Transsexualität wirft spirituelle fragen auf

Zustimmung.
Wobei ich schon fassungslos bin wenn ich höre "zu lieben haben" - das geht ja überhaupt nicht
So denken (oder zumindest fühlen) manche Menschen. Und natürlich sollte man in diesem Punkt das leben, was man selbst möchte - und nicht das, was andere evtl. gerne hätten.

Das weitere erscheint mir dann deswegen so verwirrend, weil ich keine Idee hab ob irgendwer diese sog. "Norm" tatsächlich ernstnimmt
Je nachdem, wo man lebt, wird diese "Norm" von der Mehrheit sehr ernstgenommen - und dann haben es Menschen, die dieser Norm nicht entsprechen (wollen/können) mitunter sehr schwer.
Ich denke da nur an den Unterschied zwischen meiner Wohn- und meiner Arbeitsstadt. So selbstbewusst, wie sich die Schwulen/Lesben in meinem Wohnort bewegen, so schlecht werden sie an meinem Arbeitsort behandelt. Noch größer ist der Unterschied zu meinem Geburtsort, da habe ich kaum jemanden kennengelernt, der ein Problem mit Homosexuellen hatte, sogar auf Werbeplakaten dürfen schwule Pärchen gezeigt werden (im Gegensatz zu meiner jetzigen Region).

ich fänd es viel sinnvoller, diese sog. "Norm" gleich komplett zu tonnifizieren, weil sie schlicht Unsinn ist - und dann das zu machen was für einen selber richtig ist (ohne dafür unbedingt ein Etikett oder ne Schublade zu brauchen).
Wäre schön, wenn das so einfach wäre, doch gegen die anerzogenen Gebote kommt man sehr schwer an und wenn sich dann noch Nachbarn, Kollegen und andere Menschen von einem abwenden, unterdrücken viele Menschen "lieber" das, was zu ihnen gehört.
 
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naja, beides gehört zu der Überschrift: "Queer", von daher passt es schon irgendwie zusammen.
Im sexuellen Bereich sind sowohl Homos als auch Transsexuelle nicht der heterosexuellen Norm angepasst, die besagt, dass geborene Mädchen später (als Frau) einen Mann zu lieben haben und geborene Jungs später (als Mann) eine Frau zu lieben haben.
Diese heterosexuelle Form sieht weder Homosexualität noch Geschlechtsumwandlungen vor.

Zum Glück gibt es immer weniger Menschen, die anderen Menschen eine solch enge Moral aufdrücken wollen.

Nur blöd das das Thema hier nicht in Bezug auf Homosexualität erstellt wurde.....Eigentliches Thema ist ja wohl Transsexualität wirft Fragen auf und Homosexualität wurde hereingetragen, aber egal, ich lass es so wie es ist auch wenn es sich vom Ursprungsthema her weit entfernt hat
 
Nur blöd das das Thema hier nicht in Bezug auf Homosexualität erstellt wurde.....Eigentliches Thema ist ja wohl Transsexualität wirft Fragen auf und Homosexualität wurde hereingetragen, aber egal, ich lass es so wie es ist auch wenn es sich vom Ursprungsthema her weit entfernt hat

Da, wo Homos besser akzeptiert werden, werden auch Transen besser akzeptiert. Für mich besteht in der gesellschaftlichen Akzeptanz ein klarer Zusammenhang - auch, wenn ich weder das Eine noch das Andere bin.
 
Na, wenn du keine nach deinen Vorstellungen kennst und ich keine kenne, ist es irgentwie ein bißchen schwierig mit dem Urteil bilden.

Ich will auch nicht urteilen, sondern Möglichkeiten erkunden.

Na, dann wäre die Gesprächsgrundlage aber etwas dünn geworden, da mich nur zwei sehr spezielle Autotypen wirklich interessieren und Fußball seh ich mir auch nur an, wenn EM oder WM ist

Na immerhin! *staun* Ich krieg nichtmal mit ob grad WM ist - bin dann nur immer irritiert wenn mich irgendwer danach fragt.

