Überarbeitung von Kinderbüchern - notwendig oder Zensur?

Marx war glaub ich nicht mehr Rassist als alle deutschen Männer seiner Zeit. Was Marx aber noch war, war ein keifender Zynist mit einem Hang zu Anglizismen! Wenn Marx also von Niggern spricht, dann tut er das weil er bereits in London lebt und amerikanische Kontakte gepflegt hat und weil er sein ganzes Werk hindurch fremdsprachige Ausdrücke hineinfließen ließ, teils aus Überheblichkeit, teils aus Faszination, wer weiß...

Alle deutschen Männer zu der zeit waren Rassisten????
Wird schon ein paar mit mehr Hirnschmalz gegeben haben...

Sage
 
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Alle deutschen Männer zu der zeit waren Rassisten????
Wird schon ein paar mit mehr Hirnschmalz gegeben haben...

Sage

Mitte 19.Jahdt? Ethnozentrismus? Kolonisation? die Bewertung des Rassismus war ja eine ganz andere...da war die Überlegenheit des Europäers überhaupt erst Voraussetzung um über sowas wie Rassen diskutieren zu können! aber natürlich gabs da Ausnahmen, das waren halt relativ extreme Positionen!
 
Ich verstehe Deine gerade nicht. Denn wie kommst Du denn darauf, ich fände, wir sollten heute noch Rassisten sein?

Weil es eigentlich egal ist,wer früher bestimmte Wörter benutzt. Hier geht es darum ob diese Wörter, die Rassismus zum Audruck bringen, auch heute noch unseren Kindern beigebracht werden sollen. Heute wissen wir nämlich wie sie benutzt werden, um zu diskriminieren und auszugrenzen. Aus welchem Grund würde man sie trotzdem noch benutzen wollen? Weil man ein Recht darauf hat? Wieso sollen wir ein Recht darauf haben, andere auszugrenzen, zu beleidigen?
Wenn wir von alleine darauf kommen würden, dass man um ein friedliches Zusammenleben zu fördern, alle berücksichtigen muss, braucht man auch nicht wundern wenn jedmand auf die Idee kommt, es zu verbieten.
 
au au au aufpassen! Marx: 19.Jahrhundert!, heutige Rassisten: heute!

ich glaube ich habe das schon mehrmals sehr deutlich gemacht! Du kannst gern versuchen mir aus dem gesagten einen Strick zu drehen, allerdings wird dir das recht schwerfallen, weil ich kein Problem damit habe Marx einen widerlichen Rassisten zu nennen! das war er vermutlich auch...aber der Mann ist lange tot und der Rassismus hat in der maschinellen Vernichtung ein nicht zu erahnendes Ausmaß erreicht!...ein widerlicher Rassist ist unter anderem jemand, der mit Wörtern umgeht, von denen er weiß, dass sie Menschen auf rassistische Weise beleidigen und sie dennoch verwendet mit dem Verweis auf seine nicht-rassistische Einstellung!

also nochmal weil du sagt zweierlei Maß: ja eh!!! wie denn auch nicht? 150 Jahre verlangen ein anderes Maß ich finde es allerdings interessant, wie du dir gerade nicht zu billig dafür bist, mich mit solchen persönlichen Mutmaßungen meines deiner Meinung nach unkritischen Reflektierens der Marxschen Lektüre "überführen" zu wollen...

Sagtest Du nicht "Kommunismus" ist kein Schimpfwort? Was ist Kapitalismus?

Und wenn Du so Rassismus definierst, unter "widerlich" verstehe ich etwas anderes. Es ist womöglich dann Rassismus, aber es gibt deutliche Steigerungsmöglichkeiten.

Und wenn Du oder Lucia hier benennen was Rassimus ist, dann ist das Wort so extrem verharmlost worden, dass fast jeder ein Rassist ist.

Und Condemn hat recht, Du bist sehr schnell dabei, einen anderen einen Rassisten zu nennen, wie auch Shimon andere schnell Antisemiten nennt.

Ihr zündelt und wisst es nicht.
 
Weil es eigentlich egal ist,wer früher bestimmte Wörter benutzt. Hier geht es darum ob diese Wörter, die Rassismus zum Audruck bringen, auch heute noch unseren Kindern beigebracht werden sollen. Heute wissen wir nämlich wie sie benutzt werden, um zu diskriminieren und auszugrenzen. Aus welchem Grund würde man sie trotzdem noch benutzen wollen? Weil man ein Recht darauf hat? Wieso sollen wir ein Recht darauf haben, andere auszugrenzen, zu beleidigen?
Wenn wir von alleine darauf kommen würden, dass man um ein friedliches Zusammenleben zu fördern, alle berücksichtigen muss, braucht man auch nicht wundern wenn jedmand auf die Idee kommt, es zu verbieten.

Oje, Du Symptombekämpferin, jetzt beginnst Du die Diskussion von Neuem. .....Und ewig grüßt das Murmeltier. ...kann ich da nur sagen, steht alles bereits mehrfach im hiesigen Thread.
 
au au au aufpassen! Marx: 19.Jahrhundert!, heutige Rassisten: heute!

ich glaube ich habe das schon mehrmals sehr deutlich gemacht! Du kannst gern versuchen mir aus dem gesagten einen Strick zu drehen, allerdings wird dir das recht schwerfallen, weil ich kein Problem damit habe Marx einen widerlichen Rassisten zu nennen! das war er vermutlich auch...aber der Mann ist lange tot und der Rassismus hat in der maschinellen Vernichtung ein nicht zu erahnendes Ausmaß erreicht!...ein widerlicher Rassist ist unter anderem jemand, der mit Wörtern umgeht, von denen er weiß, dass sie Menschen auf rassistische Weise beleidigen und sie dennoch verwendet mit dem Verweis auf seine nicht-rassistische Einstellung!

also nochmal weil du sagt zweierlei Maß: ja eh!!! wie denn auch nicht? 150 Jahre verlangen ein anderes Maß ich finde es allerdings interessant, wie du dir gerade nicht zu billig dafür bist, mich mit solchen persönlichen Mutmaßungen meines deiner Meinung nach unkritischen Reflektierens der Marxschen Lektüre "überführen" zu wollen...

