Loge33
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"Moral ist, wenn man so lebt, dass es gar keinen Spaß macht, so zu leben."
Edith Piaf
Da geb' ich der Edith Recht: Leiden ist moralisch verdingt, Ethik ist frei im Sinne.
Loge33
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"Moral ist, wenn man so lebt, dass es gar keinen Spaß macht, so zu leben."
Edith Piaf
Und das verstehe ich beides nicht.
Warum ist es nicht gut "zu pruede" zu sein? "Verklemmt" oder "pruede" ist ein Schimpfwort, das irgendwelche Leute (meist Kerle) anderen Leuten (meist Frauen) an den Kopf werfen, die sie nicht ins Bett bekommen. Ich kann darin a priori keine schlechte Eigenschaft sehen.
Vielleicht ist "verzopft" das treffendere Wort.
.Und warum ist es nicht gut zuegellos zu sein? Wenn niemandem unmittelbar geschadet wird... wer darf sich darueber ein Urteil erlauben? Es ist deswegen ein Schimpfwort, weil durch dieses Verhalten sich die andere Gruppe bedroht fuehlt
Zügellosigkeit schadet eher der Gesellschaft als Prüderie oder Verzopftheit, würde ich meinen. Und warum das so ist, wirst Du bestimmt selber erkennen.
Warum? Wem wuerde in einer solchen Gesellschaft, wie Du sie beschreibst, geschadet werden?
Habe ich das nicht schon gesagt?
Dieses Recht hast Du auch.
Und auf welcher rationalen Ethik beruht das? Natuerlich kannst Du so leben, wie Du willst; das kann und will ich nicht ändern. Aber, was hat das mit Moral und Ethik zu tun?
Wenn meine Prinzipien einem Moralkodex entsprechen, der sich natürlich aus meiner Vergangenheit, bzw. den Erfahrungen, entwickelt hat, dann hat das für mich etwas mit Moral oder Ethik zu tun.
Somit handle ich aus einer gewissen Eigenverantwortlichkeit heraus.
LG
eva07
hab i grad gfunden:
"Moral ist, wenn man so lebt, dass es gar keinen Spaß macht, so zu leben."
Edith Piaf
lg![]()
Die müssen ja auch immer mehr ran, je nachdem welcher Intendant so an der Reihe ist. Manche Intendanten haben ja wirklich nichts anderes im Kopf, als auch auf der Opernbühne Primitives und die niederen Triebe des Menschen zu zeigen.
Religiöse Menschen sprechen von Moral, Agnostiker und Atheisten von Ethik. Im Grunde meinen sie mehr oder weniger dasselbe, nämlich ein anständiger Mensch zu sein.
Ausser bei Waschmittel und geschirrspüler sind die sex. Reize vordergründig.
Vielleicht ist "verzopft" das treffendere Wort.
Zügellosigkeit schadet eher der Gesellschaft als Prüderie oder Verzopftheit, würde ich meinen. Und warum das so ist, wirst Du bestimmt selber erkennen.
(...)
Habe ich das nicht schon gesagt?
Wenn meine Prinzipien einem Moralkodex entsprechen, der sich natürlich aus meiner Vergangenheit, bzw. den Erfahrungen, entwickelt hat, dann hat das für mich etwas mit Moral oder Ethik zu tun.
Somit handle ich aus einer gewissen Eigenverantwortlichkeit heraus.
"Bauknecht weiss, was Frauen wünschen", ist erfolgreich. Leider.
Loge33
Es sind Sätze, wie dieser hier, die ich meine:
Beitrag Nr. 140 (von SammyJo) in diesem Thread: https://www.esoterikforum.at/threads/112475&page=10
Wieso diese Bewertung? Was sind "niedere Triebe"? Warum sind diese Triebe "niederer" als andere Triebe? Wer bewertet und beurteilt das? Und warum wird das überhaupt beurteilt?
Ich gebe SammyJo durchaus recht in ihrer geäußerten Theater-/Opernkritik, dass nackte Haut/Erotik/Sex auf der Bühne häufig "SexSells" anstelle von Handlung oder ähnlichem ist. Wems gefällt, soll sich das anschauen; ich werde deswegen nicht reingehen. Aber das mit "niederen Trieben" zu begründenn ist eine Wertung zu viel. Als wenn die Menschen, die sich das anschauen wollen (und sei es auch nur wegen der nackten Haut), niedere menschen. Was soll das?
Bevor man das jetzt überbewertet: In besagtem Thread habe ich diesen Satz aus einer Diskussion über die "Besetzungscouch" herausgerissen. Eine Praxis, die selbstverständlich unhaltbar ist.
Da haben wir wieder die zwei Extrema. Auf der einen Seite die, die von "niederen trieben" reden. Auf der anderen Seite die, die Menschen durch Sex und mit Sex unter Druck setzen. BEIDES empfinde ich als Machtmissbrauch.
Viele Grüße
Joey