S
samo
Guest
Gutn Abend liebe Gemeinde!
Mir stellt sich die Frage, was mich in diese Situation gebracht hat in der ich
gerade bin. Ich fühle mich alsob ich mich verlaufen hätte...
Hmm, wo soll ich anfangen?! Vielleicht in der Zeit in der alles noch Beschwerdelos war. In der Jugend, als wir eine tolle Truppe beisammen waren,
viel Spass hatten und glaubten es werde so ewig weitergehn.
Die Probleme fingen langsam aber stetig an. Ich blieb sitzen, andere machten Ihren Weg und gingen in die Stadt zum Studieren. Ich wecheselte Schulen und somit das Umfeld. Mein Drogenkonsum stieg, und Psychisch gings so langsam bergab. Paranoia und Depressionen verfolgten mich eine Zeit lang.
Irgendwann war der Leidensdruck zu groß, Anitdepressiva mussten her.
Genauso eine Verhaltenstherapie, die mir dienen sollte mich von zu Hause
abzunabeln. In der Zwischenzeit bekam ich einen Job in der Gärtnerei, lernte
dort nette Menschen kennen und mit mir gings stetig nach oben. Mal mehr mal
weniger. Ich entschied mich wieder mit dem Fussballspielen anzufangen und lernte auch dort gute Freunde kennen. Meine körperliche Verfassung war Top, und der Geist richtete sich nach dieser.
Was mir aber in dieser Zeit am meisten abging, waren meine alten Freunde und das unbeschwerte Gefühl alles erreichen zu können. Sich keine Grenzen
setzten zu müssen, die Welt erobern zu können.
Was ich allerdings unterbewusst in mir trug war die Gewissheit, sowas wird
es nicht mehr geben, denn die Depression hat mich gewandelt. Auch wenn
ich versuche so unbeschwert zu sein, wie ich es gern hätte, es geht nicht.
Ich kann mein wahres Ich nicht leugnen.
Trotz allen Zweifeln boxte Ich mich durch die Matura durch. Ein langer steiniger Weg. Ich glaubte es zahlt sich aus. In der Therapie versuchte Ich
mit allen Mitteln zu verstehn warum ich einfach nicht so sein kann wie Ich es
gern hätte. Warum ich nicht unbeschwert in die Großstadt ziehn kann zu meinen alten Freunden, und mit Ihnen weiter zu leben zu träumen, gemeinsam
Ziele zu verfolgen. Irgendetwas sträubte sich dagegen.
Trotz allen Wiederständen in mir, nabelte ich mich ab und fuhr los. Am Anfang
pendelte ich viel. Ich war schon in der Stadt, aber irgnedwie auch noch zu
Hause. Die letzten Prüfungen bestand ich und dann hatte ich endlich die
Matura in den Taschen. Ob es ein tolles Gefühl war? Naja, nicht wirklich. Alles
war beim Alten...
Der Sommer drauf war wunderbar. Ich wurde von einem Freund eingeladen
mit Seegeln zu gehn. Warum nicht? Ich bin dabei! Was dann folgte waren
die schönsten 3 Wochen seit sehr langer Zeit. Ich verliebte mich in seine
Schwester an Board. Eine Zeit voller Sorglosigkeit, Zärtlichkeit und Liebe.
Wir fuhren sogar gleich drauf nochmal zusammen eine Wochen Urlaub, das
Mädchen und Ich. Es war noch schöner, intensiver. Sie gab mit das Gefühl
von Sicherheit und alles erreichen zu können was ich will. Selbstvertrauen.
Aber schon zu der Zeit wusste ich das es schwer wird mit uns zweien. Meine
inneren Wiedersprüche waren zu groß. Ich hätte mich Ihr nie ganz öffnen können, von meiner Orientierunslosigkeit erzählen können. Meiner Verwirrtheit.
Ich hätte Sie schlicht nicht in meine Welt integrieren können. Ihre bunte,
spannende, wundervolle Welt und meine graue, einsame und betrübte.
Ich sah in Ihr alles was mir fehlte, wie ich sein wollte aber nicht BIN.
So kam es wie es kommen musste und wir entschieden uns es nicht mehr zu
verfolgen. Ich rutschte in eine kleine Depression, stellte wieder alles in Frage
und musste sehn was meine Ernte der letzten Jahre war. Ein Luftschloss...
So jetzt bin ich hier, alleine in meinem Zimmer in der Großstadt und überlege
mir wie es weitergehn soll...
