Überarbeitung von Kinderbüchern - notwendig oder Zensur?

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Dito!
Andererseits bin ich auch am Zweifeln, ob die Absichten die dahinter stehen, solche Zensuren zu betreiben wirklich gute sind?

Ich weiß nicht... was die Veränderungen in Büchern angeht bin ich da mit mir selbst nicht ganz einig. Ich sehe bisher kein großes Problem im Verändern mancher Begriffe und ich glaube auch nicht, dass z.B. Astrid Lindgren ein Problem damit hätte. Ich halte es nur für unbedeutend... bringt m.A.n. nix.

Ein Problem hätte ich v.a. damit, wenn immer mehr der political correctness zum Opfer fällt, weil ich das für "unter den Teppich kehren" halte. Das ganze ist eine Geisterdebatte und berührt die wirklichen Ursachen gar nicht.

Es braucht eher ein Bewusstsein für Begriffe und verschiedene Möglichkeiten der Bedeutung und Veränderung von Sprache über Zeit. Wenn ein Schwarzer zu seinem Kumpel "Hey Nigga!" sagt hat das ne ganze andere Bedeutung als wenn das nen weißer Typ zu dem schwarzen Postboten sagt.

Und man Kids ja nicht vor solchen Begriffen fernhalten. Aber man kann sie erklären. Man könnte die Veränderung von Sprache und Bedeutung ja an Kinderbücher sogar sehr gut rüberbringen. Anstatt die Begriffe zu streichen würde ich genau diese Stellen eher im Deutschunterricht empfehlen.
 
Das ist ja ganz verlogen, als ob diese Wortschlacht jetzt plötzlich von den Initiativen der Schwarzen ausging. Bitte die Kirche im Dorf lassen. Es sind immer gewisse Ideologen, die sagen was beleidigend ist, was nicht. Und hat man einmal EINEN Schwarzen gefunden, der das ähnlich sieht, füllt man damit die Medien. Sehr verlogen das Ganze.

Und wenn Du mich fragst, ich finde das Wort "Schwarzer" viel rassistischer. Die Beispiele dazu hatte ich schon ausgeführt.
Und das Wort "Mischling" als rassistisch einzustufen, ist mehr als einseitig und dumm.

Wie weisst du denn dass alles verlogen ist, mit wie vielen dunkelhäutigen Leuten hast du darüber geredet, dass du weisst dass die Initiative nicht von ihnen ausgeht?
Ich habe hier schon zu mehreren Seiten verlinkt wo das Thema aus der Sicht dunkelhäutiger Menschen dargestellt wird. Hast du die gelesen?
 
Dieser Spruch scheint Dir zu gefallen, aber ich finde den deutlich zu einseitig. Wer mit anderen Menschen nach der Devise umgeht, das sie ihm zeigen müssen das seine Vorurteile nicht zutreffen, legt sich selbst doch massive Steine in den Weg. Auf die Art stempelt man möglicherweise deutlich zu oft und zu schnell andere als etwas ab das ihnen nicht gerecht wird. Und zwar auf der Basis eigener Konzepte.

Früher habe ich mich sehr geärgert wenn andere etwas das ich schrieb unbedingt falsch auslegen wollten. Mittlerweile denke ich meistens, dass es deren Problem ist, weniger meins. Würde mir hier jemand aus irgendeinem Grund, etwa weil ich das Wort "Mischling" verwendete weil ich bisher kein besseres Wort kenne, Rassismus anhängen wollen, und dabei übersehen wollen was ich sonst noch so alles zum Thema schrieb... würde ich mittlerweile sagen: Sein/ihr Problem, nicht meins. In der Regel würde ich dann zwar trotzdem noch mal erklären, dass ich definitiv nicht rassistisch bin, aber das wäre eher für Mitleser gedacht... nicht für die Person die vorschnell urteilt.

Das ist es ja gerade. Gehen wir davon aus, Du bist nicht rassistisch und ich auch nicht. Jetzt verwenden wir ein WORT, einen BEGRIFF, der als rassistisch ausgelegt wird. Also sagen andere, Du oder ich wären rassistisch. Dass das nicht stimmt, schert sie nicht, sie sagen, das Wort ist gefallen, also war es rassistisch.

