Schulsystem erschafft Durchschnittsmenschen.

  • Ersteller Ersteller Farid
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Reichen Unternehmern, oder nur Reichen wird ja generell gerne soziale Kälte angedichtet, gibt ja anscheinend auch genügend Studien dazu.
Allerdings glaube ich sollte man schon zw. Privat und Berufsmensch unterscheiden.
Bill Gates ist/war als Geschäftsmann sicherlich skrupellos gegenüber der Konkurrenz, und agierte durchaus auch brutal. Aber als Privatmann hat man eher wenig erfahren ausser über seine Stiftungen, und ich möchte nicht wissen viele Protzreiche, schon gespendet, ehrenamtlich geholfen, oder sonst irgendetwas in der Hinsicht gemacht haben ohne das ganze gross publik zu machen.

Och nö...nu nimm den Armen doch nicht ihr Feindbild...erstens werden sie´s nicht glauben und zweitens...was hätten sie denn dann noch?


Sage
 
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Mir fällt grad auf ich schrieb "Millionenbeträge" ... was natürlich Blödsinn ist; er spendete Milliardenbeträge. Und nein, die hat er kaum von der Steuer absetzen können, denn er spendete (nachdem er 2008 die reichste Person der Welt war) vor einigen Jahren die Hälfte seines Privatvermögens (30 Milliarden) an wohltätige Zwecke. Davon werden wohl nur ein paar wenige Prozent überhaupt von der Steuer gedeckt gewesen sein, die ja - wie wir wissen - verglichen zu seinem Einkommen eher mager ausfällt.

Wieso Bargeld? Ich glaube nicht, dass Buffett mehrere Milliarden in Bar herumliegen hat. Und wofür er das Geld braucht ist relativ klar; er investiert fast alles zurück in Berkshire Hathaway, seine Firma.

Er hat übrigens auch versprochen, über 99% seines Vermögens nach seinem Ableben zu spenden - wie Bill Gates und viele andere Milliardäre auch.

Und was möchtest du mit dem Bild aussagen?

Hoffentlich tun sie das wirklich.
Und hoffentlich kommt auch alles bei denen an die dieses Geld bitter nötig haben.
Wenigstens wäre das ein Schritt in die richtige Richtung.
 
Reichen Unternehmern, oder nur Reichen wird ja generell gerne soziale Kälte angedichtet, gibt ja anscheinend auch genügend Studien dazu.
Allerdings glaube ich sollte man schon zw. Privat und Berufsmensch unterscheiden.
Bill Gates ist/war als Geschäftsmann sicherlich skrupellos gegenüber der Konkurrenz, und agierte durchaus auch brutal. Aber als Privatmann hat man eher wenig erfahren ausser über seine Stiftungen, und ich möchte nicht wissen viele Protzreiche, schon gespendet, ehrenamtlich geholfen, oder sonst irgendetwas in der Hinsicht gemacht haben ohne das ganze gross publik zu machen.

Kommt aber immer darauf an wieviel jemand hat und wieviel er spendet.
Versteh mich nicht falsch, jeder Euro/Dollar zählt.
Keine Frage.
Aber wenn einer der mehr als eine Milliarde zu Verfügung hat und davon
sagen wir 10 Millionen spendet, gilt er als Big Spender und grosszügiger Mensch.
Das wäre aber ungefähr so, wenn du 10.000 Euro hast und davon 100 spendest.
Keiner würde dich deswegen hofieren.
Klar besser sie spenden wenig als gar nichts und mit 10 Millionen kann man eine Menge anfangen.
Aber wenn man 1 Milliarde oder mehr zu Verfügung hat nenne ich das nicht großzügig.
Schon Jesus hat die die im Ganzen 5 Münzen hatten und davon 1 spendeten mehr geehrt als jene die 10.000 Münzen haben und davon 100 spendeten.
 
Hoffentlich tun sie das wirklich.
Und hoffentlich kommt auch alles bei denen an die dieses Geld bitter nötig haben.

Entschuldige Marku, aber ...:lachen::lachen::lachen:

Ich bin der Meinung, Geld braucht keiner.
Nur zu essen und die Dinge, die uns die Nahrung zur Verfügung stellen (Pflanzen und Tiere) brauchen alle.

Mit Geld wird bloß Schindluder getrieben.
 
Schon Jesus hat die die im Ganzen 5 Münzen hatten und davon 1 spendeten mehr geehrt als jene die 10.000 Münzen haben und davon 100 spendeten.