Nein, mit Abhängigkeit oder Selbstverleugnung hat das nichts zu tun. Verschenken, ohne sich zu verlieren. Wer sich selbst vergisst, macht sich abhängig, daß ist schon richtig, aber nicht, weil er zuviel von sich gegeben hat, sondern weil er etwas dafür erwartet hat-verlangt hat, nämlich glücklich gemacht zu werden.

Ja, strenggenommen stimmt das. :) Also darf man sich nicht verlieren.

Und kann sein, daß mein Erinnerungsvermögen schon etwas lückenhaft wird, aber mir war so, als hättest du auch zu den Verfechtern der Theorie Sexuelle-Ausrichtung-hat-nur-mit-Sex-zu-tun gehört. Und in Gewisser Weise gehört das ja mit dem Thema dann noch zusammen.

Ja - ich kann immer noch nicht recht verstehen womit es sonst zu tun hätte. Wenn man einen Menschen liebt, dann deshalb weil er so ist wie er ist, und nicht weil er ein Mann oder eine Frau ist. Also, möchte ich folgern, hat Liebe nichts mit der "sexuellen Ausrichtung" zu tun. Aber was dann?

Das ist der Punkt wo ich das ganze nicht nachvollziehen kann. Ich versteh noch, dass ich, wenn ich Männer attraktiver finde, eben schwul bin, und wenn ich Frauen attraktiver finde, hetero. Aber ich versteh überhaupt nicht mehr, warum es irgendeine Bedeutung haben sollte ob ich einen männlichen oder weiblichen Körper hab (ausser in der Klamottenabteilung vom Kaufhaus).
Deswegen kann ich mir nicht vorstellen wie man einen "falschen" Körper haben kann - das höchstens als Liebesbeweis, weil der geliebte Mensch findet man hätte den "falschen" Körper und einen in diesem Körper nicht lieben kann.

Oh, ich hab noch nie an Bäumen gezogen. Nur manchmal gut zugesprochen, etwas Wasser gegeben...

Ja, das funktioniert... :)

Ich würde mal sagen, daß war nicht zu übermerken:umarmen:

Ah, dann bin ich beruhigt. :banane:

Kenn ich. War mir allerdings etwas zu propagandistsch platt aufgezogen, alles zu durchschaubar.

Darum gehts ja. Im realen Leben ist es dann nicht ganz so leicht zu durchschauen.

Haha, daß könnte dir so passen.

Wäh, Spielverderber. :sabber:


Und wenn deine Firma schlecht zu ihren Mitarbeiten ist,
solltest du vielleicht wirklich was in der Art in Erwägung ziehen.

Ich ziehe sowieso. Aber das würde hier zu weit führen...

Na du traust mir wohl gar nichts zu! :tomate:
...nee, mal ernsthaft, ich kannte da mal eine, die ziemlich empfindlich gegenüber Witzen über die Szene war und habs mir deswegen mal etwas genauer zu Gemüthe geführt.

Jaa, die "Szene" (oder jedenfalls bestimmte Teile davon) scheint sich sehr ernst zu nehmen.

Sicher, daß das ne offizielle Informationsseite war? Erschien mir jetzt ein bißchen dünn, ich hab da schon umfangreicheres gefunden.

Es war das einzige was ich gefunden hab was einen Anspruch der Meinungsbildung und Aufklärung hat. Das übrige scheint eher in Richtung Erfahrungsaustausch zu laufen, oder kommerziell zu sein.

Nur mit gnostischen Aspekten kann ich dir gerade auch nicht weiterhelfen-dazu kenne ich die Gnosis zu wenig

Dann nenn es halt Selbsterfahrung.

Nö, das nicht, aber ich tippe eher auf ein in sich zusammenbrechen, weniger auf den großen Knall.

Na, dann schauen wir mal ob die Illuminaten das auch so sehen...

Aber irgentwie hab ich das Gefühl, daß wir in jeden Thread, indem wir uns direkt unterhalten, so ins Oftopic kommen, daß es mich fast wundert, daß sie uns nicht von vorne herein rausschmeißen.

Das ist normal. Rausgeschmissen werden ist eigentlich auch normal - solang es uns nicht gleich so geht wie Bonnie&Clyde...
 
