Aus der Vishnu-Position (Mond/MC = Vishnu) kann man ableiten, das Vishnu Bachs Arbeit, die Gruppe um den Mond in 6 populär werden lassen wollte.
Bachs enorme Naturverbundenheit und Einsicht in die Heilkräfte der Natur dürfte mit dem Trigon Sonne - Neptun ausgedrückt sein. Letzterer kommt im Koch-Feldersystem ins 3. Feld der individuellen Bildung zu liegen.
Aus seiner
Biographie von seiner langjährigen Assistentin Nora Weeks:
"Er erwies sich schon in seiner frühen Jugend als ausserordentlich willensstark und zielstrebig und seine Konzentrationsfähigkeit war so hoch entwickelt, dass er sich durch nichts vom Gegenstand seines Interesses ablenken liess. Seine Ziele verfolgte er mit unerschütterlichem Selbstvertrauen. Er steckte voller Vitalität und Abenteuerlust und neigte zu mystischer Selbst- und Naturerfahrung."
"Diese Liebe zu Wales liess ihn sein ganzes Leben lang nicht mehr los, und sie führte ihn bereits schon als Schuljunge, in den Ferien, durch die walisischen Berge und Dörfer. Die Nächte verbrachte er unter freiem Himmel, denn seine Liebe zur Natur war bereits erwacht. Später entdeckte er, unweit der ihm vertrauten Gebirgsbäche, das erste seiner pflanzlichen Heilmittel, für die er berühmt wurde. Einige Jahre danach entwickelte er in der friedvollen Umgebung eines walisischen Dorfes, die Grundprinzipien seines neuen Systems einer pflanzlichen Heilkunst"
Hier sieht man die ausgeprägte Naurverbundenheit, die neptunische Liebe zur Schöpfung als Ganzes.
"Er durchlebte immer wieder Phasen der Zurückgezogenheit und Innenschau. Wenn er sich in dieser Stimmung befand, streifte er mit grösstem Vergnügen allein durch die Landschaft und konnte stundenlang voll Staunen eine grasbewachsene Flussböschung oder die Borke eines riesigen Baumes betrachten"
"Er besass ein starkes Mitgefühl und den unbedingten Wunsch den Lebewesen zu helfen, sodass er bereits als Schuljunge beschloss, Arzt zu werden. Schon als Schüler sass er oft im Klassenzimmer und träumte von der Zeit, da es ihm möglich werde, mit seiner Arbeit endlich zu beginnen. Er malte sich aus, dass er ein einfaches Prinzip der Heilung entdeckt habe, das ihm gestatten würde, alle Krankheitsbilder erfolgreich zu behandeln. Auch stellte er sich vor, dass Heilkräfte von seinen Händen ausströmten und dass alle, die er so berührte, wieder gesund würden. Bei diesen Tagträumen handelte es sich nicht um Hirngespinste, sondern um ein inneres Wissen um seine zukünftige Bestimmung."
Das traf dann so ein.
"Er entdeckte die von ihm gesuchte einfache Heilmethode durch die Beschäftigung mit den wilden Blumen in Wald und Feld. Jahre später entdeckte er, dass er Heilkräfte besass und viele kranke Menschen wurden allein durch die Berührung seiner Hände gesund. Er hielt an seinem Ideal einer einfachen Heilmethode fest, und je älter er wurde, um so mehr verdichtete sich dieser Wunschtraum zu einer fundierten Überzeugung, die seiner gesamten Lebensarbeit die Richtung wies. All seine Eigenschaften vereinigten sich durch seine Arbeit harmonisch und wurde so zu einer genialen Persönlichkeit. Wie auch andere Genies war auch er zum Einzelkämpfer bestimmt, denn nur wenige Zeitgenossen verstanden ihn."
