Tochter in der Frühpubertät

Steinböckin

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12. September 2018
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853
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Wien
Hallöchen! Ich mal wieder...

Ich denke gerade viel über meine Tochter nach. Sie ist gerade 9 geworden und beginnt, sich zu verändern und sich etwas zurückzuziehen. Alles soweit ganz normal, ich weiß. Aber ich habe das Gefühl, dass sie manchmal sehr traurig ist und sie sagt mir nicht, wieso - oder sie kann es vielleicht selbst nicht in Worte fassen. Ich weiß, dass sie zum ersten Mal ein bisschen verliebt ist und sie sich auch zwischen ihren Freunden irgendwie zerrissen fühlt, weil sie dauernd das Gefühl hat, sie muss sich entscheiden (entweder du bist meine Freundin oder ihre....), was sie sehr belastet. Zuhause fordert sie einerseits ihren altersgemäßen Freiraum ein, kann aber plötzlich nicht mehr in ihrem Bett einschlafen. Sie kann nur einschlafen, wenn sie in meinem Bett liegt und ich neben ihr bin, bis sie eingeschlafen ist. Sie hat Angst, kann aber nicht genau sagen, wovor.

Ich habe gefragt: Wie kann ich meiner Tochter helfen?
Kann vielleicht jemand bitte bitte einen Blick darauf werfen? Danke euch vielmals!





 
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Ich habe gefragt: Wie kann ich meiner Tochter helfen?

Hallo Steinböckin,

schön - mal wieder von dir zu lesen :).

Kurze Frage vorab - bist du - fühlst du dich denn gerade in der Lage, ihr zu helfen ?

Sarg in deiner PK - mit Fuchs - Sense, und HM darüber angrenzend - Mäuse auf Sarg - Störche auf Mäuse auf die du als Dame spiegelst --sieht ned so wirklich gut aus- was deine eigene Verfassung angeht. Was deine Tochter so dich neben dir liegend dann auch sehr nah und non-verbal mitbekommt. Kreuz auf Kind und Schlange - Mutter auf Kreuz.

.
 



Hallo Steinböckin,

schön - mal wieder von dir zu lesen :).

Kurze Frage vorab - bist du - fühlst du dich denn gerade in der Lage, ihr zu helfen ?

Sarg in deiner PK - mit Fuchs - Sense, und HM darüber angrenzend - Mäuse auf Sarg - Störche auf Mäuse auf die du als Dame spiegelst --sieht ned so wirklich gut aus- was deine eigene Verfassung angeht. Was deine Tochter so dich neben dir liegend dann auch sehr nah und non-verbal mitbekommt. Kreuz auf Kind und Schlange - Mutter auf Kreuz.

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Hallo, liebe @Green Eireen! Vielen Dank für deine Antwort.

Tja, wann ist man schon wirklich in der Lage dazu?
Aber du hast Recht, ich bin gerade wohl nicht die Lebensfreude in Person. Ich sitze seit Mitte Oktober im Home-Office, habe kaum Kontakt mit anderen Menschen und fühle mich manchmal sehr einsam. Aber das wird jetzt alles nach und nach besser werden und ich krieg mich selbst schon wieder in den Griff. Aber es kann schon sein, dass meine Tochter, die ja sehr sensitiv ist, das mitbekommt. Unsere Verbindung ist noch intensiver geworden durch viele Wochen von HomeSchooling, wo wir nur einander hatten. Außerdem "kann" ich Teenager-Kram grundsätzlich besser als Kleinkinder-Sorgen, ich kann mich da einfach besser einfühlen - das hab ich durch viele Jahre des Unterrichtens gesehen. Darum weiß ich auch, dass ich sie nicht bedrängen darf und vor allem nicht von ihr erwarten darf, dass sie meine innere Leere füllt. Ich versuche einfach, ihr zu zeigen, dass ich für sie da bin - und das bin ich auch mit vollem Herzen, wenn sie es zulässt. Aber manchmal fühle ich mich sehr hilflos.
 
Sehr schwierige Familiensituation.

Die "Gefahr", daß sie dir entgleitet bzw. daß du das alles irgendwann nicht mehr stemmen kannst, besteht.

Mir scheint das Kind sehr belastet, wie mit ner inneren (offenen) Wunde.

Wenn du kannst, nimm externe Hilfe an, denn du selbst scheinst mir wie ein Blatt im Wind und instabil.
 
Tja, wann ist man schon wirklich in der Lage dazu?
Aber du hast Recht, ich bin gerade wohl nicht die Lebensfreude in Person. Ich sitze seit Mitte Oktober im Home-Office, habe kaum Kontakt mit anderen Menschen und fühle mich manchmal sehr einsam. Aber das wird jetzt alles nach und nach besser werden und ich krieg mich selbst schon wieder in den Griff

Das stimmt natürlich - auch als Mutter bleibt man Mensch und menschlich mit eigenen Problemen beschäftigt. Es fiel mir nur halt sofort ins Auge.

Du liegst als Dame auf dem Hund direkt neben ihr - und bist ihr da schon ein vertrauter Halt und Stütze und vertrauenswürdige Weggefährtin..

