was ist das Gute?

Ich weiss es, was Tolle gemeint hat, ich ich ich. Und ich entscheide das und sage hier: du ja, du nein, du ein bischen was verstanden.

Ich Tolle- Kenner, du nix.

Klar soweit?

:)
 
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Jeder Mensch hat die Aufgabe die Welt zu retten und zu Heilen.


Wie geh ich es am besten an, die Welt effektiv zu retten und zu heilen...

Und es wäre möglich. Es kommt aber darauf an sich dieser Aufgabe zu stellen. Nun es ist so das im Moment noch viele Menschen so denken wie du da sie sich Selbst in den Mittelpunkt des Lebens stellen.:)
...wenn ich selbst vorsätzlich eine dezentrierte Position zu dieser Welt einnehme?

Überall wo ein Mensch mit Sinnen ist, da ist auch Mittelpunkt der Welt, weil hier die ganzen Wahrnehmungen einer Person in einer Person zusammenlaufen. Klar gehört da auch Interaktion und Austausch dazu, aber Mittelpunkt ist immer da, wo die Informationen aus der Welt verarbeitet werden. Ich brauch mich da gar nicht hinzustellen, denn ich stehe da seit meiner Geburt. Ja, gut... ich gebs zu... meine informationsverarbeitung ist sehr unvollständig, oft schlampig und mangelhaft. Einfach noch nicht wirklich perfekt. Und ich beruhige mich wieder, weil ich weiß, dass bestimmte Informationen von anderen besser verarbeitet werden. Das muss ich neidfrei anerkennen. Aber Mittelpunkt der Welt sind wir alle.

Wo sonst wäre der Mittelpunkt der Welt, wenn nicht da, wo ich bin :clown: ?



p.s. gut ja... ich räume ein: bei Müttern verhält es sich vielleicht ein wenig anders. Je nach Herausforderung gerät man schon mal mehr oder weniger weit aus der Mitte. Aber es tut immer wieder gut, wenn man wieder zurückfindet.
 
Ich kenn ihn gar nicht. Aber wenn ich mir den von Faydit zitierten ansehe, dann würde der Satz doch darauf hinausgehen, dass mir alles rundherum völlig gleichgültig bleiben müsste. Bei mir ist das in jedem Fall nicht so.

Sein ist gleichgültig, ja. Nur nicht ganz so eindimensional wie es hier vielleicht beim Lesen und rein rational wirken mag.
Nur (v)ertragen wir das selbst nicht. Halten uns selbst darin kaum aus.
Und genau das ist unser Abstand zu und von Gott.

Wir ertragen das Sein nicht. Also richten wir Schaden an. In bester Absicht, dennoch gegen das Sein selbst gerichtet. Führen unseren Krieg gegen Gott, gegen das Göttliche. Gegen alles das nicht wir selbst sind. Und das aber dennoch auch göttlich ist. Töten Gott an allen Ecken und Enden. Sogar in uns selbst, in anderen. Wie immer.

Und nennen diese Perversion dann Entwicklung, Fortschritt. Unsere eigene Krankheit. Weil wir uns als Teil dieses größeren Seins nicht ertragen. Es ist uns nicht genug, ist nie genug.

Gott schuf den Menschen nach seinem Ebenbild. Der Gott der das tat mag aber in dem Kontext gesehen durchaus zwei Hörner gehabt haben. Deutet viel genau darauf hin.

Meiner Ansicht nach.
 
So meint Tolle das keineswegs.:)

Boah, DAS ist wieder so nervig! Hast dun Dachschaden, oder was?

Kannste vielleicht einfach mal den Schnabel halten oder aber irgendeine brauchbare Information liefern?

Das wäre zum Beispiel in diesem Fall einfach eine Aussage was und wie Tolle es denn meinte diesbezüglich, deiner Meinung nach... darüber könnte man sich dann austauschen...

*nerv!
 
