Überarbeitung von Kinderbüchern - notwendig oder Zensur?

Ich dachte Musikus meinte was anderes, kann auch sein dass ich seine Aussage dann falsch intergretiert habe.

Ich hatte diese Aussage so verstanden, dass die Regierungsmitglieder direkt aus anderen Ländern hierhergewählt werden - also keine Deutschen (mit deutschem Pass, egal, was ihre Vorfahren waren) sind und noch nie vorher hier gelebt haben. Ein Zustand, den ich mir überhaupt nicht vorstellen kann.
 
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Wenn du solch einen Begriff jemals in deinem Leben brauchen solltets 1x oder 2x so könntest du z.b dunkelhäutige sagen .

Die Frage ist jedoch warum solltest du diesen Begriff benötigen ? Wofür ?
Es geht mir nicht darum, das ich den Begriff "Rassenunruhe" brauche. Und nach all den Wiederholungen und den insgesamt vielen Posts von mir finde ich, dass eigentlich langsam klar sein könnte, worum es mir geht.

Aber ich sags mal anders: Diese Diskussion läuft zum Teil sehr oberflächlich ab. Damit ist niemand persönlich gemeint, aber Rassismus zu verstehen funktioniert nur, wenn man eine Gesamtdynamik versteht die zu Rassismus führt. Und ein Teil dieser Dynamik liegt auch in den Assoziationen und Wertungen derer (mich nicht ausgenommen) die sich auf keinen Fall als rassistisch ansehen. Unter anderem gehört dazu auch, dass die Deutungshoheit über Begriffe auf nahezu ideologische Art und Weise in Anspruch genommen wird. Denn auch das ist Ideologie. Auch da wird zumindest psychologisch über den Kopf anderer Menschen hinweg entschieden. Und das ist ein Teil des Problems. Der wichtigste Part ist man dabei selbst... denn jeder mit rassistischen Konzepten - und damit meine ich eben nicht nur Rassisten, da wir alle rassistische Konzepte als Informationen/Wissen gespeichert haben - trägt diese Konzepte weiter wenn sie ihm nicht wirklich bewusst sind.

Im Grunde gehts mir im Weitesten Sinne um das was ich "Gedankenviren" nenne. Das ist eine Dynamik die ja nicht nur Rassismus betrifft. Die findet man überall.



Gerade deswegen weil der Mensch Assoziiert sind diese Begriffe wertend .
Ja... exakt. Zu einem respektvollen Umgang untereinander gehört dann aber auch das man sich klar darüber ist, dass andere Menschen mal mehr und mal weniger andere Assoziationen zu einem Begriff haben und man selbst nicht unbedingt die reine Deutungshoheit beanspruchen kann bzw. dass das keinen Sinn macht. Genau darum gehts mir doch... Ich z.B. kannte das Wort Neger in meiner Kindheit wirklich als neutralen Begriff, für mich war der sogar positiv assoziiert. Sobald ich einmal in einer TV-Show mitbekam das dieser Begriff für viele negativ assoziiert ist habe ich ihn nicht mehr benutzt.

Ich finde es aber nach wie vor eher positiv, wenn Menschen rein psychologisch (in sich) neutral mit einem Begriff umgehen können. Das heißt nicht das sie ihn benutzen müssen. Das bedeutet nur, dass sie nicht selbst gleich von Assoziationen überschwemmt werden wenn ein Begriff fällt.