Das ist doch eine Krankheit im Kopf, denn dabei übersieht man, dass ein Nichtkundiger sich dieses Wortes bedienen kann und man ihn DESHALB als Rassisten bezeichnet. Ein anderer bedient sich der angeblich korrekten Begriffe, ist aber in seiner Einstellung ein Rassist, was er aber nicht offen legt. Hat man jetzt etwas gewonnen?

Im ersten Fall würde man einen Unschuldigen stigmatisieren, nur anhand seiner Ausdrucksweise, nicht anhand seiner Gesinnung oder Taten. Also trifft man eine falsche Schlussforgerung nur anhand eines Begriffwirrwars.
 
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Ich weiß nicht... was die Veränderungen in Büchern angeht bin ich da mit mir selbst nicht ganz einig. Ich sehe bisher kein großes Problem im Verändern mancher Begriffe und ich glaube auch nicht, dass z.B. Astrid Lindgren ein Problem damit hätte. Ich halte es nur für unbedeutend... bringt m.A.n. nix.

Ein Problem hätte ich v.a. damit, wenn immer mehr der political correctness zum Opfer fällt, weil ich das für "unter den Teppich kehren" halte. Das ganze ist eine Geisterdebatte und berührt die wirklichen Ursachen gar nicht.

Es braucht eher ein Bewusstsein für Begriffe und verschiedene Möglichkeiten der Bedeutung und Veränderung von Sprache über Zeit. Wenn ein Schwarzer zu seinem Kumpel "Hey Nigga!" sagt hat das ne ganze andere Bedeutung als wenn das nen weißer Typ zu dem schwarzen Postboten sagt.

Und man Kids ja nicht vor solchen Begriffen fernhalten. Aber man kann sie erklären. Man könnte die Veränderung von Sprache und Bedeutung ja an Kinderbücher sogar sehr gut rüberbringen. Anstatt die Begriffe zu streichen würde ich genau diese Stellen eher im Deutschunterricht empfehlen.

Hatten wir schon.:)

http://www.youtube.com/watch?v=qMuM4glK2iA
 
In den US wäre glaube ich bi-racial das richtige Wort, wenn es um 2 Rassen geht, oder multi-racial wenn es um mehr als 2 Rassen geht. Aber viele junge Leute nennen die Rasse überhaupt nicht mehr, da es bei Rasse ja meistens um Hautfarbe geht und warum ist die Hautfarbe überhaupt wichtig un jemanden zu beschreiben, Dann wird einfach gesagt dass die Mutter ...ist, und der Vater....
Dieser unendlich verkrampfte Umgang ist m.A.n. im Grunde rassistischer als wenn man damit ein bisschen entspannter umgeht. Vor allem habe ich keine Lust, bei jeder Formulierung zuerst mal Google anzuwerfen um ja nicht in die Situation zu kommen, das mir dann irgendwer erklärt: "Letzte Woche durfte man das noch sagen, aber ab heute ist das rassistisch." Ich kann jederzeit glaubhaft deutlich machen, dass ich einen Begriff keineswegs rassistisch meine und ich verwende keine Worte von denen ich weiß das sie rassistisch ankommen. Das Wort "Mischling" gefällt mir selbst nicht wirklich, aber blöderweise kann mir bisher niemand ein passenderes sagen. Was mir bei dieser ganzen Debatte auf den Keks geht ist dieser unglaublich verkrampfte Umgang.... genau das bringt doch eine subtile Implikation rüber, die Hautfarbe sei ein Stigma.

Übrigens: Ich habe meine Cousins immer beneidet... ich hätte gerne dunklere Haut gehabt und das ist heute noch so. Ich wäre eher stolz darauf gut "durchgemischt" zu sein weil ich glaube, dass das sogar ein Vorteil ist.

Halle Berry schätzt sich als schwarz ein, weil die Gesellschaft in der sie sich befindet, sie als schwarz einschätzt.Wenn sie sich selbst als weiss einschätzen würde, würden sie andere immer noch als schwarz einschätzen.