Das ist nicht mein Punkt. Es geht mir darum, wie schnell Du selbst urteilst und andere in die Rassismus-Schublade steckst. Da bist Du mit Deinen Urteilen nicht sehr milde.

Was Du zu Marx sagst, kann ich schon irgendwie nachvollziehen, fand aber interessant wie Du zuerst auf das Zitat reagiert hast. Denn den latenten Antisemitismus kann man vielleicht herauslesen, aber der Rassismus gegenüber Schwarzen springt ja voll ins Auge, und den erwähnst Du nicht mal.
 
au au au aufpassen! Marx: 19.Jahrhundert!, heutige Rassisten: heute!

ich glaube ich habe das schon mehrmals sehr deutlich gemacht! Du kannst gern versuchen mir aus dem gesagten einen Strick zu drehen, allerdings wird dir das recht schwerfallen, weil ich kein Problem damit habe Marx einen widerlichen Rassisten zu nennen! das war er vermutlich auch...aber der Mann ist lange tot und der Rassismus hat in der maschinellen Vernichtung ein nicht zu erahnendes Ausmaß erreicht!...ein widerlicher Rassist ist unter anderem jemand, der mit Wörtern umgeht, von denen er weiß, dass sie Menschen auf rassistische Weise beleidigen und sie dennoch verwendet mit dem Verweis auf seine nicht-rassistische Einstellung!

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:umarmen: Ja so sehe ich es auch. Weiss nicht ob es ihn meinem Kommentar zu Condemn so rübergekommen ist.
 
Weil es eigentlich egal ist,wer früher bestimmte Wörter benutzt. Hier geht es darum ob diese Wörter, die Rassismus zum Audruck bringen, auch heute noch unseren Kindern beigebracht werden sollen. Heute wissen wir nämlich wie sie benutzt werden, um zu diskriminieren und auszugrenzen. Aus welchem Grund würde man sie trotzdem noch benutzen wollen? Weil man ein Recht darauf hat? Wieso sollen wir ein Recht darauf haben, andere auszugrenzen, zu beleidigen?
Wenn wir von alleine darauf kommen würden, dass man um ein friedliches Zusammenleben zu fördern, alle berücksichtigen muss, braucht man auch nicht wundern wenn jedmand auf die Idee kommt, es zu verbieten.

Es will sie ja keiner benutzen....es geht nur darum, ob man Bücher, die ja auch zeitzeugen sind, einfach umschreiben soll und damit sinnentfremdet..und...der olle Marx wird ja...zumindest ab der Mittelstufe gelehrt...und sei es nur in Geschichte...und wenn der dann von Niggern und Juden abfällig spricht bzw. schreibt...wie soll man da rangehen?
Wenn schon, würde ich dieses bekloppte 10 kleine irgendwas ganz streichen...es ist nun mal kein Thema für kleine Kinder, von Mord und Totschlag zu singen und das mit ner Heididiedeldumdei-Melodie...

Und Pipis Langstrumpf oder A.A. Kurzsocke...die haben mich schon als Kind nicht begeistern können...
Gibt ja auch heute Kinderbuchautoren, da muß man diesen alten Quark ja nicht weiterverbreiten...

Auch Robinson Crusoue oder der alte Lederstrumpf...und auch Winnetou sind rassistische Pampleteh ihrer Zeit und gehören eigentlich nicht in Kinderhände.


Sage
 
Oje, Du Symptombekämpferin, jetzt beginnst Du die Diskussion von Neuem. .....Und ewig grüßt das Murmeltier. ...kann ich da nur sagen, steht alles bereits mehrfach im hiesigen Thread.

Stimmt schon dass sich das Gespräch im Kreis dreht, aber du willst nicht so richtig drauf eingehen warum du selbst auf das Recht pochst bestimmte Wörter zu benutzen.
 
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Sagtest Du nicht "Kommunismus" ist kein Schimpfwort? Was ist Kapitalismus?

Und wenn Du so Rassismus definierst, unter "widerlich" verstehe ich etwas anderes. Es ist womöglich dann Rassismus, aber es gibt deutliche Steigerungsmöglichkeiten.

Und wenn Du oder Lucia hier benennen was Rassimus ist, dann ist das Wort so extrem verharmlost worden, dass fast jeder ein Rassist ist.

Und Condemn hat recht, Du bist sehr schnell dabei, einen anderen einen Rassisten zu nennen, wie auch Shimon andere schnell Antisemiten nennt.

Ihr zündelt und wisst es nicht.

wieso sollten Kommunismus und Kapitalismus Schimpfwörter sein? Das sind Namen zweier unterschiedlicher gesellschaftlicher Bewegungen...

nagut...also widerlich muss nicht sein, aber ich find Rassisten halt widerlich, so wie ich "tote Leiche" sage, sage ich "widerlicher Rassist"...Tautologie

ich könnte jetzt genauso sagen, du bist relativ spät dabei Rassismus oder Antisemitismus als solchen zu benennen! was solls...

und der größte Unterschied ist ja, dass ich von vornherein nicht ausschließen würde, mich nicht in rassistischen Strukturen artikulieren zu müssen! und deshalb nicht ausschließe selbst eines Tages zu meiner rassistischen Vergangenheit Stellung nehmen zu müssen! vor mir selbst und gerne auch vor anderen!
 
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