Traum: Mehrfaches Aufwachen – wie ist das möglich?

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Weiß nicht, es stellt dann die grundlegende Frage über das Wesen der Realität, oder?


In der modernen Wissenschaft des Geistes gilt das Problem als unlösbar: Leib-Seele, Qualia usw.
Pavel, das Problem wird nur unlösbar, wenn man Leib und Wahrnehmung als zwei getrennte Substanzen denkt. Alles, was auf einen einwirkt, sind Erscheinungen im Raum – auch das Beobachtende selbst ist eine Erscheinung innerhalb dieses Raums, kein zusätzliches, unerklärtes Substrat. Qualia sind demnach keine mysteriösen Entitäten, sondern bestimmte Arten von Erscheinung und deren Beziehungen. Damit verschiebt sich die Frage: Es geht nicht um ein „Seelenprinzip“, sondern darum, wie Erscheinungen aufeinander wirken und sich manifestieren.
 
Zeit und Raum sind eher die Konstrukte im eigenen Bewusstsein. Ich lasse es lieber. Nicht so wichtig. LG.
Ich habe das Thema vor langer Zeit irgendwo behandelt.

@Grooti .

Wo entstehen diese Erscheinungen?


Anders ausgedrückt: Auf was beziehen sie sich?


Qualia sind keine Mystik, aber objektiv sind sie nicht verifizierbar, also nur als Begleiterscheinungen – so hatte ich es gemeint.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zeit und Raum sind eher die Konstrukte im eigenen Bewusstsein. Ich lasse es lieber. Nicht so wichtig. LG.
Ich habe das Thema vor langer Zeit irgendwo behandelt.

@Grooti .

Wo entstehen diese Erscheinungen?


Anders ausgedrückt: Auf was beziehen sie sich?


Qualia sind keine Mystik, aber objektiv sind sie nicht verifizierbar, also nur als Begleiterscheinungen – so hatte ich es gemeint.

Zeit und Raum wirken oft wie Konstrukte des Bewusstseins, weil wir Erscheinungen in „Innen“ und „Außen“ strukturieren. Tatsächlich sind sie selbst Teil der Methode, in der Erscheinungen aufeinander wirken und erfahrbar werden. Was wir als „Innen“, „Außen“, „Zeit“ oder „Raum“ wahrnehmen, ist somit Teil der Dynamik der Erscheinungen, unabhängig von subjektiver Interpretation.
 
Tatsächlich sind sie selbst Teil der Methode,
Es ist wahrscheinlich die Schwachstelle, denn die Methode ist auch nur bedingt oder abhängig von der Struktur--des Experimentes.
Das Photon erscheint entweder als Welle oder als Teilchen, so etwas in der Art.
Oder: Schrödingers Katze ist zugleich tot und lebendig. Hm, weiß nicht…
 
Das ist wirklich gut erfasst, so wie die Wechselbeziehungen im Indra-Netz oder im Modell des holografischen Universums – ich kann nachvollziehen, was du meinst. Ja.
Danke, Pavel. Genau – wie im Indra-Netz oder im holografischen Universum: Erscheinungen bestehen nicht isoliert, sondern nur in ihren Wechselbeziehungen, und jedes Einzelne spiegelt das Ganze wider.
 
Es ist wahrscheinlich die Schwachstelle, denn die Methode ist auch nur bedingt oder abhängig von der Struktur--des Experimentes.
Das Photon erscheint entweder als Welle oder als Teilchen, so etwas in der Art.
Oder: Schrödingers Katze ist zugleich tot und lebendig. Hm, weiß nicht…
Pavel, genau darin zeigt sich der Punkt: Welle und Teilchen, lebendig und tot – das sind keine festen Substanzen, sondern Erscheinungsweisen innerhalb der Methode. Die Methode ist nicht vom Experiment abhängig, sondern das, wodurch sich überhaupt verschiedene Erscheinungen zeigen können. Das Experiment bringt nur eine bestimmte Ausprägung hervor. Schrödingers Katze ist nicht beides zugleich in einem absoluten Sinn, sondern beide Möglichkeiten sind Erscheinungsformen, die sich je nach Bezug manifestieren.
 
Pavel, genau darin zeigt sich der Punkt: Welle und Teilchen, lebendig und tot – das sind keine festen Substanzen, sondern Erscheinungsweisen innerhalb der Methode.
Ja, ich verstehe – das Netzwerk der Beziehungen, in dem kein Ding oder Phänomen an sich, also inhärent, auffindbar wäre.
Ist es korrekt? Oder?
 
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Ja, ich verstehe – das Netzwerk der Beziehungen, in dem kein Ding oder Phänomen an sich, also inhärent, auffindbar wäre.
Ist es korrekt? Oder?
Ja, genau, Pavel – so lässt es sich ausdrücken: Kein „Ding“ trägt ein festes Eigensein in sich, sondern erhält Bedeutung nur innerhalb des Beziehungsgefüges, in dem es erscheint. Ohne dieses Gefüge könnte weder „Teilchen“ noch „Welle“, weder „Leben“ noch „Tod“ erfahren werden. Insofern ist das, was wir gewöhnlich als feste Substanzen annehmen, nichts anderes als Knotenpunkte innerhalb der Verbundenheit – leer von Eigenbestand, aber nicht leer von Erscheinung.
 
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