Eh, das heisst, die "typische Frau" darf das alles nicht? Oder wie?
Weitergedacht: also die "typische Frau" muss ihren Lebensinhalt darin sehen, zwischen Boutique und Schönheitssalon zu pendeln, angemalt sein wie zu Fasching, rausgeputzt wie eine Schaufensterpuppe, und dabei womöglich noch blond und hummeldumm sein?
Schreckliche Vorstellung. Mit sowas kann man doch nichts anfangen.

Aber wenn das so ist, dann komm doch mal auf'n Bier vorbei; Du klingst sympathisch. :)


Ich finde auch dass das ganze Tussi-Gehabe von den meisten Frauen bei Weitem übertrieben ist und Ja ich gebe dir Recht, dass die dummen Tussis einfach eine sporadische Abwertung an das gegenwertige weibliche Geschlecht darstellt. Ebenso hättest du vollkommen Recht wenn du sagen würdest dass alles ziemlich Besch*** ist mit den modernen Frauen, die noch nicht mal ein saftigen Steak zubereiten können. Jedoch ist das noch lange kein Grund meine Verlobte zum Bier einzuladen <.< Ich hoffe wir verstehen uns.

P.S Luna ist nicht die einzige Frau die aus diesem Schema schlüpft ... man sollte nur nicht ein Raster auf das Gesamte weibliche Geschlecht stülpen und sich selbst treu bleiben dann findet man schon sein Deckelchen <.< oder Töpfchen .... OOOODER Pfännchen ^^


Mit freundlichen Grüßen
Raym
 
Aber ich versteh überhaupt nicht mehr, warum es irgendeine Bedeutung haben sollte ob ich einen männlichen oder weiblichen Körper hab (ausser in der Klamottenabteilung vom Kaufhaus).
Und selbst da ärger ich mich öfter mal, dass die schöne, bequeme Kleidung nur für Männer da sein soll und es für Frauen (je nach Mode) teilweise nur unpraktische, unbequeme und viel zu körperbetonte (damit unvorteilhafte) Kleidung gibt.
Ich ärger mich da öfter mal, dass die Sachen, die mir wirklich gut gefallen, viel zu groß für mich sind.

Und für Männer scheinen Farben in der Mode nicht so angesagt zu sein. Das heisst, Männer, die gerne farbige Kleidung tragen, haben dasselbe Problem wie ich, die gerne bequeme Kleidung trägt.
 
Zustimmung.
Wobei ich schon fassungslos bin wenn ich höre "zu lieben haben" - das geht ja überhaupt nicht!
Das weitere erscheint mir dann deswegen so verwirrend, weil ich keine Idee hab ob irgendwer diese sog. "Norm" tatsächlich ernstnimmt (und dann deswegen eine Identität sucht die sich davon abgrenzt) - ich fänd es viel sinnvoller, diese sog. "Norm" gleich komplett zu tonnifizieren, weil sie schlicht Unsinn ist - und dann das zu machen was für einen selber richtig ist (ohne dafür unbedingt ein Etikett oder ne Schublade zu brauchen).

Wäre das nicht bereits ein Etikett?
 
Ich will auch nicht urteilen, sondern Möglichkeiten erkunden.

Ich hätte jetzt auch sagen können "eine Meinung bilden"...


Ja, strenggenommen stimmt das. :) Also darf man sich nicht verlieren.

Genau!

Ja - ich kann immer noch nicht recht verstehen womit es sonst zu tun hätte. Wenn man einen Menschen liebt, dann deshalb weil er so ist wie er ist, und nicht weil er ein Mann oder eine Frau ist. Also, möchte ich folgern, hat Liebe nichts mit der "sexuellen Ausrichtung" zu tun. Aber was dann?

Das erinnert mich jetzt gerade an den Thread, wo wir uns kennen gelernt haben, in dem du von den drei griechischen Begriffen für das Wort Liebe sprachst und ich den Vergleich mit dem Gummistiefel aus dem Zylinder gezaubert hab, erinnerst du dich? Lieben ist ein großes Wort mit unendlich vielfältiger Bedeutung. Ich liebe meine beste Freundin schlicht und einfach auf eine andere Art, als ich meine Freundin liebe, es fühlt sich anders an. Eben dieses lieben, was beflügelt, ein bißchen was von einem Rausch hat, das romantische lieben.
Und auch mal ineressanter Aspekt: in manchen Partnerbörsen gibt es Bereiche für Asexuelle. Da gibt es auch alles: Männer die Frauen suchen, Männer die Männer suchen und so weiter. Wenn jetzt Homosexualität nur mit Sex zu tun hat, woher weiß dann ein Asexueller, mit welchem Geschlecht er eine Beziehung sucht?


