Taktik des Teufels

o.k. Deine Sicht, die ich respektiere.

Meine Sicht: Gott ist Schöpfer unseres Systems, die Kraft, die Kosmos-Gefüge zusammenhält, der Schöpfer der Wiedergeburtidee.

ER scherrt sich keinen Deut um unser Einzelschicksal, um unsere individuellen Befindlichkeiten. Das ist unser Anteil an dem Ganzen, die Arbeit am Detail.

Dass ER ;) sich nicht darum schert,
lässt sich an dem Zustand
unserer Gesellschaft erkennen,
in der die schwächsten Mitglieder
nicht als VOLLWERTIG gelten
und die ihre Zukunft aus dem
Bewusstsein verloren hat -
also GOTT.

Deswegen taucht SIE jetzt
wieder aus der Versenkung auf. ;)
 
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Wenn schon, dann tarnt sich der Teufel innerhalb einer großen Religion wie der katholischen Kirche. Da würde dann alles passen: Er predigt Angst und betont die Sünde(n). Er verlangt Moral und Anstand, sobald er sich unbeobachtet fühlt, geschehen die erbärmlichsten und schlimmsten Verbrechen, wie etwa Kindesmissbrauch und dessen Verschleierung... aber selbst das ist nur ein Beispiel. Auf jeden Fall passen katholische Kirche und Teufel bestens zusammen, und während ich früher der Ansicht war, der Teufel sei eine Erfindung der katholischen Kirche, bin ich mittlerweile davon überzeugt das es umgekehrt ist: Die katholische Kirche ist die Erfindung des Teufels... ;)

Zugegebenermassen sympathisiere ich mit dieser Ansicht....
 

Naj, interessant ist, dass Nietzsche dieses Zitat in seinem Buch: Also sprach Zarathustra anbringt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Zarathustra

Allerdings kommt Zarathustras Lehre weitgehend ohne Gottesverehrung aus.
Wie übrigens der ursprüngliche Buddhismus.

Der spirituelle Weg des Menschen bedarf, nach Zarathustra (und Buddha) keiner Gottesvorstellung. Sondern eigener Erkenntnis. Und dem entsprechenden Handeln.

Die Frage nach Gott ist in diesem Sinne überflüssig. Da der Mensch auch so alle Mittel und Möglichkeiten hat, sich zu heilen. Also braucht es dazu keinen Gott. Und schon gar keine Anbetung.

Und Nietzsche verstand wohl, dass der Mensch durchaus ohne eine Gottesvorstellung sich weiter entwickeln kann. Deswegen kreierte Nietzsche den Begriff des Übermenschen, also ein Mensch, der sich vollkommen seine eigenen Existenz und seines Seins bewusst ist. Und damit auch Selbstverantwortung übernimmt. Und nicht seine Verantwortung auf ein "Höheres" Wesen überträgt.

:)

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Also ist Zarathustra oder Buddha der Allwissende, dessen Meinung du vertrittst.

Oder Nietsche?

Und wo ist deine Meinung?

Lieben Gruss
Paulus
 
Also ist Zarathustra oder Buddha der Allwissende, dessen Meinung du vertrittst.

Oder Nietsche?

Und wo ist deine Meinung?

Lieben Gruss
Paulus

Hier, Paulus:


Das, was ich geschrieben habe, ist der Standpunkt Nietzsches.
Nicht meine Erkenntnis.

Allerdings stimme ich Nietzsche in einem zu: Es bedarf keines Gottes, um sich selbst zu erkennen.

Wenn man aber den Weg zur Selbsterkenntnis bis zum Ende geht, dann stellt sich auch die Vorstellung eines Gottes von selbst ein.

Meine Erkenntnis kannst du hier nachlesen:

http://next-books.de/html/vom_leben_an_sich.html

:)

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DiaBowLow = Dolphin...:rolleyes:


Weil du genauso zwar das vermeintliche Ende eines Weges darstellst.