Ein Beispiel: Eine (russische) Freundin erzählte mir mal über eine ihrer Freundinnen... das sie einen neuen Freund habe und kaum noch zu erreichen sei wegen dem neuen Typen, und u.a. auch das dieser neue Freund ein "Neger" sei. Sehr viele hätten sofort auf Rassismus geschlossen, im Sinne von "Warum erwähnt sie die Hautfarbe eigentlich?" und "warum sagt sie Neger?" ...."Hat sie etwa ein Problem damit das der Freund ihrer Freundin schwarz ist?" Aber mir war, weil ich sie erstens kenne und durch den gesamten Kontext klar das sie es absolut nicht rassistisch meinte, und das sie den Begriff so benutzte (vielleicht weil sie Russin ist) wie ich in meiner Kindheit, einfach ziemlich unbedarft aber durchaus eher positiv assoziiert. Und trotzdem würden noch viele ein Problem damit haben, warum sie überhaupt die Hautfarbe erwähnt... weil die ist ja absolut nicht wichtig, wir sind ja alle Menschen etc. blablabla. Aber fast immer wenn es um Mann-Frau-Beziehung geht, neu kennengelernt, verliebt usw. kommt auch das Aussehen zu Sprache. Das ist normal. Aussehen spielt nun mal eine riesen Rolle. Schau Dir z.B. das Forum hier an... manche User posten Fotos von sich, erzählen sich nach einem Treffen mit anderen Usern wie wer aussieht usw. Und dann mit dem Thema Hautfarbe auf ne seltsame Art verklemmt umzugehen im Sinne von: "Spielt ja keine Rolle" ist im Gesamtkontext ein bisschen seltsam. Denn es spielt ja auch ne Rolle wenn jemand lange Haare oder kurze Haare hat oder ne Glatze und was auch immer.


Wenn die USA diese Wertfrei benutzen .
Das ist ja der Punkt... darin sehe ich einen Fortschritt und keinen Rückschritt, wobei das in den USA möglicherweise schon lange so ist.



Aber kannst du dir das normale Leben eines US Bürgers tatsächlich vorstellen ? Wenn du durch Städte fahren musst die so groß wie ganze Länder sind ? Eingeteilt in verschiedene Stadt Viertel die nach der Abstammung der Menschen benannt sind ? Chinatown z.b ??

Wenn überhaupt dann hat nur die USA Anspruch darauf für bestimmte Ethnische Gruppen Begriffe zu definieren . Allerdings hege ich Zweifel daran ob es diesen Anspruch tatsächlich gibt denn für mich sind das alles Amis scheiß egal ob jetzt Chinesen Russen Schwarze Weiße Indianer oder Mexicaner . Solange sie in Amerika leben .
Das sehen die aber doch nicht unbedingt so. Manche vielleicht aber andere nicht. Die Herkunft ist für viele Menschen sehr wichtig. Meine adoptierten Cousins (bzw. 2 von ihnen) wollten irgendwann genau wissen wer ihre Eltern sind und wo sie herkommen und sind um die halbe Welt gereist um sie kennenzulernen. Und sie sind durchaus stolz darauf das sie so "vermischt" sind. Sie sehen sich vollkommen als Deutsche, aber trotzdem ist Herkunft ein Thema für sie oder zumindest war es mal eins.

Und es hat auch nen Hauch von Arroganz wenn Du für Dich die Deutungshoheit beanspruchst im Sinne von "Alle Amis"... denn ihnen selbst ist das eben nicht immer so unwichtig. Und die Frage ist ja auch, warum Du das so sehen willst.



Ein Beispiel :

Viele Afrikaner lehnen in den Staaten sich auf weil wieder mal ein * Schwarzer* von Bullen halbtot geprügelt wurde . Es kommt zu Unruhen
Geschäfte werden geplündert usw .

Der latent rassistische Mensch sagt dazu : Die Schwarzen san scho wieder deppat .

Die Medien schreiben dazu : Rassen Unruhen in den USA .

Ich sage dazu : Wegen a paar Kiberer ( Polizisten) drehen die Amis scho wieder durch .


Merkst du was ?

Ja... das Du Bedeutung verschleiern möchtest. Für viele Menschen ist Herkunft ein Thema und wenn es Konflikte zwischen Schwarzen und der Polizei gibt und dabei die Hautfarbe eine sehr große Bedeutung hat, denn "Rassenunruhen" waren ja eine Reaktion auf Rassismus, dann kehrst Du all das durch Deine Formulierung unter den Teppich. Auf einen Schlag ist das Thema verschwunden. Du übernimmst mal eben die Deutungshoheit und übergehst damit ja dann selbst die Betroffenen.


ICH sehe keine Hautfarbe . Sie ist in keinster Weise auch nur irgendwie von Bedeutung . Ich bin jetzt 37 Jahre alt habe unglaublich viel Scheiße in meinem Leben gelebt und erlebt aber ich musste noch niemals Begriffe wie *Schwarzer* * Neger* oder andere Rassistischen Schlagwörter benutzen . Ich musste nichteinmal meine eigene Persönliche Definition --> Dunkelhäutige benutzen . Wozu auch ?

