Das ist es ja gerade. Gehen wir davon aus, Du bist nicht rassistisch und ich auch nicht. Jetzt verwenden wir ein WORT, einen BEGRIFF, der als rassistisch ausgelegt wird. Also sagen andere, Du oder ich wären rassistisch. Dass das nicht stimmt, schert sie nicht, sie sagen, das Wort ist gefallen, also war es rassistisch.
Das ist doch eine Krankheit im Kopf, denn dabei übersieht man, dass ein Nichtkundiger sich dieses Wortes bedienen kann und man ihn DESHALB als Rassisten bezeichnet. Ein anderer bedient sich der angeblich korrekten Begriffe, ist aber in seiner Einstellung ein Rassist, was er aber nicht offen legt. Hat man jetzt etwas gewonnen?
Im ersten Fall würde man einen Unschuldigen stigmatisieren, nur anhand seiner Ausdrucksweise, nicht anhand seiner Gesinnung oder Taten. Also trifft man eine falsche Schlussforgerung nur anhand eines Begriffwirrwars.