Siehe oben... Deine Argumentation wirkt echt so, als sei ihre dunkle Hautfarbe ein Stigma. Und ich glaube nicht, das sie selbst das so empfindet.
Vielleicht ist sie auch einfach nur stolz darauf auch schwarze Vorfahren zu haben. Vielleicht findet sie ihre dunkle Hautfarbe deutlich schöner und würde um keinen Preis so blass wie "echte Weiße" sein wollen... Darauf würde ich weit eher tippen als auf dieses verschämte... "eigentlich ist sie ja auch ne Weiße".
 
Hier in Hamburg gibt es Stadtteile, besonders im Randgebiet, da werden Migranten oder ausländisch aussehende Leute rausgemobbt - auch an Schulen deren Kinder.
Stell dir vor, da sitzen ein paar Jugendliche, türkische Moslems, die haben nämlich auch ihre "speziellen Freunde", unter anderen dunkelhäutige Menschen. Es saß da auch ein dunkelhäutiger Mensch in der Nähe. Die Jungs "witzelten" in Richtung: "Ja, bin ich denn dein Ni****r, ey Alter, kauf dir einen N****r, wenn du einen Sklaven brauchst ..." *tuschel tuschel - lach lach... (man mag sich denken, die meinten man könne sich die dunkelhäutige Person, die einen Sitz weiter saß, einkaufen, das war offensichtlich).

Für mich ist das keine lustige Gruppe, die sich auf Spaßbegriffe geeinigt hat, sondern Rassismus in der Öffentlichkeit.

Das zu erkennen hat mit Achtsamkeit und Respekt zu tun - imho.

LG
Any

Frau Oberlehrerin Any meldet sich zu Wort. :D

Musikuss, Du tust es schon wieder: einer Gruppe pauschal eine Fähigkeit zuweisen, nur anhand eines einzelnen Attributes und genau das ist Schwachsinn.

Es geht um die Verknüpfung mit einem einzelnen Attribut, ...... Dies anhand des Einzelmerkmals [......] einer ganzen Gruppe, auf die dieses eine Merkmal zutrifftzuzuordnen ist das Element, das eine Aussage zur Diskriminierung macht [........], p.s., wenn das Ziel ist diese Gruppe insgesamt abzuwerten bzw. es zu einer Abwertung dadurch kommt.

Ich finde es schon ein wenig traurig, das überhaupt erklären zu müssen.

LG
Any

Also momentan sind es wohl zu 99,9% Moslems, die in Ägypten die Frauen Reihenweise schänden und in Tunesien Politiker meucheln.

Oder meinst Du, das sind als Moslems verkleidete Chinesen? Oder besser noch, grüne Marsmännchen...
https://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=4052748&postcount=1591

ich habs selten erlebt, daß ein Mensch sich und anderen so gut erklärt, was er selbst tut, ohne es zu bemerken.

Davor ist übrigens keiner 100 % gefeit. Ich auch nicht.

:)
 
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ich habs selten erlebt, daß ein Mensch sich und anderen so gut erklärt, was er selbst tut, ohne es zu bemerken.

Davor ist übrigens keiner 100 % gefeit. Ich auch nicht.

:)

aber das tust Du doch dauernd. ich sag: nizuz ausrastet. Du schreibst ein paar Posts weiter: und wirst du jetzt ausrasten.
:nizuzwichtigtutumjedenpreismodus: Das ist eine Kommunikationsmethode. Liebe Kinder, hier kann man etwas lernen :D
 
Bin ich ein Rassist? <--- Seite vom braunen Mob, hier schon mehrfach verlinkt, aber scheinbar ungelesen geblieben.

Fragen(von Weißen) und Antworten(von Schwarzen) <--- Seite vom braunen Mob, hier schon mehrfach verlinkt, aber scheinbar ungelesen geblieben.

Diese Links kannst Du in die Tonne werfen, weil sie zwar oft von Linker Seite im Netz zu finden sind, aber gegen den gesunden Menschenverstand gehen und eine Diktatur von oben vorgeben!



Rassismus ist unter anderem:
- der Reflex, die Strassenseite zu wechseln wenn einem zwei Schwarze entgegenkommen.
Das ist nicht rassistisch, das ist vielleicht Unwissenheit und Angst.

