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Texte von U.G. Krishnamurti

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Cerion, 21. November 2010.

  1. Fingerfraktur

    Fingerfraktur Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2010
    Beiträge:
    380
    Ort:
    Zürich
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    Durch dein Selbst wirst du es natürlich immer so erfahren. Auf dieser Ebene gibt es immer den scheinbar Erfahrenden, der scheinbar Erfahrungen "hat" oder "macht". Aber das IST ja die Illusion - es gibt nicht "dein" Selbst. Es gibt einfach das, was passiert, das ganze eben. "Dein Selbst" ist ein Konzept, das durch niemanden in Erscheinung tritt und durch niemanden wieder verschwindet. Einfach so.
     
  2. Nuss

    Nuss Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. April 2009
    Beiträge:
    3.828
    Ort:
    wien
    des is gleichzeitig oasch und leiwand..
     
  3. Lizzy56

    Lizzy56 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2010
    Beiträge:
    6.755
    Ort:
    Rheinland -Pfalz
    Und wie willst du dann Wissen wenn du dein Selbst noch nie Erfahren hast was dein Selbst ist? Ein Konzept ist das was du zu deinem Konzept gemacht hast aber nicht das was wirklich ist.:)
     
  4. Jazumleben

    Jazumleben Mitglied

    Registriert seit:
    18. November 2010
    Beiträge:
    849
    Es ist natürlich nicht unwichtig, was der Mensch sucht und wenn ich mal unterstelle, dass es Erleuchtung ist, erschwert schon eine Tatsache die Suche erheblich, dass er damit nicht weiß, was er sucht.

    „Trotzdem geht die Suche dem Finden voraus...“ Nein nicht unbedingt und so, wie ich mir Erleuchtung vorstelle, so ist sie ein Ereignis, das man als Geschenk, vllt sogar als Gnade ansehen kann.
    Man kann sagen, sie geschieht TROTZ Suche.
    Obwohl ich nicht mal eine Vorstellung hätte, was Erleuchtung sein soll.

    Aber mir ist auch was passiert, von dem ich vorher nicht die gringste Ahnung hatte.
    Ah und da ist da noch das Beispiel, das hoffentlich jeder erlebt hat, der erste Orgasmus. Gibt es hier eine/n, die/der sich so etwas hätte je vorher vorstellen konnte?

    Und dennoch ist danach unwiderruflich ein Tor aufgegangen in Form einen Erfahrung, die man nicht mehr auslöschen kann.
    So habe ich die Erfahrung von Liebe gemacht, wie sie vorher unvorstellbar war, ein Phänomen, von dem ich nicht mal im Ansatz eine Ahnung gehabt hätte und auch nie auf der Suche danach war.
    Vorher glaubte ich Liebe bereits zu kennen, ich glaubte auch Selbstlosigkeit, min. diffus schon erfahren zu haben oder so etwas wie Angst Freiheit. Aber nein, das hat sich erst durch ein Ereignis gezeigt, das mich durchflutet hat wie aus heiterem Himmel.

    Eigentlich setzte eine gewisse Suche erst danach ein, denn das Erfahrene ließ sich nicht festhalten.
    Gesucht hatte ich dann die Spähren, in die ich mich begeben musste und wieder musste ich erkennen, dass es nicht damit ging, bestimmte Schalter umzulegen, denn es kommt auf Geisteshaltung an, die man sich aber auch nicht so einfach aufsetzen kann, wie einen Maske. Vielmehr mussten erst jede menge Masken erkannt werden und der Grundbaustein dazu war bedingungslose Ehrlichkeit und Offenheit.

    Und wieder habe ich gefunden, was ich nicht suchte, Demut und zwar im tiefsten Sinne des Wortes was mir zunächst ein enormes Schamgefühl einbrachte.

    Ich schreibe hier nicht, um auf mich aufmerksam zu machen sondern weil ich ahne, dass irgendwie jeder an des anderen Erfahrungen teil haben sollte, denn auf der Ebene der Empathie ereignen sich Dinge, die sich unserem Zutun entziehen.
    Es hat was mit „Geschehen lassen“ zu tun und Erkenntnisse auf diesem Weg sind Richtung weisend.

