Sextäter - so schnell gehts!

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Eben als Beispiel für Paranoia.



Du verallgemeinerst undifferenziert deine eigenen
Kindheitserfahren auf andere.

Zum Beispiel auf deine Nichte, die sich vielleicht
wundert, warum du ihr nicht ab und zu einen Kuss
gibst oder sie umarmst.

Sie denkt womöglich, du hättest sie gar nicht lieb.

Nur weil du deine eigenen Kindheitserfahrungen
auf sie projezierst und glaubst, alle Kinder müssten
genauso empfinden wie du damals.

Gruss
LB

Dass deine Verkehrsgeschichte als Beispiel für Paranoia gemeint ist ist aber nicht so ohne weiteres erkennbar.

Und meine Nichte... woraus schließt du, dass ich sie nicht umarme? Ich schrieb, dass sie Zärtlichkeiten ablehnen darf und dass ich aufgezwungene Tantenbussis blöd finde. Aufgezwungen, Monsieur!
Sie mag keine Küsse, sie liebt Kuscheln und Streicheln, sie lässt sich so lang von mir herumschleppen bis ich protestiere, sie sitzt ständig auf meinem Schoss und wird geknuddelt. Ich glaube schon, dass ich unterscheiden kann, was sie mag und was nicht. Sie ist da sehr deutlich. ;)

Verallgemeinern: machst nicht du genau das? Was folgerst du aus deinen fehlenden negativen Erfahrungen?

Was ich verallgemeinere ist folgendes: auch Kinder sind Persönlichkeiten, sie haben individuelle Bedürfnisse und Abneigungen. Wenn es um Zärtlichkeiten geht hat sich der Erwachsene daran zu halten und Übergriffe zu vermeiden. Oder lässt du jede/n an deine Haut?
 
Dass deine Verkehrsgeschichte als Beispiel für Paranoia gemeint ist ist aber nicht so ohne weiteres erkennbar.
Wofür sollte das sonst ein Beispiel sein?

Und meine Nichte... woraus schließt du, dass ich sie nicht umarme?
Woraus schliesst du, dass ich schliesse?

Meine Wortwahl mit "vielleicht" und "womöglich",
worauf lässt das für dich schliessen?

Sie mag keine Küsse,
Das wird sich ganz bestimmt noch ändern. :D

Verallgemeinern: machst nicht du genau das? Was folgerst du aus deinen fehlenden negativen Erfahrungen?
Du verallgemeinerst, indem du dir Behauptungen
wie "da hast du Glück gehabt" leistest.

Ich folgere aus meinen Erfahrungen, dass du die
deinen nicht verallgemeinern kannst.

Wenn es um Zärtlichkeiten geht hat sich der Erwachsene daran zu halten und Übergriffe zu vermeiden.
Was genau sind Übergriffe?

Gruss
LB
 
Wofür sollte das sonst ein Beispiel sein?
Das zu erklären wäre deine Aufgabe, du hast das Beispiel eingeführt.
Woraus schliesst du, dass ich schliesse?

Meine Wortwahl mit "vielleicht" und "womöglich",
worauf lässt das für dich schliessen?

Gut gekontert.
Wozu deine Ausführungen? Worauf willst du damit hinaus?


Das wird sich ganz bestimmt noch ändern. :D
Das hoffe ich doch sehr. :D


Du verallgemeinerst, indem du dir Behauptungen
wie "da hast du Glück gehabt" leistest.

Ich folgere aus meinen Erfahrungen, dass du die
deinen nicht verallgemeinern kannst.

Noch immer? Dann begründe genauer.
Sag mal... was hat das mit dem Thema zu tun?


Was genau sind Übergriffe?

Gruss
LB

Ich meine damit nicht "sexuelle Übergriffe" sondern jegliche unerwünschte Zärtlichkeit.
Warum lässt du meine Frage nach deinen persönlichen Grenzen unter den Tisch fallen? Oder ist das bei Erwachsenen etwas ganz anderes?
 
Was ich verallgemeinere ist folgendes: auch Kinder sind Persönlichkeiten, sie haben individuelle Bedürfnisse und Abneigungen. Wenn es um Zärtlichkeiten geht hat sich der Erwachsene daran zu halten und Übergriffe zu vermeiden. Oder lässt du jede/n an deine Haut?
Wer Übergriffe im Sinn hat, der sollte sie vermeiden? :D
Ich glaub', wenn man keine Übergriffe im Sinn hat, dann hat man wohl auch deren Vermeidung nicht im Sinn, meinste nich'?
 