Mir stellt sich die Frage, was mich in diese Situation gebracht hat in der ich
gerade bin. Ich fühle mich alsob ich mich verlaufen hätte...
Hmm, wo soll ich anfangen?! Vielleicht in der Zeit in der alles noch Beschwerdelos war. In der Jugend, als wir eine tolle Truppe beisammen waren,
viel Spass hatten und glaubten es werde so ewig weitergehn.
Die Probleme fingen langsam aber stetig an. Ich blieb sitzen, andere machten Ihren Weg und gingen in die Stadt zum Studieren. Ich wecheselte Schulen und somit das Umfeld. Mein Drogenkonsum stieg, und Psychisch gings so langsam bergab. Paranoia und Depressionen verfolgten mich eine Zeit lang.
Irgendwann war der Leidensdruck zu groß, Anitdepressiva mussten her.
Genauso eine Verhaltenstherapie, die mir dienen sollte mich von zu Hause
abzunabeln. In der Zwischenzeit bekam ich einen Job in der Gärtnerei, lernte
dort nette Menschen kennen und mit mir gings stetig nach oben. Mal mehr mal
weniger. Ich entschied mich wieder mit dem Fussballspielen anzufangen und lernte auch dort gute Freunde kennen. Meine körperliche Verfassung war Top, und der Geist richtete sich nach dieser.
Was mir aber in dieser Zeit am meisten abging, waren meine alten Freunde und das unbeschwerte Gefühl alles erreichen zu können. Sich keine Grenzen
setzten zu müssen, die Welt erobern zu können.
Was ich allerdings unterbewusst in mir trug war die Gewissheit, sowas wird
es nicht mehr geben, denn die Depression hat mich gewandelt. Auch wenn
ich versuche so unbeschwert zu sein, wie ich es gern hätte, es geht nicht.
Ich kann mein wahres Ich nicht leugnen.
Trotz allen Zweifeln boxte Ich mich durch die Matura durch. Ein langer steiniger Weg. Ich glaubte es zahlt sich aus. In der Therapie versuchte Ich
mit allen Mitteln zu verstehn warum ich einfach nicht so sein kann wie Ich es
gern hätte. Warum ich nicht unbeschwert in die Großstadt ziehn kann zu meinen alten Freunden, und mit Ihnen weiter zu leben zu träumen, gemeinsam
Ziele zu verfolgen. Irgendetwas sträubte sich dagegen.
Trotz allen Wiederständen in mir, nabelte ich mich ab und fuhr los. Am Anfang
pendelte ich viel. Ich war schon in der Stadt, aber irgnedwie auch noch zu
Hause. Die letzten Prüfungen bestand ich und dann hatte ich endlich die
Matura in den Taschen. Ob es ein tolles Gefühl war? Naja, nicht wirklich. Alles
war beim Alten...
Der Sommer drauf war wunderbar. Ich wurde von einem Freund eingeladen
mit Seegeln zu gehn. Warum nicht? Ich bin dabei! Was dann folgte waren
die schönsten 3 Wochen seit sehr langer Zeit. Ich verliebte mich in seine
Schwester an Board. Eine Zeit voller Sorglosigkeit, Zärtlichkeit und Liebe.
Wir fuhren sogar gleich drauf nochmal zusammen eine Wochen Urlaub, das
Mädchen und Ich. Es war noch schöner, intensiver. Sie gab mit das Gefühl
von Sicherheit und alles erreichen zu können was ich will. Selbstvertrauen.
Aber schon zu der Zeit wusste ich das es schwer wird mit uns zweien. Meine
inneren Wiedersprüche waren zu groß. Ich hätte mich Ihr nie ganz öffnen können, von meiner Orientierunslosigkeit erzählen können. Meiner Verwirrtheit.
Ich hätte Sie schlicht nicht in meine Welt integrieren können. Ihre bunte,
spannende, wundervolle Welt und meine graue, einsame und betrübte.
Ich sah in Ihr alles was mir fehlte, wie ich sein wollte aber nicht BIN.
So kam es wie es kommen musste und wir entschieden uns es nicht mehr zu
verfolgen. Ich rutschte in eine kleine Depression, stellte wieder alles in Frage
und musste sehn was meine Ernte der letzten Jahre war. Ein Luftschloss...
So jetzt bin ich hier, alleine in meinem Zimmer in der Großstadt und überlege
mir wie es weitergehn soll...