Überarbeitung von Kinderbüchern - notwendig oder Zensur?

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Ist doch simpel, Du wendest im Zweifel die offiziell erlaubte Bezeichnung an und im Kontakt, wenn dir dein Gegenüber sagt, er mag das Wort nicht, sondern lieber ein anderes, benutzt Du eben das.

Oder brichst Du dir dabei einen ab?

Also mir gibt der Link von Lucia und auch die Reaktion von Tor, der mir Antwort gab, Sicherheit, die ich bis dahin nicht hatte.

Mal abgsehen davon, wie häufig kommt es im RL vor, sich auf die Hautfarbe eines Menschen beziehen zu müssen? Meist sind das doch dann konkrete Diskussionen um ein Thema, dann darf ich selbstverständlich feststellen, unter Verwendung des Wortes auf das sich allgemein verständigt wurde, dass z. B. soundsoviele Schwarze, Moslems, Weiße, Deutsche dieses und jenes gemacht haben, wenn es denn tatsächlich so ist.

Das es immer wieder Leute gibt, die dieses Thema für sich ausbeuten und bis zur Unkenntlichkeit verdrehen, darfst du dann gerne ignorieren. :)

LG
Any


Möchte ich mal hervorheben , super Kommentar .

;)
 
Vielleicht sollten die Deutschen dann auch einen Kurs nehmen um besser zu verstehen wie andere Kulturen ticken . Viele interkulturellen Probleme würden sich dann auflösen.

Wieviele Kurse sollte denn ein Deutscher besuchen, damit er alle Einwanderer der unterschiedlichsten Länder versteht? :confused:
Wir leben hier in Deutschland, es gibt hier gewachsene Werte.

Wer sich für bestimmte andere Kulturen interessiert (aber hier lebt), wird sich kundig machen. Aber es ist wahrscheinlich unmöglich, alle Kulturen aller Einwanderer zu studieren. Wie soll das gehen?
Wenn jemand (z.B. ein Deutscher) auswandert, sollte er sich auf jeden Fall erkundigen, wie die Menschen in seiner neuen Heimat denken. Ist das zu viel verlangt, wenn man in ein anderes Land geht?
 
Sry aber dein Link ist ziemlich schwach und nicht unbedingt zwingend notwendig lesenswert . Er sagt unter anderem aus das man ein Rassist ist wenn man findet das Schwarze bessere Musik machen .

Ich finde das dunkelhäutige Menschen die Künstler sind um Häuser bessere Musik machen als Hellhäutige Künstler . Ich beschäftige mich viel mit Musik bin bei einer Band uhm joa ...vondaher ;)

Man sagt ja auch dass dunkelhäutige Menschen mehr Rhythmus haben als Weisse und deshalb besser tanzen können. Weiss nicht ob das stimmt oder nicht, auf alle Fälle habe ich aber auch schon beobachtet dass Dunkelhäutige Menschen mit ihren Kindern auch so allgemein mehr tanzen und das Tanzen vom Babyalter an schon fördern . Für Weisse ist das überhaupt nicht wichtig und sie würden es vielleicht sogar 'albern' finden. Mehr Übung macht bessere Tänzer. Kann also sein dass es nicht angeboren, sondern kulturell bedingt ist., oder beides. Man könnte fragen was kam erst, das Huhn oder das Ei:)
 
Vielleicht habe ich hier den falschen Eindruck bekommen und liege hier total daneben mit meiner Meinung, aber ich kenne nicht viele Leute hier in Deutschland die überhaupt an andere Kulturen interessiert sind. Auch wenn sie im Urlaub ins Auland fahren, buchen sie ein Hotel wo andere Deutsche sind, wo das Essen auf deutsch eingerichtet ist. Wenn ich dann nachfrage wie sie die Einheimischen finden, höre ich meistens dass sie keine getroffen haben, da das Hotelgrundstück und der Strand mit einem grossen Zaun umzogen war und EInheimische dort nicht erlaubt waren. Und dieses ''Urlaubskonzept'' ist mir total fremd. Ich würde ins Ausland fahren gerade UM andere Kulturen kennenzulernen, andere Sprachen zu lernen...wenn ich nur in der Sonne liegen will, würde ich zu Hause bleiben anstatt von anderen Menschen in anderen Ländern zu verlangen alles auf mich einzustellen.:confused:

Du hast Recht. Es gibt diese Deutschen, die an der Costa Brava möglichst ihr bayrisches Hendl essen wollen, die sich im Ausland auf keine wirklichen Begegnungen mit Menschen und der dortigen Kultur einlassen. Da frage ich mich auch, warum die überhaupt in ein anderes Land reisen, wenn sie nicht einmal Interesse an dem, was dort ist, haben.
Die Einheimischen können allerdings (in diesem Fall) froh sein, dass diese Deutschen unter sich bleiben - und das Hotelgelände nicht verlassen. So werden sie wenigstens mit von dieser Art Rücksichtslosigkeit verschont (ausser den Hotelangestellten - die tun mir schon ein wenig leid).
 
