Überarbeitung von Kinderbüchern - notwendig oder Zensur?

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Meine schwiegermutter trug immer kopftuch und weil sie auch noch dunkle haare und ein slawisches gesicht hat, da sie von indianern abstammt, wurde sie in kaufhäusern immer in gebrochenen deutsch angeredet, da man sie für eine türkin hielt.

Sie hat dann immer in gestochenem hochdeutsch geantwortet.:D
 
Kenne ich von mir wirklich nicht.




Ja... aber das lange nicht nur wegen Hautfarbe oder Herkunft. Nimm alleine das Thema Schönheit. Es ist bekannt, das eher gutaussehende Menschen leichter einen Job bekommen. Oder Vorurteile über Dicke... keine Disziplin usw. Oder Männer die eher klein sind haben es auch nicht immer leicht. Es gibt tausende Möglichkeiten um Menschen auf irgendeine Art auszugrenzen.

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Jeder hat Schwächen, sind mehr oder weniger schön, können dick oder zu klein sein oder was immer. Du vergisst aber dass auch Schwarze dick, hässlich, zu klein usw, sein können. , und obendrauf auch noch schwarz. Die schwarze Hautfarbe sieht man aber zu erst und solange es Rassisten gibt , ist die schwarze Hautfarbe ein Nachteil. Du scheinst ja keine Vorteile gegen Hautfarbe zu haben, du negierst aber dass es andere gibt die Vorurteile haben.
Wenn jetzt zwei dicke Leute nach Arbeit suchen , einer ist schwarz und der andere ist weiss, ist es wahrscheinlich ( deutschen Statistiken nach)dass der dicke Schwarze länger nach Arbeit suchen muss als der dicke Weisse. Wenn der Weisse dann so tut als ob Rassismus nicht existiert kann er zu dem Schluss kommen, dass der Schwarze sich nicht genug angestrengt hat, dass er zu faul ist usw. , es kann sogar sein dass er seine Meinung auch noch rechtfertigt mit der Begründung dass er ja schliesslich auch Arbeit gefunden hätte obwohl er dick ist. Siehst du wohin dass führt? Wieso glaubst du dass viele Ausländer hier als Sozialmarotzer angesehen werden,obwohl sie nach Arbeit suchen. Ich finde die Einstellung total unfair..obwohl du sie nicht bewusst einnimmst.
 
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Mir ist gerade etwas Interessantes aufgefallen. Und zwar wird ja schnell kritisiert, etwas sei rassistisch und lege das Denken in Rassen nahe und das Rassen bei Menschen nicht existieren. Das Verrückte dabei ist, dass selbst linke Zeitschriften oft genug von Rassen sprechen. Gleichzeitig in einem Rassismus-kritischen Kontext. Beispiele:



Australien: Rassenunruhen gehen weiter
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/australien-rassenunruhen-gehen-weiter-a-389985.html


Seit den Rassenunruhen nach der Festnahme des Schwarzen Rodney King und dem Freispruch seiner weißen Peiniger 1992 reagiert das LAPD empfindlich auf Rassismusvorwürfe.
http://www.fr-online.de/panorama/po...e-einer-verfolgungsjagd,1472782,21796276.html


(...) er hatte noch die Worte der wenige Stunden zuvor im Fernsehen ausgestrahlten Rede Präsident Kennedys im Ohr, in der dieser endlich klar Stellung zugunsten der farbigen Amerikaner und der Gleichberechtigung der Rassen bezogen hatte.
http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/uebersicht/ein-langer-und-steiniger-weg-1.18000048


Welchen Stellenwert hat der Faktor Rasse im heutigen Hollywood?

Es ist immer noch schwierig, entsprechende Geschichten mit afroamerikanischen Themen oder Charakteren zu machen. „Django Unchained“ wird sich da hoffentlich als sehr hilfreich erweisen.
http://www.faz.net/aktuell/feuillet...ist-kein-weisses-genre-mehr-faz-12027273.html




Ich wette, das sobald in diesem Thread irgendwer von Rassen sprechen würde, gäbe es von einigen einen Aufschrei... aber es gibt tausende Artikel von linksliberalen Blättern wo genau das ständig getan wird. Und es fällt nicht mal auf...
 
Mir ist gerade etwas Interessantes aufgefallen. Und zwar wird ja schnell kritisiert, etwas sei rassistisch und lege das Denken in Rassen nahe und das Rassen bei Menschen nicht existieren. Das Verrückte dabei ist, dass selbst linke Zeitschriften oft genug von Rassen sprechen. Gleichzeitig in einem Rassismus-kritischen Kontext. Beispiele:



Australien: Rassenunruhen gehen weiter
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/australien-rassenunruhen-gehen-weiter-a-389985.html


Seit den Rassenunruhen nach der Festnahme des Schwarzen Rodney King und dem Freispruch seiner weißen Peiniger 1992 reagiert das LAPD empfindlich auf Rassismusvorwürfe.
http://www.fr-online.de/panorama/po...e-einer-verfolgungsjagd,1472782,21796276.html


(...) er hatte noch die Worte der wenige Stunden zuvor im Fernsehen ausgestrahlten Rede Präsident Kennedys im Ohr, in der dieser endlich klar Stellung zugunsten der farbigen Amerikaner und der Gleichberechtigung der Rassen bezogen hatte.
http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/uebersicht/ein-langer-und-steiniger-weg-1.18000048


Welchen Stellenwert hat der Faktor Rasse im heutigen Hollywood?

