Ich will auch nicht urteilen, sondern Möglichkeiten erkunden.
Ich hätte jetzt auch sagen können "eine Meinung bilden"...
Ja, strenggenommen stimmt das.

Also darf man sich nicht verlieren.
Genau!
Ja - ich kann immer noch nicht recht verstehen womit es sonst zu tun hätte. Wenn man einen Menschen liebt, dann deshalb weil er so ist wie er ist, und nicht weil er ein Mann oder eine Frau ist. Also, möchte ich folgern, hat Liebe nichts mit der "sexuellen Ausrichtung" zu tun. Aber was dann?
Das erinnert mich jetzt gerade an den Thread, wo wir uns kennen gelernt haben, in dem du von den drei griechischen Begriffen für das Wort Liebe sprachst und ich den Vergleich mit dem Gummistiefel aus dem Zylinder gezaubert hab, erinnerst du dich? Lieben ist ein großes Wort mit unendlich vielfältiger Bedeutung. Ich liebe meine beste Freundin schlicht und einfach auf eine andere Art, als ich meine
Freundin liebe, es fühlt sich anders an. Eben dieses lieben, was beflügelt, ein bißchen was von einem Rausch hat, das romantische lieben.
Und auch mal ineressanter Aspekt: in manchen Partnerbörsen gibt es Bereiche für Asexuelle. Da gibt es auch alles: Männer die Frauen suchen, Männer die Männer suchen und so weiter. Wenn jetzt Homosexualität nur mit Sex zu tun hat, woher weiß dann ein Asexueller, mit welchem Geschlecht er eine Beziehung sucht?
Das ist der Punkt wo ich das ganze nicht nachvollziehen kann. Ich versteh noch, dass ich, wenn ich Männer attraktiver finde, eben schwul bin, und wenn ich Frauen attraktiver finde, hetero. Aber ich versteh überhaupt nicht mehr, warum es irgendeine Bedeutung haben sollte ob ich einen männlichen oder weiblichen Körper hab (ausser in der Klamottenabteilung vom Kaufhaus).
Deswegen kann ich mir nicht vorstellen wie man einen "falschen" Körper haben kann - das höchstens als Liebesbeweis, weil der geliebte Mensch findet man hätte den "falschen" Körper und einen in diesem Körper nicht lieben kann.
Also, in der Gothicszene gibt es Männer die sich als Männer fühlen und Röcke tragen. Dann ist es wohl doch n bißchen mehr, als nur die Klamottenabteilung. Ich hab nun schon, von vielen Trans-Frauen gelesen, daß sie sich vor ihrem männlichen Geschlechtsorganen regelrecht geekelkt haben (Nicht für ungut, aber das ist jetzt etwas, was ich gut nachvollziehen kann). Geschlechtsidentität ist etwas, was über ein Rollengehabe hinaus geht und wenigstens n bißchen zugehörig zu dem Körper in dem man lebt, muss man sich ja auch fühlen. Sonst führt das zu immer weiterer Selbstentfremdung und das kann nicht gesund sein.
Und dies ist ne Empfindung, die man selbst hat, kein Anderer, der das vorschreibt.
Darum gehts ja. Im realen Leben ist es dann nicht ganz so leicht zu durchschauen.
Ist es nicht?
Ich ziehe sowieso. Aber das würde hier zu weit führen...
Seitdem die Sitte kryptischer Andeutungen aufgekommen ist, versteht man nur noch die Hälfte
Es war das einzige was ich gefunden hab was einen Anspruch der Meinungsbildung und Aufklärung hat. Das übrige scheint eher in Richtung Erfahrungsaustausch zu laufen, oder kommerziell zu sein.
Versuchs mal hiermit:
http://www.zaccara.net/bdsm_frame.htm
Es ist die persönliche Sichtweise und Geschichte einer Sub-Frau. Also weder eine praktische Anleitung, noch ist die große Informationsobjektivität in allen ihren Ausführungen ausgebrochen, aber ich persönlich fand es die beste Seite zum Thema. Gerade das Gedicht
Worte einer Sub (unter "meine Geschichten und Gedichte ") fand ich sehr schön.
Das ist normal. Rausgeschmissen werden ist eigentlich auch normal - solang es uns nicht gleich so geht wie Bonnie&Clyde...
Owei, na ich denke mal, so schlimm wird es nicht werden
Und eins noch:
Aber wenn das so ist, dann komm doch mal auf'n Bier vorbei; Du klingst sympathisch.
Gleich im ersten Thread, wo ihr euch übern Weg schreibt, meine beste Freundin anzugraben, ist jetzt auch nicht die feine englische Art *augenbrauen hochzieh*
Liebe Grüße!