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Vergiß den Kochtopf?

Dieses Thema im Forum "Gesunde Ernährung, Fasten, Abnehmen" wurde erstellt von angel29676, 26. Oktober 2006.

  1. Alaana

    Alaana Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2006
    Beiträge:
    1.249
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    stop mal..Das kann ja nun nicht wirklich irgendjemandes Ernst sein..
    Wenn man das machen muss um Mangelerscheinungen auszugleichen, kann diese Ernährungsweise weder gesund noch "menschlich" sein. Das würde ich eher mal überdenken.:escape:

    erstens stimmt nicht, zweitens essen 99% aller Affenarten Fleisch, wenn sie drankommen können.
    wenn du es nicht sofort auf -18° C einfrierst..ansonsten geht alles flöten.Vitamine zuerst, dann kannst du auch Papier essen.:weihna1
     
    Valerie Winter gefällt das.
  2. strix

    strix Mitglied

    Registriert seit:
    12. August 2006
    Beiträge:
    116
    Vielleicht ist dir aufgefallen, dass das jemand schrieb, der sich nicht an Wandmakers Ernaehrungsvorschlag haelt.

    Ich weiss nicht, wo du das her hast. Das was ich schrieb, vor allem das mit dem 1% Proteine als Nahrung, hab' ich vom Site der Frau, die jahrelang mit Schimpansen zusammenlebte. Scheint mir doch sehr vertrauenswuerdig.

    Die meisten kleineren Affen essen nur Kleinvoegel, dann aber natuerlich roh. Sie machen keine Jagd. Sonst essen sie nur Eier und Insekten.

    Insoferne hast du natuerlich recht: Alle Affenarten essen Fleisch, allerdings die meisten nur Kleinsttiere, wie Voegelchen, die noch nicht oder gerade geschluepft sind, und Insekten. Nur wenige, manche Schimpansenstaemme zum Beispiel, machen sogar Jagd auf groessere Tiere, aber immer noch klein im Vergleich zu ihnen selbst. Die Proteinaufnahme bleibt trotzdem im Prozentbereich.
     
  3. Lucille

    Lucille Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2006
    Beiträge:
    734


    Hallo Alaana,

    den Wirkungsgrad einer bestimmten Ernährungsweise messe ich daran, ob es mir gut geht damit (ja, tut es) und ob ich krankheitsanfällig bin (nein, bin ich nicht).

    Magnesium deshalb, weil sogar ich weiß, dass man einen erhöhten Bedarf hat, wenn man viel Sport treibt.

    Das Kalium - das ist eine "Zwangsbeigabe" der Magnesium-Kapseln ;)

    Silicium für Haut, Haare und Nägel, weil ausreichend Kieselsäure (oder heißt es Kieselerde?? :confused: ) den guten Zustand unterstützt.

    hm - nein, auf Papier werde ich nicht umsteigen. Aber wenn es so ist, wie du
    sagst, dann muss ich wohl jeden Tag frisch zubereiten. Dann brauch ich gleichzeitig aber auch ein Ergänzungspräperat gegen Zeit-Stress ...

    Ja, danke, das leuchtet mir ein. Ich denke, man kann sich das Spülen zur Gewohnheit machen, wenn man es erst mal gewohnt ist...

    LG
    Daisy
     
  4. Scanja

    Scanja Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. April 2006
    Beiträge:
    1.532
    Hallo Daisi,:)

    bin zur Zeit nicht zu Hause und
    der Internetzugang kostet dadurch eine Menge.

    1. Eier durchgaren mit Kerntemperatur 70°C wegen Salmonellengefahr,
    das sind dann auch die hartgekochten Eier wo die Salmonellen inaktiviert sind, falls vorhanden.
    In der Gemeinschaftsverpflegung sind nur Hartgekochte Eier
    dem Kunden zu präsentieren..
    Das Ei ist sehr gesund mit seinem 100% hochwertigen Eiweißgehalt und den vielen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.
    Solange die Nahrungsgüter nicht übermäßig verkocht werden bleibt ein guter Vitamingehalt erhalten, frische, rohe Nahrungsgüter
    haben einen optimalen Vitamingehalt.
    Vorsicht Cholesterinhaltig, deshalb nicht zu viele Eier verzehren,
    2-3 wöchentlich sind genug.

    Fettarme Milchprodukte sind gesünder der restliche Nährstoffgehalt, Eiweißgehalt bleibt erhalten.
    Ungesättigte Fettsäuren Omega 6 FS. Linolensäure, Linolsäure sind lebensnotwendige F.s. der Körper kann sie nicht selbst synthetisieren, kommen in Fisch, Nüssen, Leinsamen, Olivenöl, Rapsöl,.. vor,
    tierische Fette sind nicht lebensnotwendig,
    außer den ungesätigten FS die auch in Fisch vorkommen.

    Obst und Gemüse so wenig wie möglich lagern,
    so kurz wie möglich garen, frisch zubereiten,
    sonst treten Nährstoffverluste auf.
    Roh und frisch hat den optimalsten Vitamin und Nährstoffgehalt.
    Nach frisch und roh haben Tiefkühl Obst und Gemüse den optimalsten Vitamingehalt weil der beim richtigen Reifegrad geerntet und tiefgefroren wird, teilweise vorher noch blanchiert.
    Der Vitaminverlust ist dadurch geringer als bei einer normalen Lagerung ohne tiefen Temperaturen.

    Kann zur Zeit nicht mehr so ausführlich antworten, erst ab 7.11. bin dann wieder zu Hause, der Internetzugang läßt sich dann besser finanzieren.;)

    LG:liebe1:
    Sonja
     
  5. Namenlos

    Namenlos Mitglied

    Registriert seit:
    19. Januar 2006
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    Wien
    Ich will hervorheben, dass:

    radikaler Vegetarismus (oder auch vegane Ernährung) oft nichts mit der Suche nach optimaler Ernährung zu tun hat, sondern in erster Linie auf anderen Motivationsgründe basiert, z.B.:
    übermäßige Tierliebe,
    Protest gegen die (zu Recht) unverantwortliche Ausbeutung und Ausnutzung der Tiere sowie dessen Quälerei und unartgerechte Behandlung etc. (!),
    ...usw.
    Teilweise absolut berechtigt, aber ernährungstechnisch (verzeihung) idiotisch.