WOZU ? frage ich dich .

Du unterteilst doch schon musikalische Vorlieben in Hautfarben:


Sry aber dein Link ist ziemlich schwach und nicht unbedingt zwingend notwendig lesenswert . Er sagt unter anderem aus das man ein Rassist ist wenn man findet das Schwarze bessere Musik machen .

Ich finde das dunkelhäutige Menschen die Künstler sind um Häuser bessere Musik machen als Hellhäutige Künstler . Ich beschäftige mich viel mit Musik bin bei einer Band uhm joa ...vondaher ;)

Offenbar ist Hautfarbe für Dich also schon bei so einem Thema wie Musik von Bedeutung. Du scheinst also sehr wohl Hautfarben zu sehen und danach sogar Klassifizierungen anzulegen.



Und das die Betroffenen endlich eine Definition haben wollen ist klar und sollte eigentlich auch dir klar sein ich bin ehrlich gesagt enttäuscht das dir das offensichtliche nicht so klar ist wie es mir oder anderen ist .

Diese Menschen suchen nach Definition SIE WOLLEN dazugehören irgendwo zu irgendwem , das THEMA ist IDENDIFIKATION .
Ja... klar. Und warum ist es dann für Dich so wichtig zu sagen, "(...) denn für mich sind das alles Amis scheiß egal ob jetzt Chinesen Russen Schwarze Weiße Indianer oder Mexicaner . Solange sie in Amerika leben ." ?



Und du weißt ja : in der Not frisst der Teufel fliegen man könnte auch sagen :´Mit dem Feind schlafen .

Das heißt lieber irgendeine Idendifikation , auch wenn dieses Beschissen ist als gar keine .
Warum siehst Du da überhaupt Feindschaft? Und warum sollte die Identifikation denn beschissen sein?




Warum ? Warum ist es verdammt nochmal so wichtig über die Hautfarbe zu sprechen ? WIE oft sprichst du mit deinen Freunden über ihre Hautfarbe ? In welchem Zusammenhang ?
Ich habe schon lange nicht mehr über Hautfarbe gesprochen. Darum gehts gar nicht. Das ist ein Aspekt unter vielen. Das worum es mir geht zeigt sich aber an dieser Diskussion sehr schön. Denn offenbar hat Hautfarbe ja doch für viele so viel Bedeutung, dass ständig betont werden muss sie habe keine. ;)


Warum musst du Körperliche Unterschiede ansprechen oder darüber sprechen ?

Sprichst du einen Spastisch gelähmten , einen Blinden , einen Gehörlosen einen Arm - Beinlosen , einen Leprakranken , irgendeinen Menschen der irgendeine Krankheit irgendein Defizit hat auch einfach so an auf seine Äüßerlichen Merkmale ?

Warum muss man körperliche Unterschiede krampfhaft versuchen zu bemerken und anzusprechen ? Wieso ?
Oh mann... Deine Assoziationen sind echt aufschlussreich. Wir sprechen über Hautfarbe und dann kommst Du auf einmal mit körperlichen Krankheiten und Behinderungen. ;)

Aber um Deine Frage zu beantworten: Für mich persönlich ist Hautfarbe tatsächlich kein großes Thema, außer eben ein Optisches. Aber es kam durchaus vor, dass ich jemanden mal fragte, inwiefern er Rassismus erfahren hat. Alleine deshalb ist Hautfarbe ja schon manchmal ein Thema... Ein Freund von mir sieht ausländisch aus obwohl er gar keiner ist. Bei dem war das dann auch ein Thema.

Und natürlich sind auch körperliche Krankheiten ein Thema... kenne das leider selbst. Warum sollte man über all das denn nicht sprechen? Darf es nur noch ausschließlich um das gehen was "innere Werte" genannt wird? Sollte man nicht mehr erwähnen dürfen das z.B. eine Frau kurze oder lange Haare hat?




