Siddhis

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Jemand der wahrhaft "Siddhis" erreicht, darf diese "Siddhis" nicht privat halten, also "berauben" was privat vom Sinn her tatsächlich meint..

Idiot in diesem Kontext ist in direkter Bedeutung "Privatmann", angeblich wertungsfrei^^

Hat jemand Siddhis erreicht, steht er im Dienst der Gesamtheit, denn alle haben "ein Recht" darauf

steht ja eher gegensätzlich zu diesen UF, wo ja gemeinhin mehr das erreichen eigener Ziele im Vordergrund steht, also wie kann ich, was magisch beeinflussen, damit es eben mir gut geht.

es wurde sich bestimmt eher weniger gedanken darüber gemacht wie man jetzt ein paar Regenwolken über Afrika hinbekommen könnte, damit da einfach mal mehr an Nahrung wächst...oder...oder....oder

dafür sind "Siddhis" für das erreichen wesentlicher Ziele, die das Wohl und die verbesserung der Lebenqualität aller, betreffen.
wir können natürlich kreativ spielen, ist ja der Sinn der Sache, doch die anderen, möchten es auch.

Die Ebene des Kondor, findet zb eine Lösung für den Müll., und ist nicht darauf bedacht, seinen eigenen privaten Vorteil auszubauen.
 
Zitat:Hat jemand Siddhis erreicht, steht er im Dienst der Gesamtheit, denn alle haben "ein Recht" darauf

Genauso wenig oder viel, wie jemand der die hohe Kochkunst ;) beherrscht im Dienst der Allgemeinheit steht. Klar kann er anderen das Kochen beibringen, er kann auch ein Kochbuch schreiben, in einem Restaurant arbeiten, oder eben was ganz anderes machen.

Ich selbst habe hier allen so gut es eben geht erklärt wie das mit der Telepathie (bzw. speziell Teleempathie) funktioniert. Aber hätte auch alles für mich behalten können.

Klar will ich nicht für asoziales Verhalten eintreten, nur denke ich, dass niemand aufgrund von irgendeinem "Talent" besondere Pflichten hat.

LG PsiSnake
 
bei einigen naturvölkern war es schon üblich, dass selbst träume dem stamm erzählt werden mussten,also alle anteil daran hatten, wobei natürlich zwischen "normalen" träumen und "wichtigen" träumen unterschieden wurde.
von visionen ganz zu schweigen.
das "wir" ist eine bewusstseinsfrage, die meisten, ich ebenso, haben sich weit davon entfernt.

hnoss spricht etwas sehr wichtiges an, nämlich den zielen und der motivation der siddhis. ich denke da genauso wie hnoss, idelalerweise sollten sie immer der gemeinschaft dienen und allen gehören.
aber da wäre wieder die frage "welcher" gemeinschaft?
weil es unterschiedliche ziele und motivationen der verschiedenen gemeinschaften und glaubensrichtungen gibt, wie beispielsweise dem djihad.:rolleyes:
 
aber da wäre wieder die frage "welcher" gemeinschaft?

Aye, der Frage würde ich mich insofern anschließen: Welches Recht hat denn eine Gesellschaft, die mich für meine Techniken und Praktiken als irgendwie irre, abergläubisch, dumm, hinterwäldlerisch und was man sich sonst teilweise noch anhören darf betrachtet, von den Ergebnissen solcher Techniken zu profitieren?
Wenn die Leute dich erstmal für die Idee mit dem Rad auslachen, und dir die Arbeit dran erschweren, so gut es ihnen geht, inwiefern haben die Leute dann bitte ein Recht, davon zu profitieren, wenn du irgendwann erfolgreich bist? Oder inwiefern bist du verpflichtet, denen nun auch einen Radwagen zu bauen, statt sie weiter Kiepen schleppen zu lassen, wenn du gegen deren Widerstand irgendwann tatsächlich eine Verbesserung erreicht hast?

Tatsache ist, selbst wenn du entgegen dessen, was unsere Gesellschaft dir erzählt, stabile Visionen entwickelst, ist der Grundtenor immer noch der einer Kultur, in der derartiges möglichst ausgemerzt wird. Du kannst dich in unserer Gesellschaft nicht einfach hinstellen und irgendwem sagen, dass du die und die Vision hattest, und erwarten, dass dir dann jemand zuhört ... und wenn du doch irgendwann interessant werden solltest/würdest, dürftest du schon wieder Sorge haben, dass dich irgendein Geheimdienst entführt, um dein Geheimnis aus dir rauszuprügeln oder dich "für die Gesellschaft nutzbar" zu machen.
Respekt im Großen und Ganzen? Vielleicht noch vor dem Leben an sich? Danke, noe, nicht in einer Konsumgesellschaft ...
Insofern ist das nette Theorie, in der Praxis aber alles nicht so einfach.

