Trauer = Egoismus?

  • Ersteller Ersteller Desputia
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Hm, wie kommst Du darauf?

Magst Du Deine Erfahrungen schildern?

Ich kenne es nämlich komplett anders.....

Hätte ich zum beispiel meine Trauer um mein Baby früher abgelegt ,hätte ich wahrscheinlich früher diese wunderbare Begegnung erleben dürfen,lese Bitte nach,wenn du Lust und Interesse hast im "BERÜHRUNG AUS DEM LICHT"..
LG
Eisfee62
 
Hätte ich zum beispiel meine Trauer um mein Baby früher abgelegt ,hätte ich wahrscheinlich früher diese wunderbare Begegnung erleben dürfen,lese Bitte nach,wenn du Lust und Interesse hast im "BERÜHRUNG AUS DEM LICHT"..
LG
Eisfee62

Ich finde es NICHT OK wenn behauptet wird, dass (übergroße) Trauer Verstorbene blockieren soll - dies macht vielen Hinterbliebenen Angst!

Zudem habe ich viele Jahre mit Hinterbliebenen geredet, ihnen Botschaften von ihren Lieben überbracht. Dabei war KEIN einziger Verstorbener, der durch die immense Trauer (auch nach Jahren) festhing o.ä.!

Ebenso spreche ich aus ganz pers. Erfahrung: mein Sohn war Jahre nach seinem Tod weder gefangen, noch übelst drauf, nur weil ich zu sehr trauerte.

Im Gegenteil, von ihm bekam ich einen verbalen Popotritt, mein Leben zu leben - und das auf eine fröhliche und unbekümmerte Art.

Es mag ja sein das es vorkommen kann, jedoch habe ich es in über 30 Jahren als ehemaliges Medium noch nie erlebt.
 
Ich finde es NICHT OK wenn behauptet wird, dass (übergroße) Trauer Verstorbene blockieren soll - dies macht vielen Hinterbliebenen Angst!

Zudem habe ich viele Jahre mit Hinterbliebenen geredet, ihnen Botschaften von ihren Lieben überbracht. Dabei war KEIN einziger Verstorbener, der durch die immense Trauer (auch nach Jahren) festhing o.ä.!

Ebenso spreche ich aus ganz pers. Erfahrung: mein Sohn war Jahre nach seinem Tod weder gefangen, noch übelst drauf, nur weil ich zu sehr trauerte.

Im Gegenteil, von ihm bekam ich einen verbalen Popotritt, mein Leben zu leben - und das auf eine fröhliche und unbekümmerte Art.

Es mag ja sein das es vorkommen kann, jedoch habe ich es in über 30 Jahren als ehemaliges Medium noch nie erlebt.

Es gibt uns im verschiedenen FORMEN,das was eine als gut empfindet ist für anderen belastend...der eine meint diese der andere wiederum dieses...du hast deine Erfahrungen und ich meine..du hast von jemanden gelernt ich von anderen...alle Erfahrungen sagen aber eins mit Sicherheit..es geht danach weiter,nicht wahr..
 
Hallöle,

Mich persönlich beschäftigt eine Frage (weil es immer wieder vorkommt, dass geschrieben wird, dem Verstorbenen geht es jetzt besser dort wo er ist etc.): warum sagt man immer, dass es den verstorbenen jetzt besser geht? Ich kann es verstehen, wenn jemand nach einer krankheit oder jahrelangem leiden, von schmerzen gekennzeichnet, stirbt. Aber es gibt doch genug Todesfälle, wo junge leute aus der welt scheiden müssen, ungewollt so zu sagen, oder auch ältere leute, die halt nicht gehen wollen. Die hier auf der Erde nicht körperlich, gesundheitlich gelitten haben.
Ich empfinde auch Trauer, dass mein Mann so früh gehen mußte, aber nicht, weil ich egoistisch bin und an mich denke, sondern weil er mir leid tut, dass er so jung hat gehen müssen. Nicht ich tue mir leid, dass ich übrig geblieben bin, damit muß ich klar kommen. Mein Mann tut mir leid, dass er aus seinem leben nicht hat das machen können, was er sich vorgenommen hat, weil die Zeit nicht ausgereicht hat. Er tut mir leid, weil ich noch leben darf und trotz trauer und leid auch wieder schöne momente erleben darf, und er nicht mehr ist. Er tut mir leid, weil alles, um was er sich bemüht hat, jetzt ich so zu sagen genießen darf. Er nicht mehr. Ich weiss, dass er nicht freiwilig von mir gehen wollte. Somit kann ich mir auch nicht vorstellen, dass es ihm jetzt besser geht, denn zu seinen lebzeiten ist es ihm ja nicht schlecht gegangen.