    Allerdings ist es ja auch so, dass unsere gesamte Umwelt ziemlich vergiftet ist, so auch unsere Nahrung. Im primären Vordergrund stehen immer Wirtschaftliche Interessen und nicht ob etwas gesund sei oder nicht. Theoretisch würde sich das Angebot mit Änderung der Nachfrage auch ändern müssen. Fragt sich wie recht die Schulmedizin hat oder ob auch diese nur wirtschaftliche Interessen durchsetzen will.
    Das Gerede über 'gesunde' Ernährung ist absolut undurchsichtig geworden. Es gibt schon so viele Standpunkte was denn jetzt gesund sei und was nicht.

    Kriterien nach mir für Gesunde Ernährung wären:
    1. An der Verdauung zu erkennen
    wenn man schon den Vergleich mit Tieren heranzieht, dann sollte man auch beachten das diese auch KEIN KLOPAPIER benötigen!
    eine 'artgerechte' Ernährung kann man sehr gut an der beschaffenheit des Kots und vorallem der Verdauung ganz allgemein ausmachen. Hier kurz zusammengefasst wie Kot beschaffen sein sollte:
    - sollte relativ geruchlos sein
    - Klopapier sollte ganz und gar nicht nötig sein
    - der Kot sollte inetwa eine hellbraune Farbe haben und im Wasser an der Oberfläche schwimmen
    2. unmittelbare Gesundheit
    3. keine Langzeitschäden oder Mangelerscheinungen (wie sie bei Vegetariern auftreten können)
    4. keine übermäßige Müdigkeit, Ernergielöcher, Konzentrations- und Leistungsschwächen
    5. KEIN KARIES
    6. Keine andere körperliche Gebrechen die auf Ernährung zurückzuführen sind

    Hinzufügen möchte ich noch, dass Wandmaker selbst in das Krankenhaus eingeliefert wurde und dort mit Fisch aufgepeppelt werden musste, da er schwersten Eiweißmangel hatte!

    Das der Mensch kein REINER Pflanzenfresser ist, sollte klar sein. Wieviel tierische Produkte (auch Eier usw. Achtung: Milch halte ich nicht für ein geeignetes Nahrungsmittel) notwendig sind um sich optimal zu ernähren lasse ich offen. Wie so oft gibt es ein Zuviel und ein Zuwenig das beides schädlich ist.

    Es mag Völker geben die sich nur von Früchten ernähren (ich hab da entfernt ein Argument von Wandmaker im Kopf). ABER genauso gibt es Völker die sich ausschließlich von Fleisch ernähren. Siehe nördliche Regionen: In Sibieren gibt es Nomadenstämme die sich nur von Rentieren ernähren (bei -40° bei Tag, natürlich Roh und gänzlich frisch verzehrt) und Inuits --> Fische, ich glaube viel Obst wächst auch da nicht ;)
    (Da würde eine Felduntersuchung fehlen die, die Völker auf ihre Lebenspanne und Gesundheit aber auch auf Lebensumstände überprüft.)

    Da ich in Europäer bin (und die meisten von hier sicher auch, bzw. zumindest vom europäischen Menschentyp abstammen) möchte ich auch noch gesagt haben, das unsere Vorfahren hier nicht auf ein Früchteparadies gestoßen sind! Es gab in Europa keine einzige einheimische Kulturfrucht, außer die Oliven in Griechenland.

    Versetzt man sich zurück in die Zeit vor der neolitischen Revolution und fragt man sich von was sich die Menschen seit Jahrtausenenden vorher ernährt haben, als Jäger und Sammler... Das alles würde auch soweit in der UNGEKLÄRTEN Menschheitsgeschichte zurückführen das auch nur ein Fragezeichen übrig bleibt. Wichtig wäre hier auch immer die (auch wenn das jetzt verpönt ist) Menschenart und die Beschaffenheit der Region in der sie leben und deren möglichkeit der Ernährung.
    Das mit den verschiedenen Menschentypen finde ich ÜBERHAUPT nicht lächerlich oder sonst was. Man braucht doch nur zu sehen wie sehr sich Europäer an den konsum von Milch und Alkohol angepasst haben in gegensatz zu Völkern die damit erst historisch vor kurzem in Berührung kamen. Dazu kommt noch (vorallem heute) eine stark ausgeprägte Individualität der Menschen und deren Beschaffenheit.

    Abschließend noch zu diesem Exkurs ist hinzuzufügen, dass egal woher der Mensch auch kommt und wie es in Urzeiten wirklich aussah, diese Spezies sich nur deshalb über den gesamten Erdball ausbreiten konnte, da sie so enorm Anpassungsfähig an äußere Umstände ist (eben auch Ernährung), nicht zuletzt wegen dem weit entwicklenten Intellekt.

    Ich muss los
    führe meine Theorien aber noch gern weiter aus

    es sei gegrüßt
     
  6. strix

    strix Mitglied

    Registriert seit:
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    @Namenlos

    Also, ich suendige noch hin und wieder und esse da auch Fleisch. Ich ziele mit meinem Fruchtrohkoesteln nur auf gesunde Ernaehrung ab. Dass ich dabei die ganzen miesen Touren, die den Tieren angetan werden, vermeiden kann, ist mir allerdings sehr wohl aufgefallen und auch ganz angenehm :) .