Das ist der Punkt wo ich das ganze nicht nachvollziehen kann. Ich versteh noch, dass ich, wenn ich Männer attraktiver finde, eben schwul bin, und wenn ich Frauen attraktiver finde, hetero. Aber ich versteh überhaupt nicht mehr, warum es irgendeine Bedeutung haben sollte ob ich einen männlichen oder weiblichen Körper hab (ausser in der Klamottenabteilung vom Kaufhaus).
Deswegen kann ich mir nicht vorstellen wie man einen "falschen" Körper haben kann - das höchstens als Liebesbeweis, weil der geliebte Mensch findet man hätte den "falschen" Körper und einen in diesem Körper nicht lieben kann.

Also, in der Gothicszene gibt es Männer die sich als Männer fühlen und Röcke tragen. Dann ist es wohl doch n bißchen mehr, als nur die Klamottenabteilung. Ich hab nun schon, von vielen Trans-Frauen gelesen, daß sie sich vor ihrem männlichen Geschlechtsorganen regelrecht geekelkt haben (Nicht für ungut, aber das ist jetzt etwas, was ich gut nachvollziehen kann). Geschlechtsidentität ist etwas, was über ein Rollengehabe hinaus geht und wenigstens n bißchen zugehörig zu dem Körper in dem man lebt, muss man sich ja auch fühlen. Sonst führt das zu immer weiterer Selbstentfremdung und das kann nicht gesund sein.
Und dies ist ne Empfindung, die man selbst hat, kein Anderer, der das vorschreibt.

Darum gehts ja. Im realen Leben ist es dann nicht ganz so leicht zu durchschauen.

Ist es nicht?


Ich ziehe sowieso. Aber das würde hier zu weit führen...

Seitdem die Sitte kryptischer Andeutungen aufgekommen ist, versteht man nur noch die Hälfte:D


Es war das einzige was ich gefunden hab was einen Anspruch der Meinungsbildung und Aufklärung hat. Das übrige scheint eher in Richtung Erfahrungsaustausch zu laufen, oder kommerziell zu sein.

Versuchs mal hiermit:http://www.zaccara.net/bdsm_frame.htm
Es ist die persönliche Sichtweise und Geschichte einer Sub-Frau. Also weder eine praktische Anleitung, noch ist die große Informationsobjektivität in allen ihren Ausführungen ausgebrochen, aber ich persönlich fand es die beste Seite zum Thema. Gerade das Gedicht Worte einer Sub (unter "meine Geschichten und Gedichte ") fand ich sehr schön.


Das ist normal. Rausgeschmissen werden ist eigentlich auch normal - solang es uns nicht gleich so geht wie Bonnie&Clyde...

Owei, na ich denke mal, so schlimm wird es nicht werden ;)


Und eins noch:
Aber wenn das so ist, dann komm doch mal auf'n Bier vorbei; Du klingst sympathisch.

Gleich im ersten Thread, wo ihr euch übern Weg schreibt, meine beste Freundin anzugraben, ist jetzt auch nicht die feine englische Art *augenbrauen hochzieh*


Liebe Grüße!
 
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Gleich im ersten Thread, wo ihr euch übern Weg schreibt, meine beste Freundin anzugraben, ist jetzt auch nicht die feine englische Art *augenbrauen hochzieh*

Wieso ist es ein Angraben, wenn er mit einer Frau ein Bier trinken geht? Wenn er dasselbe einem Mann geschrieben hätte, käme ja auch kaum einer auf die Idee, dass das eine Anmache ist....
Ich finde es immer wieder verwunderlich, warum man sich nicht einfach auch mal so mit frau treffen darf, ohne, dass da gleich irgendwelche Hintergedanken aufkommen. :confused:
 
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