Du kannst es auch Karma nennen, das meine ich nicht mal zynisch .... welches Kind kann sich seine Eltern aussuchen? Das kann eigentlich nur Karma sein, oder?
Und damit: Ursache und Wirkung
Tatsache ist, was jeder einzelne Betroffene daraus und damit macht.
Jemand schrieb schon in diesem Thread, dass man davon ausgehen muß, dass jeder Betroffene irgendwann geheilt wird oder sich heilen kann und damit das eigene und das karmische Problem auflöst.
Ich glaub nicht an Karma. Jedenfalls nicht so, wie herkömmlich daran geglaubt wird.
Mir hat sich die Sache so dargestellt: Die Kinder kommen zu uns, um uns zu helfen. Kinderliebe ist etwas sehr reines, ganzes. Sie sind da um uns eine Chance zu geben, an uns zu arbeiten. Niemand spiegelt uns unser Innerstes so gut wieder wie Kinder und eben auch deshalb ist nichts so gefährdet wie die Kinder, weil wer mag schon heutzutage noch hinschauen, was da so in ihm steckt - außer dem, worüber er sich identifizieren mag. Kinder sind da unbestechlich ...
Ich denke, Kinder sind eine große Chance für uns zu Heilen, die Kraft der Liebe könnte, wenn man die Chance wahrnimmt, eine unheimliche Power geben, um sich den Problemen zu stellen ... ich glaube wir tun das auch, nicht so schnell wie es wünschenswert wäre - aber dafür ist das System in dem wir leben auch zu fest in den Köpfen verankert ... Alle Eltern lieben ihre Kinder und kollidieren doch mit dem eigenen Kind im Inneren und projezieren es auf das Kind im Außen ...
Ich glaube fest daran, dass jedes Kind völlig "unschuldig" auf die Welt kommt, aber mit eigenen Aufgaben und Fähigkeiten, die dazu beitragen sollen, etwas von dem Generationskonflikt, der automatisch weitergegeben wird, von Generation zu Generation, aufzulösen ...
Karma hat so einen Beigeschmack von Hilflosigkeit, von nicht-wirklich-was-dafür-können, von Bestrafung und mE trennt es uns von Gott oder dem was in uns Göttlich ist ... wenn ich weiß, dass ich freiwillig hier bin, um der Erde und allen Menschen zu helfen etwas von dem Leid und dem Schmerz aufzulösen, Generationsprobleme zu lösen, dann versteh ich auch, warum ich vieles überhaupt erst einmal "übernehmen" mußte - auch in Form von Mißbrauch, Mißhandlung ... um es dann später in mir selbst be-arbeiten und auflösen zu können und da greift auch das Post von Fckw wieder:
Alles und jedes ist heilbar und dann wird alles, was uns widerfahren ist, zu einer Chance, kann zu einer Kraft werden. Ich denke Natascha ist da ein Vorreiter und kann da zu einem großen Vorbild werden, dass vielleicht viele zum Umdenken zwingen wird, wenn sie so bleibt wie sie sich zur Zeit gibt:
"Ich sehe mich nicht als Opfer. Ich war die Stärkere." sagt sie. Wenn sie dabei bleibt, hat sie jede Menge auflösen können und eine Kette von 2 Familien unterbrochen ... Ich hoffe man redet ihr das nicht erfolgreich aus ...