was ist das Gute?

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Ich kenn ihn gar nicht. Aber wenn ich mir den von Faydit zitierten ansehe, dann würde der Satz doch darauf hinausgehen, dass mir alles rundherum völlig gleichgültig bleiben müsste. Bei mir ist das in jedem Fall nicht so.

Fühlt sich der Satz bei dir so an?

Bei mir kommt er an wie "ich darf darauf vertrauen, daß die Welt ganz ohne mich und mein Gefuchtel funktioniert" - und das hat durchaus was Befreiendes für mich ;) - meine eigene erfreuliche Un-Bedeutendheit in aller Ruhe zu genießen. Ich bin ein Teil von dem allen - und wirke gern an "Allem" mit auf dem Platz, an dem ich steh - aber "Welt erretten" muß i ned... wie schön...

Gruß
Kinny
 
Fühlt sich der Satz bei dir so an?

Bei mir kommt er an wie "ich darf darauf vertrauen, daß die Welt ganz ohne mich und mein Gefuchtel funktioniert" - und das hat durchaus was Befreiendes für mich ;) - meine eigene erfreuliche Un-Bedeutendheit in aller Ruhe zu genießen. Ich bin ein Teil von dem allen - und wirke gern an "Allem" mit auf dem Platz, an dem ich steh - aber "Welt erretten" muß i ned... wie schön...

Gruß
Kinny

So meint Tolle das keineswegs.:)
 
Ich kenn ihn gar nicht. Aber wenn ich mir den von Faydit zitierten ansehe, dann würde der Satz doch darauf hinausgehen, dass mir alles rundherum völlig gleichgültig bleiben müsste. Bei mir ist das in jedem Fall nicht so.

Naja, ich kenne Tolles Werk oder Werke auch nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass er meint, dass Gott schon wissen wird, was er tut. Wenn überhaupt Arbeit und Heilung, dann in und an sich selbst.

Während Faydit wohl eher meint, dass der Mensch schlicht zu klein ist für Handlungsrecht, dazu noch selbst auferlegtes, in diese Richtung.
 
Schlussendlich hat es aber funktioniert.

Was soll funktioniert haben?
Dass wir immer noch an so etwas wie die Illusion von menschlicher Entwicklung glauben? Vor 10.000 Jahren, vor tausend Jahren, vor hundert Jahren haben Menschen genau so gedacht, gehandelt, agiert wie heute. Die Technologien haben sich verändert. Und ein paar Dinge an der Oberfläche. Wir selbst so gut wie gar nicht.

Aber Veränderungen gehören mal zum Leben, daran können Menschen nichts ändern.

Also lass auch die Veränderungen in Ruhe, denn sie sind das Leben.

Unreflektierte Allgemeinplätze. Ist so, kann man nichts machen. Stimmt nur so leider nicht wirklich.

Das Leben hat was mit Veränderungen zu tun. Mitunter. In Krisensituationen.
Uns allerdings kommt die Krise als normal vor weil wir uns andauernd künstlich und mutwillig neue erschaffen. Wir selbst. Weil wir es ohne Krisen und Konflikte nicht aushalten. Wie sonst alle anderen Lebenwesen hier. Also wo, an wem stimmt dann was nicht?
Das Leben selbst wäre anders, ruhiger, stiller, runder, friedlicher. Wir sind es leider nicht. Wir sind die Störung, der Störfaktor des Lebens hier, nicht die Krone der Schöpfung, sondern die Finsternis darin! Die manifest gewordene Zerstörung. Das was auf diesem Planten das lebensfeindlichste und tödlichste für alle, alles andere ist. Sogar für uns selbst. Von radioaktiver Strahlung vielleicht abgesehen.
 
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