Nur hatte ich den Eindruck, dass sie im Moment von dir etwas spürt- und sie dich à priori vor etwas beschützen möchte - dass sie eine Traurigkeit bei dir spürt und nicht weiss wie sie es dir wegmachen könnte oder wie dir helfen.

Dann ihre eigenen Dinge vermutlich eher zurückhält - um dich nicht zu beunruhigen.
 
Das stimmt natürlich - auch als Mutter bleibt man Mensch und menschlich mit eigenen Problemen beschäftigt. Es fiel mir nur halt sofort ins Auge.

Du liegst als Dame auf dem Hund direkt neben ihr - und bist ihr da schon ein vertrauter Halt und Stütze und vertrauenswürdige Weggefährtin..

Nur hatte ich den Eindruck, dass sie im Moment von dir etwas spürt- und sie dich à priori vor etwas beschützen möchte - dass sie eine Traurigkeit bei dir spürt und nicht weiss wie sie es dir wegmachen könnte oder wie dir helfen.

Dann ihre eigenen Dinge vermutlich eher zurückhält - um dich nicht zu beunruhigen.
Weißt du, es ist wirklich schlimm. Als ich noch ausschließlich Tochter war, schwor ich mir, ich würde meine Tochter NIEMALS unter meinen eigenen Problemen leiden lassen. Aber die Mutter-Tochter-Verbindung ist offenbar so stark, dass das nicht möglich ist, auch wenn man es versucht. Ich sehe die Verbindung unserer Mutter zu ihren vier Töchtern mittlerweile energetisch auch anders. Das ist eben unser Erbe und wir führen es offenbar weiter.

Aber glaubst du, ihre Traurigkeit rührt allein von meiner her? Oder ist bei ihr auch irgendwas eigenes um das ich mich sorgen sollte?
 
Hallöchen! Ich mal wieder...

Ich denke gerade viel über meine Tochter nach. Sie ist gerade 9 geworden und beginnt, sich zu verändern und sich etwas zurückzuziehen. Alles soweit ganz normal, ich weiß. Aber ich habe das Gefühl, dass sie manchmal sehr traurig ist und sie sagt mir nicht, wieso - oder sie kann es vielleicht selbst nicht in Worte fassen. Ich weiß, dass sie zum ersten Mal ein bisschen verliebt ist und sie sich auch zwischen ihren Freunden irgendwie zerrissen fühlt, weil sie dauernd das Gefühl hat, sie muss sich entscheiden (entweder du bist meine Freundin oder ihre....), was sie sehr belastet. Zuhause fordert sie einerseits ihren altersgemäßen Freiraum ein, kann aber plötzlich nicht mehr in ihrem Bett einschlafen. Sie kann nur einschlafen, wenn sie in meinem Bett liegt und ich neben ihr bin, bis sie eingeschlafen ist. Sie hat Angst, kann aber nicht genau sagen, wovor.

Ich habe gefragt: Wie kann ich meiner Tochter helfen?
Kann vielleicht jemand bitte bitte einen Blick darauf werfen? Danke euch vielmals!






hallo liebe @Steinböckin

in einem kann ich sagen spürst du richtig sie ist bereits in der Anfangsphase zur Reifung , sie ist verliebt und spürt gewisse körperliche Sehnsüchte.
und auch wenn diese Gefühle wie wir wissen ja wunderschön sind, können das so junge Menschen schlecht oder schwer einordnen, integrieren und bringen sie denn eher vorerst durcheinander . Was entsteht da: ein Gefühl zu jemanden zu wollen, das Gefühl innerlich fängt an sich seltsam zu verandern, das ist ein Gefühl was dein Kind noch nicht kennt, es ist NEU, und kann Angst machen.
was ich sehe, sie kann das überhaupt noch nicht in Worte fassen, spürt aber, und das wirdt teilweise verhindert, das sich mit ihr etwas tut.

soweit denke ich alles normal,

jetzt kommt tatsächlich deine person ins Spiel, eigentlich würde sie gerne mit dir sprechen,
das ist das was sie traurig macht,
sie kann dir ja nicht sagen das sie sich toll fühlt und verliebt ist, das lässt sie bleiben, weil du doch traurig bist....
sie fühlt sich dir gegenüber sehr verpflichtet,
darf sie sich freuen und einen Freund haben wenn du möglicherweise nicht glücklich bist?
Von den Karten her habe ich das Gefühl sie will dir nicht wehtun..........

sie schaut da sehr auf dich und dein Gefühl, genau wie du auf sie schaust.
 
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erwartest du ernsthaft das dein kind euer Thema löst wenn du es doch könntest?
wer ist bei euch grad Kind und wer Elternspieler?
Nein, so hab ich das nicht gemeint!
Ich hab mich nur gefragt - und du hast das ja in deinem vorigen Post beantwortet - ob sie „nur“ meine zeitweise Traurigkeit übernimmt, oder ob sie davon abgesehen irgendwelche Probleme hat, die nichts mit der Familie zu tun haben.
 
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