- eine Frau als "Cappuchinoschönheit" zu bezeichnen.
Das ist nicht rassistisch, das ist erst einmal ein Kompliment!
- zu finden, dass "Schwarze super singen können" und nochmal nachzufragen, ob der Schwarze Rechtsanwalt "wirklich Rechtsanwalt ist", nur um ganz sicher zu gehen.

Hier wurden zwei Fragen vermischt. Das erste ist nicht rassistisch, sondern eine falsche Annahme und das zweite könnte man als rassistisch durchgehen lassen.


- Schwarze Deutsche zu fragen, wo sie "wirklich herkommen" und ob der "Papa oder die Mama Schwarz" sei.
Das ist noch nicht rassistisch.
- zu sagen "wir haben doch schon einen Schwarzen in der Band, noch einer muss nicht sein".
Ja, das ist rassistisch!

- zu sagen "ich kenne viele Schwarze also kann ich kaum Rassist sein" oder "in Deutschland gibt es doch gar nicht soo Rassismus".
Das ist auch nicht rassistisch, aber Unwissenheit!

- zu ignorieren, dass unsere Gesellschaft weiße Menschen strukturell und institutionell stark bevorzugt, und dadurch sein weißes Privileg zu leugnen.
Das ist nicht rassistisch, das ist erst einmal Unreflektiertheit und Unwissenheit.

Am Wochenende auch mal mit Schwarzen auszugehen bedeutet nicht automatisch, dass man kein Rassist ist. Ebenso wenig wie mit vielen Frauen zu sprechen nun mal nicht bedeutet, dass man "kein Sexist sein kann".

Ausnahmsweise mal richtig geurteilt!


Wer so infaltionär mit dem Wort Rassismus umgeht, darf sich nicht wundern, wenn man dann fast ALLE Deutschen oder "Weißen" vorschnell zu Rassisten macht, wie hier schon geschehen!

Wer durch solche Schriften infiziert wurde, hat natürlich Probleme, solch ein Thema zu diskutieren.

Deshalb mein Hinweis, nicht alles unreflektiert übernehmen, sondern SELBST denken!!!!
 
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Das ist es ja gerade. Gehen wir davon aus, Du bist nicht rassistisch und ich auch nicht. Jetzt verwenden wir ein WORT, einen BEGRIFF, der als rassistisch ausgelegt wird. Also sagen andere, Du oder ich wären rassistisch. Dass das nicht stimmt, schert sie nicht, sie sagen, das Wort ist gefallen, also war es rassistisch.

Das ist doch eine Krankheit im Kopf, denn dabei übersieht man, dass ein Nichtkundiger sich dieses Wortes bedienen kann und man ihn DESHALB als Rassisten bezeichnet. Ein anderer bedient sich der angeblich korrekten Begriffe, ist aber in seiner Einstellung ein Rassist, was er aber nicht offen legt. Hat man jetzt etwas gewonnen?

Im ersten Fall würde man einen Unschuldigen stigmatisieren, nur anhand seiner Ausdrucksweise, nicht anhand seiner Gesinnung oder Taten. Also trifft man eine falsche Schlussforgerung nur anhand eines Begriffwirrwars.

Ja... Man kann es ja möglichst vermeiden. Ich halte mich in der Regel schon an die Konventionen sozusagen. Missverständnisse wird es immer geben, aber man merkt ja meistens schon an der Art der Reaktion inwiefern da jemand tatsächlich unsicher ist wie man etwas meint und vielleicht einfach nachfragt oder wegen mir auch aufklärt, oder ob jemand schon vorsätzlich falsch verstehen will um einen in irgendeine Schublade zu packen. Da kann ich dann schon auch un-nett in einer Diskussion werden oder es ist mir schnuppe... denn bedeutend sind solche Personen für mich zum Glück nicht. Jene die mich kennen und die mir wichtig sind, würden nie auf die Idee kommen ich sei rassistisch, antisemitisch, Frauenfeindlich oder was auch immer.. Aber was die alle wissen ist, das ich ab und zu mal provokativ sein kann und mir sicherlich nicht verbieten lasse über Dinge zu sprechen weils dafür auf einmal keine Worte mehr gibt (siehe "Mischling").
 
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