ÜBER Menschen nicht über Hautfarben .
Sicher über Menschen. Aber eben auch über das was für Menschen Bedeutung hat. Und gerade beim Thema Rassismus gehts nun mal um Hautfarbe. Ansonsten gäbe es diesen Thread gar nicht.


Na jetzt hast ne Menge zu beantworten .

:)
Kein Problem für mich.
 
warum machen wir nicht gleich eine bücherverbrennung, mit allen büchern, wo mohr, neger, zigeuner und jude drin steht?

Oder jeder, der ein solches besitzt muss es abgeben, sonst droht gefängnis?:lachen::lachen::lachen:

Dann wär doch der thread endlich zuende. :D
 
Und natürlich sind auch körperliche Krankheiten ein Thema... kenne das leider selbst. Warum sollte man über all das denn nicht sprechen? Darf es nur noch ausschließlich um das gehen was "innere Werte" genannt wird? Sollte man nicht mehr erwähnen dürfen das z.B. eine Frau kurze oder lange Haare hat?
Ob eine Frau nun kurze oder lange Haare hat, interessiert mich tatsächlich nicht. Ist es nicht wichtiger, wie sie mit ihrem Partner umgeht - und er mit ihr - , wenn es sich um eine Beziehung handelt?
Was nützt mir der hübscheste Mann an meiner Seite, wenn er sich wie ein A****** verhält.

Wenn mal wieder ein neuer Mann an meiner Seite ist, werde ich auch gefragt, wie er aussieht. Doch darauf antworte ich gar nicht, denn die einzige Antwort, die ich nennen könnte, wäre: er sieht aus wie ein Mensch. Und das ist ja nun wirklich selbstverständlich, dass er ein Mensch ist. Das muss nun wirklich nicht erwähnt werden.
Mich interessieren Äusserlichkeiten einfach nicht. Viel wichtiger sind Charakter, Verhalten und was er ausstrahlt.
Soll ich nun sagen: "Er hat ne ganz tolle Ausstrahlung!" ? Versteht dann der Fragesteller, was ich meine? Ich würde sagen, dass ist nicht das, was er wissen will - und das, was er wissen will, kann ich nicht beantworten, weil ich nicht auf äussere Faktoren achte (und sie auch häufig nicht registriere).
 
Oder wie du nicht vorurteilsfrei ist ....




:lachen:

Glaube nicht das du innerhalb eiens Monats deinen Diskussionstil derart Extrem geändert hast .

1. Kein Mensch ist vorurteilsfrei. Hat was mit Sozialisation zu tun, der sich niemand entziehen konnte, der nun mal erwiesenermassen erwachsen geworden ist.
2. Ob du mich ab kannst, geht mir daumbreit... vorbei. ;)
 
Kein Grund so patzig zum reagieren , ;) Die Frage steht ganz klar dort .

Was hörst du öfter ?

Schwarzer ? Neger ? Und ? dann wirds doch mal vielleicht Zeit in deinem Umfeld aufzuräumen `? Oder dir persönlich gefällt das Wort Neger .

Woher kennst Du mein Umfeld? "Hören" kann man auch auf andere Weise, aber egal.

Es wäre mal ein erster Schritt zu verstehen das es Worte und Bezeichnungen gibt , die unabhängig davon was man selbst für eine Wertigkeit diesen gibt ,die man einfach nicht verwendet aus Pietätsgründen aus Achtung vor den anderen usw .

Ja, damit sind alle Schimpfwörter gemeint, die man anderen Menschen an den Kopf knallen kann.

Und völlig klar, was steht da im Widerspruch zu dem was ich sagte?
Diese Worte allerdings zu "verbieten", zu zensieren und einzelne Bücher sozusagen zu "verbrennen" und auf einen Index zu setzen, geht für mich zu weit.

Jetzt endlich kapiert?

Du machst die Hautfarbe zum allerersten Thema , abstraktere Gschichten wie der Character eines Menschen sind für dich aus irgendeinem Grund zweitrangig zumindest bei einem * Schwarzen* .

Mensch ist doch nicht gleich Mensch ?

Aber eigentlich schon übel, wie alles verdreht und man gleichzeitig diffamiert wird. Da kann nur noch bornfree Dir das Wasser reichen.