Wer Übergriffe im Sinn hat, der sollte sie vermeiden? :D
Ich glaub', wenn man keine Übergriffe im Sinn hat, dann hat man wohl auch deren Vermeidung nicht im Sinn, meinste nich'?

Genauer Lesen wär von Vorteil, meinste nich`?

Ein Erwachsener hat sich eben bewusst zu machen, dass ein Kind eine Persönlichkeit ist. Sonst kriegt er vor lauter wohlmeinender Busselei nicht mal mit, dass das Kind das nicht will.

@gb: konstruktive Vorschläge?
 
...ja, ich musste einen Moment überlegen, was hier eigentlich passiert und warum es zu solchen argumentativen Grabenkämpfen kommt.

Möglicherweise ist das ein Hinweis darauf, wie zu dieser Thematik Betroffenheit entsteht und vielleicht sogar, warum trotz inzwischen doch recht umfangreicher öffentlicher "Aufklärung" immer noch verhältnismäßig verschrobene Ansichten dazu kursieren.

Meine These:
Es gibt nur zwei wirksame Möglichkeiten, sich diesem Thema zu näher,
1. persönliche Betroffenheit (eigene Mißbrauchs- oder Übergriffserfahrungen als "Opfer")
2. wissentlicher beruflicher oder persönlicher Kontakt zu Opfern als Nicht-Täter.

Das würde erklären, warum einerseits Täter kein Bewußtsein entwickeln, andererseits selbst jahrzehntelange Aufklärung faktisch recht wenig Veränderungen für die Situation der Betroffenen mit sich bringt.
 
Hmmm... vielleicht wäre eine Begriffsklärung sinnvoll? Ob es so sinnvoll ist, dass jetzt jeder seine persönlichen Erfahrungen darlegt, bezweifle ich...

LB ist bei Paranoia hinsichtlich sexueller Übergriffe und bringt als Beispiel das - für mich - unstrittige an der Hand führen auf der Straße.

Ich bin eher beim Graubereich, bei nicht gewollten Berührungen, die aber nicht die Qualifikation von sexuellem Missbrauch erfüllen, bei weitem nicht erfüllen.
Die folgende Frage an LB ist nicht polemisch gemeint, ok? Glaubst du, dass man Kinder einfach so abknuddeln darf ohne auf ihre Wünsche Rücksicht zu nehmen? Wo setzt du die Grenze? Ich rede jetzt wirklich ausschließlich von Zärtlichkeiten, nicht vom körperlichen Kinder-aus-einer-Gefahrenzone-holen.
 
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Hmmm... vielleicht wäre eine Begriffsklärung sinnvoll?
ja, unscharfe Begriffe nach meiner Sichtung:
"fremdes Kind"
"Kleinkind"
"Verantwortung"
"Entscheidung"
"Zärtlichkeit"
"Mißtrauen und Distanz"

Ob es so sinnvoll ist, dass jetzt jeder seine persönlichen Erfahrungen darlegt, bezweifle ich...
ja, mein Ansatz war auch nicht in der Richtung gedacht, diese Erfahrungen jetzt hier zu schildern, sondern nur als Erklärungsmodell, warum hier möglicherweise unterschiedliche Auffassungen herrschen und worauf sie basieren.

LB ist bei Paranoia hinsichtlich sexueller Übergriffe und bringt als Beispiel das - für mich - unstrittige an der Hand führen auf der Straße.
wobei da noch nicht klar ist, ob es ihm eigentlich um fremde oder ihm vertraute Kinder, und nicht, ob es um potentielle Gefahrensituationen oder Hilfeleistung geht und ob es für ihn da Unterschiede gibt oder nicht.

Ich bin eher beim Graubereich, bei nicht gewollten Berührungen, die aber nicht die Qualifikation von sexuellem Missbrauch erfüllen, bei weitem nicht erfüllen.
war wohl auch einer der ungeklärten Anteile in meinen Bemühungen.

Die folgende Frage an LB ist nicht polemisch gemeint, ok?
Glaubst du, dass man Kinder einfach so abknuddeln darf ohne auf ihre Wünsche Rücksicht zu nehmen?
Wo setzt du die Grenze?
Ich rede jetzt wirklich ausschließlich von Zärtlichkeiten, nicht vom körperlichen Kinder-aus-einer-Gefahrenzone-holen.
womit wir uns denn erst mal Deiner "Grauzone" zuwenden....
(sind aber zwei Fragen :))
 
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