Das erinnert mich an etwas, was ich mal vor viel zu vielen ;) Jahren bei Leuenberger gelesen hatte. Dem sein Fluglehrer sagte, "dein Flugzeug ist dazu geschaffen, zu fliegen, es weiß, wie es fliegen soll und es will auch fliegen - hindere es also nicht daran" :)

So meinte ich das in etwa!

Man stelle sich das mal bildlich vor. Ein "Gott", der sich eine Schöpfung bastelt, dann draufkommt, ubbs, da issaba was mächtich schiefgegangen, und sich dann Menschlein bastelt und die losschickt, um seine eigene selbstvermurkste Schöpfung zu retten.

Aber anscheinend wollen genau das sehr viele glauben. Der Gott wäre ein inkompetenter Pfuscher. Den würde ich auch nicht kennelernen wollen.

Also wird wohl woanders vielleicht was schiefgegangen sein. Das weiniger mit Gott zu tun haben mag.

Mit uns selbst? Nöö, bestimmt nicht! :D
 
Sein ist gleichgültig, ja. Nur nicht ganz so eindimensional wie es hier vielleicht beim Lesen und rein rational wirken mag.
Nur (v)ertragen wir das selbst nicht. Halten uns selbst darin kaum aus.
Und genau das ist unser Abstand zu und von Gott.

Wir ertragen das Sein nicht. Also richten wir Schaden an. In bester Absicht, dennoch gegen das Sein selbst gerichtet. Führen unseren Krieg gegen Gott, gegen das Göttliche. Gegen alles das nicht wir selbst sind. Und das aber dennoch auch göttlich ist. Töten Gott an allen Ecken und Enden. Sogar in uns selbst, in anderen. Wie immer.

Und nennen diese Perversion dann Entwicklung, Fortschritt. Unsere eigene Krankheit. Weil wir uns als Teil dieses größeren Seins nicht ertragen. Es ist uns nicht genug, ist nie genug.

Gott schuf den Menschen nach seinem Ebenbild. Der Gott der das tat mag aber in dem Kontext gesehen durchaus zwei Hörner gehabt haben. Deutet viel genau darauf hin.

Meiner Ansicht nach.

Wieviele seid ihr denn? :confused:
 
Was soll funktioniert haben?
Dass wir immer noch an so etwas wie die Illusion von menschlicher Entwicklung glauben? Vor 10.000 Jahren, vor tausend Jahren, vor hundert Jahren haben Menschen genau so gedacht, gehandelt, agiert wie heute.
Das stimmt sicher nicht.
Die Technologien haben sich verändert. Und ein paar Dinge an der Oberfläche. Wir selbst so gut wie gar nicht.
In dieser Hinsicht kann ich eigentlich nur für mich selbst sprechen: Mein Denken und auch Handeln haben sich während meines Lebens sehr stark geändert. Zum Glück. :D
War es bei dir nicht so?

Unreflektierte Allgemeinplätze. Ist so, kann man nichts machen. Stimmt nur so leider nicht wirklich.

Das Leben hat was mit Veränderungen zu tun. Mitunter. In Krisensituationen.
Uns allerdings kommt die Krise als normal vor weil wir uns andauernd künstlich und mutwillig neue erschaffen. Wir selbst. Weil wir es ohne Krisen und Konflikte nicht aushalten. Wie sonst alle anderen Lebenwesen hier. Also wo, an wem stimmt dann was nicht?
Das Leben selbst wäre anders, ruhiger, stiller, runder, friedlicher. Wir sind es leider nicht. Wir sind die Störung, der Störfaktor des Lebens hier, nicht die Krone der Schöpfung, sondern die Finsternis darin! Die manifest gewordene Zerstörung. Das was auf diesem Planten das lebensfeindlichste und tödlichste für alle, alles andere ist. Sogar für uns selbst. Von radioaktiver Strahlung vielleicht abgesehen.
Oh je! Du magst dich (als Menschen ?) und allgemein die Menschen nicht.
Damit kann ich nicht viel anfangen, denn ich liebe Menschen und mich auch. :)
 
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