"Während seines ganzen Lebens fiel es ihm schwer, festgelegte Arbeitszeiten einzuhalten, denn er wusste, dass die kreativsten Gedanken immer gerade dann in unserem Geist auftauchten, wenn wir am wenigsten damit rechnen, und dass wir in solchen Augenblicken unsere eigentlichen Lebensaufgaben erfüllen. Er liess sich in einem solchen Masse von den Eingebungen der Inspiration leiten, dass alles, was seinen Prozess der schöpferischen Entfaltung blockierte, ihn nicht nur mit tiefer Unzufriedenheit erfüllte, sondern sogar körperlich erschöpfte und krankmachte."
"Von hier aus ging er nach London, wo er seine Ausbildung an der Universitätsklinik abschloss und 1912 sein Examen machte. In diesem und im nächsten Jahr legte er noch weitere Zusatzprüfungen ab und erhielt schliesslich 1914 die Approbation. Bis im Jahre 1930 hielt er sich fast ohne Unterbrechung in London auf. Das Stadtleben bereitete ihm jedoch nur wenig Freude und um so mehr wuchs in ihm die Sehnsucht nach dem Frieden und der Ruhe des Landes. Aber er war davon überzeugt, dort zu arbeiten, wo er die Gelegenheit hatte, möglichst viele Patienten zu studieren."
"So verbrachte er Tag für Tag viele Stunden auf den verschiedenen Krankenstationen und beobachtete die Patienten. Seine Beobachtungen zeigten ihm, dass ein und dieselbe Behandlung die gleiche Krankheit nicht bei allen Patienten gleichermassen zum Verschwinden brachte. Dass Patienten mit einem weitgehend übereinstimmenden Krankheitsbild in ähnlicher Weise reagierten, andere jedoch völlig unterschiedliche Reaktionen zeigten. So stellte er fest, dass es durchaus möglich war, dass ein und dieselbe Arznei einige Menschen tatsächlich heilen konnte, während sie bei anderen wirkungslos blieb. Mit dieser Sichtweise beobachtete er seine Patienten und stellte nach einiger Zeit fest, dass Patienten mit ähnlichem Temperament und vergleichbarer Persönlichkeitsstruktur, auf bestimmte Medikamente häufig ähnliche Reaktionen zeigten. Charakterlich andersgeartete Patienten bedurften zu ihrer Heilung eine andere Form der Behandlung, obwohl beide Gruppen ähnliche Symptome zeigten.
Er hatte erkannt, dass die Persönlichkeit des einzelnen Menschen für den Erfolg einer Behandlung von noch grösserer Bedeutung ist, als dessen rein körperliche Symptomatik.
Die Persönlichkeit des Patienten enthielt für ihn die aufschlussreichsten Kriterien dafür, welche Richtung die Therapie einzuschlagen habe. Die Einstellung des Patienten zum Leben, seine seelischen Haltungen und Gefühle, betrachtete er als die grundsätzlichen Kriterien, die der Arzt bei der Behandlung von Krankheiten zu berücksichtigen habe. Da er auch erfahren musste, wie schmerzhaft ein Heilungsprozess mitunter sein konnte, kam er immer mehr zu der Überzeugung, dass eine Heilung ein sanfter, schmerzloser und versöhnlicher Prozess sein sollte."
"Praktische Erfahrung und Beobachtungen waren für ihn der einzig wahre Weg des Lernens. Sein Wissen und seine Erfahrungen gewann er durch das Leben selbst und seine Intuition. Deshalb waren die Ergebnisse seiner Arbeit durch und durch praxisbezogen."
Das liest sich ja alles wunderbar spirituell. Doch wie kommt es, dass Studien die Wirksamkeit seiner Tropfen nicht bestätigten? Ich würde vermuten, die Zubereitung der Essenzen könnte nicht exakt nach Bachs Angaben erfolgt sein. Die Blüten die er selber an bestimmten Orten und Zeiten sammelte und in denen er selber die Heilkraft unmittelbar
sah, konnten von Anderen, die diese Fähigkeit nicht besassen nicht in gleicher Weise gesammelt und zu Tropfen verarbeitet werden. Auch könnte sich diese Energie in den Fläschchen nach einiger Zeit, Monaten oder Jahren verflüchtigen. Wenn es da Fehler gibt kann die Energie vermutlich nicht mehr richtig wirken.