Lies mal den Thread von vorne, damit Du begreifst, dass ich erstens nicht das Thema Hautfarbe hier rein gesetzt habe und zweitens NIE den Menschen, egal welcher Hautfarbe, im Charakter herab gesetzt habe.

Manche hier wie bornfree, Sabbah und Du, scheinen ein Feindbild in sich zu tragen und ansonsten wahrscheinlich nur Schubläden, in die sie andere stecken können. Und in diese wird man gesteckt, sobald jemand eine Meinung äußert, die der eigenen erst einmal zuwider läuft.

Es wird überhaupt nicht versucht, den anderen zu verstehen oder nachzufragen, wie er es denn meinen könnte. Nein, wie es Rassisten tun, wird festgelegt, diffamiert, kategorisiert und abgewertet.


Wenn ich sage, ich bin ein Freigeist, dann bin ich mir dessen sehr sicher, so weit kenne ich mich inzwischen und werde auch von anderen, die mich kennen, so gesehen.

Und wenn ich von der einen Seite den Konservativen zugeordent werde, weil ich eine Meinung teilweise äußere, die vielleicht auch manch Konservative haben oder von der anderen Seite einen Kommunisten geschimpft werde, weil ich eine Meinung teile, die auch linke teilen, dann ändert das nichts an dem Freigeist. Denn letzterer lässt sich nicht von Gruppen einvernehmen und bestimmen. Und ih muss hier nicht ständig auf Seiten verlinken, der Gruppen, denen ich mich geistig angeschlossen habe.(Lucia)

Ich kann von einer Gruppe begeistert sein, behalte mir aber das Recht, sie zu kritisieren, wenn mir etwas missfällt. Ich weiß, das ist nicht immer leicht, aber da bin ich mir i.d.Regel einigermaßen treu geblieben.

Wenn ich jetzt aufzählen würde, in welche Ecke man mich schon gesteckt hat, dann würdet ihr wahrscheiunlich überhaupt nichts mehr verstehen, das überfordert leider dann Euer Schubladendenken.

Verzeih, diese deutlichen Worte, aber mich nervt es, ständig gegen Diffamierungen anzukämpfen, nur, weil andere nicht in der Lage sind, selbst zu denken oder nachzufragen, falls sie es nicht verstehen.
 
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Manche hier wie bornfree, Sabbah und Du, scheinen ein Feindbild in sich zu tragen und ansonsten wahrscheinlich nur Schubläden, in die sie andere stecken können. Und in diese wird man gesteckt, sobald jemand eine Meinung äußert, die der eigenen erst einmal zuwider läuft.

Es wird überhaupt nicht versucht, den anderen zu verstehen oder nachzufragen, wie er es denn meinen könnte. Nein, wie es Rassisten tun, wird festgelegt, diffamiert, kategorisiert und abgewertet.


Und wenn ich von der einen Seite den Konservativen zugeordent werde, weil ich eine Meinung teilweise äußere, die vielleicht auch manch Konservative haben oder von der anderen Seite einen Kommunisten geschimpft werde, weil ich eine Meinung teile, die auch linke teilen, dann ändert das nichts an dem Freigeist.

Wenn ich jetzt aufzählen würde, in welche Ecke man mich schon gesteckt hat, dann würdet ihr wahrscheiunlich überhaupt nichts mehr verstehen, das überfordert leider dann Euer Schubladendenken.

du ärmster bist sogar so verbohrt, den "Kommunisten" als Schimpfwort aufzufassen!

du bist für mich allerdings kein Feindbild, Feindbilder habe ich keine...ich finde deine Art zu denken armselig, ich halte deine Meinung für peinlich einfach gestrickt, und ich behaupte, dass du manche deiner Forderungen bewusst so formulierst, dass sich darin für deine Ideen Spielräume auftun, die von dir oder anderen in einer rassistischen, ausgrenzenden, erniedrigenden Weise genutzt werden können!

aber du bestätigst meine Meinung von sogenannten Freigeistern, sich die Freiheit herauszunehmen, auch ohne tiefere episteme, mehr über die Welt zu berichten, als alle andern...

oder um es mit Alfred Dorfer zu sagen...was früher der Geist von Freiheit war, ist heit frei von Geist!
 
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