lg
Mija
 
Es gibt uns im verschiedenen FORMEN,das was eine als gut empfindet ist für anderen belastend...der eine meint diese der andere wiederum dieses...du hast deine Erfahrungen und ich meine..du hast von jemanden gelernt ich von anderen...alle Erfahrungen sagen aber eins mit Sicherheit..es geht danach weiter,nicht wahr..

Es geht immer weiter.....

Ich bin eben nur der Ansicht, dass man mit Bedacht an Sätze wie z.B. "Trauer bindet Verstorbene" gehen sollte - den Lebenden zuliebe!
 
Hallöle,

Mich persönlich beschäftigt eine Frage (weil es immer wieder vorkommt, dass geschrieben wird, dem Verstorbenen geht es jetzt besser dort wo er ist etc.): warum sagt man immer, dass es den verstorbenen jetzt besser geht? Ich kann es verstehen, wenn jemand nach einer krankheit oder jahrelangem leiden, von schmerzen gekennzeichnet, stirbt. Aber es gibt doch genug Todesfälle, wo junge leute aus der welt scheiden müssen, ungewollt so zu sagen, oder auch ältere leute, die halt nicht gehen wollen. Die hier auf der Erde nicht körperlich, gesundheitlich gelitten haben.
Ich empfinde auch Trauer, dass mein Mann so früh gehen mußte, aber nicht, weil ich egoistisch bin und an mich denke, sondern weil er mir leid tut, dass er so jung hat gehen müssen. Nicht ich tue mir leid, dass ich übrig geblieben bin, damit muß ich klar kommen. Mein Mann tut mir leid, dass er aus seinem leben nicht hat das machen können, was er sich vorgenommen hat, weil die Zeit nicht ausgereicht hat. Er tut mir leid, weil ich noch leben darf und trotz trauer und leid auch wieder schöne momente erleben darf, und er nicht mehr ist. Er tut mir leid, weil alles, um was er sich bemüht hat, jetzt ich so zu sagen genießen darf. Er nicht mehr. Ich weiss, dass er nicht freiwilig von mir gehen wollte. Somit kann ich mir auch nicht vorstellen, dass es ihm jetzt besser geht, denn zu seinen lebzeiten ist es ihm ja nicht schlecht gegangen.


lg
Mija

Hallo Mirja!

Da gebe ich Dir absolut recht - es ist schwer zu verstehen und die Tränen die Du weinst, sind die Tränen um das Verpasste für ihn.

Jedoch: glaubt man an gewisse esoterische Lehren, so legt man sich lange vor der Geburt seinen "Lebensplan" fest. Vielleicht sah seiner anders aus als Du vermutest ?

Ich weiß es nicht.

Das einzigste was ich mittlerweile definitiv weiss ist, das im Grunde nichts sinnlos geschieht - auch wenn wir es auf den ersten Blick nicht begreifen.
 
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hallo liebe Desputia,

ja, ich hab nach seinem Tod viele esoterische Bücher gelesen, letztendlich glaube ich selbst auch daran, dass nichts unbegründet geschiet und dass alles so sein soll, wie es ist / kommt. Dass schon bei der Geburt (oder schon davor) unser sterbetag festgelegt ist. Und vieles mehr......dieser Glaube ist es, der mich über´s Wasser hält und der mich weiterleben und weiterkämpfen lässt:-) Und die hoffnung, dass es IHN noch immer gibt und dass WIR eines tages wieder zusammenkommen:-) Da freue ich mich schon drauf:-)

bussi
Mija
 
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