Terrorangst in Deutschland?

und so isoliert sich mensch immer mehr, und kommt tatsächlich angst, wenn ihm ein artgenosse zu "nahe" kommt...:confused:

Warum wieder diese Pauschalisierung? Du brauchst dich doch nicht zu isolieren, es steht doch jedem Menschen frei, ob er die Nähe zu anderen Menschen braucht oder ob er die Nähe meidet.
Wo ist das Problem? Übrigens: manche Artgenossen sind durchaus zum fürchten.:)
 
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Wenn wir uns verleiten lassen würden, unser Leben umzustellen, Bahnhöfe und Flughäfen oder Weihnachtsmärkte zu meiden, dann hätten die Terroristen schon gewonnen.
Angst ist im Umgang mit ihnen der schlechteste Begleiter....dazu ein Ja.

das sagte ein freund zu mir, der 99/00 in sierra leone war: wenn du angst hast, dann haben sie schon gewonnen...
 
Warum wieder diese Pauschalisierung? Du brauchst dich doch nicht zu isolieren, es steht doch jedem Menschen frei, ob er die Nähe zu anderen Menschen braucht oder ob er die Nähe meidet.
Wo ist das Problem? Übrigens: manche Artgenossen sind durchaus zum fürchten.:)

weisst du was: die meisten menschen sind in der tat sehr harmlos. eher hilflos.

der grund der isolierung des menschen ist ua in der kompetativen leistungsgesellschaft und den zerbrechen der sozialen strukturen zu finden.
mensch wird zum einzelgänger, einzelkämpfer. selbst den bund der familie gibt es als solchen kaum mehr. zb. vereinsamung alter menschen, usw. die gesellschaft als solche wird immer asozialer. zb. ghettoisierung von klassen, sog. rassen, religionen...

und derlei staatliche panikmachen fällt auf fruchtbaren boden.

und noch was in punkto "fürchten": ein mensch der keine angst hat, bewaffnet sich nicht.
 
Der Mensch ist sowohl Rudeltier als auch Individualist und deshalb ist eine gewisse soziale Distanz innerhalb des Rudels auch enorm wichtig fürs Wohlbefinden.

das ist eine etwas weitschweifendere thematik, die man gerne an anderer stelle auswalzen kann. es gibt die individual-, als auch die sozialnatur des menschen. so einfach ist das in der tat nicht.

gemeinsam im bus zu sitzen/ stehen, ist mmn keine einschränkung der individualität. noch eine gefahr, denn es findet ja kein "übergriff" statt.

was ich beklage, ist dass es kein funktionierendes soziales gefüge mehr gibt, und die menschen angst voreinander haben, statt miteinander stark zu sein.
denn wenn keiner den besitz des anderen neidet; wenn menschen kommunizieren und einander kennenlernen, braucht man keine abwehr.
das unbekannte ist immer eine brutstätte der angst. und darin lassen sich schnell zweifel sähen. und das nutzt mmn die regierung schamlos aus.
denn wie schon gesagt: segregierte menschen lassen sich leichter kontrollieren (gegeneinander aufhetzen).
 
gemeinsam im bus zu sitzen/ stehen, ist mmn keine einschränkung der individualität. noch eine gefahr, denn es findet ja kein "übergriff" statt.

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Das kannst du gerne so sehen, ich seh es anders,

ich gehe zu Fuß oder fahr mit dem nächsten Bus - das ist Individualität.

Nur wer seine Individualität abgibt, an die Pünktlichkeit oder das Wetter
oder sonstige Dinge, kompromissiert sich sozial im Straßenverkehr oder
eben asozial.
 
Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass man Angst hat. Auch ich bin nicht gänzlich angstfrei.
Was ich meine, ist die Art und Weise, wie damit umgegangen wird, ist was für Doofe... und nicht, dass Menschen in Angst oder gar Opfer doof sind.
Hoffe, dies nun besser erklärt zu haben.

es ist ein kreislauf: angst vor dem unbekannten; distanzierung aus angst schafft noch mehr "unbekanntes", die angst steigt... usw
 
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