    Beim Fleischgenuss treten mehrere Faktoren auf. Erstens bin ich danach unglaublich muede, weshalb ich, wenn ich mich dann doch nicht zurueckhalten kann, nur abends Fleisch esse. Zweitens ist die Verdauung sauer. Das schon nach etwa einer halben bis einer Stunde. Da wird mir oft sogar schlecht, meist aber nicht so, dass ich erbreche. Obwohl, als ich letztens Rindfleisch hatte, blutig gebraten, erbrach ich es sogar. Drittens stinkt der Stuhl gewaltig. Oft ist er duenner. Viel Klopapier ist noetig. Beim reinen Fruchtessen und sogar auch bei rohen Eiern ist er fest und sauber, hellbraun, kaum Klopapier noetig.

    Rohes Fleisch hab' ich auch mal probiert: :3puke:
    Das Problem am Fleisch ist, dass das Tier als Ganzes roh und noch lebend oder gerade erst getoetet geschluckt werden muesste, um nicht sauer zu verdauen. Das krieg' ich nicht hin. Da wird mir auch schlecht. Ich glaube aber nicht, dass wir wirklich Fleisch brauchen. Die Affen essen nur sehr wenig und es ist meiner Meinung nach gar nicht sicher, ob sie's ueberhaupt brauchen. Aber das will ich fuer mich selber erst ausprobieren, wenn ich wirklich Fruchtrohkoestler bin. Die Geschichte mit Wandmaker ist mir bekannt, weshalb ich auch so viel ueber Proteine nachdachte, diese Versuche machte und letztendlich mit rohen Eiern meine Loesung fand.

    Auch bei gekochter Nahrung - es ist schon egal welche - kommt mein Stuhl in Unordnung. Meist Durchfall, manchmal auch Verstopfung. Viel Klopapier ist noetig. Keine schoene Farbe.

    Die Vergiftung unserer Nahrung ist am besten kontrollierbar fuer uns alle, wenn wir die reinen Produkte essen und nicht verarbeitetes Zeug. Trotzdem ist es oft auch schon schwierig, unbehandeltes und nicht mit Pestiziden verseuchtes Obst zu bekommen. Abgesehen davon, dass fuer jeden Menschen nur etwa 100qm Anbauflaeche noetig waeren und wir nicht so viele Wuesten produziert haetten, die allesamt ehmalige vorher gerodete Ackeranbauflaechen sind, die dann verkarsteten und versandeten, wuerden wir, da keine Monokulturen noetig waeren, nicht die vielen Gifte noetig haben und die Umwelt waere sauberer. Das sind nur Nebeneffekte. Mir persoenlich geht's um das Finden meiner Gesundheit.

    Gerade die wirtschaftlichen Interessen sind hauptsaechlich darauf gerichtet, moeglichst verarbeitetes Essen zu verkaufen, da niemand kontrollieren kann, was nun wirklich verarbeitet wurde (Sparen auf der Ausgabenseite) und da eine entsprechende Preispolitik gemacht werden kann. Man weiss ja nun wirklich nicht, wieviel das jetzt wert ist. Stell dir vor, alle aessen nur Obst. Die Wirtschaft wuerde sich lokalisieren, bis auf Tropenfruechte, und der Gewinn waere nicht so gross. Das ist sicher nicht im Interesse der nahrungsmittelverarbeitenden Industrie.

    Gerade die Undurchsichtigkeit, was ist jetzt wirklich gesund, wird durch die Industrie bedingt. Es investiert nicht nur die Sojaindustrie in die Forschung. Negative Resultate fuehren dazu, dass der Forscher sich weitere Foerderungen aufzeichnen kann. Es gibt keine freie Wissenschaft. Wenn dann ein paar Unabhaengige eine negatives Ergebnis publizieren, dann ist das schon selten und wird von den Medien gar nicht mal erwaehnt. Da hab' ich schon was geschrieben. Das entsprechende Link zu diesem negativen Ergebnis ist dort:
    https://www.esoterikforum.at/forum/showthread.php?p=719439#post719439

    Deine Liste der gesunden Ernaehrung:
    1) Zur Ausscheidung hab' ich schon Stellung genommen. Nochmals, Fleisch fuehrt unmittelbar zu faulig stinkendem Stuhl. Dieser ist fast schwarz, nicht nur bei Fleisch sondern wann immer was gekocht ist. Er ist halt beim Fleisch schon extrem dunkel. Nur beim Fruchtrohkoesteln wird er hellbraun.
    2) Ich hab' mich noch nie so gesund gefuehlt wie jetzt. Nur wenn ich glaube, ich muesste Fleisch essen, oder Pizza oder irgendwas anderes, dann geht es mir schlecht, aber nicht nur ein bisschen, sondern wirklich schlecht. Ich werde mit diesen Fehltritten innerhalb der naechsten Monate aufhoeren.
    3) Die Mangelerscheinungen bei Vegetariern treten zumeist bei den Vegetariern auf, die das Fleisch durch Getreideprodukte ersetzen und diese zu allem Ueberfluss auch noch kochen. Vegetarier, die das Fleisch durch rohe Fruechte, Salate und Gemuese ersetzen, haben die Mangelerscheinungen nicht.
    4) All die unter diesem Punkt genannten Erscheinungen bekomme ich, wenn ich einen "Suendenfall" habe, das heisst irgendwas Gekochtes esse. Es ist schon egal was. Ich hatte Erdnuesse, geroestet natuerlich: Muedigkeit, bleierne Schwere. Die anderen Symptome sind gar nicht mehr gekommen, weil ich's nicht behalten konnte. Bei Spaghetti fangen meine Fuesse zu kaeseln an. Usw. Muede bin ich nach jedem Kochgericht. Munter und agil nach Fruechten, Salaten, rohem Gemuese und sogar rohen Eiern.
    5) Karies hab' ich schon laenger nicht mehr. Und das kann man nach der Zeit, auch wenn ich schon laenger roh esse, noch nicht genauer sagen. Meine Zaehne sind einer der Punkte, wo ich mir Sorgen mache. Hoffentlich grundlos, denn es ist noch nichts schlechtes zu erkennen. Aber das wird sich erst herausstellen. Wandmaker hat sogar Eiter in den Zaehnen gekriegt. Irgendwie scheint die Umstellung ein wahres Problem zu sein. Das kann ich bisher bestaetigen. Allerdings auch schon, dass es sich lohnt.
    6) Bis jetzt keine koerperlichen Gebrechen. Eher verschwinden Gebrechen, die ich von Nahrung hatte, wo ich aber immer glaubte, sie kaemen von was anderem. Sie tauchen auch mit dem Suendigen sofort wieder auf. Lustig, gell.

