Tierarten sterben immer aus und andere kommen wieder. Das haben die 110 Milliarden bisherigen "modernen Menschen" nicht geschafft abzuändern. Das Tier überlebt immer und das größte Tier ist und bleibt der Mensch.
Natürlich sterben immer Tiere aus. Aber es geht um die Raten!
Schau Dir mal in diesem Link
http://globale-allmende.de/umwelt/biosphaere/artensterben_trend
die letzte Graphik an. Die hat
logarithmischen Maßstab!
Selbst wenn nach Deiner Meinung die Menschheit bei 10 Milliarden stagniert oder etwas zurückgeht, dann ist das für die Natur und ihre Geschöpfe
immer noch tödlich.
Wie gesagt, es gab m.W. keine einzige Tierart unserer Größe, die jemals eine Population von 7,2 Milliarden erreichte und nicht nur alle Lebensräume dominierte, sondern sie auch noch vernichtete. Egal, welche Zahlen Du ansetzt, der Mensch hat die Zahl, die umweltverträglich ist, schon lange überschritten.
Der Wolf ist ein ähnlicher Generalist wie der Mensch und entsprechend sehr flexibel, aber selbst er überschritt niemals eine Populationsgröße von wenigen Millionen (so 3...4). Selbst die gigantischen Bisonherden Nordamerikas umfaßten gerade mal 50 Millionen, als der Weiße Mann kam, wovon 1902 noch ganze 23 Tiere übrig blieben. Noch mal: 23 Tiere von einmal 50 Mio.
Dagegen 7,2 Milliarden Menschen, möglicherweise mal 10 Milliarden? Sorry, das sollte doch wohl zu denken geben, denn für die Natur, die Wildnis bleibt da kaum noch Raum, wenn überhaupt. Da wird jeder brauchbare Quadratmeter plattgemacht, die Ozeane leergeplündert, um die Bedürfnisse, nein, die Gier dieser Massen zu befriedigen.
Für mich ist dieses Szenario der absolute Horror, ein Alptraum ohnegleichen, und der Gedanke, wie jetzt schon mit der Natur umgesprungen wird, macht mich seelisch fertig.
LG
Grauer Wolf