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Wieviele Kurse sollte denn ein Deutscher besuchen, damit er alle Einwanderer der unterschiedlichsten Länder versteht? :confused:
Wir leben hier in Deutschland, es gibt hier gewachsene Werte.

Wer sich für bestimmte andere Kulturen interessiert (aber hier lebt), wird sich kundig machen. Aber es ist wahrscheinlich unmöglich, alle Kulturen aller Einwanderer zu studieren. Wie soll das gehen?
Wenn jemand (z.B. ein Deutscher) auswandert, sollte er sich auf jeden Fall erkundigen, wie die Menschen in seiner neuen Heimat denken. Ist das zu viel verlangt, wenn man in ein anderes Land geht?

Ich wollte nur sagen dass der Respekt vor anderen Kulturen von beiden Seiten kommen sollte. Wenn man andere Kulturen total ablehnt und ihnen überhaupt nicht entgegen kommt, kommt es nicht so gut bei Ausländern an und sie werden sich dementsprechend auch nicht so gerne an die deutsche Kultur anpassen. Ist ja auch so mit der deutschen Sprache. Ich sehe dass bei meinem Mann immer. Er gibt sich ehrlich Mühe und hat auch schon eine Menge gelernt,aber anstatt dass mal auszusprechen werden nur auf die Fehler hingewiesen und er wird unterbrochen und berichtigt. Ich finde solange man ihn versteht braucht nicht immer berichtigt werden.
Obwohl ich Deutsche bin, werde ich von Deutschen als Holländerin kategorisiert, da ich einen Akzent habe wegen meiner langen Abwesenheit. Und ganz egal was wir machen, wir sind einfach nicht deutsch genug. Auch wird spekuliert wovon wir leben. Die anderen sehen nur dass wir nicht arbeiten, sie wissen nicht das mein Mann seine eigene Rente hat und nehmen wohl an dass wir Von Harz IV leben, manche Nachbarn haben sogar anderen erzählt dass wir hier nichts zu suchen haben.
Ich denke deshalb, viele sehen das ganze Thema viel zu einseitig, da sie nicht die gleichen Erfahrungen gemacht haben. Wenn ich als deutsche Staatsangehörige so etwas erlebe, kann ich mir gut vorstellen wie es um einen echten Ausländer steht und was der alles zu hören bekommt.
 
Ich wollte nur sagen dass der Respekt vor anderen Kulturen von beiden Seiten kommen sollte. Wenn man andere Kulturen total ablehnt und ihnen überhaupt nicht entgegen kommt, kommt es nicht so gut bei Ausländern an und sie werden sich dementsprechend auch nicht so gerne an die deutsche Kultur anpassen. Ist ja auch so mit der deutschen Sprache. Ich sehe dass bei meinem Mann immer. Er gibt sich ehrlich Mühe und hat auch schon eine Menge gelernt,aber anstatt dass mal auszusprechen werden nur auf die Fehler hingewiesen und er wird unterbrochen und berichtigt. Ich finde solange man ihn versteht braucht nicht immer berichtigt werden.
Obwohl ich Deutsche bin, werde ich von Deutschen als Holländerin kategorisiert, da ich einen Akzent habe wegen meiner langen Abwesenheit. Und ganz egal was wir machen, wir sind einfach nicht deutsch genug. Auch wird spekuliert wovon wir leben. Die anderen sehen nur dass wir nicht arbeiten, sie wissen nicht das mein Mann seine eigene Rente hat und nehmen wohl an dass wir Von Harz IV leben, manche Nachbarn haben sogar anderen erzählt dass wir hier nichts zu suchen haben.
Ich denke deshalb, viele sehen das ganze Thema viel zu einseitig, da sie nicht die gleichen Erfahrungen gemacht haben. Wenn ich als deutsche Staatsangehörige so etwas erlebe, kann ich mir gut vorstellen wie es um einen echten Ausländer steht und was der alles zu hören bekommt.

... und weil jeder hier gewiss seine ureigenen Erfahrungen gemacht hat (in Deutschland/ Österreich/ in anderen Ländern als Deutsche(r)/ als Ausländer(in)) gilt es, von diesen ganz persönlichen Erfahrungen weg zumindest einen Schritt weiter zu kommen.

Ich bin Deutsche mit deutschen Vorfahren, sehe aber nicht so aus und habe massive Repressalien sowohl von Deutschen als auch anderen erlebt.
Mein "Feindbild" müßte somit in alle Richtungen gehen, tut es aber nicht.