    Also, dass die sibierischen Nomadenstaemme alt werden, wag' ich zu bezweifeln. Die Eskimos ernaehren sich auch nur von rohem Fisch, haben dasselbe Problem mit zuwenig Sonnenlicht fuer's Vitamin D und werden im Durchschnitt nicht mal 30 Jahre alt.
    Dass Fleischessen besser ist als Getreideessen, beschreibt Wandmaker sehr eindrucksvoll mit der Geschichte von den beiden Voelkern, wo sich eines fast ausschliesslich von Fleisch ernaehrt und das andere von Getreide. Die Fleischesser leben etwa um die Haelfte laenger.
    Allerdings bin ich der Ueberzeugung, dass das ohne Fleisch noch besser geht. Die Eier halte ich fuer eine Notwendigkeit, weil ich nicht als Fruchtrohkoestler aufgezogen wurde und in der Umstellung Eiweissprobleme wohl auftreten muessen, ausser man wirkt diesen mit etwas Eiweissaufnahme entgegen. Ich persoenlich gehe davon aus, dass ich sie letztendlich nicht mehr brauchen werde. Gut, das wird die Zukunft zeigen.

    Der Mensch hat sicher nicht immer von Kulturfruechten gelebt. Anfangs war er reiner Sammler, dann kam der Jaeger dazu, letztendlich fing er an zu kochen. Und das war der Anfang vom Ende. Da kamen dann die Krankheiten, wohl schon mit der Jagd aber vermehrt mit dem Kochen. Die alten Griechen, zumindestens Teile von ihnen, sollen sich fast ausschliesslich von Fruechten ernaehrt haben.

    Tja, mit der Anpassung an die Milch kannst du mich nicht ueberzeugen. Alle Menschen reagieren allergisch darauf, manche mehr, manche weniger, manche glauben dann, sie haetten sich angepasst :lachen: . Dann werden die Pollen beschuldigt, obwohl kein Mensch Probleme mit Pollen haette, wenn er seinen Koerper vorher nicht durch Milchgenuss destabilisiert haette. Nein, niemand hat sich an Milch angepasst, niemand kann sich an Milch anpassen. Und Alkohol? Du glaubst doch nicht wirklich, dass wir daran angepasst sind? Ich halte das mit den Menschentypen sehr wohl fuer wirklich laecherlich. Denn diese "Typen" treten erst auf, wenn Menschen sich nicht mehr paradiesisch ernaehren, sondern glauben, sie muessten auch Milch und Alkohol trinken. Das meinte ich, man isst nicht mehr die richtige Menschennahrung und dann reagieren verschiedene Menschen verschieden auf diese mehr oder weniger grossen Vergiftungen. Auf die wahre Menschennahrung reagieren die Menschen nicht unterschiedlich, nein sie alle gesunden.

    Leider hat die Ausbreitung der Menschen keine so glorreiche Fassette, wie du sie hier glauben machen willst. Wir haben die Welt zerstoert, nicht uns auf ihr "ausgebreitet". Wie die alten Englaender bewiesen haben, kann man sogar in Grossbritannien von roher Nahrung leben. Leider wird das Kochen als "Anpassung" verstanden, war doch aber nur eine Degeneration, eine Degeneration zum kranken Menschen, der dann ploetzlich gar einen Rollstuhl im Alter braucht, nicht weil er aelter wird, sondern weil er schneller vergreist, vor allem wegen des Getreides.

    Namenlos: "... aber ernährungstechnisch (verzeihung) idiotisch"
    Tja, die wilden Tiere inklusive der Affen, die essen einfach falsch. Sie sollten Milch trinken, ihr Fleisch kochen und vor allem mehr Fleisch essen. Auch ein Glas Wein ab und zu waere gut. Sie sind ja so krank! ... Nein, nicht? Wir sind krank? Vielleicht machen die Wildtiere es doch richtiger als wir. Davon bin ich mittlerweile ueberzeugt.
     
  7. Namenlos

    Namenlos Mitglied

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    Hallo strix,
    Danke für den ausführlichen Beitrag! :)
    Hier meine Kritik dazu:

    Angepasst nicht, mehr wollte ich damit z.B. die weit verbreitete Milchunverträglichkeit im asiatischen Raum anspielen - das Milch gesund sei, hatte ich nie behauptet, bin auch vom Gegenteil überzeugt. Das gleiche mit dem Alkohol - nicht angepasst, aber vielleicht könnte man es so ausdrücken, dass der Körper geschulter wurde beim Umgehen mit diesen Giften, was das Ganze natürlich nicht neutralisieren oder berechtigen würde. Schon allein dass Menschen unterschiedlich auf die gleiche Ernährung reagiern, auch wenn es nur durch unterschiedliche Krankheitserscheinungen ist, ist der beste Beweiß für die offensichtliche Individualität eines jeden Menschen die sich vom Geist über die äußerliche Erscheinung hin zu körperlichen Eigenschaften, Beschaffenheit und endlos weiter, zieht! Ich bin nie ein Fan davon, wenn man über alle Menschen mit einen Kamm schert. Was dem einen gut tun, kann dem andren schaden. Was den einen umbringt kann den andren 'nur' krank machen... Ich GLAUBE eben nicht, dass es so einfach ist.
    Ja, das is ganz nett. Aber eben nur eine Theorie. Was um Himmels Willen soll diese (einzig wahre) Menschennahrung sein?? Früchte? Im Endeffekt bleibt ja nur mehr der Selbstversuch übrig - denn welchen "wissenschaftlichen" Arbeiten oder anderen Überzeugenen kann man (sollte man überhaut) glauben. Fragt sich auch wie man langzeitschäden o.ä. erkennen soll und ob es dann überhaupt an der Ernährung liegt. Voreilig von einer "wahren Menschennahrung" zu sprechen klingt nicht nur EXTREM Idealistisch sondern geht schon fast in eine theologischen Exkurs über. Ein handfestes Ergebnis gibt es nicht und auch wenn Wandmaker viel richtig macht, glaube ich noch lange nicht, dass es er geschafft hat sich optimal zu ernähren, sondern eher, dass er von seiner Weltanschauung in mancher hinsicht geblendet wurde. Ein so gutes Beispiel für Gesundheit gibt er eben nicht vor.
    Über sehr langen Zeitraum sich monoton nur von Früchten zu ernähren reinigt mit Sicherheit den Körper, bietet aber wahrscheinlich nicht Genügend Abwechslung um sich ausreichend zu versorgen(?)
    Hier auch ein weiterer Punkt den wir beachten müssen, denn dass wir in einem solchen überfluss an 'Nahrung' leben ist am unselbstverständlichsten überhaupt und seit noch kürzerer Zeit gegeben als Brot oder Milch. Ich denke das auch hier ein wichtiger Punkt inne ist. Praktisch würde das soviel bedeuten wie regelmäßig fasten(?) oder auch was ich sehr gut finde sich nie 'satt' essen.

