C
Condemn
Guest
Top-Ökonomen schreiben offenen Brief an Merkel
07.12 Uhr:Renommierte Ökonomen haben Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem eindringlichen offenen Brief aufgerufen, einem Schuldenschnitt für Griechenland zuzustimmen, um eine Existenzkrise der gesamten Europäischen Union weitere Verschlechterung der Situation zu verhindern. Die Sparauflagen, die Griechenland in den vergangenen Jahren von seinen internationalen Gläubigern gemacht worden seien, hätten das Land nur weiter in eine wirtschaftliche Depression getrieben, kritisierten Thomas Piketty, Jeffrey Sachs, der frühere Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Heiner Flassbeck, und zwei weitere Wirtschaftswissenschaftler in dem Schreiben, das am Dienstag vom Magazin "The Nation" im Internetveröffentlicht wurde.
"Die verschriebene Medizin hat den Patienten ausbluten lassen, aber nicht von der Krankheit geheilt", bilanzierten Piketty und seine Kollegen. Die Gläubiger müssten daher "eine Kurskorrektur in Betracht ziehen, um ein weiteres Desaster zu verhindern und Griechenland in die Lage zu versetzen, in der Eurozone zu bleiben. Das Land brauche insbesondere eine "wesentliche Verringerung" seiner Schuldenlast.
Die Ökonomen kritisierten, dass von Griechenland derzeit Reformen verlangt würden, ohne dem Euro-Land einen Schuldenschnitt zu gewähren. "Zur Zeit wird die griechische Regierung aufgefordert, eine Waffe an ihren Kopf zu halten und abzudrücken", hieß es in dem offenen Brief. "Traurigerweise wird die Kugel nicht nur Griechenlands Zukunft in Europa töten", warnten die Ökonomen. "Der Kollateralschaden wird die Eurozone als einen Leuchtturm der Hoffnung, Demokratie und des Wohlstands töten.
http://www.focus.de/finanzen/news/s...el-zu-griechenland-am-sonntag_id_4802668.html
07.12 Uhr:Renommierte Ökonomen haben Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem eindringlichen offenen Brief aufgerufen, einem Schuldenschnitt für Griechenland zuzustimmen, um eine Existenzkrise der gesamten Europäischen Union weitere Verschlechterung der Situation zu verhindern. Die Sparauflagen, die Griechenland in den vergangenen Jahren von seinen internationalen Gläubigern gemacht worden seien, hätten das Land nur weiter in eine wirtschaftliche Depression getrieben, kritisierten Thomas Piketty, Jeffrey Sachs, der frühere Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Heiner Flassbeck, und zwei weitere Wirtschaftswissenschaftler in dem Schreiben, das am Dienstag vom Magazin "The Nation" im Internetveröffentlicht wurde.
"Die verschriebene Medizin hat den Patienten ausbluten lassen, aber nicht von der Krankheit geheilt", bilanzierten Piketty und seine Kollegen. Die Gläubiger müssten daher "eine Kurskorrektur in Betracht ziehen, um ein weiteres Desaster zu verhindern und Griechenland in die Lage zu versetzen, in der Eurozone zu bleiben. Das Land brauche insbesondere eine "wesentliche Verringerung" seiner Schuldenlast.
Die Ökonomen kritisierten, dass von Griechenland derzeit Reformen verlangt würden, ohne dem Euro-Land einen Schuldenschnitt zu gewähren. "Zur Zeit wird die griechische Regierung aufgefordert, eine Waffe an ihren Kopf zu halten und abzudrücken", hieß es in dem offenen Brief. "Traurigerweise wird die Kugel nicht nur Griechenlands Zukunft in Europa töten", warnten die Ökonomen. "Der Kollateralschaden wird die Eurozone als einen Leuchtturm der Hoffnung, Demokratie und des Wohlstands töten.
http://www.focus.de/finanzen/news/s...el-zu-griechenland-am-sonntag_id_4802668.html