Ich sehe nur Menschen, die aus zahlreichen Gründen Abstand voneinander nehmen, bei denen sich dieser Abstand (u.a. aufgrund persönlicher Erfahrungen und diesbzgl. Verallgemeinerungen und persönlicher "Ableitungen") immer weiter zementiert.
Jeder (auch noch so gut- oder schlechtgemeinte) "erhobene Zeigefinger" vergrößert diesen Abstand immer weiter.
 
Ich wollte nur sagen dass der Respekt vor anderen Kulturen von beiden Seiten kommen sollte. Wenn man andere Kulturen total ablehnt und ihnen überhaupt nicht entgegen kommt, kommt es nicht so gut bei Ausländern an und sie werden sich dementsprechend auch nicht so gerne an die deutsche Kultur anpassen. Ist ja auch so mit der deutschen Sprache. Ich sehe dass bei meinem Mann immer. Er gibt sich ehrlich Mühe und hat auch schon eine Menge gelernt,aber anstatt dass mal auszusprechen werden nur auf die Fehler hingewiesen und er wird unterbrochen und berichtigt. Ich finde solange man ihn versteht braucht nicht immer berichtigt werden.
Obwohl ich Deutsche bin, werde ich von Deutschen als Holländerin kategorisiert, da ich einen Akzent habe wegen meiner langen Abwesenheit. Und ganz egal was wir machen, wir sind einfach nicht deutsch genug. Auch wird spekuliert wovon wir leben. Die anderen sehen nur dass wir nicht arbeiten, sie wissen nicht das mein Mann seine eigene Rente hat und nehmen wohl an dass wir Von Harz IV leben, manche Nachbarn haben sogar anderen erzählt dass wir hier nichts zu suchen haben.
Ich denke deshalb, viele sehen das ganze Thema viel zu einseitig, da sie nicht die gleichen Erfahrungen gemacht haben. Wenn ich als deutsche Staatsangehörige so etwas erlebe, kann ich mir gut vorstellen wie es um einen echten Ausländer steht und was der alles zu hören bekommt.

Das sind sicher sehr bittere Erfahrungen, aber es ist m.A.n. auch für Euch selbst ein Fehler daraus zu weitreichende Schlüsse zu ziehen. Denn das alles gibt es ja durchaus auch umgekehrt. Ich bin selbst kein Ausländer, daher kann ich nicht aus ganz persönlicher Erfahrung sprechen, aber zumindest insofern als das in dem Dorf in dem ich aufwuchs ein Asylantenheim "eröffnet" wurde. Und abgesehen davon das es wohl in jedem Dorf mal den ein oder anderen Spinner gibt, wurden die da super empfangen. Ich war zu der Zeit (Anfang 90er) 12...13...14... und die Dorfkinder und die Ausländerkinder spielten alle zusammen. Ich war dort oft zum Tischtennis spielen, hab auch mal da gegessen und v.a. eine jugoslawische Familie wurden enge Freunde meiner Familie und kommen jetzt noch zu allen wichtigen Familienfeiern. Die sind sogar richtig durchgestartet... gute Jobs, Kids studiert usw.

Es gab auch die düsteren Kapitel, etwa Abschiebungen... das morgens eine Familie innerhalb von 2 Stunden verschwunden war. Morgens kamen die Bullen und weg waren sie. Aber die Menschen in "meinem" Dorf waren zum größten Teil sehr aufgeschlossen und sehr hilfsbereit. Denn die Asylanten kamen zuerst mal mit seeehr wenig, waren echte Flüchtlinge. Und abgesehen davon das sie auf zu engem Raum leben mussten wurden sie gut versorgt, auch vom Dorf. Irgendwann tauchten mal echte Nazis auf... die wurden vertrieben.

Will damit sagen: Es gibt auch viele Ausländer die in Deutschland durchaus gute Erfahrungen machen. Sicherlich nicht komplett ohne Schwierigkeiten, aber die von einer Mehrheit offen empfangen werden und denen mehr als nur eine Chance gegeben sondern wirklich Hilfe angeboten wird, ohne das sie darum bitten mussten, und so aufrichtig gemeint, so dass sie sie annehmen konnten.

Bei dem Thema gibt es einfach alles.
 
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Und wenn wir schon dabei sind: auch ich habe schon schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht. Sind deswegen alle Menschen schlecht?

Ja, genau. Kann man sagen, dass man wegen den Äusserlichkeiten oder den Eigenschaften oder dem Geruch dieser Menschen, die einen fortan triggern, zum Rassisten wurde? Ich denke, nein, das ist nicht so. Es sind und bleiben einfach persönliche Erfahrungswerte.
 
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