    Zu deinen persöhnlichen Erfahrungen, find ich sehr schön wenn man sich wirklich unmittelbar damit außeinander setzt. Viel rumzudeuten will ich nicht versuchen. Das wichtigste ist, dass man sein individuelles Optimum in der Ernährung erfährt. Deine heftigen Reaktionen auf eine Abweichung in deiner Ernährung kann ich mir nicht ganz Erklären. Es muss wohl eine große Sensibilisierung vorliegen - demnach sind die Masse der unbewussten Esser stark desensibilisiert oder abgestumpft durch die viele Belastung die sie dem Körper zumuten und auf die er sich einstellt.

    Ich wollte hier ganz und gar nichts glorifizieren! Ich meinte das rein faktisch und sachlich. Der Mensch hat sich von wenigen Individuen aus einer Region in der Urzeit zu Milliarden auf dem Ganzen Globus multipliziert. FAKT. Das heißt nicht, dass wir jetzt so toll sein würden, im Gegenteil. Das wir uns Selbst tagtäglich wie auch unseren Planeten vergiften (klingt mir fast zu schwarzseherisch) ist genauso FAKT. Jetzt könnte man natülich philosophiern ob das z.B. zum Lebenskreislauf gehört, Theologie miteinbeziehen, bla bla bla, aber eigentlich gings uns doch um Ernährung oder :D

    Eben, Stichwort. Natürliche bzw. ursprüngliche Ernährung. Aber was uns fehlt ist eine Definition. Viele gute ansetze gibt es. z.B.: Es ist nich ursprünglich Milch zu trinken, Brot zu backen, Dinge ins sprudelnde Wasser zu schmeißen...
    und ich finde es schon allein gut wenn sich mal jemand einfach nur fragt: "Was ess ich da grad überhaupt und tut es mir gut?" ;)

    Viel gerede, aber am Schluss, so scheint es zumindest mir, ist nicht mehr erreicht, als eine komplette Dekonstruktion aller uns beigebrachten Ernährungslehren und Ansichten. Dann kann man natürlich zurückgehen und ansehen wie es wilde Tiere machen, eingeborene Völker oder historische Belege suchen. Dabei wäre mein Punkt nicht AUßEN zu suchen sondern INNEN.

    Fazit:
    ICH KANN NICHT WISSEN, WAS GESUNDE ERNÄHRUNG IST.
    ICH KANN ABER ERFAHREN, WAS MIR GUT TUT.

    Den einzigen Protest hinter dem ich also wirklich stehe, ist das Verlautbaren, einer wahren Menschennahrung. Oder auch paradisisch, wie du so schön mit einem (suggestions manipulativen) Ausdruck sagst.

    Zum Groben ausdruck von mir mit "idiotisch", vielleicht etwas voreilig. Es ist durchausmöglich dass man sich ohne Fleisch am Speißeplan richtig ernährt. Ich persönlich glaube das allerdings nicht, zumindest nicht GÄNZLICH ohne tierische(!) Nahrungskomponenten auskommen zu können. Eier gehören da dazu (Aus ihnen werden Küken;))

    Vielleicht gibt es auch gar keine völlig richtige Ernährung für den Menschen (entweder mehr oder seit jeher schon). Vielleicht ist eine gewisse Menge an Giftstoffen sogar notwendig, man denke nur wie unser Immunsystem funktioniert, ähnlich funktioniert der Körper auch mit der Nahrungsaufnahme. Wenn der Mensch so unflexibel wäre, dass er sich nur von einer sehr geringen Bandbreite an organischen Lebewesen ernähren könnte - wären wir dann hier? Es klingt auch recht wahrscheinlich, dass in Urzeiten die sowie die natürliche Umgebung aus der wir entstanden (oder auch nicht), mit ihr unsere natürliche Ernahrung ebenso verschwunden ist. In einer natürlichen Umgebung müssten wir z.B. nicht auf Kleidung angewiesen sein. Im Prinzip ist der begrif "natürlich" auch sehr stark seiner Richtigkeit zu bezweifeln.
    Das alles bestärkt im Prinzip auch nur, dass uns eigentlich nur die persönliche Erfahrung übrig bleibt.

    Vielleicht bin ich zu weit abgeschweift vom Thema *g*
    Mir hats aber geholfen meine Gedanken etwas auszuformuliern.

    es grüßt
    Namenlos

    PS: Will hier niemanden belehren, lediglich selbst zu einer näheren Definition von gesunder Ernährung gelangen. Und, die sibirischen Stämme allerdings sollten ein alter von 80 Jahren erreichen - Ich habe das alles, allerdings nur mehr anhand einer Dokumention im Kopf (wäre natürlich zu überpfrüfen).
     