Dank der heutigen Anonymität und Informationsflut kann man es sich ja glücklicherweise leisten, großenteils ohne private Überwachung und ständigen Gruppenzwang auszukommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Anfangspost ist genau so, wie er sein sollte. Nicht ein Wort mehr und auch nicht ein Wort oder Buchstabe weniger, exakt so soll es sein, punktgenau. :o
NEIN ist er nicht.
Du wiedersprichst Dir selber :

Na, das nächste, wogegen du hier im Forum in den Kampf ziehst?
:D

Interessanter Einwurf, Lucia. Daher formuliere ich das gleich einmal in eine Frage passend zum Thread-Thema um, damit es ontopic wird.
Danke daher für Deinen durch und durch persönlich motivierten Beitrag. :-)
 
NEIN ist er nicht.
Du wiedersprichst Dir selber :


Dann währe es Besser einen Moderator zu Bitten, den Anfangspost zu ändern.


Ich habe da eine ganz andere Idee. Am besten ist es wohl, Du bittest die Moderation, Dir bei der Erstellung eines eigenen Themas - siddhi - behilflich zu sein, welches Deinem Leseverständnis entspricht. Dann dürfte alles gut sein. :-)

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Die Frage nach "welcher Gemeinschaft?" ist immer noch Ausdruck einer Trennung. Wir (oder ich?) sprechen hier von einer vollkommenen Identifizierung mit dem Einen Leben, mit der Konsequenz, oder besser mit dem Schritt zuvor oder auch beides, dass persönliches Bewußtsein nicht im Vordergrund steht.

Dessen ungeachtet, dass dieses Unterforum gefüllt ist mit "ich, ich, ich, ich ...." hab´ ich es hier verortet. Na aus gutem Grund.

Somit, Ansanti, da hast Du völlig recht, bezieht sich die Thematik, so wie sie erstellt wurde, nicht auf weltliche Errungenschaften, die durch Training erreicht werden können. Insofern lässt sich der Satz, den ich Dir schrieb und den Du zitiertest, so oder so lesen.

Und Yogurette, Deine Demonstrationsforderung von siddhis steht dem genau diametral entgegen.
 
ist ja auch normalerweise so, ich meine die siddhis , welche mit der spirituellen entwicklung einhergehen;-)
mit geistwesen ist der weg nicht einfacher, sondern nur schneller.
und in beiden fällen können siddhis auch wieder verschwinden, dass heißt, wer einmal bestimmte fähigkeiten erlangt hat, kann sich nicht auf den lorbeeren ausruhen.

Da könnte man differenzieren zwischen dem falschen Morgenrot und dem echten Sonnenaufgang.
Das falsche Morgenrot verschwindet. Die Sonne aber wird heller und wärmer, je weiter es geht.

Zuerst erscheinen natürlicherweise die "falschen" Siddhis, die durch den Ehrgeiz, den Willen oder die Naturbegabung funktionieren.
Doch dann erscheinen die "echten", und die bleiben. Die sind einfach natürlich. Um ein Beispiel zu nennen, man kann mit viel Mühe erlernen Aura zu sehen. Oder aber die "drucklose" Aurasichtigkeit entsteht einfach als Abfallprodukt spiritueller Entwicklung, dann ist sie ein gutes Zeichen.
 
Interessant!

Abfallprodukt ist eine Begrifflichkeit die stark einer Transformation bedarf^^

Nebenerscheinung würde ich eher dazu sagen, da der Vordergrund, anders bestimmt ist.
 
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Interessant!

Abfallprodukt ist eine Begrifflichkeit die stark einer Transformation bedarf^^

Nebenerscheinung würde ich eher dazu sagen, da der Vordergrund, anders bestimmt ist.

mir gefällt das wort abfallprodukt - aus resten entsteht neues.

wovon ich nicht weiss, ob hellsichtigkeit ein überrest ist von innerer entwicklung. das würde ja bedeuten, dass es nicht mehr gebraucht wird, und das scheint mir ein wenig schade... :)

ich weiss, nicht brauchen ist hoch im kurs bei gesprächen über spirituelle entwicklung. aber für mich hat es halt auch eine grosse innere reife, seine eigene bedürftigkeit annehmen zu können.

also auch seine eventuellen "siddhis"/fähigkeiten zu benötigen, um sich selbst als inkarniertes wesen auszudrücken, zu leben?

so lange man inkarniert ist, ist man doch bedürftig, oder?

..."begleiterscheinung" fänd ich schön. da ist weg, verbindung, und illusion drin enthalten. :)
 
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