    Wie gesagt, ich weiß nicht, was Erleuchtung sein soll aber die Erwartungshaltung vieler Sucher scheint mir auch suspekt.
    Da sind nur paar Erkenntnisse, die mir eine gewisse innere Ruhe beschert haben und das möchte ich den, nach dem ewigen Glück suchenden, gern vor Gesicht halten.
    Der Weg des Wissens und Verstehens führt in die Irre, vllt sogar bis ins Irrenhaus. Es ist wie der Umgang mit Potenzen, auf eine Antwort folgen zwei Fragen.
    Irre ist schon der Wunsch nach „Erleuchtung“ weil es ein trennendes Element in sich birgt. Die Sehnsucht, die mit Liebe einher geht, ist Verbundenheit und Ganzheit und steht somit im Widerspruch zu einer persönlichen Erleuchtung.
    Und dennoch hört man von Menschen, die eine Erfahrung gemacht haben über die sie sinnieren, als sei es das, was die Mehrheit sich unter Erleuchtung vorstellt, aber einher damit geht das Bewusstseins, selbst in einer bestimmten Form erloschen zu sein- mindestens die Vorstellung von sich ist zerplatzt.
    Und auf einmal ist damit auch alles Wünschen und Hoffen, alle Intentionen, all das, das an die eigenen Person gebunden war, abgefallen. Statt dessen stellt sich die Sorge um andere ein, eine Verantwortung für etwas, das man nicht verursacht hat, ein unbegreifliches Verständnis nicht nur für seine eigenen Schwächen, Verzeihen ist der unmittelbare Tenor des Moments, Solidarität ein dringendes Bedürfnis, aber auch die offene kritische Sicht auf das was ist.
    All das erscheint wie ein Bad in einer in einer dem Verstand unzugänglichen Spähre.

    Letztlich weiß ich nicht, warum ich das jetzt geschrieben habe, aber sei`s drum...
     
  5. Fingerfraktur

    Fingerfraktur Mitglied

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    380
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    Zürich
    Es gibt kein Selbst - auf jeden Fall kein individuelles (aber dann macht das Wort "Selbst" auch nicht mehr wirklich Sinn).

    Wo siehst du denn "dein" Selbst? Woher willst du dein eigenes Selbst kennen? Das was erkennt kann doch niemals gleichzeitig das erkannte sein, oder? Wenn du von "deinem Selbst" sprichst, sprichst du ja schon wieder von etwas, was du kennst, also von etwas was für dich scheinbar erfahrbar ist. Doch damit befindest du dich bereits auf der Ebene der Form, bzw. der Erscheinungen und Projetktionen - und da kann es keine Trennung geben zwischen "mein" und "dein". Dann ist dein Selbst schon auf der gleichen Ebene wie z.B. der Furz deines Nachbars. Ein eingebildetes Selbst also.
     
  6. Lizzy56

    Lizzy56 Neues Mitglied

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    Rheinland -Pfalz
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    Doch es geht eine Suche vorraus. Den meisten Menschen allerdings unbewusst. Die Suche nach sich SElbst. Auch bei mir war es so. ich hab niemals gesagt: So jetzt suche ich mich Selbst.Und doch hab ich gesucht. Bewusst gworden ist mir das aber erst als Gefunden hatte bzw. wie du sagst, das Geschenk erhalten habe. Und die Erleuchtung ist eine Gnade. Was Erleuchtung ist kann ich dir nur aus meiner Perpektive sagen.
    Ich hatte auch so ein Ereignis.:)
    Ich habe auch erst danach gesucht um herrauszufinden was dieses Ereignis wohl gewesen sein könnte. Und herausgefunden habe ich das es ein Erleuchtung gewesen sein könnte, da alles übereinstimmte. Und bei mir ist es geblieben und ist sogar noch stärker geworden. :)
    Ja, so ist das wohl.:)
     
  7. Jazumleben

    Jazumleben Mitglied

    Registriert seit:
    18. November 2010
    Beiträge:
    849
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    Liebe Lizzy, ich kann Dich in gewisser Weise verstehen, auch aus der Sicht, da Frauen oft "unbefangener" mit Worten umgehen, aber Erleuchtung ist so ein Wort, da.....


    Aber schön, dass Du Einblick hast (man wird so selten verstanden)
     
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