Nur so nebenbei als Hintergrund:
Es gibt in unserm Gehirn ein Areal*, das sich mit Störungen und Problemen beschäftigt. Es meldet sich solange zu Wort, bis es zu diesen Störungen eine befriedigende Erklärung oder Lösung gefunden wird. Darin liegt dann auch der Grund, warum gelegentlich so eine Art Gedankenkarussell entsteht, das sich scheinbar nicht anhalten lässt. Man könnte dieses Areal als Wachhund vergleichen, der ständig über unsere Integrität von Leib und Seele wacht und zu bellen beginnt, wenn sich da irgendwo etwas regt. Damit wird dann der Chef der Security (Ratio) geweckt, der dann für Klarheit sorgt.
Nicht nur bei wiederholenden Träumen reicht es also, sich mit diesen Dingen zu beschäftigen, um damit die Botschaft der Entwarnung auszustreuen („... ist nicht so schlimm, damit kann ich leben!“). Normalerweise wird eine solche Botschaft am Ende eines Traumes angefügt, mit der die Gefühle aus dem Traum wieder aufgelöst werden („... es ist alles wieder gut!“). Auch wenn man den Inhalt des Traumes nicht versteht, sind solche abschließende Botschaften an die Seele sehr wichtig, denn sie bestimmen deren Heil und unser alltägliches Tun.
Merlin
* Mittlerer Gyrus cinguli