. Vielleicht aber zum BESTEN Ehemann im ganzen Universum?






Leere Worte von Coer, ja, vielleicht?!
Seis so, dann werden wir uns nur dann wieder begegnen, wenns denn das Schicksal so will.
Seis nicht so, dann werden "wir" uns auf der Bergspitze treffen, dann, wenn es soweit ist.






Wenn man sagt, man habe nie ausgelernt - dann hat das wohl etwas an sich.




Coer :witch:
 
Hallo Lazpel,

Wenn ich dich richtig verstehe, gehst du davon aus, dass der objektive Nachweis von Objekten, die getrennt von unserer Wahrnehmung existieren, nicht möglich ist. Und das stimmt natürlich auch - es lässt sich nicht verifizieren, weil jeglicher Nachweis wiederum ebenfalls bloß nur Wahrnehmung wäre (bzw. sich das so sagen und glauben lässt).

Das ist übrigens ein Punkt den schon Fichte an Kant kritisiert hat. Letzterer ging davon aus, dass das "Ding an sich", über dessen Beschaffenheit sich nichts sagen lässt, unabhängig von unserer Wahrnehmung existiert und "unsere Sinne affektiert" und in je subjektiver Form, nachdem es gewisse "Filter" durchlaufen hat, bewusst wird. Fichte wandte ein, dass auch dieses "Ding an sich" immer nur "Ding für mich" ist und sein kann.

Nun, worum geht es hier letztendlich? Die Sichtweise dieses "Solipsismus" lässt sich wie gesagt nicht widerlegen. In diesem Weltverständnis kann es freilich auch soetwas wie "Objekte" nicht geben. "Objekt" ist ja in den verschiedenen Gebrauchsformen unterschiedlich definiert und hier ist es gar nicht nötig.

Der Punkt ist nun der: Es gibt sehr viele, teilweise stark variierende Weltsichten oder Philosophien. Letztlich stehen sie gleichberechtigt nebeneinander, und können gemäß der eigenen Präferenzen wie Früchte von den Bäumen gepflückt werden.
Die Frage nach dem eigenen Ich wird so auch zum kunterbunten Gemischtwarenladen, bei dem sich jeder nach Belieben, freilich eingeschränkt durch die selbstauferlegten Definitionen, bedient.

Letztlich haben aber alle diese Sichten, und dazu zählt auch der Solipsismus und jegliche Erkenntnistheorie, eines gemeinsam: Sie bieten keine Gewissheit. Mithin stehen hinter allen Philosophien Begriffe oder Dogmen, für die die Philosophen meist eine "individuell intuitive" Bestätigung geltend machen müssen.

Dies eben aber ist das all Entscheidende: Gerade eben zu sehen, dass das Fundament der eigenen Sicht auf unbestätigten Annahmen beruht - der (handelsübliche) Philosoph weiß letztlich nicht, er meint.

Meinungen gibt es soviele wie Sterne am Himmel, aber Gewissheit gibt es immer nur eine. Sie kann nicht gegeben werden, und wenn jemand mit seiner Meinung zufrieden ist, dann sei es so. Letztlich geht es darum, was einer will: Absolutes Wissen oder ein bittermildes Sedativum.

liebe Grüße
 
Werbung:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben