Überarbeitung von Kinderbüchern - notwendig oder Zensur?

Sicher... so gesehen gibt es dann auch Milliarden unterschiedlicher Rassen. Allerdings sind wir Menschen nun mal so das wir kategorisieren. Wir teilen die Welt begrifflich ein. Mal mehr und mal weniger präzise, mal mehr und mal weniger abgrenzend und oft genug sogar sehr urteilend. Nicht selten sind die Urteile aber auf der Seite jener, die mit einem Begriff sofort irgendetwas Negatives assoziieren.

mir gings jetzt nur um den Begriff Mischling.
Ich bin bislang schlicht nie auf die Idee gekommen, einen Menschen nach Tierzuchtkategorien zu benennen.
Welche Vorfahren jemand hat, ist mir ehrlich gesagt völlig wumpe.
Und falls das in irgendeinem Zusammenhang bedeutsam/interessant wäre, würde ich halt die Herkunft erfragen/nennen.

Daß ich dir ganz bestimmt keinen Rassismus unterstelle, ist hoffe ich klar.

Und ja... manchen Russen sieht man den mongolischen Einschlag (dar man "Einschlag" sagen?) ja auch an und ich würde sowieso nicht zu jemandem "Hey... Du Mischling" sagen. Aber so wie ich den Begriff verwandte war er nicht nur auf Menschen mit afrikanischen Vorfahren bezogen, sondern auf Menschen deren Vorfahren eben von vielen verschiedenen Kontinenten stammen.
siehe oben...ich versteh halt nicht ganz, wozu es diesen Begriff überhaupt braucht.

Wenn es um äußere Merkmale geht, dann gibt es Menschen, denen man locker drei verschiedene Kontinente ansieht. Weißt Du was bei dem Thema ein bisschen seltsam ist? Wenn man sagt "Ist ein Schwarzer" dann kommen einige und erklären, dass Obama ja genauso ein "Weißer" ist, oder Halle Berry, da ja auch weiße Vorfahren existieren. Zu sagen "Obama ist ein Weißer" würde ihm aber sicherlich gar nicht gerecht, denn dafür ist seine Haut zu dunkel und das würde einem sofort den Vorwurf einbringen, man wolle da jemanden "weiß machen", weil man wahrscheinlich nicht damit klarkommt das die USA einen weiß-schwarzen Präsidenten haben. Man könnte jetzt sagen, seine Mutter ist weiß, sein Vater schwarz. Wenn man sich wirklich anschaut wie seine Herkunft ist, dann ist die sehr "vermischt"... Mutter hat irische, deutsche, englische Vorfahren, Vater kommt aus Kenia und gehört den "Luo" an. Geboren ist Obama Honolulu, Hawaii. Und es gibt gerade in den USA Menschen, denen man ansieht, dass es da z.B. europäische, afrikanisch, indianische Vorfahren gibt. Oder asiatische, europäische, lateinamerikanische usw. Und da gibts nicht einen Begriff der dem gerecht wird.
eben und Mischling erst recht nicht, wie man an deiner Auflistung von Obamas Vorfahren sieht :) da wäre das Wort Pudding genauso beschreibungsgenau

Worauf ich hinaus will ist: Es kann einem bei dieser Diskussion aus absolut allem ein Strick gedreht werden.
nicht unbedingt....also Jain.

Genau das meine ich ja. Was ist denn Deiner Ansicht nach angemessen, wenn jemand deutsche, lateinamerikanische und afrikanische Wurzeln hat? Soll ich Deiner Ansicht nach lieber "Schwarzer" sagen oder "Weißer" oder nen Stammbaum posten?
ich bin zu doof die Frage zu verstehen, da du die Antwort doch gleich mitlieferst...jemand hat deutsche, lateinamerikanische und afrikanische Wurzeln oder andere...etc..

Oh je... leider kenne ich nicht alle Namen der ganzen Amerikaner von denen ich sagte, das sie eben nicht einfach schwarz sind, auch nicht weiß, sondern eben "wild durchgemischt"... Ich denke, die werden es mir verzeihen. Vor kurzem erst sah ich eine Talkshow.. (Tietjen und irgendwer), wo eine junge Frau über sich selbst sagte "Ich bin ein wilder Mix" und versucht wurde an sichtbaren Merkmalen die Herkunft der Vorfahren zu erraten. Es gibt auch eine Folge bei Bill Cosby, wo die ganze Familie die Herkunft einer Lehrerin zu erraten versucht... und die hat in der Serie afrikanische, indianische und irische Vorfahren wenn ich mich richtig erinnere. Und die USA sind voll von Menschen auf die Ähnliches zutrifft.
siehe oben

Der Punkt ist: Es gibt offensichtlich kein Wort das man dann sagen darf und das dasselbe ausdrückt, nämlich das jemand Vorfahren von mehreren Kontinenten hat und das auch sichtbar ist.
du antwortest dir schon wieder selbst :D
ich wiederhole mich: das Wort *Mischling* sagt nix Konkretes aus und ist daher schlicht überflüssig.

Ja... stimme ich Dir zu. Und ich sagte ja auch, das mir das Wort "Mischling" nicht wirklich gefällt. Das Wort "Mulatte" gefällt mir aber noch weniger, ist auch für das was ich sagen wollte gar nicht zutreffend, weil es eben nicht nur um Menschen geht, die auch afrikanische Vorfahren haben. Und bisher konnte mir niemand eine Alternative nennen...
s.o. es gibt kein Alternativ-Ein-Wort, weil das genauso schwammig wäre.

Und ich kann nur über mich sprechen, aber mein Umgang mit Menschen verschiedenster Herkunft war immer schon entspannt... ich bin ja schon so aufgewachsen. Und dieses ganze "man sollte äußere Unterschiede gar nicht betonen" halte ich für Blödsinn.
noch mal zurück zu meinem Beispiel mit Kunden....

ich sag dann schon mal, bevor der eine oder andere Spezie mit Kopftuchträgerin, Schwatter, Ölauge oder sonstwas loslegen kann...*meinen Sie den Kunden an der Vitrine, im blauen Mantel, an der Treppe* usw.

Der erstaunte Blick is göttlich.

So wird mir nämlich sonst nen vermeintlich *teutscher* Kunde *gezeigt* - geht doch (obwohl der vielleicht in der 5-10. Generation vorher was auch immer für Vorfahren hatte.)

Wir müssen das auch nicht totquatschen. Mir gehts nur darum, für sich selbst ab und an mal Begriffe zu hinterfragen, die man halt gewohnt ist und die für einen anderen Menschen arg diskriminierend sein können.

Und ich habe keine Lust hier nen pseudo-kreativen Krampfkurs in Formulierungen zu besuchen, der von sehr unterschiedlichen Mentoren geleitet wird, die je nach Bedarf schon etwas finden werden.
daß man alles ganz furchtbar übertreiben kann, is klar.
 
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Meist sind das doch dann konkrete Diskussionen um ein Thema, dann darf ich selbstverständlich feststellen, unter Verwendung des Wortes auf das sich allgemein verständigt wurde, dass z. B. soundsoviele Schwarze, Moslems, Weiße, Deutsche dieses und jenes gemacht haben, wenn es denn tatsächlich so ist.

ich warte immer noch ganz gespannt auf nen Beitrag von dir wie z.B. *3 Christen haben ne Bank überfallen*
:lachen:

aber bis es dazu kommt, müssen die wahrscheinlich Kreuze und Rosenkränze vor der Überwachungskamera schwenken.
Bei anderen reicht halt grundsätzlich das Herkunftsland und nen Bart.
Das es immer wieder Leute gibt, die dieses Thema für sich ausbeuten und bis zur Unkenntlichkeit verdrehen, darfst du dann gerne ignorieren. :)

LG
Any

also ich find das alles sehr erkenntlich... :D
 
Das sind sicher sehr bittere Erfahrungen, aber es ist m.A.n. auch für Euch selbst ein Fehler daraus zu weitreichende Schlüsse zu ziehen.

Den Schluss den wir gezogen haben, ist nicht dass alle Deutsche Rassisten sind oder dass alle Deutsche es Ausländer schwer machen, sondern dass Deutsche sehr kritisch zu sein scheinen, nicht nur in Bezug auf andere, sondern auch mit sich selbst. Wieso muss man es sich so schwer machen? Und auch dass die deutsche Gesellschaft eine sehr geschlossene Gesellschaft ist, die es nicht nur AUsländern aber auch für jeden der anders ist sehr schwer macht Anschluss zu finden, in jeder Beziehung nicht nur im persönlichen Bereich. Natürlich treffen wir auch nette Leute, aber es ist schwer sich mit anderen anzufreunden. Jeder kann von eine Erfolgsgeschichte erzählen wo eine ausländische Familie es trotzdem geschafft hat, ich spreche aber von dem ganzen Puzzle , nicht nur einzelnen Teilen. Ich bin davon überzeugt dass wenn man im Umgang mit anderen etwas lockerer und offener und nicht so misstrauisch wäre, dann würde es auch nicht diese schwer sein sich anzupassen. Denn wieso sollte man sich anpassen wenn immer nur gemeckert wird.
 
mir gings jetzt nur um den Begriff Mischling.
Ich bin bislang schlicht nie auf die Idee gekommen, einen Menschen nach Tierzuchtkategorien zu benennen.
Welche Vorfahren jemand hat, ist mir ehrlich gesagt völlig wumpe.
Und falls das in irgendeinem Zusammenhang bedeutsam/interessant wäre, würde ich halt die Herkunft erfragen/nennen.

Daß ich dir ganz bestimmt keinen Rassismus unterstelle, ist hoffe ich klar.
Ja... hab ich nicht angenommen.

Nur, was den Begriff angeht, noch mal: Sprache funktioniert zusammenfassend. Begriffe sind immer nur Symbole die Realität abbilden sollen. Realität wird dabei mal mehr und mal weniger zusammengefasst, mal mehr und mal weniger in "Einzelteile" zerlegt. Das zu tun ist ganz natürlich. Wir sagen zu einer Einkaufstüte voll mit Brot, Wurst, Käse, Butter, Äpfeln, Birnen, Salat etc. einfach "Lebensmittel"...

So funktioniert Sprache. Und das machen wir auch bei Menschen. Eine der ersten Fragen wenn Menschen sich kennenlernen ist z.B. "Woher kommst Du?" Antwort z.B. "Berlin" usw. Das ist alles vollkommen natürlich. Wir haben auch Begriffe die unterschiedliche "Rassen" zumindest nahelegen und bisher auch unter political-corectness-Maßstäben noch benutzt werden... etwa "Schwarze". Aber wir haben offensichtlich keinen Begriff für Menschen deren Herkunft sehr gemischt ist.

Und es wurde hier auch schon argumentiert, der Begriff "Schwarzer" sei unpräzise... weil da eben auch weiße Vorfahren existieren, dann müsste es doch eigentlich erwünscht sein, einen Begriff zu finden, der sowohl als ein Überbegriff dienen kann, als auch eine präzisere Beschreibung möglich machen würde. Denn wenn man von Menschen als Mehrzahl spricht... dann darf man offensichtlich sagen "die Schwarzen", "die Weißen"... das ist ja alles eher unpräzise, trotzdem darf das gesagt werden. Aber ein Begriff der die Realität doch weit besser abbilden würde und trotzdem als Überbegriff dienen könnte... den gibts anscheinend nicht, zumindest nicht unter political-corectness-Maßstäben.

Findest Du das nicht auch ein bisschen seltsam?

Du sagst, welche Vorfahren jemand habe sei Dir egal, aber das ist ja lange nicht allen egal. Vielen ist es sogar sehr wichtig. Auch für z.B. Zeitungsartikel wäre es eigentlich sinnvoll... denn die verwendeten Begriffe sind ja sehr unpräzise. Obama ist da ständig ein Schwarzer. Halle Berry ist ständig eine Schwarze.

Und diese Begriffe werden ja nur deshalb "kontaminiert" und gelten dann als rassistisch weil sie irgendwelche Assoziationen auslösen. Du denkst dann z.B. gleich an Tiere. Dabei gibt es hunderte von Begriffen, vielleicht Tausende, die sowohl zur Beschreibung von Menschen als auch von Tieren benutzt werden und niemand hat ein Problem damit.

Letztlich ist diese sprachliche Grenze definitiv kein Vorteil.






siehe oben...ich versteh halt nicht ganz, wozu es diesen Begriff überhaupt braucht.
Siehe oben.


eben und Mischling erst recht nicht, wie man an deiner Auflistung von Obamas Vorfahren sieht :) da wäre das Wort Pudding genauso beschreibungsgenau
Quatsch...


ich bin zu doof die Frage zu verstehen, da du die Antwort doch gleich mitlieferst...jemand hat deutsche, lateinamerikanische und afrikanische Wurzeln oder andere...etc..
Noch mal: Wir benutzen die Bezeichnung "Schwarze" oder "Weiße" als Überbegriffe. Wenn es um eine einzelne Person geht spricht ja gar nichts dagegen auch möglichst präzise zu sein wenn es um das Thema geht. Es gibt aber eben sehr viele Menschen mit sehr unterschiedlichen Varianten der Herkunft. Und ich verstehe die Logik schon nicht, das es politisch korrekt ist Schwarze zu sagen aber jeder präzisere Begriff rassistisch sein soll.



du antwortest dir schon wieder selbst :D
ich wiederhole mich: das Wort *Mischling* sagt nix Konkretes aus und ist daher schlicht überflüssig.
Und das Wort "Schwarzer"? Was ist daran besser? Lieber auch streichen?



s.o. es gibt kein Alternativ-Ein-Wort, weil das genauso schwammig wäre.
Und das Wort "Schwarzer"? Was ist daran besser? Ist das nicht noch schwammiger?




Wir müssen das auch nicht totquatschen. Mir gehts nur darum, für sich selbst ab und an mal Begriffe zu hinterfragen, die man halt gewohnt ist und die für einen anderen Menschen arg diskriminierend sein können.
Ja... sind wir absolut einer Meinung. Es macht aber auch Sinn zu hinterfragen wie es dazu kommt, dass Begriffe unmöglich werden oder es sprachliche Begrenzungen gibt, die dann dazu führen das politisch-korrekte, aber in der Sache eben nicht wirklich korrekte Begriffe benutzt werden.

Und es macht auch Sinn zu hinterfragen, ob nicht genau diese Art Rassismus sogar fördert. Denn wie ich oben zu erklären versuchte ist es normal das wir in Kategorien denken und uns auch so ausdrücken. Denken und Kommunikation funktioniert nur so. Einen wichtigen Bereich des Lebens, nämlich Herkunft von Menschen, eher diffus zu verwischen, ist auch eine Form von Kommunikation. Denn es vermittelt sich ja wenn gewisse Bereiche eines Themas fast zwanghaft ausgespart werden, drumherumformuliert werden muss. Und dieser Thread hier hat schon einige Beispiele zu bieten an Drumherumformulierungen.


daß man alles ganz furchtbar übertreiben kann, is klar.
Ich finde das nicht übertrieben. Denn nicht nur in diesem Thema gibt es solche Differenzen. Und würde man die eigenen Möglichkeiten der Kommunikation ständig der Sorge opfern, das andere irgendwelche Schlussfolgerungen ziehen könnten die ziemlich weitreichend sind (Rassist, Antisemit, Sexist etc.) bleiben all diese Themen zu einem gewissen Teil unausgesprochen. Und das kann nicht konstruktiv sein.
 
Den Schluss den wir gezogen haben, ist nicht dass alle Deutsche Rassisten sind oder dass alle Deutsche es Ausländer schwer machen, sondern dass Deutsche sehr kritisch zu sein scheinen, nicht nur in Bezug auf andere, sondern auch mit sich selbst. Wieso muss man es sich so schwer machen? Und auch dass die deutsche Gesellschaft eine sehr geschlossene Gesellschaft ist, die es nicht nur AUsländern aber auch für jeden der anders ist sehr schwer macht Anschluss zu finden, in jeder Beziehung nicht nur im persönlichen Bereich. Natürlich treffen wir auch nette Leute, aber es ist schwer sich mit anderen anzufreunden. Jeder kann von eine Erfolgsgeschichte erzählen wo eine ausländische Familie es trotzdem geschafft hat, ich spreche aber von dem ganzen Puzzle , nicht nur einzelnen Teilen. Ich bin davon überzeugt dass wenn man im Umgang mit anderen etwas lockerer und offener und nicht so misstrauisch wäre, dann würde es auch nicht diese schwer sein sich anzupassen. Denn wieso sollte man sich anpassen wenn immer nur gemeckert wird.

Um ehrlich zu sein kommst Du selbst mir aber nicht gerade locker und offen und "nicht-misstrauisch" vor.

Was meinst Du denn mit "anpassen"? Inwiefern wäre Anpassung denn nötig bzw. inwiefern lebt Ihr denn so anders als Deutsche was in irgendeiner Form abgrenzend wirken könnte?
 
Ja... hab ich nicht angenommen.

Nur, was den Begriff angeht, noch mal: Sprache funktioniert zusammenfassend.

ja, aber man kann sich ja auch differenziert ausdrücken.

Und stimmt...Schwarzer/Weißer hat auch was von Pudding.

hellcreme Schwarzer
dunkelcreme Schwarzer
schokocreme Schwarzer
capuccino Schwarzer

alternativ dazu diverse Käsesorten für Weiße

camember Weißer
usw.

ich hab ka Lust mehr und ich versteh nicht, warum du ein Alternativwort für Mischling haben möchtest (und du das Wort ja auch nicht magst), wo du doch so gut beschrieben hast, wie man Herkunft beschreiben kann.

PS: wenn wir weit genug zurückgehen, sind wir alle Mischlinge verschiedener Ethnien. Es gibt schlichtweg keine Menschenrassen und daher auch keine Mischlinge aus solchen.
:winken5:
 
Zuletzt bearbeitet:
ja, aber man kann sich ja auch differenziert ausdrücken.

Und stimmt...Schwarzer/Weißer hat auch was von Pudding.

hellcreme Schwarzer
dunkelcreme Schwarzer
schokocreme Schwarzer
capuccino Schwarzer

alternativ dazu diverse Käsesorten für Weiße

camember Weißer
usw.

ich hab ka Lust mehr und ich versteh nicht, warum du ein Alternativwort für Mischling haben möchtest (und du das Wort ja auch nicht magst), wo du doch so gut beschrieben hast, wie man Herkunft beschreiben kann.

PS: wenn wir weit genug zurückgehen, sind wir alle Mischlinge verschiedener Ethnien. Es gibt schlichtweg keine Menschenrassen und daher auch keine Mischlinge aus solchen.
:winken5:

Interessanter Beitrag... 95% ignoriert, auf keine Frage eingegangen, beim kleinen Rest dann Flucht in Sarkasmus und "Keine Lust" mehr.

Letztlich hat das etwas von Realitätsverweigerung. Denn auf der ganzen Welt werden solche Begriffe benutzt. Auch der Begriff "Rassen" wird benutzt. Selbst in Deutschland:


Australien: Rassenunruhen gehen weiter
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/australien-rassenunruhen-gehen-weiter-a-389985.html


Seit den Rassenunruhen nach der Festnahme des Schwarzen Rodney King und dem Freispruch seiner weißen Peiniger 1992 reagiert das LAPD empfindlich auf Rassismusvorwürfe.
http://www.fr-online.de/panorama/po...e-einer-verfolgungsjagd,1472782,21796276.html


(...) er hatte noch die Worte der wenige Stunden zuvor im Fernsehen ausgestrahlten Rede Präsident Kennedys im Ohr, in der dieser endlich klar Stellung zugunsten der farbigen Amerikaner und der Gleichberechtigung der Rassen bezogen hatte.
http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/uebersicht/ein-langer-und-steiniger-weg-1.18000048


Welchen Stellenwert hat der Faktor Rasse im heutigen Hollywood?

Es ist immer noch schwierig, entsprechende Geschichten mit afroamerikanischen Themen oder Charakteren zu machen. „Django Unchained“ wird sich da hoffentlich als sehr hilfreich erweisen.
http://www.faz.net/aktuell/feuillet...ist-kein-weisses-genre-mehr-faz-12027273.html

Ich verstehe nicht, warum es Sinn machen soll sich sprachlich zu begrenzen. Denn im Denken ist das ja nicht der Fall. Das was ich mit dem Wort "Mischling" umschrieb kannst Du gedanklich ebenfalls als "unformulierte Idee" in nur einem Gedanken zusammenfassen... aber Du kannst es sprachlich nicht auf den Punkt bringen.

Und das Problem ist doch gar nicht die Frage, ob es Rassen gibt oder nicht. Man kann auch behaupten das es sie gibt und das genauso gut mit Argumenten untermauern. Du und ich sind genetisch verschieden. Aber wir haben genetisch mehr Gemeinsamkeiten als etwa mit Asiaten oder Afrikanern.

Das Problem entsteht erst, wenn daraus Bewertungen und Klassifikationen werden. Die sprachliche Begrenzung baut genau das aber nicht ab, sondern ist ein Symptom dessen...
 
Um ehrlich zu sein kommst Du selbst mir aber nicht gerade locker und offen und "nicht-misstrauisch" vor.

Was meinst Du denn mit "anpassen"? Inwiefern wäre Anpassung denn nötig bzw. inwiefern lebt Ihr denn so anders als Deutsche was in irgendeiner Form abgrenzend wirken könnte?

Ganz im Gegenteil, ich hatte noch nie Probleme mit anderen Menschen ganz egal wo ich gelebt habe ausser hier. Ich habe mich nicht verändert,seitdem ich hier bin, deshalb muss es an etwas anderem liegen. Ich hatte allerdings auch schon in meiner Kindheit und Jugend hier Probleme, deshalb bin ich auch mit 18 schon ausgewandert.Auch mein Mann ist ein sehr relaxter Typ, ein bisschen ruhig aber freundlich wenn man ihn anspricht, auch er wird von allen kritisiert.Ich habe in den letzten WOchen mit Freunden darüber geredet und die meinten dass es an dieser Stadt liegt, da die Leute eh eingstirnig und kleinbürgerlich sind und sich gern in andere Angelegenheiten einmischen, in einer grösseren Stadt würden wir keine Probleme haben. Das könnte auch sein, aber die Mieten sind für uns in den Grossstädten zu hoch.
 
Interessanter Beitrag... 95% ignoriert, auf keine Frage eingegangen, beim kleinen Rest dann Flucht in Sarkasmus und "Keine Lust" mehr.

herrgottchen, du hast so ziemlich dasselbe geschrieben wie schon in Beiträgen vorher, wo ich sehr wohl drauf eingegangen bin und erläutert habe, warum ich den Begriff Mischling mehr als überflüssig finde und wie es anders sehr viel genauer geht (du selbst ja auch).

Und das Spielchen mit angeblich 95 % nicht beantwortet...hast du rund zwei Jahre mit Tarbagan gespielt. Ich hab da schlicht keinen Bock drauf.

Letztlich hat das etwas von Realitätsverweigerung.

Quatsch

Denn auf der ganzen Welt werden solche Begriffe benutzt.

na und ?

Auch der Begriff "Rassen" wird benutzt. Selbst in Deutschland:
Ich verstehe nicht, warum es Sinn machen soll sich sprachlich zu begrenzen. Denn im Denken ist das ja nicht der Fall. Das was ich mit dem Wort "Mischling" umschrieb kannst Du gedanklich ebenfalls als "unformulierte Idee" in nur einem Gedanken zusammenfassen... aber Du kannst es sprachlich nicht auf den Punkt bringen.

Quatsch s.o.

Und das Problem ist doch gar nicht die Frage, ob es Rassen gibt oder nicht. Man kann auch behaupten das es sie gibt und das genauso gut mit Argumenten untermauern. Du und ich sind genetisch verschieden. Aber wir haben genetisch mehr Gemeinsamkeiten als etwa mit Asiaten oder Afrikanern.

weißt du doch gar nicht :D

Das Problem entsteht erst, wenn daraus Bewertungen und Klassifikationen werden. Die sprachliche Begrenzung baut genau das aber nicht ab, sondern ist ein Symptom dessen...

Quatsch: Rasse ist bereits ne Klassifikation...noch dazu ne erfundene.
Und aus eben dieser Klassifikation heraus hat sich auch noch ne zeitlang der Begriff *Rassenunruhe* gehalten.

wenn du weiter von Mischlingen und Rassen quatschen willst (um dich ja nicht sprachlich zu begrenzen :rolleyes:) und dir da keine Alternativen einfallen, dann mach das doch.

Ich bevorzuge mit Menschen zu reden.
Punkt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Werbung:
Ganz im Gegenteil, ich hatte noch nie Probleme mit anderen Menschen ganz egal wo ich gelebt habe ausser hier. Ich habe mich nicht verändert,seitdem ich hier bin, deshalb muss es an etwas anderem liegen. Ich hatte allerdings auch schon in meiner Kindheit und Jugend hier Probleme, deshalb bin ich auch mit 18 schon ausgewandert.Auch mein Mann ist ein sehr relaxter Typ, ein bisschen ruhig aber freundlich wenn man ihn anspricht, auch er wird von allen kritisiert.Ich habe in den letzten WOchen mit Freunden darüber geredet und die meinten dass es an dieser Stadt liegt, da die Leute eh eingstirnig und kleinbürgerlich sind und sich gern in andere Angelegenheiten einmischen, in einer grösseren Stadt würden wir keine Probleme haben. Das könnte auch sein, aber die Mieten sind für uns in den Grossstädten zu hoch.


Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es in dem Dorf, aus dem ich ursprünglich komme, neue Familien teilweise zuerst schwer haben. Aber das hängt extrem von ihnen selbst ab, was ich nicht wertend meine, sondern eher wie sie drauf sind... Es gibt Familien die kamen, und 2 Wochen später waren die schon in irgendwelchen Vereinen und haben voll mitgemischt und dann waren die auch sofort Teil der Gemeinschaft. Ob Ausländer oder nicht spielte dabei dann keine Rolle. Und es gibt natürlich auch einige die auf sowas keinen Bock haben und sich von diesem Dorfkram lieber fernhalten (ich wäre z.B. so). Die haben es dann natürlich schwerer Zugang zu finden, wenn sie ihn denn überhaupt suchen.

Aber... letztlich hab ich von dem Thema leider zu wenig Ahnung, weil ich mich selbst aus allem sehr raushalte. Ich hatte immer das Gefühl das ich dazugehören kann wenn ich will, das ich respektiert werde wenn ich irgendwo auftauche, aber ich auch wegbleiben kann... und mein Spezialgebiet ist es eher wegzubleiben. ;)
 
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