Selbstreflektion

  • Ersteller Ersteller MorningSun
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Warum? Auch passive Kontrolle ist Kontrolle. Wie viele Frauen arbeiten z.B. mit Sexverweigerung, wenn ihnen etwas gegen den Strich geht? Oder mit emotionaler Erperessung?
Das Problem das Frau meistens dann hat ist nur, dass Männer ihre Grenzen durchschnittlich klarer definieren und sich an Gegebenheiten anpassen. Genau deshalb entstehen ja in den Partnerschaften diese vielen negativen Spiralen - weil einer in die Opferrolle geht, den anderen zum Täter macht, und damit sich selber und den anderen abwertet. Und darauf reagiert der Partner, wertet seinerseits ab ... und am Ende steht die Scheidung, weil sich wertlose Menschen gegenüber stehen, die keine gemeinsame Basis mehr haben, keine Wertschätzung und keinen Respekt mehr.
Es geht also nicht darum, die Gegenseite zu kontrollieren, sondern nur zu sagen "Stop - bis hierhin und nicht weiter". Und das bedingt wiederum, die eigenen Grenzen zu kennen, definiert zu haben, zu wissen was man will und vom Leben erwartet. Und daran scheitert's dann meistens.
Da kann man aber gerade in der Paarberatung sehr viel tun ....
Das Phänomen ist mir natürlich bekannt, war aber bei mir nie Thema.
 
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Aber wenn es nur Täter gibt, gibt es keine Opfer und ohne Opfer gibt 's auch keine Täter.
Vermutlich handelt es sich da mal wieder um eine von diesen Illusionen. :D

Warum? Man kann auch Täter sein, und in einer anderen tangierenden Facette Opfer. Ganz beliebt in Verbrecherkreisen ... selber Täter, aber eigentlich Opfer seiner Umwelt. Die Rollen im Drama-Dreieck können sehr schnell wechseln ... schon zwischen 2 Sätzen.

Was die Illusionen betrofft ... vielleicht solltest Du dich mal etwas mit simplem Coaching beschäftigen ... sehr erhellend.
 
Es besteht kein Zweifel daran, dass es Menschen gibt, die Hilfe benötigen.
Doch wenn ich lese, dass Hilfestellungen ein halbes Leben lang benötigen, dann stimmt etwas mit den Helfern nicht.

Ich wünsche dir, dass du einen Therapeuten findest, der dir tatsächlich eine Hilfe ist, und du nicht auch noch den zweiten Teil deines Lebens mit Amateuer-Psychologen verbringen musst.
Viel Erfolg!
Warum sollen die Helfer dafür zur Verantwortung gezogen werden? Es gibt auch Situationen wo nicht geholfen werden kann, oder nur kleine Schritte gemacht werden können. Wenn bestimmte Informationen nicht Erkannt werden bzw. nicht hervorgeholt-oder vom Klienten nicht Dargestellt werden können, ist es dann auch nicht Möglich da zu helfen.
 
Warum? Man kann auch Täter sein, und in einer anderen tangierenden Facette Opfer. Ganz beliebt in Verbrecherkreisen ... selber Täter, aber eigentlich Opfer seiner Umwelt. Die Rollen im Drama-Dreieck können sehr schnell wechseln ... schon zwischen 2 Sätzen.

Ja, schon, aber wenn man gleichzeitig Täter und Opfer ist, gibt 's ja Opfer.

Was die Illusionen betrofft ... vielleicht solltest Du dich mal etwas mit simplem Coaching beschäftigen ... sehr erhellend.

Danke, hab ich hinter mir.
Jetzt vergnüge ich mich lieber mit Logik bis zur Absurdität. :D
 
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Iregndwie passt da was nicht - wenn jemand einen Anderen zum Täter machen kann, wo ist dann DESSEN Verantwortung?
Wieso LÄSST der sich überhaupt zum Täter machen?
Doch, passt alles. Da stand, dass Frauen nicht immer sagen, STOPP bis hierhin und nicht weiter. Also sind die Männer logischerweise von vorn herein Täter. Die Frauen müssen jetzt halt nur schauen, dass sie keine Opfer werden... oder so...
:dontknow::confused4:schaf:
 
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