  8. strix

    strix Mitglied

    Registriert seit:
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    @Namenlos

    Ich fuehle mich durch deine Antwort eher in vielem bestaetigt als kritisiert :)

    Nehmen wir die Anpassung. Ja, wenn wir Nahrung, fuer die wir nicht gebaut sind, betrachten, dann gibt's Menschen, die es besser vertragen als andere. Dann entstehen Typen. Diese "Individualitaet" der Menschen habe ich ja auch eingeraeumt. Allerdings behaupte ich, dass bei der richtigen Ernaehrung diese Typen, diese Individualitaet nicht auftreten, bzw. auftritt und nenne zum Beweis die von Wandmaker zitierten Aerzte, die das an ihren Patienten sahen.

    Wenn du sagst: "Was dem einen gut tun, kann dem andren schaden.", dann behaupte ich, dass das so nicht stimmt. Denn, wenn einer glaubt, ihm taete irgendeines der Nahrungsmittel, fuer die wir nicht gebaut sind, gut, dann taeuscht er sich. Ich bin sogar ueberzeugt, dass es genau so einfach ist und das wegen den angefuehrten Untersuchungen der oben genannten Aerzte, bzw. Sanatoriumsleiter.

    Das mit der einzig wahren Menschennahrung ist leicht herauszufinden. Man nehme den biologischen Aufbau des Menschen. Dann sieht man zum Beispiel, dass wir kaum Urikase haben, also Harnsaeure nicht verdauen koennen. Dasselbe gilt fuer die Proteinenzyme. Wir haben zu wenig. Also fault das Fleisch im Darm. Es kommt zum faulig stinkendem Stuhl. Wir sind dafuer nicht gebaut und man kann das an einfachen Betrachtungen der Funktionsweise unserer Verdauung erkennen. Das laeuft ganz richtig darauf hinaus, dass die ideale Menschennahrung fast ausschliesslich Fruechte sind, mit ein bisschen Unterstuetzung von Blaettern, wie sie von Salaten oder aehnlichem kommen. Vielleicht ein wenig Tierproteine, weil ja doch ein bisschen Urikase vorhanden ist.

    Alles Wissen ist "nur" eine Theorie. Es gibt gar kein Wissen, das nicht durch weitere Erkenntnisse falsifizierbar waere. Das ist immer noch kein Mangel dieser oder jeder anderen Theorie.

    Du hast recht, im Endeffekt bleibt wirklich nur der Selbstversuch uebrig. Darauf hab' ich schon hingewiesen:
    https://www.esoterikforum.at/forum/showthread.php?p=719439#post719439

    Ich denke, dass ich nach all den Untersuchungen, die sehr wohl auch wissenschaftlicher Natur sind, die im Wandmaker zitiert sind, sehr wohl sagen kann, dass es eine Nahrung gibt, die der Mensch vertraegt, und dass er eben fuer alles andere nicht gebaut ist. Vieles davon ist aus der Funktion unserer zum Essen zur Verfuegung stehenden Werkzeuge ersichtlich. Wenn ich einen kleinen Affen reissen und essen will, dann habe ich eben ein viel schwaecheres Gebiss als der Schimpanse und bin dafuer sogar noch weniger geeignet als er. Dass ich's gar nicht verdauen kann, weil mir die entsprechenden Enzyme fehlen, stoert mich schon sehr, ueberhaut nach meinen Selbstversuchen. Daher denke ich nicht, das ich hier "voreilig" bin, wenn ich von der wahren Menschennahrung spreche.

    Wandmakers Weltanschaung ist vor allem sein fast schon militanter Vegetarismus. Hier laeuft er tatsaechlich Gefahr, sich dadurch dem Problem nicht offen genug zu naehern. Er hat ja die ganzen Versuche mit Fleisch gar nicht gemacht, die ich machte, und schreibt daher auch nicht davon. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, er hatte Glueck. Seine Einstellung entspricht - sicherlich rein zufaellig - der von mir festgestellten Wirklichkeit. Und nicht nur von mir. Er zitiert in seinem Buch einige Autoren, die auf die Problematik des Fleisches hinweisen.

    Handfestere Ergebnisse als die, dass du selber es feststellen kannst, wirst du nicht finden, wie ich das in meinem Exkurs ueber die Glaubwuerdigkeit der Wissenschaft dargelegt habe. Das dort gesagte, gilt ja nicht nur fuer die Medizin. Dabei gilt diese ja noch als relativ exakt im Vergleich zu anderen und als weniger exakt im Vergleich zur Mathematik zum Beispiel. Dabei ist nicht einmal die Mathematik unbeeinflusst von den Voraussetzungen, von denen der Forscher ausgeht. Wandmaker ernaehrt sich ganz offensichtlich nicht wirklich ideal. Er isst zuviele Avokados und dieses Quargel-Leinsamen-Gemisch. Ideale Ernaehrung diskutiert Viktoras Kulvinskas etwas besser:
    http://www.tierversuchsgegner.org/kursbuch/
    Und vielleicht muss man da sogar noch Dinge ergaenzen oder bezweifeln.

    Die Monotonie ist sicher kein Problem. Es gibt Tiere, die nie was anderes fressen als Gras und sich damit ausreichend versorgen. Ganz im Gegenteil, wenn man ihnen dann was anderes gibt, werden sie krank, z.B. BSE auf das Fuettern von Kuehen mit Proteinen (Fleisch- und Fischmehl).

    Fruechte sind ganz sicher nicht monoton. Ich ernaehre mich schon eine Weile davon. Ich empfinde es als viel abwechslungsreicher als das Kochessen. Auch da haben die meinsten Menschen kein sehr grosses Repertoir und essen sehr oft sehr monoton.