Es ist immer noch schwierig, entsprechende Geschichten mit afroamerikanischen Themen oder Charakteren zu machen. „Django Unchained“ wird sich da hoffentlich als sehr hilfreich erweisen.
http://www.faz.net/aktuell/feuillet...ist-kein-weisses-genre-mehr-faz-12027273.html




Ich wette, das sobald in diesem Thread irgendwer von Rassen sprechen würde, gäbe es von einigen einen Aufschrei... aber es gibt tausende Artikel von linksliberalen Blättern wo genau das ständig getan wird. Und es fällt nicht mal auf...


Stimmt. Das liegt daran, die "linksliberalen Blätter" gehören ja auch zur Familie und können somit nicht ausgegrenzt werden wie unsereins.
 
"Man" sagt nicht heterosexuell. Das wird nur "dann" abverlangt, wenn es um Papiere geht, doch in Gesprächen über solche Themen kommen sehr selten solchartige Begriffe.

Da heißts dann Homo oder Hetero, Lesbisch oder Schwul oder Transe und anderes (Das ist keine Spitzfindigkeit sondern weils kürzer und nicht so schwerlastig ist)

Also mich interessiert die sexuelle Ausrichtung eines anderen Menschen dann, wenn ich mit dem Sex machen will oder als potentiellen Beziehungspartner sehe... aber ok. :confused:
 
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Jeder hat Schwächen, sind mehr oder weniger schön, können dick oder zu klein sein oder was immer. Du vergisst aber dass auch Schwarze dick, hässlich, zu klein usw, sein können. , und obendrauf auch noch schwarz. Die schwarze Hautfarbe sieht man aber zu erst und solange es Rassisten gibt , ist die schwarze Hautfarbe ein Nachteil. Du scheinst ja keine Vorteile gegen Hautfarbe zu haben, du negierst aber dass es andere gibt die Vorurteile haben.
Wenn jetzt zwei dicke Leute nach Arbeit suchen , einer ist schwarz und der andere ist weiss, ist es wahrscheinlich ( deutschen Statistiken nach)dass der dicke Schwarze länger nach Arbeit suchen muss als der dicke Weisse. Wenn der Weisse dann so tut als ob Rassismus nicht existiert kann er zu dem Schluss kommen, dass der Schwarze sich nicht genug angestrengt hat, dass er zu faul ist usw. , es kann sogar sein dass er seine Meinung auch noch rechtfertigt mit der Begründung dass er ja schliesslich auch Arbeit gefunden hätte obwohl er dick ist. Siehst du wohin dass führt? Wieso glaubst du dass viele Ausländer hier als Sozialmarotzer angesehen werden,obwohl sie nach Arbeit suchen. Ich finde die Einstellung total unfair..obwohl du sie nicht bewusst einnimmst.

Klar, so etwas kann passieren, so etwas kommt vor. Und was soll Deiner Meinung nach geschehen. Eine Quote für dicke Schwarze?
 
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Australien: Rassenunruhen gehen weiter
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/australien-rassenunruhen-gehen-weiter-a-389985.html


Seit den Rassenunruhen nach der Festnahme des Schwarzen Rodney King und dem Freispruch seiner weißen Peiniger 1992 reagiert das LAPD empfindlich auf Rassismusvorwürfe.
http://www.fr-online.de/panorama/po...e-einer-verfolgungsjagd,1472782,21796276.html


(...) er hatte noch die Worte der wenige Stunden zuvor im Fernsehen ausgestrahlten Rede Präsident Kennedys im Ohr, in der dieser endlich klar Stellung zugunsten der farbigen Amerikaner und der Gleichberechtigung der Rassen bezogen hatte.
http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/uebersicht/ein-langer-und-steiniger-weg-1.18000048


Welchen Stellenwert hat der Faktor Rasse im heutigen Hollywood?

Es ist immer noch schwierig, entsprechende Geschichten mit afroamerikanischen Themen oder Charakteren zu machen. „Django Unchained“ wird sich da hoffentlich als sehr hilfreich erweisen.
http://www.faz.net/aktuell/feuillet...ist-kein-weisses-genre-mehr-faz-12027273.html




Ich wette, das sobald in diesem Thread irgendwer von Rassen sprechen würde, gäbe es von einigen einen Aufschrei... aber es gibt tausende Artikel von linksliberalen Blättern wo genau das ständig getan wird. Und es fällt nicht mal auf...

Das Usus-Eingangsgespräch bei erstem privaten (oft auch beruflichen) Treffen (insider-smalltalk quasi) bei Amis, Diplomaten und Mitarbeitern von Internationalen Organisationen ist: woher kommst du? ganz ohne rassen, rassismus, etc...
Im Mitteleuropa die gleiche Frage eine Gratwanderung...oft im besten Fall.
 
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