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Musikuss
Guest
Ich bin total dageben und habe das hier im Forum auch schon mehrere Male kundgetan. Mein Mann musste auch mal einen Intergrationskurs mitmachen und dort wurde ihm nicht nur Deutsch beigebracht, es ging auch im bestimmte Sitten und Verhaltungsweisen an denen man sich anpassen sollte, sonst wären die Deutschen beleidigt. Wir waren ziemlich empört. Und es ist genau diese Arroganz und dieser Zwang dass dem ganzen Intergretionsthema einen schlechten Beigeschmack gibt. Man kann keinen dazu zwingen Deutscher zu sein und seine eigenen Herkunft zu ignorieren.
Ich war 37 Jahre lang in den US und habe in schwarzen, mexikanischen, lateinamerikansichen und jüdisch orthodoxen Gegenden gewohnt und keiner hat mich dazu aufgefordert mich irgentwie anzupassen. Keiner hat mich abgelehnt sondern herzlichst empfangen. Und sie da..da kein Zwang besteht , passen sich die Menschen gerne an, es kommt von alleine. Und die Anpassung bezieht sich auch nur auf öffentliche Orte wie im Arbeitsplatz usw, privat geht man seineen eigenen Sitten und Gebräuchen nach und dem anderen ist es egal. Natürlich liegt es auch daran dass es ''den Amerikaner'' an sich gar nicht gibt, da Amerika eben ein Einwanderungsland ist. Weiss nicht ob sich die Europäer je an die Idee der Zuwanderung gewöhnen können.
Früher oder später werden sie das müssen. Die Deutschen werden auch damit irgend wann klar kommen müssen, dass es eine "ausländische" Regierung in Deutschland gibt. Es ist eigentlich nur die Frage, wann das passieren wird?
Und selbst wenn man künstlich versuchen würde, die Zuwanderung aufzuhalten, bei der stetig steigenden Geburtenrate weltweit und dem Bedarf an fruchtbaren Böden und Wasser, wird das Land gebraucht werden. Glaube nicht, dass sich das aufhalten lässt, es sei den, eine Kathastrophe bricht herein und wirft die Menschheit zurück.
Ansonsten: In 200 Jahren ist Deutschland ein völlig anderes geworden.
