Ja auch, aber das ist bei weitem nicht alles.
Wenn heut zu Tage einer von zb. "Negern" spricht
Dann lässt das durchaus auch Rückschlüsse auf die Person zu, die sich SO artikuliert.
Ein zwanzig Jähriger mehr oder weniger moderner Mensch wird diesen Ausdruck nicht mehr benutzen.
Wenn ers doch tut, dann ist er ein "Dorftrottel", zb. vielleicht in der DDR oder auf einer Inzestinsel in der Norderney aufgewachsen oder, bewusst, akademisch, provokativ genutzt CSU, CDU und FDP Wähler

... er drückt heutzutage jedenfalls damit aus, das "Neger, Schwarze, Dunkelhäutige, Multipigementierte, Farbige, Unweisse"... Menschen für ihn in gewisser Hinsicht nachwievor "Ufos" darstellen.
Ein zb. 70 Jähriger kann dieses Wort völlig unbedarft benutzen, er denkt sich nicht unbedingt etwas konkret rassistisches dabei, im Gegenteil, in seiner ganzen Art kann sich noch so etwas wie Neugierde, Interesse und Solidarität mit DEN Negern vermitteln.
Natürlich gibt es auch diejenigen, die derartige Bezeichnungen im mehr bewusst als unbewusst rassistischen Tenor verwenden, wie bereits erwähnt, und aber sei es nur, zb. angeheizt durch eine solche Diskussion wie diese hier ihr Territorium der gewissenhaft unterdrückten (nichtdoch)Unterdrücker zu sichern. Ist wie bei Hunden, ... immer hin... ganz flott Beinchen heben und Revier markieren.