    Wandmaker zitiert eine Arbeit, in der ein Versuch an Ratten gemacht wurde. Die, die leicht hungrig gehalten wurden, lebten viel laenger als die, die immer alles haben konnten, wann immer sie essen wollten. Er erzaehlt auch von einem Mann, der alt wurde und sehr gesund war, weil er sich nur von wenig Kochessen ernaehrte. Dass er nicht ganz so gesund sein kann, wie einer, der die gekochte Nahrung weglaesst, ist fuer mich allerdings eine klare Tatsache. Ich sehe ja, wie sehr schon eine geringe Menge Gekochtes meinen Koerper belastet.

    Ich denke, dass es ein individuelles Optimum nur gibt, solange man sich mit Dingen ernaehrt, die die Menschen belasten, manche mehr, manche weniger, woraus sich die Notwendigkeit der Optimierung ergibt. Bei DER optimalen Nahrung, die sich aus der Physiologie unserer Verdauung ergibt, gibt es keine Probleme. Sie ist fuer jeden Menschen optimal. Das ist - zugegeben - meine Meinung. Es ist eine Theorie, die nicht von mir stammt. Aber bitte glaub' nicht, dass Newtons Physik oder Einsteins Relativitaet mehr sind als Theorien. Sie koennten jederzeit falsifiziert werden. Sie werden zwar mit jeder Bestaetigung wahrscheinlicher. Aber absolut sicher ist keine Theorie unserer ganzen Wissenschaft.

    Meine heftigen Reaktionen wirst auch du haben, wenn du dich einmal zwei Monate lang nur von Fruechten ernaehrst, so wie jeder Mensch sie in diesem Fall haben wuerde. Das ist auch schon durch sehr viele Einzelexperimente von den von Wandmaker zitierten Aerzten und Sanatoriumsleitern eine sehr wahrscheinliche Theorie geworden. So wie Theorien nun einmal funktionieren. In diesem Sinne macht diese natuerliche Ernaehrung jeden Menschen sensibel gegen die gekochte Ernaehrung, die ihn letztendlich krank gemacht hat oder krank macht.
    Namenlos: "... - demnach sind die Masse der unbewussten Esser stark desensibilisiert oder abgestumpft durch die viele Belastung die sie dem Körper zumuten und auf die er sich einstellt."
    Dieser Satz koennte, so wie er hier steht, aus dem Wandmaker Buch sein. Er formuliert's ein wenig anders.

    Die Milliarden Menschen auf unserem Planeten sind auch eine Degeneration. Das haengt laut Wandmaker und denen, die er dabei zitiert, von der Ernaehrung ab, die die Sexualitaet zu sehr stimuliert, dadurch zu einer zu starken Reproduktion fuehrt und damit zu dem kranken FAKT, dass wir die Welt so sehr bevoelkern, dass sie uns bald nicht mehr ernaehren wird koennen. Auch das schnellere Krankwerden stimuliert zur schnelleren Reproduktion, so als eingebauter Mechanismus zur Erhaltung der Art. Durch Vergroessern der Wuestenflaechen beim Roden und anschliessenden Anbauen und Verlassen der Aecker, wenn sie keine Naehrstoffe mehr bieten, werden wir die aufkommende Unmoeglichkeit uns zu ernaehren nur beschleunigen. Dass das und die Vergiftung von Mensch und Welt nicht zum Lebenskreislauf gehoert, davon bin ich ueberzeugt, wie du sicher aus den Ausfuehrungen meines letzten Postings entnehmen kannst.

    Definition der natuerlichen und urspruenglichen Ernaehrung nach Wandmaker, die er aus verschiedenen Publikationen zusammengesammelt hat ist einfach. Das, was unser Verdauungssystem leicht verarbeiten kann, Energie bringt und keinen Schaden hinterlaesst, was uns unmittelbar, so wie es ist, ohne dass es durch Kochkunst veraendert wurde, anspricht und schmeckt, was wir mit unserem Gebiss und Haenden ernten (oder jagen) koennen und dann ohne Hilfsmittel essen koennen, das ist unser Essen. In dieser freien Wiedergabe stelle ich keinen Anspruch auf Vollstaendigkeit. Im Grunde enthaelt diese Definition auch den Satz: "Was ess ich da grad überhaupt und tut es mir gut?"

    Die Dekonstruktion unserer hergekommenen Ansichten ist aber doch wohl das Wichtigste, um zur richtigen Ernaehrung zu finden, oder? Das ist der Anfang, wo die Suche nach der wahren Gesundheit beginnt. Ich denke, man kann sicher einmal aussen schauen, um einen Anhalt zu bekommen und um dann zu sehen, wie sich das alles innen tut. In diesem Zusammenhang scheint die Konstruktion einer Krankheit, deren Symptom die Suche nach gesundem Essen ist, wie eine Provokation.

    Ich denke, man kann wissen, was gesunde Ernaehrung ist. Und ich denke, Wandmaker ist hier vielleicht noch nicht am Ziel aber sicher sehr weit. Man wird dieses Wissen allerdings genauso wenig besser wissen wie alle anderen wissenschaftlichen Erkenntnisse, die allesamt jederzeit durch einen Gegenbeweis falsifizierbar sind, die alle durch Bestaetigungen nur wahrscheinlicher und noch wahrscheinlicher werden, jetzt abgesehen davon, dass auch hier die Finanzierung durch Interessensverbaende oder gar Konzerne eine Verfaelschung betreibt, nicht nur in der Medizin oder der Ernaehrung.

    Ich sehe die paradisische Ernaehrung als die Ernaehrung, die der Mensch ass, als er noch "im Paradies" lebte, nur seine Haende und seinen Mund zum Essen benutzte und den Apfel so ass, wie er war. Damals war er noch kleiner. Unsere jetzigen sind so gross gezuechtet. So verstehe ich die paradiesische, die natuerliche Ernaehrung, die ich fuer die richtige Ernaehrung halte.