Und dann von Anderen forderst, sie mögen sich dorthin begeben.

Aber keine praktische Möglichkeit beschreibst, wie der Weg denn zu beschreiten ist.

Es reicht nicht, Menschen zum "Weltapfelbewusstsein" aufzurufen.

Man muss auch zeigen, wie es geht.

:)

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Weil du genauso zwar das vermeintliche Ende eines Weges darstellst.

Und dann von Anderen forderst, sie mögen sich dorthin begeben.

Aber keine praktische Möglichkeit beschreibst, wie der Weg denn zu beschreiten ist.

Es reicht nicht, Menschen zum "Weltapfelbewusstsein" aufzurufen.

Man muss auch zeigen, wie es geht.

:)

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Darüber schreibe ich doch,
ohne dass es jedoch wahrgenommen wird,
weil Worte für alltäglich gelten...

Wenn doch Worte gelesen,
jedoch deswegen noch lange
nicht inhaltlich verstanden sind,
fehlt doch dann auch das
entsprechende Bewusstsein.

Zu wissen, dass die Krone
auf der Wurzel beruht,
bedeutet auch zu wissen,
dass die oberste Schublade
auf der untersten Schublade
aufbaut und der Kopf auf den Füssen.
Wenn also Gott dem männlichen Prinzip
und YANG zugeordnet überlegen geglaubt
wird, ist YIN für die Füsse und bleibt
ignoriert unverstanden...

Was uns von aller anderen Spezie
unterscheidet, ist DAS WORT
und wenn wir uns mit uns
selbst als Mensch nicht auskennen,
fühlen wir uns auch dem Wort
unterlegen und uns nicht mehr
geistig gewachsen.
 
Darüber schreibe ich doch,
ohne dass es jedoch wahrgenommen wird,
weil Worte für alltäglich gelten...


Sorry, ich habe viele Beiträge von dir gelesen. Und du beschreibst immer nur nur das Ziel, das du erreicht hast. Und dieses Ziel ist durchaus dienlich für die Menschen.

Aber, ich habe nie davon gelesen, wie du zu diesem Ziel gekommen bist. Du gibst kein Beispiel, wie dieses Ziel, diese Erkenntnis, auch für andere Menschen erreichbar ist.

Die Beschreibung des Ziels ist eines. Aber für Menschen ist der Weg wichtiger. Wie sollen sie sich sonst bewegen können?

:)

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Sorry, ich habe viele Beiträge von dir gelesen. Und du beschreibst immer nur nur das Ziel, das du erreicht hast. Und dieses Ziel ist durchaus dienlich für die Menschen.

Aber, ich habe nie davon gelesen, wie du zu diesem Ziel gekommen bist. Du gibst kein Beispiel, wie dieses Ziel, diese Erkenntnis, auch für andere Menschen erreichbar ist.

Die Beschreibung des Ziels ist eines. Aber für Menschen ist der Weg wichtiger. Wie sollen sie sich sonst bewegen können?

:)

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Anfang und Ende sind Gott.
Damit auch die Mitte und das Ziel. :)
 
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Meine Sicht: Gott ist Schöpfer unseres Systems, die Kraft, die Kosmos-Gefüge zusammenhält, der Schöpfer der Wiedergeburtidee.

ER scherrt sich keinen Deut um unser Einzelschicksal, um unsere individuellen Befindlichkeiten. Das ist unser Anteil an dem Ganzen, die Arbeit am Detail.

Was haben wir dann, hätten wir dann von so einem Gott dem wir ohnehin schuppe sind?
Und der uns auf einer halbfertigen Baustelle Leben für Leben die Drecksarbeit machen lässt?

Zur Arbeit am Detail: Die Details sind dann wohl, so viel wie möglich durcheinanderbringen, zerstören, ausbeuten und andere fertigmachen und betrügen, oder siehst du im menschlichen Handeln mittel- bis langfristig noch andere erwähnenswerte Qualitäten?
 
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