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LynnCarme
Guest
Unser 2. Sohn starb mit 3 Monaten am plötzlichen Kindstod, es war damals das schlimmste Erlebnis, was ich hatte.
Heute weiß ich, dass er nur bei uns zu Besuch war, um unser Leben zu ändern. Ohne diese Erfahrung wäre ich heute nicht so, wie ich geworden bin.
Ich kann mich ohne Traurigkeit an die Zeit zurück erinnern. Heute bin ich ein sehr spiritueller Mensch und wär ohne mein Kind da wohl nicht hingekommen.
Ich bin dankbar für die Zeit, die wir zusammen hatten.
Imara
Das höre ich nicht das erste Mal von Menschen, die ein Kind früh "verloren" haben, wie man sagt. Ich nehme es auch so wahr wie Du aufgrund meiner eigenen Erlebnisse um das Thema Tod.
Und es geht weiter. Es ist kein wirkliches Ende, sondern nur ein Übergang in etwas Neues. Deshalb lege ich z. B. auch öfter über den Tod hinaus, wenn jemand schwerkrank ist. Das tröstet mich dann, weil ich sehe, was kommt. Nicht nur in den Karten. Diese Welt ist nicht getrennt von uns. Sie ist durchaus wahrnehmbar auf einer anderen Ebene.