    Ich gestehe zu, dass ich Eier esse. Ich halte sie fuer noetig, bin aber nicht sicher, ob ich sie immer brauchen werde. Auch mit den Bakterien und anderen Mikroorganismen hat Wandmaker recht. Wir laden sie ein, die schlechte Nahrung, die unser Koerper nicht verarbeiten kann, fuer uns zu verarbeiten (Faulen des Fleisches, Gaeren des Brotes im Darm, u.ae.). Es gibt Naturvoelker, die ein Bakterium im Koerper tragen, das aus der Atemluft (und wohl anderen Zutaten) Aminosaeuren herstellt. Diese Menschen brauchen keine Proteine. Die dafuer noetigen Aminosaueren werden von den Bakterien hergestellt. Insoferne ist die Bekaemfpung von Bakterien durch Antibiotika wirklich falsch, wie Wandmaker und ganz sicher nicht nur er - wohl die ganze alternative Medizin - das festhaelt. Man muss die Ursache entfernen, die diese Bakterien noetig machte.

    Ich denke, dass das Fakt, dass wir uns von immer mehr und mehr verschiedenen Dingen ernaehren, uns Probleme macht. Wir brauchen deshalb Felder und Jagden und Tierzucht. Das ist wie eine Fessel am Bein. Wir koennten viel einfacher leben und uns mit viel wertvolleren Dingen beschaeftigen, wenn wir uns nicht so "vielseitig" ernaehren wuerden. Und insoferne, ja wir waeren hier, wir waeren sogar viel gesuender und wuerden jeder laenger leben, wenn wir nicht soviel Gift geniessen wuerden. Auch wuerden wir uns nicht so stark vermehren und den Planeten als Ganzen damit viel mehr schonen. Und jeder von uns haette mehr vom Leben, besonders aber die, die gleich mal verhungern, weil wir so leben, wie wir leben. Im Angesichte des gesagten, muesste niemand verhungern. Man muss diesen Menschen den Zugang zur Nahrung schon mit Polizei und Militaer versperren auf Basis von Privateigentum und Grossgrundbesitz, damit sie dann hungern muessen.

    Es gibt ein nettes Buechlein von einem Dr. Jackson. Wir sind nicht auf Kleidung angewiesen. Link muss ich nachliefern, hab' ich nicht hier.

    Wenn die sibirischen Staemme so alt wurden, dann muessen sie irgendeinen Trick fuer ihr Vitamin D gehabt haben. Gut, es gibt da ja so viele Moeglichkeiten.
     
  9. Namenlos

    Namenlos Mitglied

    Registriert seit:
    19. Januar 2006
    Beiträge:
    72
    Ort:
    Wien
    Schönen Dank für den Beitrag :)

    Bei rohen Eiern geistert mir immer Salmonellengefahr im Kopf rum. Da du offensichtlich öfters rohe Eier verzehrt, kannst du dazu noch Stellung nehmen, bzw. deine Sicht dazu erläutern, bitte?

    Sensationell! kannst du mir darüber mehr Informationen, Namen oder Quellen geben?

    Ja, bitte nachliefern! :)
    Oder auch Buchtitel oder sowas, mit dem ich was find. Jackson ist ja nicht grad ein ungebräuchlicher Name.

    es grüßt
    Namenlos
     
  10. strix

    strix Mitglied

    Registriert seit:
    12. August 2006
    Beiträge:
    116
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    Tja, das ist nicht so einfach. Sind ja schon Leute an einer Salmonellenvergiftung gestorben. Insoferne gebe ich auch ganz sicher nicht den Rat, rohe Eier zu essen. Nein, um Gottes willen, NIE Eier roh essen!!!

    Nun, in der Zeit als die Sache mit den Salmonellen gerade aufkam, hatte ich eine Freundin, die in der Veterinaermedizin ist und dort in einem Labor taetig ist. Als ich sagte, nach Beruehrung von Fleisch wasche ich mir immer sorgfaeltig die Haende, meinte sie, warum, ich kuemmer mich nicht darum, da saehe sie keine Gefahr, fuegte sie hinzu.

    Nun, auf Wikipedia zum Beispiel steht, dass nur konstitutionell schwache Menschen ernstlich auf Salmonellen erkranken, da aber auch sterben koennen. Ich gehe aber davon aus, dass ich mit meiner Rohkoestlerei keinesfalls eine schlechte Konstitution habe. Ich fuehle mich ganz im Gegenteil, grossartig. Also esse ich rohe Eier, weil ich schon laenger rohkoestle und darinnen fuer mich keine Gefahr sehe. Ich habe auch den 3taegigen Durchfall auf die gekochten Eier bekommen, nicht jedoch auf die rohen!

    Ich nehme mir auch immer nur die besten Eier, von Freilandhaltung mit oekologischer Fuetterung, auch wenn man selbst da nicht ganz sicher sein kann, wie die Standards nun wirklich aussehen.

    Auch der Uebergang zum Rohkoesteln ist so eine Sache. Zuerst wird man richtig krank. In dieser Zeit hab' ich unglaublich viel geschlafen, die meisten Krankheiten, die ich hatte, hab ich rueckwaerts abgerollt, wie schon gesagt, bis zu den Wimmerln meiner Gesundheit :) . Aber ich hab' diese Krankheiten nicht so schlimm gefunden, wie sie damals waren. Es war alles sanfter. Jetzt geht's mir nur noch schlecht, wenn ich suendige. Da das zur Zeit leider oefter ist, geht's mir zur Zeit auch nicht so gut. Aber in den naechsten Monaten werd' ich dann ernst machen. Aus! Ich hab' genug von diesem Herumleiden nach Kochkost.

    Uj. Na ja. Spaeter. Werd' versuchen, das am Wochenende zu finden. Weiss nur ungefaehr, wo ich das ganz kurz gesehen habe. Kann nicht mal versprechen, dass ich das sicher wieder finde. Werd' mein bestes tun.

    Ja, der Typ hat einen der haeufigsten US-Namen. Ich hatte das als downloadable File gefunden, kann das Link aber jetzt nicht finden. Wenn ich's noch finde, stell' ich's rein. Aber Titel gibt's:
    Dr. Med. Robert G. Jackson, Nie mehr krank sein, Das Geheimnis langen Lebens, bearbeitet und herausgegeben von Dr. Ralph Bircher, Zuerich.
     
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