Habs mal rausgesucht:):

"Und Jesus setzte sich dem Gotteskasten gegenüber und sah zu, wie das Volk Geld einlegte in den Gotteskasten. Und viele Reiche legten viel ein. Und es kam eine arme Witwe und legte zwei Scherflein ein; das macht zusammen einen Pfennig. Und er rief seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Gotteskasten gelegt als alle anderen, die etwas eingelegt haben. Denn sie haben alle etwas von ihrem Überfluss eingelegt; diese aber hat von ihrer Armut ihre ganze Habe eingelegt, alles, was sie zum Leben hatte."
Markus 12, 41 – 44
 
Wer hat das Geld denn bekommen und in wie weit haben davon Bedürftige profitiert?
Vielleicht fliesst das Geld ja in Organisationen, von denen er am Ende wieder profitiert:confused:

About $1.6 billion of Berkshire shares this year went to the Bill & Melinda Gates Foundation, created by the co-founder of Microsoft Corp and his wife to address education, health and poverty problems.

Other shares went to the Susan Thompson Buffett Foundation, named for Buffett's late wife, and foundations for their children Howard, Peter and Susan. Buffett remarried in 2006.
Warren Buffett Donated $42 Million In Stock To Mystery Charities
Billionaire Warren Buffett donated stock in his company worth $41.6 million to eight unnamed charities during the second half of 2011.

Warren Buffett has three pharmaceuticals in his portfolio at the present time. They are Johnson & Johnson (JNJ) at 42.65 million shares, SanofiAventis ADS (SNY) at 4.064 million shares, and GaxoSmithKline PLC ADS (GSK) at 1.511 million shares. Even with Buffett’s money, these represent a substantial investment in the healthcare sector.


Eine Hand wäscht die andere oder noch besser "what goes around comes around"
Und was sagt das aus? Die Organization, die das Geld von Warren Buffett verteilt ist nach ihm benannt. Was für eine Verschwörung ... :rolleyes:

Sorry, man sieht doch ganz klar, um was es hier geht; DIE sind die Bösen, DIE machen alles kaputt, und wenn DIE die Hälfte ihres Vermögens einfach mal so hergeben, dann haben DIE natürlich böse Hintergedanken.
=> Neidgesellschaft. Wäre das Feindbild nicht mehr da, würden sich die Menschen ein neues suchen. Die Welt macht keinen Spaß, wenn man nicht jemanden findet, dem man die Schuld zuschieben kann.
 
Och nö...nu nimm den Armen doch nicht ihr Feindbild...erstens werden sie´s nicht glauben und zweitens...was hätten sie denn dann noch?

Denkst du wirklich, dass nur Arme dagegen protestieren? Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es mehr als genug "Moneten-Reiche" gibt, die mit diesen Verhältnissen nicht glücklich sind - und vielleicht sogar auf Anti-Kapitalismus-Demos anzutreffen sind. Nein, ich glaube es nicht - ich weiss es.;)
 
Wer sagt, das bei einem einheitlichen Gehalt weniger Steuereinnahmen gemacht werden?

Das gebietet bereits die mathematische Logik... Wenn heute 0,7% der Einkommenssteuerzahler von mehr als 200 000€ Jahresgehalt etwa 45% Steuern zahlen, kann das doch niemals kompensiert werden, wenn künftig alle Menschen nur noch 3 000€ verdienen und davon 16% zahlen...... Oo

Ich hoffe, Dir ist bekannt, dass die gut Verdienenden in unserem Staate auch den größten Beitrag zur Steuerfinanzierung leisten. So tragen die starken Schultern die schwachen, was durch den progressiven Verlauf des Einkommenssteuertarifs gewährleistet wird: Mit zunehmendem Einkommen wächst der effektive Steuersatz (Durchschnittssteuersatz).
 
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Das gebietet bereits die mathematische Logik... Wenn heute 0,7% der Einkommenssteuerzahler von mehr als 200 000€ Jahresgehalt etwa 45% Steuern zahlen, kann das doch niemals kompensiert werden, wenn künftig alle Menschen nur noch 3 000€ verdienen und davon 16% zahlen...... Oo

Ich hoffe, Dir ist bekannt, dass die gut Verdienenden in unserem Staate auch den größten Beitrag zur Steuerfinanzierung leisten. So tragen die starken Schultern die schwachen, was durch den progressiven Verlauf des Einkommenssteuertarifs gewährleistet wird: Mit zunehmendem Einkommen wächst der effektive Steuersatz (Durchschnittssteuersatz).

und diejenigen, die bisher zu wenig Geld verdienten, würden zukünftig auch Steuern zahlen, wenn sie gerecht entlohnt werden.
Das wären also von den Geringverdienern mehr Steuereinnahmen als bisher. Deswegen solltest Du nicht nur die eine Seite (die Reichen), sondern auch die andere Seite (die Armen) betrachten.
 
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